Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › History of Germany - National Socialism, World War II

Jalta: Realpolitik ohne wirkliche Alternative oder Fehlbewertung Roosevelts?

Eine Analyse am Beispiel der Polenfrage

Title: Jalta: Realpolitik ohne wirkliche Alternative oder  Fehlbewertung Roosevelts?

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die der Arbeit zugrunde liegende Frage lautet: War die Kapitulation in der Polenfrage während der Jalta-Konferenz realpolitischer Sachzwang oder überschätzte Franklin D. Roosevelt die Kooperationsbereitschaft Joseph Stalins und gab damit ungewollt ein großes Territorium der Herrschaft einer Wertvorstellung preis, die weder seiner, noch der Überzeugung des US-amerikanischen Volkes entsprach?
Angesichts der Größe der Arbeit wurden die Ergebnisse der Quellenrecherche sehr kurz zusammengefasst. Der Text sollte also eher als Einleitung für die tiefergehende Analyse der Quellen (Protokolle) betrachtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prämissen der Entscheidung Roosevelts

2.1. Stalins Interessen

2.2. Polnische Exilregierung und Lubliner Regierung

2.3. Rote Armee in Polen

3. Amerikanische Zielstellung

4. Roosevelts Vorgehen

5. Das Ergebnis im breiteren Fokus

5.1. „Erklärung über das befreite Europa“

5.2. Eintritt Russlands in den Japan-Krieg

5.3. Gründung der UNO

6. Hat Roosevelt einen Fehler gemacht?

7. Schlussfolgerung

A. Anhang: Beschluss der Jalta-Konferenz bezüglich Polen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhalten von Franklin D. Roosevelt während der Jalta-Konferenz 1945 mit besonderem Fokus auf die Polenfrage. Ziel ist es zu analysieren, ob die westlichen Ergebnisse als realpolitischer Sachzwang zu bewerten sind oder ob Roosevelt die Kooperationsbereitschaft Stalins grundlegend falsch einschätzte und damit die Interessen Polens preisgab.

  • Analyse der machtpolitischen Rahmenbedingungen in Jalta
  • Untersuchung der amerikanischen Verhandlungspolitik gegenüber der Sowjetunion
  • Einordnung der Polenfrage als Präzedenzfall für die europäische Nachkriegsordnung
  • Bewertung von Roosevelts persönlicher Motivation und Verhandlungsführung

Auszug aus dem Buch

4. Roosevelts Vorgehen

An das Verhalten der amerikanischen Delegationen wurden im Vorfeld hohe Erwartungen gestellt: „The Polish Government trusts that the United States Government will not take part in any decisions concerning the Allied Polish State taken without the participation and the consent of the Polish Government. The Polish Government is convinced that at the meeting of the three great Powers the United States Government will express its decisions of not recognizing in Poland accomplished facts and particularly of not recognizing a ’puppet government’. The recognition of such a ’government’ in Poland would be equivalent to the cancellation of the recognition of an independent Poland, for the maintenance of which the present war started.“

Die im vorherigen Kapitel erläuterte amerikanische Zielstellung deckte sich mit diesen Erwartungen, die, wie wir heute wissen, enttäuscht wurden. Um zu untersuchen, wieso die Westmächte hier gescheitert sind, wollen wir nun einen Blick in die Protokolle der Konferenz werfen.

Bereits in den einleitenden Worten des Präsidenten zur Polenfrage lässt sich erkennen, dass er bereit ist, Kompromisse einzugehen. In den amerikanischen Protokollen ist verzeichnet, dass Roosevelt die Curzon Linie akzeptiere, sich aber darüber freuen würde, wenn Stalin in einem Akt der Großzügigkeit den Polen die Provinz Lemberg zugestehe. Als Laie könnte man nun vermuten, solche Formulierungen seien Teil der Diplomatie dieser Ebene. Ein Blick in die russischen Protokolle verrät jedoch, dass Roosevelt diese Bitte dermaßen nebensächlich geäußert haben muss, dass es den Russen nicht einmal erwähnenswert erschien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Relevanz der amerikanischen Außenpolitik während des Zweiten Weltkriegs ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach Roosevelts Polen-Politik in Jalta.

2. Prämissen der Entscheidung Roosevelts: Das Kapitel analysiert die schwierigen Ausgangsbedingungen, geprägt durch Stalins geopolitische Interessen und die militärische Besetzung Polens durch die Rote Armee.

