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Pücklers Zielvorhaben beim Branitzer Park

Titel: Pücklers Zielvorhaben beim Branitzer Park

Masterarbeit , 2011 , 101 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Bachelor of Education Stephan Klausch (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Jeden Tag gehen Dinge verloren, materielle, wie die Natur, immaterielle wie Kontakte oder die Zeit.
Gelegentlich treten sie wieder in Erscheinung, zum Teil bleiben sie gänzlich vermisst. Eine dritte Art erscheint verändert, und der Betrachter kann sich der Sehnsucht nach dem Originalen, dem Ursprünglichen nicht erwehren.
Insbesondere in der Lausitz, der Gegend, in der Pückler nachhaltig wirkte, wird dem Betrachter angesichts der Tagebaue Belehrung zu Teil, wie Landschaften verschwinden, oder unkenntlich gemacht werden können.
Die Spannung hinsichtlich Pücklers Park in Branitz wurzelt in dem Wissen, dass er jedem Werk eine Hauptidee inkludiert.
Im Gegensatz zum Muskauer Park, dem Gesellschaftsbild, verschließt sich das Alterswerk des Fürsten in Branitz dem gewöhnlichen Spaziergänger einerseits, sorgt für redundante, durchaus konträre Deutungshypothesen unter den Wissenschaftlern andererseits.
Beim Gang durch den Park stellt sich eine nicht gekannte Persönlichkeit der Arrangements der Natur anheim, wirkt das Grün nicht ausschließlich grün, glaubt man, Assoziationen zu haben und will diese auch bestätigt wissen.
Um eine fundierte Aussage über Pücklers Zielvorhaben in Branitz zu treffen, versucht der Verfasser im ersten Teil, die Begriffe Park und Text aufeinander abzustimmen.
Hieraus folgt ein duales Konzept dieser Master-Arbeit. Einerseits soll die enge Beziehung zwischen Autor und Werk, beziehungsweise reisender und schriftstellerischer Landschaftsarchitekt und Parkwerk, hergestellt werden, andererseits ist beabsichtigt, auf Grundlage der Erkenntnisse ein mögliches Konzept für den Gang durch den Park zu entwickeln.

Pückler vermochte nun seinen letzten Park in Branitz derart zu planen, dass er persönliche Elemente birgt, ihn und sein Leben erfahrbar macht und dennoch unaufdringlich wirkt.
Er kann als Selbstdarstellung im wörtlichen Sinne verstanden werden, als Reminiszenz für Pückler an sein Leben.
Diese auf den Produzenten, beziehungsweise „Autor“ fokussierte Lesart gilt es zu überprüfen.
Es ist gemeinhin Konsens in der Literaturtheorie, bei einer Interpretation entweder den Fokus primär auf den Autor, auf textimmanente Elemente oder auf die Position des Lesers zu richten. In der vorliegenden Arbeit ist beabsichtigt, das Wechselverhältnis von Autor und Werk der Literatur auf den Künstler und den entstandenen Park zu transferieren, um letztlich eine substanziiertere Aussage über Pücklers Intention äußern zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Begründung der Themenwahl und Zielstellung

1.2 Vorgehensweise und Begründung

2. Der Park als Text

2.1 Eine Definitionsbestimmung der Begriffe „Text“ und „Park“

2.2 Die Entwicklung von Landschaftsgärten und Parks in den Epochen

2.3 Eine Einordnung von Fürst Hermann von Pückler- Muskau in die Linie bedeutender Landschaftsarchitekten des englischen Stils

2.3.1 Der Stil Pücklers

3. Der Transfer literaturtheoretischer Autor- Werk- Leser- Beziehungen auf Pücklers Park in Branitz

3.1 Eine Darstellung der hermeneutischen Positionen in der Literaturtheorie und der Deutungsansätze zum Branitzer Park

3.2 Die „verlorenen Orte“ im Branitzer Park

3.3 Der Park als Lebensspiegel- ein imaginärer Rundgang

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit zielt darauf ab, die enge Verbindung zwischen dem exzentrischen Fürst Pückler und seinem letzten Werk, dem Branitzer Park, aufzuzeigen, indem sie literaturwissenschaftliche Interpretationsansätze auf die Gestaltung des Parks überträgt, um so die Intention des Künstlers und Wege zu deren neuerlicher Erfahrbarkeit zu erschließen.

  • Übertragung literaturtheoretischer Konzepte (Autor-Werk-Leser-Beziehungen) auf die Landschaftsgestaltung.
  • Analyse des Parks als komplexer „Text“ mit eigener Bedeutungsebene und Kommunikationssituation.
  • Untersuchung der „verlorenen Orte“ als biografische Zeugnisse Pücklers.
  • Rekonstruktion der Absichtsbestimmung Pücklers durch einen imaginären Rundgang.
  • Einordnung Pücklers in die Tradition bedeutender Landschaftsarchitekten des englischen Stils.

