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Dynamic Capabilities und deren Auswirkung auf die Generierung strategischer Wettbewerbsvorteile

Title: Dynamic Capabilities und deren Auswirkung auf die Generierung strategischer Wettbewerbsvorteile

Bachelor Thesis , 2011 , 47 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Felix Michelmann (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

„Heute Superstar, morgen Sanierungsfall“

„AOL, Nokia, Palm, Sony, Yahoo, Microsoft: Nahezu kein Topkonzern der Gegenwart
hat den nächsten Innovationsschub seiner Industrie als Marktführer überlebt. Die heutige
Managementkultur ist dem beschleunigten […] Wandel nicht gewachsen.“
(Handelsblatt vom 23.05.2011, Titelthema)

Das neue Marktumfeld ist gekennzeichnet durch dynamische Märkte, Unsicherheiten und beständigen Wandel. Ehemals gefestigte Marktpositionen erodieren zunehmend rasant und bestehende Kompetenzen sind nicht in der Lage dem Umbruch gerecht zu werden. […] Die Gewinner unter diesen Bedingungen sind innovationsstarke Unternehmen, die ihre gegenwärtigen Kompetenzen rekonfigurieren und flexibel an neue Anforderungen anpassen. Doch wie können Unternehmen diese Wandlungsfähigkeit realisieren? Wie kann es zudem in einer bewegten kompetitiven Umwelt gelingen, einen nachhaltigen strategischen Wettbewerbsvorteil zu generieren?
[…] Wie Unternehmen Wettbewerbsvorteile unter diesen Bedingungen aufbauen und erhalten können, wird erst in der neueren Managementforschung untersucht. Von aufkommender, elementarer Bedeutung ist hierbei der Dynamic Capability Ansatz. Dynamic Capabilities sollen Unternehmen befähigen ihre Ressourcen und Kompetenzen kontinuierlich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. […] Die Frage, ob der Dynamic Capability Ansatz geeignet ist, die Generierung nachhaltiger strategischer Wettbewerbsvorteile theoretisch zu fundieren, blieb bisher unbeantwortet. […] Die Forschungsfrage lässt sich demnach formulieren: ‚Wie sehr tragen bisherige Konzeptionen des Dynamic Capability Ansatzes zur Erklärung der Generierung und Erhaltung strategischer Wettbewerbsvorteile bei?‘
Zunächst werden im zweiten Kapitel die wesentlichen Grundbegriffe erläutert und überschneidungsfrei voneinander abgegrenzt. Es folgt eine kurze Darstellung der zugrunde liegenden theoretischen Konzeptionen. Im dritten Kapitel werden die Rahmenwerke von Teece et al. (1997) und Eisenhardt und Martin (2000) zunächst wertungsfrei vorgestellt. Im vierten Kapitel werden die Konzeptionen schließlich einzeln einer profunden Analyse unterzogen. Es wird festgestellt, ob und inwiefern nachhaltige strategische Wettbewerbsvorteile durch die jeweiligen Konzeptionen erklärt werden können. Abschließend folgt im fünften Kapitel ein Ausblick auf die weitere Forschungsrelevanz, zudem werden die Erkenntnisse resümiert sowie kritisch reflektiert.

(Quellen siehe Originaltext)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Grundlagen

2.1 Definitorische Abgrenzung

2.1.1 Ressourcen

2.1.2 Kompetenzen

2.1.3 Dynamic Capabilities

2.2 Überblick relevanter Ansätze des strategischen Managements

2.2.1 Resource-based View

2.2.2 Strategischer Wettbewerbsvorteil und VRIN Kriterien

2.2.3 Dynamic Capability Ansatz

3 Vorstellung prominenter Konzeptionen des DCA

3.1 Rahmenwerk von Teece/ Pisano/ Shuen

3.1.1 Vorstellung des Rahmenwerks

3.1.2 Erklärung strategischer Wettbewerbsvorteile

3.2 Rahmenwerk von Eisenhardt/ Martin

3.2.1 Vorstellung des Rahmenwerks

3.2.2 Erklärung strategischer Wettbewerbsvorteile

4 Analyse prominenter Konzeptionen des DCA

4.1 Analyse des Rahmenwerks von Teece/ Pisano/ Shuen

4.1.1 Bewertung des Konzepts

4.1.2 Eignung zur Erklärung strategischer Wettbewerbsvorteile

4.2 Analyse des Rahmenwerks von Eisenhardt/ Martin

4.2.1 Bewertung des Konzepts

4.2.2 Eignung zur Erklärung strategischer Wettbewerbsvorteile

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung des „Dynamic Capability Ansatzes“ (DCA) zur theoretischen Fundierung der Generierung und Erhaltung strategischer Wettbewerbsvorteile in dynamischen Marktumfeldern. Dabei liegt der Fokus auf der kritischen Analyse zweier prominenter Rahmenwerke, um deren Beitrag zur Erklärung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile zu bewerten.

  • Grundlagen der Begriffe Ressourcen, Kompetenzen und Dynamic Capabilities
  • Kritische Reflexion des „Resource-based View“ als Ausgangspunkt
  • Vergleichende Darstellung der Ansätze von Teece et al. sowie Eisenhardt und Martin
  • Analyse der Schlüssigkeit und Erklärungsleistung beider Konzepte
  • Bewertung der Nachhaltigkeit strategischer Vorteile in dynamischen Märkten

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Vorstellung des Rahmenwerks

Das Rahmenwerk beruht in wesentlichen Aspekten auf dem Gedankengut des RBV. Jedoch kritisieren Teece et al. (1997) insbesondere dessen statische Perspektive (vgl. Schirmer/Ziesche 2010, 19). Sie gründen ihren Ansatz auf der bereits im RBV erkannten Notwendigkeit des Erwerbs nicht verfügbarer Ressourcen (vgl. Teece et al. 1997, 514f.).

