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Antike Vorstellungen von der Erde

Title: Antike Vorstellungen von der Erde

Examination Thesis , 2011 , 95 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Frank Martin (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

Wie und warum kamen antike Vorstellungen von der Erde zustande?

Der Schwerpunkt der nachfolgenden Untersuchung liegt bei dem Herausbildungsprozess der jeweiligen Vorstellung von der Erdgestalt und vom Weltall. Wie oben bereits erwähnt wurde, ist die Entwicklung einer Vorstellung von der kugelförmigen Erde insofern ein herausragender Prozess, weil diese Vorstellung in unserer Zeit allgegenwärtig ist. Daher sind in dieser Arbeit nur solche Denker und Forscher berücksichtigt, deren Weltbild eine kugelförmige Erde beinhaltete und erheblich auf nachfolgende Generationen bis hin zu den oben benannten Astronomen der Neuzeit einwirkte. In einem ersten Schritt erfolgt eine Erörterung von Denkmustern, welche für den Erkenntnisprozess der hier betrachteten griechisch-antiken Forscher als grundlegend zu erachten sind. Analysiert werden hierzu die Gedankengänge von PLATON und ARISTOTELES. Nur unter der Berücksichtigung von deren beiden Weltbildern lassen sich die darauf folgenden Kapitel nachvollziehen. Im Anschluss daran werden die Weltbilder dreier bedeutender Forscher hinsichtlich der zentralen Fragestellung überprüft (EUDOXOS VON KNIDOS,ERATOSTHENES AUS KYRENE und KLAUDIOS PTOLEMAIOS). Jedes einzelne Kapitel zu den drei Forschern gliedert sich in zwei Abschnitte. Nach einem kurzen einleitenden biographischen Teil folgt die beschriebene Untersuchung der jeweiligen Vorstellung über die Gestalt der Erde. Bei jedem der genannten Forscher werden in diesem Zusammenhang grundsätzlich zwei Beobachtungsperspektiven angenommen, die das Zustandekommen seines spezifischen Weltbildes und der damit zusammenhängenden Erdgestalt maßgeblich beeinflusst haben. Die erste Perspektive stellte ausschließlich die unmittelbare und erdnahe Umgebung in den Vordergrund der forschenden Beobachtung, so dass Erkenntnisse hinsichtlich der Erdgestalt nur mit Hilfe des direkt zugänglichen Raumes gewonnen wurden. Eine zweite Perspektive konnten die Forscher einnehmen, wenn sie die Phänomene und Erscheinungen am Himmel für Schlussfolgerungen zur Erdgestalt heranzogen.
Sinn und Zweck dieser Arbeit ist es, die antiken Vorstellungen von der Erde im angegebenen Rahmen zu untersuchen, um die Ursprünge von unserem heutigen Weltbild nachvollziehen zu können. Dabei lohnt es sich, die Argumente und Begründungen der antiken Forscher stets vor dem Hintergrund zu betrachten, dass sie kein einzelnes technisches Hilfsmittel besaßen, das ein unumstößliches Weltbild hätte beweisen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegende Denkmuster zur Gestalt der Erde

3. Die Erde als Kugel in den antiken Darstellungen

3.1 Eudoxos von Knidos

3.1.1 Zur Biographie des Eudoxos

3.1.2 Die wissenschaftlichen Wirkungsbereiche des Eudoxos und seine Vorstellung von der Gestalt der Erde

3.2 Eratosthenes aus Kyrene

3.2.1 Zur Biographie des Eratosthenes

3.2.2 Die wissenschaftlichen Wirkungsbereiche des Eratosthenes und seine Vorstellung von der Gestalt der Erde

3.3 Klaudios Ptolemaios

3.3.1 Zur Biographie des Klaudios Ptolemaios

3.3.2 Die wissenschaftlichen Wirkungsbereiche des Klaudios Ptolemaios und seine Vorstellung von der Gestalt der Erde

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Hausarbeit untersucht die Entwicklung antiker Vorstellungen von der Gestalt der Erde. Das primäre Ziel ist es, den Ursprung unseres heutigen Weltbildes zu ergründen und die Fragestellung zu beantworten, wie und warum antike Denker zu ihren spezifischen Erdmodellen gelangten, wobei insbesondere die Rolle spekulativer Ansätze und deren mathematisch-astronomische Untermauerung analysiert wird.