3. Amerikanische Zielstellung: Hier werden die vor Konferenzbeginn formulierten Ziele der USA erläutert, die auf der Atlantik-Charta basierten und ein unabhängiges, demokratisches Polen vorsahen.

4. Roosevelts Vorgehen: Dieses Kapitel untersucht Roosevelts tatsächliches Verhandlungsverhalten in Jalta und beleuchtet die Kluft zwischen idealistischen Zielen und der politischen Realität vor Ort.

5. Das Ergebnis im breiteren Fokus: Die Analyse der Konferenzergebnisse wird hier erweitert um die Themen "Erklärung über das befreite Europa", den Japan-Krieg und die UNO-Gründung.

6. Hat Roosevelt einen Fehler gemacht?: Eine kritische Bewertung der persönlichen Verfassung Roosevelts und der Frage, ob seine diplomatische Nachgiebigkeit als Versagen zu werten ist.

7. Schlussfolgerung: Das Fazit ordnet die Ereignisse als realpolitischen Sachzwang ein und resümiert die begrenzte Handlungsfähigkeit der Westmächte gegenüber der sowjetischen Übermacht.

A. Anhang: Beschluss der Jalta-Konferenz bezüglich Polen: Dokumentation des offiziellen Beschlusses der Konferenz zur zukünftigen Gestaltung Polens und seiner Grenzen.

Schlüsselwörter

Jalta-Konferenz, Franklin D. Roosevelt, Josef Stalin, Polenfrage, Außenpolitik, USA, Realpolitik, Kriegsdiplomatie, Lubliner Regierung, Polnische Exilregierung, Vereinte Nationen, Weltsicherheitsrat, Atlantik-Charta, Sowjetunion, Machtsphären

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die US-amerikanische Außenpolitik und das Handeln von Präsident Franklin D. Roosevelt während der Jalta-Konferenz 1945, wobei der Fokus auf dem Umgang mit der Polenfrage liegt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Untersuchung?

Zentrale Themen sind die geopolitischen Interessen Stalins, die Spannungen zwischen der polnischen Exilregierung und dem Lubliner Komitee sowie die Wirksamkeit amerikanischer Diplomatie gegenüber einer militärisch überlegenen Sowjetunion.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob die westliche Kapitulation in der Polenfrage während der Jalta-Konferenz ein unumgänglicher realpolitischer Sachzwang war oder ob Roosevelt durch eine Fehlbewertung der Kooperationsbereitschaft Stalins polnische Interessen leichtfertig preisgab.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine ereignisgeschichtliche Analyse, die primär auf amerikanischen und sowjetischen Konferenzprotokollen basiert, um Roosevelts diplomatisches Handeln wissenschaftlich nachvollziehbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Entscheidungsvoraussetzungen, der amerikanischen Zielstellungen, des tatsächlichen Verhandlungsverlaufs und einer breiteren Einordnung der Konferenzergebnisse, inklusive der Gründung der UNO.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Jalta-Konferenz, Polenfrage, Realpolitik, Roosevelt, Stalin, Diplomatie und Machtsphären.

Warum konnte Roosevelt trotz der Atlantik-Charta nicht mehr für Polen erreichen?

Laut Autorin/Autor saß Stalin aufgrund der militärischen Besetzung Polens durch die Rote Armee am längeren Hebel, wodurch den Westmächten bei Vermeidung eines neuen Krieges kaum Handlungsspielraum blieb.

Welche Rolle spielte Roosevelts Gesundheitszustand bei den Verhandlungen?

Obwohl Roosevelts kränklicher Zustand auffiel, kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass es keine direkten Indizien für einen signifikanten negativen Einfluss auf seine Verhandlungsfähigkeit gab.

Wie bewertet die Arbeit die Gründung der UNO im Kontext von Jalta?

Die Gründung der UNO wird als Roosevelts psychologisch wichtigstes Projekt gewertet, das trotz der Blockadeanfälligkeit durch das Veto-Recht als notwendiger erster Schritt zu einer neuen Weltordnung gesehen wird.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Jalta: Realpolitik ohne wirkliche Alternative oder Fehlbewertung Roosevelts?
Subtitle
Eine Analyse am Beispiel der Polenfrage
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Historisches Institut)
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V181979
ISBN (Book)
9783656052654
ISBN (eBook)
9783656052760
Language
German
Tags
Jaltakonferenz Konferenz von Jalta 1945 Churchill Roosevelt Stalin Protokolle Polen Curzon-Linie Polenfrage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2011, Jalta: Realpolitik ohne wirkliche Alternative oder Fehlbewertung Roosevelts?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181979
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint