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Haushaltsnahe Dienstleistungen

Entlastung oder Belastung von Privathaushalten in der modernen Dienstleistungsgesellschaft?

Titel: Haushaltsnahe Dienstleistungen

Hausarbeit , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mareike Bröcheler (Autor:in)

BWL - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir leben in einer sich immer schneller und auf vielfältige Art und Weise verändernden Gesellschaft,die – je nach Betrachtungswinkel – mal als Wissens-, Informations- oder auch Dienstleistungsgesellschaft bezeichnen wird. Letztere Bezeichnung meint dabei zum einen die Tatsache, dass immer mehr Menschen in ihrer beruflichen Tätigkeit Dienstleistungen erbringen, sodass die Beschäftigungsstruktur eines Landes durch ein Übergewicht in diesem
Bereich gekennzeichnet ist. Zum anderen bedeutet es, dass auch Angebot und Nachfrage verschiedener professioneller Dienstleistungen ansteigen. Der Blick auf Haushaltsnahe Dienstleistungen umfasst in diesem Sinn also nicht die im Haushalt und durch unbezahlte Arbeit erbrachten Dienste, sondern eben entsprechende bezahlte Angebote. Gerade im Bereich von genuinen Haushaltstätigkeiten ist eine zunehmenden Auslagerung und Inanspruchnahme entsprechender Dienste zu beobachten – angefangen bei der Kinderbetreuung, über die Verpflegung oder Wäschedienste, bis hin zur Altenbetreuung
oder Pflege. Im Folgenden soll diese Entwicklung daher noch genauer
vor dem Spiegel der gesamtgesellschaftlichen Veränderungen verdeutlicht werden(siehe Kapitel 2). Daraufhin wird die Vergabetätigkeit privater Haushalte bei verschiedenen haushaltsnahen Dienstleistungen genauer betrachtet (siehe Kapitel 3) und chließlich auf positive oder negative Auswirkungen auf die verbleibende) Hausarbeit, ergo Be- oder Entlastung hin untersucht werden (siehe Kapitel 4).

[Einleitung der Hausarbeit; Originaltext enthält noch Literaturverweise]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft

2.1 Gesamtgesellschaftliche Entwicklung

2.2 Dienstleistungsarbeit als Frauenarbeit

2.3 Spektrum haushaltsnaher Dienstleistungen

3 Vergabe haushaltsnaher Dienstleistungen

3.1 Hauswirtschaftliche Tätigkeiten

3.2 Pflege- und Betreuungsleistungen

3.3 Familienunterstützende Dienstleistungen als Spiegel heutiger Familienpolitik in der Politik

4 Haushaltsnahe Dienstleistungen als Be- oder Entlastung?

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle haushaltsnaher Dienstleistungen im Kontext der modernen Dienstleistungsgesellschaft und analysiert, inwiefern diese für Privathaushalte eine tatsächliche Entlastung darstellen oder durch Koordinationsaufwand zusätzliche Belastungen erzeugen.

  • Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft
  • Geschlechtsspezifische Aspekte der Dienstleistungsarbeit
  • Spektrum und Typologie haushaltsnaher Dienstleistungen
  • Vergabeverhalten bei hauswirtschaftlichen und betreuenden Tätigkeiten
  • Auswirkungen staatlicher Familienpolitik auf die Haushaltsführung

Auszug aus dem Buch

2.1 Gesamtgesellschaftliche Entwicklung

Für die Entwicklung unserer Gesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft gibt es verschiedene Thesen und Theorien. Eine grundlegende von ihnen ist die Drei-Sektoren-Theorie, nach der sich Beschäftigung und Konsum mit der Zeit vom ersten, dem Agrarsektor, über den zweiten, den industriellen Sektor, hin zum dritten, dem tertiären Sektor verschoben haben. Jean Fourastié begründete diese Verschiebung zwischen den Sektoren mit deren unterschiedlicher Produktivität, welche im primären Sektor am höchsten, im tertiären am geringsten ist. Produktivitätsteigerung ist dabei Ausdruck von technischem Fortschritt im Sinne aller Maßnahmen und Kenntnisse, die menschliche Arbeitsproduktivität steigern können.

Darüber hinaus verändert sich nach Fourastié jedoch auch die Nachfrage und Konsumstruktur, die sich bei steigendem Realeinkommen durch eine (Über-)Sättigung an Produkten zur Befriedigung von Grundbedürfnissen mehr und mehr auf neue, noch unbefriedigte Wünsche richtet – die Nachfrage nach Dienstleistungen, ergo nach "Tertiärem", steigt. Inwiefern die vollständige Entwicklung zu einer Dienstleistungsgesellschaft jedoch realistisch ist und erreicht werden kann, ist nicht klar und wird von Experten unterschiedlich beurteilt (vgl. ebd.: 27 ff.).

