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Bildung des Strompreises für Haushaltskunden eines ehemaligen kommunalen Monopolisten in einem liberalisierten Markt

Am Beispiel der Stadtwerke Düsseldorf AG

Title: Bildung des Strompreises für Haushaltskunden eines ehemaligen kommunalen Monopolisten in einem liberalisierten Markt

Term Paper , 2011 , 27 Pages , Grade: 1,30

Autor:in: Matthias Jablonski (Author)

Economy - Theory of Competition, Competition Policy

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Summary Excerpt Details

Kann man auf Grund einer retrograden Betrachtung einer Strompreisbildung den funktionierenden Wettbewerb in einem ehemaligen Monopolmarkt ableiten?

Den Energieversorgern wird meistens vorgeworfen, dass kein Wettbewerb herrscht und der örtliche Grundversorger zu teuer sei. In der vorliegenden Arbeit werden diese Vorwürfe kritisch betrachtet und so ausgearbeitet, dass ein allgemeines Verständnis der aktuellen Lage möglich ist.

In Kapitel 2 der Arbeit wird die Liberalisierung des deutschen Strommarktes thematisiert. Nachdem zuerst die besonderen Merkmale des Gutes Strom dargestellt wurden, wird dann in chronologischer Reihenfolge der lange Weg vom ehemaligen kommunalen Monopolmarkt zum Wettbewerb skizziert. Es wird aufgezeigt, warum es bis zur Liberalisierung des deutschen Strommarktes 1998 keinen Wettbewerb gab. Danach wird erläutert was unter dem Begriff Wettbewerb zu verstehen ist und welche Wettbewerbstheorien die deutsche Wirtschaftspolitik als Leitbilder beeinflussten. Aus der Veränderung der Leitbilder ist der Paradigmenwechsel der Regierung, die Strommonopole zu deregulieren, ableitbar. Um die Voraussetzungen für den Wettbewerb auf dem Strommarkt zu schaffen, hat der deutsche Staat seit 1998 einige Meilensteine auf dem Weg gebracht. Aber nicht auf allen Wertschöpfungsstufen der Stromwirtschaft herrscht Wettbewerb.

Nach dem theoretischen Teil werden in Kapitel 3 anhand des Internetvergleichsportales Verivox, die Gesamtpreise für einen Musterhaushalt mit 3.500 kWh im Marktgebiet Düsseldorf zwischen der Grundversorgung der Stadtwerke Düsseldorf AG und dem günstigsten Wettbewerber Stromio classic miteinander verglichen. Anschließend erfolgt eine Erörterung aller Preisbestandteile der Stromrechnung. Die Gesamtbeträge werden um die staatlich regulierten und induzierten Kosten bereinigt, um als Residualgröße die Bestandteile der Musterrechnungen zu erhalten, die dem Wettbewerb unterworfen sind.

Nach der Detailanalyse der Stromrechnung wird in Kapitel 4 der Wettbewerb analysiert. Ist der Wettbewerb auf dem Strommarkt in Düsseldorf angekommen? Welche besondere Rolle hat der Staat dem Grundversorger zugeordnet und was unterscheidet ihn vom Wettbewerber? Kann das im EnWG § 1 Satz 1 geforderte Zieldreieck der Energiewirtschaft zwischen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit überhaupt noch bestehen, wenn der Fokus auf den Preis gerichtet wird?

