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Kosmopolis der Postmoderne - Ein Rückblick auf die Zukunft nach S. Toulmin

Titel: Kosmopolis der Postmoderne - Ein Rückblick auf die Zukunft nach S. Toulmin

Hausarbeit , 2010 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Peter Schröder (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt zunächst die Epoche der Moderne in Europa und der westlichen „zivilisierten“ Welt, und ihre Entwicklungen im Bereich der „Kosmopolis“,welche die natürliche und gesellschaftliche Ordnung meint, die einst die Griechen in ihrer Philosophie entwickelten.

Nach der Betrachtung der Moderne und der sich darauf ergebenden Schlüsse, wird die Frage der Postmoderne, beginnend in den letzten Jahren des 20. Jahrhundert, behandelt, die entgegen der Hoffnung Toulmins zu dem Schluss kommt, dass es auch heute noch den Konflikt zwischen den beiden Betrachtungen und Interpretationen des Kosmos und der Polis gibt, nur haben sie ihre Masken gewechselt, was deren Erkennen und Behandeln umso erschwert. Die Frage Toulmins, ob wir an der Schwelle zu einer „Postmoderne“ oder der „dritten Phase
der Moderne“ stehen, würde also eher mit letzterem beantwortet, da sich die gleichen unlösbar scheinenden Konflikte aufzeigen lassen, wie zuvor in den Jahren 1600 bis 1950.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. der Begriff „Kosmopolis“

3. die Moderne

3.1 aus der Krise nährte sich die Moderne

3.2 das Ende der Moderne

3.3 mit dem Rücken voraus

4. die Schwelle zur Postmoderne

5. die neuen Papisten und Ketzer

6. mit dem Blick in die Vergangenheit

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht auf Basis von Stephen Toulmins Werk „Kosmopolis“ den historischen und philosophischen Übergang von der Moderne in die Postmoderne. Dabei wird analysiert, wie trotz gewandelter Akteure und Maskeraden die grundlegenden Konfliktmuster zwischen gesellschaftlicher Ordnung und menschlicher Natur bestehen bleiben und welche Bedeutung dies für das Zusammenleben in einer globalisierten Welt hat.

  • Analyse des Begriffs „Kosmopolis“ als Verbindung von Natur und gesellschaftlicher Ordnung
  • Untersuchung der Entstehung und der Krisen der Moderne
  • Kritik an der Rationalisierung und der Abkehr vom Humanismus
  • Herausarbeitung der Kontinuität von Konflikten zwischen „Papisten und Ketzern“
  • Reflexion über notwendige Toleranz und die Bewahrung des Humanen in der Postmoderne

Auszug aus dem Buch

3.1 aus den Krisen nährte sich die Moderne

Entgegen der Darstellung einiger Historiker, die stets darauf verweisen, dass die Moderne und ihre philosophische Ausrichtung, aus einer Zeit der Prosperität, des Wohlstandes und einer eher romantischen Epoche entstand, muss man bei genauerer Betrachtung sehr schnell eingestehen, dass eben das Gegenteil der Fall ist. In den Jahren der Entstehung, also dem 17. Jahrhundert zerfielen die Weltreiche des Mittelalters und litten an den Folgen der Verarmung der Bevölkerung und zunehmendem Unfrieden zwischen verschiedenen Königshäusern, Fürsten, Religionen, Meinungen von und über die Wissenschaften und der sich daraus ergebenden Ordnungen der Gesellschaft (Toulmin, 1991; S. 38 f.). Daraus entstand eine weitreichende gesellschaftspolitische Orientierungslosigkeit, wie sie sich in der jüngeren Geschichte Europas noch häufiger aufzeigen lässt.

Wie aber kam es dazu, dass die festen gesellschaftlichen und damit politischen Strukturen in ihren Grundfesten erschüttert wurden. In der Geschichte der Menschheit hat es seither sehr deutliche vertikale hierarchische Strukturen gegeben, die allenthalben akzeptiert und etabliert waren, ebenso gab es immer wieder Armut und Not auf der Welt. Die standardgemäße Folge daraus war meist die feindliche Übernahme durch ein anderes Königreich und eine Neue Obrigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die wirtschaftliche Instabilität seit 2008 ein und verbindet diese mit Toulmins philosophischer Analyse der Moderne.

2. der Begriff „Kosmopolis“: Hier wird der theoretische Rahmen durch die Definition der Begriffe „Kosmos“ und „Polis“ als Einheit von Naturordnung und gesellschaftlicher Ordnung abgesteckt.