"Die Dienstleistungsgesellschaft ist laut Fourastié in doppelter Weise positiv gekennzeichnet. Zum einen liegt die Hoffnung in der 'Höherentwicklung der menschlichen Lebensweise', zum anderen in der Stabilisierung krisenhafter Phänomene wie Arbeitslosigkeit durch Expansion des tertiären Sektors" (Thiessen 2004: 57). Dementsprechend zeigt sich ein Anstieg der Erwerbstätigen im Tertiären Sektor, dem Bereich der Dienstleistungen. Wie der Datenreport 2008 für die Bundesrepublik zeigt, hat sich deren Anteil von noch 59,5% im Jahre 1991 auf 72,3% im Jahre 2008 erhöht (Datenreport 2008: 115).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz haushaltsnaher Dienstleistungen in einer sich wandelnden Dienstleistungsgesellschaft ein und formuliert die grundlegende Fragestellung bezüglich deren Entlastungspotenzials.

2 Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft: Das Kapitel erläutert den theoretischen Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, beleuchtet die geschlechtsspezifische Verteilung von Dienstleistungsarbeit und klassifiziert das Spektrum haushaltsnaher Dienstleistungen.

3 Vergabe haushaltsnaher Dienstleistungen: Hier wird das Vergabeverhalten privater Haushalte bei verschiedenen Dienstleistungen, von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bis hin zur Kinderbetreuung, analysiert.

4 Haushaltsnahe Dienstleistungen als Be- oder Entlastung?: Dieser Abschnitt diskutiert, ob die Fremdvergabe von Aufgaben tatsächlich zur Entlastung führt oder durch Koordinations- und Managementaufwand neue Belastungen im Haushalt schafft.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass haushaltsnahe Dienstleistungen zwar Potenziale zur Entlastung bieten, aber auch eine komplexe Organisation erfordern, die oft weiterhin überwiegend von Frauen getragen wird.

Schlüsselwörter

Haushaltsnahe Dienstleistungen, Dienstleistungsgesellschaft, Privathaushalte, Entlastung, Hauswirtschaft, Frauenarbeit, Tertiärer Sektor, Familienpolitik, Drei-Sektoren-Theorie, Haushaltsführung, Fremdvergabe, Vereinbarkeit, Erwerbsarbeit, Patchworkarbeit, Reproduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle von haushaltsnahen Dienstleistungen und deren Einfluss auf die Organisation und Entlastungssituation moderner Privathaushalte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, die Vergabe von hauswirtschaftlichen und pflegerischen Tätigkeiten sowie die Auswirkungen der Familienpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist zu klären, ob professionelle haushaltsnahe Dienstleistungen die Privathaushalte tatsächlich entlasten oder ob die Organisation dieser Leistungen neue Anforderungen und Belastungen erzeugt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Statistiken und soziologischen Theorien zur Dienstleistungsgesellschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entwicklung der Dienstleistungsgesellschaft, der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung, den verschiedenen Arten von Dienstleistungen und dem Vergabeverhalten von Haushalten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Dienstleistungsgesellschaft, Privathaushalt, Entlastungspotenzial, Erwerbsarbeit und Patchworkarbeit.

Warum spielt das Thema der "Patchworkarbeit" bei der Dienstleistungsvergabe eine wichtige Rolle?

Der Begriff beschreibt treffend, dass private Haushalte trotz Fremdvergabe von Dienstleistungen die verantwortliche Koordinationsinstanz bleiben, was eine spezifische Form der Arbeit darstellt.

Welche Rolle spielt die geschlechtsspezifische Dimension bei der Dienstleistungsarbeit?

Die Autorin stellt fest, dass Dienstleistungsarbeit – sowohl als Erwerbsarbeit als auch in der Koordination innerhalb des Haushalts – weiterhin stark von Frauen dominiert wird.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Haushaltsnahe Dienstleistungen
Untertitel
Entlastung oder Belastung von Privathaushalten in der modernen Dienstleistungsgesellschaft?
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung)
Veranstaltung
Soziale Dienste
Note
1,0
Autor
Mareike Bröcheler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V182001
ISBN (eBook)
9783656054535
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale Dienste Privathaushalt Hauswirtschaft Gleichstellung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mareike Bröcheler (Autor:in), 2010, Haushaltsnahe Dienstleistungen , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182001
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Leseprobe aus  15  Seiten
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