  • Die Bedeutung antiker philosophischer Denkmuster (Platon, Aristoteles) für das Weltbild.
  • Die Analyse der Erdvorstellungen bei Eudoxos von Knidos, Eratosthenes und Ptolemaios.
  • Die Wechselwirkung zwischen astronomischen Beobachtungen und geographischer Erfassung.
  • Die Untersuchung der Entwicklung von Weltmodellen ohne technische Hilfsmittel.
  • Die Rolle der Mathematik als Instrument zur Bestätigung spekulativer Ideen.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Die wissenschaftlichen Wirkungsbereiche des Eudoxos und seine Vorstellung von der Gestalt der Erde

Bei der Annäherung an die Gedankengänge und Erkenntnisse des EUDOXOS fällt zunächst auf, dass leider keine seiner Schriften erhalten geblieben ist. Dennoch können auf Grund der von LASSERRE gesammelten Fragmente, Rückschlüsse auf EUDOXOS‘ wissenschaftliche Wirkungsbereiche gezogen werden. So behandelte er in seinen Vorlesungen und Schriften Themen der Theologie, Philosophie, Geographie, Mathematik, Physik und Astronomie. Auskünfte über seine Reisen und Aufenthalte geben die Berichte des DIOGENES LAERTIOS. Die bei seinen Reisen gesammelten Erfahrungen ermöglichten EUDOXOS, geographisches Wissen zu systematisieren und zu beschreiben. STRABON zählt ihn zu den Geographen und PLUTARCHOS erwähnt die Ges Periodos („Beschreibung der Erde“) als geographisches Werk des Knidiers.

Die Quellenlage zu seinen mathematischen Leistungen muss wohl eher als spärlich bezeichnet werden, da es für die Existenz seiner die Geometrie betreffenden Bücher keine Überlieferungen und Bezeugungen gibt. Auch die Auffassung, dass wesentliche Teile des Werkes Elemente des EUKLID auf die geistige Leistung des EUDOXOS zurückgehen, ist nicht zweifelsfrei belegbar. LASSERRE verdeutlicht dies an der rein geometrischen Lösung des Problems der Würfelverdopplung, auch „Delisches Problem“ genannt, welche dem Knidier an andere Stelle zugeschrieben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der antiken Erdkugelvorstellungen ein und erläutert die Bedeutung der griechischen Antike für das heutige Weltbild.

2. Grundlegende Denkmuster zur Gestalt der Erde: Das Kapitel analysiert die philosophischen und spekulativen Ausgangspunkte, insbesondere die platonischen Konzepte, die als geistige Basis für spätere Erdmodelle dienten.

3. Die Erde als Kugel in den antiken Darstellungen: Der Hauptteil untersucht detailliert die Weltbilder und Beobachtungsmethoden von Eudoxos von Knidos, Eratosthenes und Ptolemaios hinsichtlich ihrer Erdkugelvorstellungen.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Untersuchungsergebnisse und bestätigt, dass die antiken Forscher spekulative Ansätze erfolgreich durch mathematische und astronomische Methoden untermauerten.

Schlüsselwörter

Erdgestalt, griechische Antike, Weltbild, Eudoxos von Knidos, Eratosthenes, Klaudios Ptolemaios, Kugelgestalt der Erde, Astronomie, Geographie, Mathematik, Oikumene, Ideenlehre, Kosmologie, antike Philosophie, wissenschaftliche Methoden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die antiken griechischen Vorstellungen von der Gestalt der Erde und deren Entwicklungsprozess im Kontext der zeitgenössischen Astronomie und Philosophie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die antike Kosmologie, die Entwicklung wissenschaftlicher Methoden zur Erdmessung sowie die philosophischen Einflüsse auf die Geographie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie und warum antike Denker zu ihren Weltbildern gelangten und welche Rolle dabei spekulative Gedankenkonzepte in Verbindung mit mathematischen Beweisen spielten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit analysiert antike Quellentexte und wissenschaftshistorische Kommentare, um die Argumentationslogik der untersuchten Gelehrten zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Denkmuster von Platon und Aristoteles sowie in die detaillierte Prüfung der astronomischen und geographischen Arbeiten von Eudoxos, Eratosthenes und Ptolemaios.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erdgestalt, antike Wissenschaft, Kugelgestalt, Oikumene, Astronomie und geographische Systematisierung.

Wie unterscheidet sich die Vorgehensweise von Eudoxos von der von Ptolemaios?

Eudoxos konzentrierte sich primär auf mathematische Modelle zur Planetenbewegung, während Ptolemaios eine umfassende Synthese aus astronomischen Daten und geographischer Kartographie erstrebte.

Warum war die Bestimmung des Erdumfangs durch Eratosthenes so bedeutend?

Sie gilt als wissenschaftlicher Durchbruch, da er erstmals ein beobachtetes astronomisches Kreissegment mathematisch mit einer terrestrischen Strecke korrelierte.

Excerpt out of 95 pages  - scroll top

Details

Title
Antike Vorstellungen von der Erde
College
Martin Luther University
Grade
2,5
Author
Frank Martin (Author)
Publication Year
2011
Pages
95
Catalog Number
V181859
ISBN (eBook)
9783656051374
ISBN (Book)
9783656051657
Language
German
Tags
Antike Erde Vorstellungen Weltbilder Erdformen Astronomie Geographie Philosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Martin (Author), 2011, Antike Vorstellungen von der Erde , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181859
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