Definition zu „Organizational Identity“:
„The question, „What kind of organization is this?”, refers to features that are arguably core, distinctive, and enduring. These features reveal the identity of the organisation.”
Definition zu “Corporate Identity”:
„Corporate Identity ist die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens nach innen und außen auf Basis einer festgelegten Unternehmensphilosophie, einer langfristigen Unternehmenszielsetzung und eines definierten (Soll-) Images – mit dem Willen, alle Handlungsinstrumente des Unternehmens in einheitlichem Rahmen nach innen und außen zur Darstellung zu bringen."
Inhaltsverzeichnis
1. Definitionen
2. Vergleichstabelle
3. Identitätsmix
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die theoretischen Konstrukte „Corporate Identity“ (CI) und „Organizational Identity“ (OI) kritisch gegenüberzustellen. Dabei liegt der Fokus darauf, Gemeinsamkeiten und maßgebliche Unterschiede in Bezug auf Entstehung, Steuerbarkeit und Wirkung in Unternehmen zu identifizieren und zu analysieren.
- Grundlagendefinitionen von CI und OI
- Strukturierter Vergleich anhand spezifischer Kriterien
- Analyse der Steuerbarkeit und Dynamik beider Konzepte
- Betrachtung des Identitätsmixes in Organisationen
- Reflektion der Bedeutung für das Unternehmensmanagement
Auszug aus dem Buch
Definition zu „Organizational Identity“
„The question, „What kind of organization is this?”, refers to features that are arguably core, distinctive, and enduring. These features reveal the identity of the organisation.” 1 (Die Frage, “Von welcher Art ist die Unternehmung?“, verweist auf die Eigenschaften, die wohl der Kern, die Einzigartigkeit und Kontinuität sind. Diese Eigenschaften lassen die Identität von Organisation erkennen.)
Durch die lange Zusammenarbeit von Menschen in Unternehmen bildet sich ein gemeinschaftliches Verständnis heraus. Die organisatorische Identität bezieht sich auf die Eigenwahrnehmung im Inneren des Unternehmens durch die Mitarbeiter. Laut Albert und Whetten ist „Organizational Identity“ das gemeinsame Verständnis der Mitarbeiter von einer stabilen, charakteristischen und kontinuierlichen Einheit. Daraus ergibt sich, dass Organisationen, genau wie einzelne Individuen, eine Art „Wesenskern“ besitzen, der sich nicht nur auf organisatorische Strukturen beziehen lässt. Jedes Unternehmen entwickelt so seine eigene Identität.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definitionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen für „Organizational Identity“ und „Corporate Identity“ unter Einbezug wissenschaftlicher Literatur erläutert.
2. Vergleichstabelle: Hier erfolgt eine systematische Gegenüberstellung beider Konstrukte anhand verschiedener Kriterien wie Gegenstand, Entwicklung und Funktionsfähigkeit.
3. Identitätsmix: Dieser Abschnitt analysiert die spezifischen Komponenten der Identität, unterteilt in Verhalten, Kommunikation und Design, sowie deren unterschiedliche Ausprägungen.
4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, in der die wesentlichen Unterschiede hervorgehoben und die Dynamik beider Konzepte im Arbeitsalltag kritisch reflektiert werden.
Schlüsselwörter
Corporate Identity, Organizational Identity, Unternehmensführung, Identitätsmanagement, Unternehmenskultur, Mitarbeiterkommunikation, Selbstbild, Fremdbild, Organisationsidentität, Unternehmensimage, Sensemaking, Identitätsmix, Unternehmensphilosophie, Markenmanagement, Organisationsstruktur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der beiden betriebswirtschaftlichen Konstrukte Corporate Identity (CI) und Organizational Identity (OI).
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Mittelpunkt stehen die Definitionen, die Steuerbarkeit, die Entstehungsweise sowie die Auswirkungen der beiden Identitätsformen auf das Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen CI und OI anhand selbst gewählter Kriterien systematisch herauszuarbeiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine analytische Vergleichsmethode, bei der die Konzepte gegenübergestellt und in einer detaillierten Kriterienmatrix bewertet werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst definitorische Grundlagen, eine tabellarische Gegenüberstellung von Merkmalen sowie eine Analyse des Identitätsmixes innerhalb von Organisationen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Corporate Identity, Organizational Identity, Identitätsmanagement, Unternehmenskultur und Mitarbeiteridentifikation.
Wie unterscheidet sich die Entstehung von CI und OI?
CI wird meist strategisch vom Management geplant, während OI als ungesteuerter Prozess aus der Interaktion und Dynamik der Mitarbeiter entsteht.
Was versteht die Autorin unter „Sensemaking“ im Kontext der Identität?
Sensemaking beschreibt den Prozess, bei dem Mitarbeiter durch positive Führung Ereignisse interpretieren und ihren Handlungen innerhalb des organisatorischen Rahmens einen Sinn geben.
Ist die „Organizational Identity“ laut Autorin veränderbar?
Die Autorin betrachtet OI eher als ein unbeständiges Betriebsklima, das durch externe Faktoren und neue Mitarbeiter stetigen Wandlungsprozessen unterliegt.
Welche Rolle spielt die Führungsebene für die Identität?
Die Führungsebene steuert die Corporate Identity aktiv, kann aber die Organizational Identity nur indirekt beeinflussen, indem sie Rahmenbedingungen für eine positive Identifikation schafft.
- Arbeit zitieren
- BA Sabrina Meißner (Autor:in), 2009, Corporate Identity (CI) und Organizational Identity (OI), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181895