3. die Moderne: Dieses Kapitel beleuchtet die historischen Ursprünge und Dimensionen der Moderne, insbesondere den Rationalismus des 17. Jahrhunderts.

3.1 aus der Krise nährte sich die Moderne: Das Kapitel erläutert, dass die Moderne nicht aus einer Zeit des Wohlstands, sondern aus Krisen und gesellschaftlicher Orientierungslosigkeit erwuchs.

3.2 das Ende der Moderne: Hier wird der Prozess der De-Nationalisierung und der Aufstieg supranationaler Bündnisse nach dem Zweiten Weltkrieg als Ende der rationalen Moderne beschrieben.

3.3 mit dem Rücken voraus: Das Kapitel diskutiert Toulmins OMEGA-Theorie und die Notwendigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen.

4. die Schwelle zur Postmoderne: Hier werden die Kennzeichen der neuen Epoche definiert, darunter die zunehmende Unmöglichkeit, Wissenschaften strikt voneinander zu trennen.

5. die neuen Papisten und Ketzer: Die Arbeit überträgt die historischen Konfliktbegriffe auf moderne Akteure wie das Kapital (als neuer Ketzer) und religiöse Fanatiker (als neue Papisten).

6. mit dem Blick in die Vergangenheit: Es wird die Bilanz gezogen, dass das Erbe der Moderne trotz neuer Strukturen in der Unfähigkeit zur Toleranz fortbesteht.

7. Fazit: Das Fazit appelliert an eine friedliche Ko-Existenz und die Anerkennung des Humanen als zwingende Einheit von Mensch und Natur.

Schlüsselwörter

Kosmopolis, Moderne, Postmoderne, Stephen Toulmin, Rationalismus, Humanismus, Gesellschaftliche Ordnung, Markt, Globalisierung, Konflikt, Toleranz, Naturwissenschaften, Philosophie, Humanität, Historische Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Analyse der Epoche der Moderne und ihres Übergangs in die Postmoderne, basierend auf Stephen Toulmins Buch „Kosmopolis“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Wechselwirkung zwischen Naturverständnis und gesellschaftlicher Ordnung, die Rolle von Krisen als Katalysatoren für Paradigmenwechsel und die Bedeutung des Humanismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die ungelösten Konfliktstrukturen der Moderne in die heutige Zeit zu übertragen und zu hinterfragen, ob wir tatsächlich in einer Postmoderne leben oder lediglich die „dritte Phase der Moderne“ durchlaufen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine diskursive, philosophische Analyse, die historische Ereignisse und sozialwissenschaftliche Theorien mit den Thesen von Stephen Toulmin verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung der Moderne, das Aufkommen von Rationalismus und Kapitalismus als neue Obrigkeit sowie die bleibenden Spannungen zwischen verschiedenen Weltanschauungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Kosmopolis, Moderne, Rationalismus, Humanismus, Gesellschaftsordnung, Marktwirtschaft und interdisziplinäre Wissenschaft.

Wie definiert der Autor das Verhältnis zwischen „Papisten“ und „Ketzern“ in der Moderne?

Diese Begriffe dienen als Metaphern für unversöhnliche gesellschaftliche Gegensätze; heute wird der Markt oft als „Ketzer“ und fundamentalistische religiöse Gruppen als „Papisten“ interpretiert.

Welche Rolle spielt der Begriff „mit dem Rücken voraus“ in der Arbeit?

Er beschreibt die Toulmin’sche Erkenntnis, dass Fortschritt und Entwicklung stets in enger Verbindung mit der Vergangenheit stehen sollten, statt bei einem vermeintlichen Nullpunkt neu zu beginnen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kosmopolis der Postmoderne - Ein Rückblick auf die Zukunft nach S. Toulmin
Hochschule
Universität Osnabrück  (Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Kritische Theorie und Gesellschaft
Note
1,0
Autor
Peter Schröder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V181640
ISBN (Buch)
9783656049470
ISBN (eBook)
9783656049678
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialwissenschaften Kritische Theorie Postmoderne Moderne Kritik Zukunftsorientierung Zukunftsperspektiven Wirtschaftskrise theoretische Betrachtung Gesellschaft Individuum Individualisierungstrend Individualisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Schröder (Autor:in), 2010, Kosmopolis der Postmoderne - Ein Rückblick auf die Zukunft nach S. Toulmin, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181640
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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