Auszug aus dem Buch

3.3 Der Park als Lebensspiegel- ein imaginärer Rundgang

Die dargestellten hermeneutischen Positionen sowie die gängigen Interpretationshypothesen zum Branitzer Park sollen jetzt auf einem exemplarischen, imaginierten Rundgang durch den Park überprüft werden.

Zusätzlich gibt der Verfasser hierbei einen Spaziergang vor, der die Persönlichkeit des Branitzer Parks herauszustellen versucht, indem sich die Wegeführung an denjenigen „verlorenen Orten“ orientiert, die für die Biografie Pücklers entscheidend sind.

Dies geht einher mit einer Wegeführung, wie sie Pückler selbst als optimal erachtete: „Fahrwege müssen so disponiert werden, daß man das Sehenswerte und die Hauptgegenstände im ganzen Park der Reihe nach besuchen könne, und doch, wenn man das Wohnhaus wieder erreicht, dieselben Stellen nie zweimal, wenigstens nicht in derselben Richtung, passiert habe.“

Somit wird klar, dass der Rundgang weder demjenigen Rippls entspricht, der den Besucher anhand der Tageszeit und der Lichtverhältnisse lanciert, noch demjenigen Ettrichs.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darlegung der Themenwahl und Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung des Branitzer Parks.

2. Der Park als Text: Theoretische Grundlegung durch Definition der Begriffe „Text“ und „Park“ sowie historische Einordnung der Landschaftsgestaltung Pücklers.

3. Der Transfer literaturtheoretischer Autor- Werk- Leser- Beziehungen auf Pücklers Park in Branitz: Anwendung literaturtheoretischer Hermeneutik auf den Park sowie praktische Umsetzung in Form eines imaginären Rundgangs.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der Schwierigkeit einer eindeutigen Interpretation.

Schlüsselwörter

Fürst Pückler, Branitzer Park, Landschaftsgestaltung, Texttheorie, Hermeneutik, Gartenkunst, Landschaftspark, Biografismus, Erinnerungslandschaft, Autorintention, Rezeptionsästhetik, verlorene Orte, Selbstdarstellung, englischer Stil, Symbolik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Branitzer Park als persönliches Werk des Fürsten Pückler und analysiert, inwiefern dieser als „Text“ verstanden werden kann, der die Lebensgeschichte und Intentionen seines Schöpfers widerspiegelt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Mittelpunkt stehen die Gartenkunsttheorie, literaturwissenschaftliche Interpretationsmethoden, Pücklers Biografie und die Symbolik der verschiedenen Parkelemente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Pücklers Intention bei der Parkgestaltung durch einen Transfer literaturtheoretischer Betrachtungsweisen substanziell zu fassen und Wege aufzuzeigen, den Park neu als Reminiszenz an sein Leben zu erschließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen hermeneutischen Ansatz, kombiniert mit strukturalistischen und rezeptionsorientierten Modellen der Literaturtheorie, um den Park als „Text“ zu dekonstruieren und neu zu lesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition des Parks als Text, die historische Einordnung und eine detaillierte, imaginäre Begehung, bei der spezifische „verlorene Orte“ analysiert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Autorintention, Dekonstruktion, Landschaftsgestaltung, Erinnerungslandschaft und die Verbindung von Werk und Biografie.

Warum spielt die Biografie Pücklers bei der Parkinterpretation eine so große Rolle?

Da Pückler seinen Park als Medium der Selbstdarstellung konzipierte, liefern biografische Kenntnisse den Schlüssel zum Verständnis der spezifischen Anordnungen und Chiffren im Park.

Welche Rolle spielen die sogenannten „verlorenen Orte“ im Park?

Diese Orte dienen als zentrale Ankerpunkte für die Biografie Pücklers; ihre Identifizierung und Einordnung ist essenziell, um die inhaltliche und persönliche Dimension der Parkgestaltung nachvollziehbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 101 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pücklers Zielvorhaben beim Branitzer Park
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Germanistik)
Note
1,9
Autor
Bachelor of Education Stephan Klausch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
101
Katalognummer
V181856
ISBN (eBook)
9783656051404
ISBN (Buch)
9783656051688
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verloren versuch absichtsbestimmung pücklers branitzer park grundlage transfers interpretationsansätze parks
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Education Stephan Klausch (Autor:in), 2011, Pücklers Zielvorhaben beim Branitzer Park, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181856
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  101  Seiten
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