Abgeschlossen wird die Arbeit mit einer Schlussbetrachtung in Kapitel 5.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Die Besonderheiten des Produktes Strom

2.2 Der deutsche Strommarkt vor der Liberalisierung 1998

2.3 Definition von Wettbewerb und Wettbewerbspolitik

2.4 Meilensteine der Liberalisierung

2.5 Die Wertschöpfungsstufen im Strommarkt

3 Preisbestandteile der Stromrechnung

3.1 Preisvergleich Stadtwerke Düsseldorf AG und Stromio

3.2 Staatliche Abgaben EEG, KWK, Stromsteuer, Konzessionsabgabe und Umsatzsteuer

3.3 Netznutzungsentgelte (Arbeitspreis, Messung, Abrechnung, Messstellenbetrieb)

3.4 Residualgröße für Strombeschaffung, Abwicklung, Marketing, Vertrieb, sonstige Gemeinkosten und Marge

4 Analyse des Wettbewerbes

4.1 Der Wettbewerb um Haushaltskunden in Düsseldorf

4.2 Grundversorger

4.3 Grundversorger versus Wettbewerber

4.4 Zieldreieck: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Strompreisbildung für Haushaltskunden in einem ehemaligen Monopolmarkt kritisch zu beleuchten und zu hinterfragen, ob unter den gegebenen Rahmenbedingungen ein funktionierender Wettbewerb vorliegt. Dabei wird insbesondere untersucht, wie sich die staatlich regulierten Preisbestandteile von den dem Wettbewerb unterworfenen Kostenanteilen abgrenzen lassen und welche Rolle der Grundversorger in diesem Marktgefüge einnimmt.

  • Analyse der Wertschöpfungsstufen im liberalisierten deutschen Strommarkt.
  • Differenzierung der Strompreisbestandteile nach beeinflussbaren und nicht-beeinflussbaren Kosten.
  • Vergleich der Preisstrukturen zwischen einem lokalen Grundversorger und einem Wettbewerber.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit.
  • Bewertung der Wettbewerbsintensität und der Rolle des Grundversorgers im Netzgebiet Düsseldorf.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Besonderheiten des Produktes Strom

Das Produkt Strom ist im deutschen Alltag omnipräsent und unverzichtbar. Es ist nahezu in jedem deutschen Haushalt vorhanden und dient teilweise zur Deckung von Grundbedürfnissen.

Immaterialität: Der Kunde hat Schwierigkeiten das Produkt Strom wahrzunehmen und zu beurteilen, da es keine Eigenschaften wie Farbe, Form, Duft oder Geschmack besitzt. Strom hat keine Masse und kein Volumen und ist daher immateriell.

Mittelbare Nutzenstiftung: Strom hat erst durch die Verwendung von elektrischen Geräten einen Nutzen für den Kunden. Diese sekundäre Wahrnehmbarkeit wird als indirekte Nutzenstiftung bezeichnet.

Leitungsgebundenheit und Nicht-Lagerbarkeit: Die Lieferung von Strom an den Endkunden erfolgt über Energieversorgungsleitungen. Die Herstellung von Strom und deren Einsatz beim Kunden erfolgt zeitgleich, da Strom nicht gelagert werden kann.

Low-Involvement: Der Endkunde hat ein geringes Interesse am Produkt Strom, da er ihn als selbstverständlich ansieht. Erst durch Werbekampagnen, Preiserhöhungen, Schlagzeilen in den Medien oder Stromausfall wächst das Interesse des Kunden am Produkt Strom.

Produkthomogenität und Austauschbarkeit: Strom gehört zu den Commodities, Güter, die als undifferenziert und homogen wahrgenommen werden, bei denen die Menge und der Preis das hauptsächliche Differenzierungskriterium ist. Strom wird, wie viele andere Commodities, an internationalen Börsen gehandelt an denen der Preis durch Angebot und Nachfrage und durch die Knappheit des Gutes bestimmt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Untersuchung vor dem Hintergrund des liberalisierten Strommarktes und der anhaltenden Kritik an Strompreisen, wobei das Ziel der Analyse definiert wird.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erarbeitet die notwendigen theoretischen Voraussetzungen, darunter die spezifischen Produkteigenschaften von Strom sowie die historische Entwicklung und die Meilensteine der Marktliberalisierung.

