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Interreligiöses Lernen am Beispiel des „erfahrungsbezogenen Ansatzes“

Titel: Interreligiöses Lernen am Beispiel des „erfahrungsbezogenen Ansatzes“

Essay , 2011 , 6 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Julia Steblau (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Interreligiöses Lernen, es stellt sich die Frage: Was „Interreligiöses Lernen“ eigentlich bedeutet? Die Grundbausteine des interreligiösen Lernens dienen einem pädagogischen Zweck. Dies bedeutet, Verständigung und Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen sollen den Schülern mit Hilfe des interreligiösen Lernens näher gebracht werden.
Durch das interreligiöse Lernen sollen die Schüler aktiver in den Religionsunterricht einbezogen werden.

Durch die Globalisierung und sich daraus ergebenen Umgang mit verschiedenen Weltreligionen sieht sich die Religionspädagogik verpflichtet, den Schülern eine Möglichkeit zu geben, Religionen und fremde Lebensformen kennen zu lernen und Wissen über diese zu vermitteln. Das Interesse der Schüler soll geweckt werden, um den Einstieg in die Weltreligionen zu erleichtern und diese begreiflich zu machen. Jedoch müssen Grundsätze geschaffen werden, die Tworuschkas Meinung nach „interreligiöse Spezialisten“ benötigen, die es ermöglichen, dass die Schüler sich auf Religionen einlassen können und zugleich Sachverständigkeit in Bezug auf diese entwickeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Interreligiöses Lernen am Beispiel des „erfahrungsbezogenen Ansatzes“

2. Ansatz und Konzepte zum interreligiösen Lernen in England

2.1 Der erfahrungsbezogene Ansatz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den erfahrungsbezogenen Ansatz des interreligiösen Lernens im englischen Schulwesen. Dabei liegt der Fokus darauf, wie Schüler durch authentische Erfahrungen und die Einbeziehung ihrer eigenen Spiritualität ein tieferes Verständnis für fremde Weltreligionen entwickeln können und welche kritischen Aspekte dabei zu berücksichtigen sind.

  • Grundlagen des interreligiösen Lernens
  • Erfahrungsbezogener Ansatz nach David Hay und John Hammond
  • Methodik der "New Methods" und ihre vier Aktivitätstypen
  • Die veränderte Rolle der Lehrkraft im Unterricht
  • Kritische Reflexion und Grenzen des Ansatzes

Auszug aus dem Buch

Der erfahrungsbezogene Ansatz

Mit der Frage: Wie man die Schüler angemessen an verschiedene Religionen heranführen kann?; Haben sich David Hay und John Hammond am Beispiel des erfahrungsbezogenen Ansatzes versucht, diese Frage zu beantworten.

David Hay von der Nottingham University führte in den 70er und 80er Jahren quantitative und qualitative Forschungen über die religiösen Einstellungen der Britischen Bevölkerung durch. Die Ergebnisse stimmen nicht mit dem von ihm erwarteten Bild einer weitgehenden säkularisierten, kirchen- und religionsfernen Gesellschaft überein. Über zwei Drittel der Befragten berichteten zögernd über eigene religiöse Erfahrungen. So verschwammen die klaren Kategorien von Religion und Religionen mit- und ineinander.

Das liegt daran, dass Religionskritik der vergangenen Jahrhunderte ein Weltbild und ein Klima geschaffen hat, in dem Menschen ihre religiöse Erfahrungen verdrängen. So ist Religion ein Tabu-Thema, das vermieden wurde, um nicht als verrückt oder dumm zu gelten. Primär trifft diese Aspekte auch auf den Religionsunterricht zu.

Demzufolge können Schüler nur ein positives Verständnis von Religion entwickeln, wenn sie ihre ablehnenden Voreinstellungen überwinden. So entwickeln David Hay und John Hammond einen erfahrungsbezogenen Ansatz (experiential approach). Sie verstehen ihren Ansatz als Fortführung der Phänomenologie Smarts.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Interreligiöses Lernen am Beispiel des „erfahrungsbezogenen Ansatzes“: Dieses Kapitel führt in die Definition und Notwendigkeit des interreligiösen Lernens ein und betont die Bedeutung authentischer Erfahrungen gegenüber reinem Frontalunterricht.

2. Ansatz und Konzepte zum interreligiösen Lernen in England: Hier wird der erfahrungsbezogene Ansatz von Hay und Hammond detailliert vorgestellt, inklusive seiner methodischen Umsetzung, der pädagogischen Ziele und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Anwendbarkeit auf das deutsche Schulsystem.

Schlüsselwörter

Interreligiöses Lernen, erfahrungsbezogener Ansatz, Religionspädagogik, Weltreligionen, Spiritualität, Phänomenologie, England, Schulisches Lernen, Religionsunterricht, Bewusstseinsschärfung, Fantasiereisen, Identitätsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den erfahrungsbezogenen Ansatz im interreligiösen Lernen, der ursprünglich für das englische Schulsystem entwickelt wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung von Weltreligionen, die Bedeutung persönlicher spiritueller Erfahrungen und die methodische Gestaltung eines lebendigen Religionsunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Schüler durch den Abbau von Vorurteilen und die Nutzung eigener Erfahrungen ein tieferes Verständnis für die Religionen anderer Menschen entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die phänomenologische Methode und stützt sich auf quantitative sowie qualitative Forschungsergebnisse von David Hay und John Hammond.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert das Konzept des "experiential approach", stellt spezifische Unterrichtsmethoden (New Methods) vor und diskutiert die kritischen Grenzen dieses pädagogischen Ansatzes.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie interreligiöses Lernen, erfahrungsbezogener Ansatz, Spiritualität, Religionsdidaktik und authentische Erfahrung beschreiben.

Welche vier Aktivitätstypen werden zur Bewusstseinsschärfung genannt?

Es werden "raising awareness", "embodying awareness", "framing awareness" und "extending awareness" unterschieden, um die Wahrnehmung und Perspektivität der Schüler zu fördern.

Wie verändert dieser Ansatz die Rolle der Lehrkraft?

Die Lehrkraft agiert nicht mehr bloß als Wissensvermittler, sondern als Begleiter, der den Zugang der Lernenden zur Spiritualität und zu fremden Religionen erleichtert.

Warum ist die Übertragung auf deutsche Schulen kritisch zu betrachten?

Die Autorin weist darauf hin, dass unterschiedliche schulische Rahmenbedingungen, die Rolle der Religion in der Öffentlichkeit und die kulturelle Einstellung zur Religion eine direkte Übernahme erschweren.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interreligiöses Lernen am Beispiel des „erfahrungsbezogenen Ansatzes“
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,0
Autor
Julia Steblau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
6
Katalognummer
V181394
ISBN (eBook)
9783656055839
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interreligiöses Lernen Interreligiöse Religion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Steblau (Autor:in), 2011, Interreligiöses Lernen am Beispiel des „erfahrungsbezogenen Ansatzes“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181394
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  6  Seiten
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