Die Generierung eines strategischen Wettbewerbsvorteils hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Autoren gruppieren diese in die drei Dimensionen: Prozesse, Positionen und Pfade. Prozesse beziehen sich auf die Art und Weise, in der Aufgaben ausgeführt werden. Sie entsprechen somit den Routinen, respektive Mustern, der gegenwärtigen Handlungsweisen. Positionen beschreiben die Ressourcenausstattung eines Unternehmens. Dazu zählen physische als auch immaterielle Ressourcen, wie etwa die Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern. Pfade stellen die Gesamtheit der Handlungsalternativen eines Unternehmens dar. Sie sind gekennzeichnet durch frühere Entscheidungen des Unternehmens. Pfade beschreiben somit die Vergangenheit, determinieren die gegenwärtigen Alternativen und beeinflussen die Wahlmöglichkeiten der Zukunft. Der strategische Wettbewerbsvorteil wird durch DC erlangt und ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Prozessen, Positionen und Entwicklungspfaden des Unternehmens. Dabei werden die Prozesse von den Positionen beeinflusst, über die das Unternehmen verfügt sowie von den Pfaden, die durch vergangene Entscheidungen bestimmt wurden (vgl. dieselben, 514-518).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen in dynamischen Märkten und leitet die Forschungsfrage bezüglich der Eignung des Dynamic Capability Ansatzes für die Generierung von Wettbewerbsvorteilen ab.

2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begrifflichkeiten (Ressourcen, Kompetenzen, Dynamic Capabilities) definiert sowie die theoretischen Fundamente des Resource-based View und des Dynamic Capability Ansatzes erläutert.

3 Vorstellung prominenter Konzeptionen des DCA: Dieses Kapitel stellt wertungsfrei die beiden zentralen Rahmenwerke von Teece et al. sowie Eisenhardt und Martin vor und skizziert deren Funktionslogik.

4 Analyse prominenter Konzeptionen des DCA: Hier erfolgt eine tiefgehende kritische theoretische Analyse der beiden genannten Rahmenwerke hinsichtlich ihrer Schlüssigkeit und ihrer Fähigkeit, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erklären.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Erkenntnisse der Arbeit und stellt fest, dass keines der untersuchten Rahmenwerke die Nachhaltigkeit strategischer Wettbewerbsvorteile in dynamischen Umfeldern vollumfänglich garantieren kann.

Schlüsselwörter

Dynamic Capabilities, Strategisches Management, Wettbewerbsvorteil, Resource-based View, Ressourcen, Kompetenzen, Marktdynamik, Pfadabhängigkeit, Rekonfiguration, Wissensmanagement, Organisationales Lernen, Teece, Eisenhardt, Nachhaltigkeit, Unternehmenserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in einem von ständigem Wandel geprägten Umfeld durch sogenannte „Dynamic Capabilities“ strategische Wettbewerbsvorteile aufbauen und erhalten können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Klärung von Ressourcen und Kompetenzen, der Analyse prominenter theoretischer Konzepte zum Thema Dynamic Capabilities sowie der kritischen Hinterfragung ihrer Praxistauglichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis einer fundierten Analyse der Ansätze von Teece et al. sowie Eisenhardt und Martin zu klären, inwieweit diese Modelle tatsächlich nachhaltige strategische Wettbewerbsvorteile erklären können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit nutzt eine deduktive theoretische Analyse, bei der existierende Rahmenwerke des strategischen Managements einer profunden Prüfung auf Plausibilität und logische Konsistenz unterzogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine neutrale Vorstellung der beiden führenden Rahmenwerke und eine darauf aufbauende, kritische Analyse ihrer theoretischen Annahmen und Folgerungen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Dynamic Capabilities, Ressourcen, Wettbewerbsvorteil, Marktdynamik, Pfadabhängigkeit und strategisches Management.

Warum ist laut der Arbeit eine Unterscheidung der Marktdynamik bei Eisenhardt/Martin wichtig?

Die Autoren unterscheiden zwischen moderat dynamischen und hochdynamischen Märkten, da sich die Natur effektiver Dynamic Capabilities und die Art ihrer Entstehung je nach Ausmaß der Marktdynamik grundlegend voneinander unterscheiden.

Welche kritische Erkenntnis ergibt sich hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Wettbewerbsvorteilen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass es kaum möglich ist, durch Dynamic Capabilities allein nachhaltige Vorteile zu garantieren, da Prozesse oft imitierbar oder durch den permanenten Anpassungsdruck unterminiert sind.

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Details

Title
Dynamic Capabilities und deren Auswirkung auf die Generierung strategischer Wettbewerbsvorteile
College
University of Göttingen  (Professur für Unternehmensführung und Organisation)
Course
Bachelorarbeit
Grade
1,3
Author
Felix Michelmann (Author)
Publication Year
2011
Pages
47
Catalog Number
V181405
ISBN (eBook)
9783656044253
ISBN (Book)
9783656044499
Language
German
Tags
Dynamic Capabilities Dynamic Capabilities Strategie strategisch Wettbewerbsvorteil strategischer Wettbewerberbsvorteil DCA Dynamic Capabilities Ansatz Dynamic Capability Ansatz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Michelmann (Author), 2011, Dynamic Capabilities und deren Auswirkung auf die Generierung strategischer Wettbewerbsvorteile, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181405
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