3 Preisbestandteile der Stromrechnung: Hier werden die Kostenkomponenten detailliert zergliedert und ein Preisvergleich zwischen einem lokalen Grundversorger und einem Wettbewerber durchgeführt, um die preisbildenden Faktoren zu isolieren.

4 Analyse des Wettbewerbes: Dieses Kapitel bewertet die Intensität des Wettbewerbs um Haushaltskunden unter besonderer Berücksichtigung der Rolle und Pflichten des Grundversorgers sowie des energiepolitischen Zieldreiecks.

5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Wettbewerbsentwicklung und einem Ausblick auf notwendige Optimierungen des Ordnungsrahmens der Stromwirtschaft.

Schlüsselwörter

Strommarkt, Liberalisierung, Wettbewerb, Strompreisbildung, Haushaltskunden, Grundversorger, Energiewirtschaftsgesetz, Netznutzungsentgelte, EEG-Umlage, Preisbestandteile, Energiepolitik, Zieldreieck, Versorgungsunternehmen, Commodities, Wettbewerbspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Mechanismen der Strompreisbildung für Haushaltskunden in einem ehemals monopolistischen Strommarkt und bewertet die Auswirkungen der Marktliberalisierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Preisbestandteile von Stromrechnungen, die Rolle des Grundversorgers, die Liberalisierungsschritte des deutschen Strommarktes sowie das energiepolitische Zieldreieck.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob durch eine rückwärtsgerichtete Analyse der Strompreisbildung ein funktionierender Wettbewerb in einem ehemaligen Monopolmarkt wie dem in Düsseldorf nachgewiesen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine retrograde Betrachtung der Preisbestandteile, um beeinflussbare Wettbewerbskosten von staatlich regulierten Gebühren und Steuern zu trennen, ergänzt durch einen konkreten Tarifvergleich via Internetportal.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Strommarktes, die detaillierte Aufschlüsselung der Stromrechnungspositionen und eine Analyse des Wettbewerbsdrucks auf Grundversorger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Strommarktliberalisierung, Wettbewerb, Strompreis, Grundversorgung, Netzentgelte und energiepolitisches Zieldreieck charakterisiert.

Warum ist ein Vergleich zwischen Grundversorger und Wettbewerber laut Arbeit problematisch?

Der Vergleich ist aufgrund der unterschiedlichen gesetzlichen Verpflichtungen, wie etwa der allgemeinen Versorgungspflicht des Grundversorgers im Vergleich zu den flexibleren Möglichkeiten der Wettbewerber, nur bedingt zulässig.

Was bedeutet das "Zieldreieck" in der Arbeit?

Es beschreibt das Spannungsfeld der Energiepolitik zwischen den drei konträren Zielen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit, die in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen.

Welchen Einfluss hat die staatliche Regulierung auf den Strompreis?

Die Arbeit stellt fest, dass ein Großteil des Strompreises (ca. 66%) durch staatlich regulierte Netzentgelte sowie Steuern und Abgaben bestimmt wird und somit dem direkten Wettbewerb entzogen ist.

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Details

Title
Bildung des Strompreises für Haushaltskunden eines ehemaligen kommunalen Monopolisten in einem liberalisierten Markt
Subtitle
Am Beispiel der Stadtwerke Düsseldorf AG
College
Private University of Applied Sciences Goettingen
Grade
1,30
Author
Matthias Jablonski (Author)
Publication Year
2011
Pages
27
Catalog Number
V181909
ISBN (eBook)
9783656052111
ISBN (Book)
9783656052357
Language
German
Tags
Strom Liberalisierung Wettbewerb Grundversorgung Zieldreieck Monopol Preisvergleich Wertschöpfungsstufen Haushaltskunde EEG KWK Stromsteuer Konzessionsabgabe Netznutzungsentgelte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Jablonski (Author), 2011, Bildung des Strompreises für Haushaltskunden eines ehemaligen kommunalen Monopolisten in einem liberalisierten Markt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181909
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