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Chancen für Unternehmen durch die Einführung eines Carbon Footprint

Umweltcontrolling

Title: Chancen für Unternehmen durch die Einführung eines Carbon Footprint

Seminar Paper , 2010 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Paul Ladewig (Author)

Business economics - Controlling

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Summary Excerpt Details

Verbraucher legen bei ihren Kaufentscheidungen zunehmend Wert darauf, dass die von Ihnen erworbenen Produkte ökologisch verantwortungsvoll hergestellt und vertrieben werden und dass Unternehmen insgesamt Verantwortung gegenüber der Umwelt übernehmen. Das Klimagas Kohlenstoffdioxid (CO2) gilt laut Wissenschaft und der öffentlichen Meinung als Hauptverursacher für den Klimawandel. Deshalb sind Produkte, bei denen man die CO2 Emissionen entlang dessen gesamter Wert-schöpfungskette transparent nachvollziehen können, für Kunden zunehmend interessanter.
Der Carbon Footprint (CF) wird in Personal Carbon Footprint, Product Carbon Footprint (PCF) und Corporate Carbon Footprint (CCF) unterschieden. Der Personal Carbon Footprint misst die direkten und indirekten CO2 Emissionen eines einzelnen Menschen. Da dies eine betriebswirtschaftliche Hausarbeit ist, wird diese Form des CF daher hier vernachlässigt. Damit ein Unternehmen diese CO2 Emissionen ausweisen kann, muss es seinen Carbon Footprint, zu deutsch CO2 Fußabdruck, erfassen. Die Kundenpräferenz ist jedoch nicht der einzige Vorteil, den die Erfassung des Carbon Footprint für Unternehmen bringt. Vielmehr ist die Erfassung der CO2 Emissionsquellen in einem Unternehmen eine Chance zur Kosteneinsparung, wodurch hier ökologische und ökonomische Unternehmensziele in Einklang gebracht werden können.
Ziel dieser Hausarbeit ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihren PCF und CCF erfassen und daraus Handlungsalternativen ableiten können. Dazu widmet sich diese Hausarbeit zunächst dem Umweltcontrolling, um im Anschluss näher auf PCF und CCF einzugehen. Nach der Darstellung von Handlungsmöglichkeiten zur CO2 Reduzierung wird im Fazit die Sinnhaftigkeit des Carbon Footprint beurteilt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Umweltcontrolling

2.1 Zweck und Aufgabenstellung

2.2 Chancen und Zielgrößen

3 Carbon Footprint

3.1 Definition, Zweck und Grenzen

3.2 Product Carbon Footprint

3.3 Corporate Carbon Footprint

3.4 Maßnahmen zur CO2 Reduzierung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Hausarbeit ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihren Product Carbon Footprint (PCF) und Corporate Carbon Footprint (CCF) systematisch erfassen können, um daraus ökologische und ökonomische Handlungsalternativen zur CO2-Reduzierung abzuleiten.

  • Grundlagen und Aufgaben des Umweltcontrollings
  • Systematische Abgrenzung und Erfassung von Carbon Footprints
  • Unterscheidung zwischen PCF und CCF sowie deren Standards
  • Konkrete Maßnahmen zur betrieblichen CO2-Emissionsminderung
  • Verknüpfung von ökologischer Verantwortung und Kosteneffizienz

Auszug aus dem Buch

3.3 Corporate Carbon Footprint

Der in der Praxis am häufigsten verwendete Standard zur Ermittlung des CCF wurde 2004 von der Greenhouse Gas Protocol Initiative entwickelt und nennt sich Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol). Demnach müssen zunächst die organisatorischen Grenzen der CO2 Erhebung festgelegt werden, damit im Anschluss innerhalb der zu betrachtenden Organisationseinheiten die operativen Grenzen festgelegt werden können.

Bei der Festlegung der organisatorischen Grenzen bestimmt das Unternehmen, welche Konzernteile bei der CO2 Erfassung einbezogen werden. Bei einem kleinen Unternehmen ohne Tochterunternehmen, Beteiligungen, Jointventures etc. ist diese Überlegung unnötig. Bei großen Konzernen sollte jedoch genau festgelegt werden, welche Organisationseinheiten in die CO2 Erfassung einbezogen werden. Dabei wird zwischen zwei Ansätzen unterschieden. Beim Equity Share Approach bzw. Beteiligungsansatz geht ein Unternehmen danach, wie hoch der Anteil an Stammaktien bzw. Dividendenbeteiligungen an den Tochterunternehmen ist. Beim Beteiligungsansatz können daher auch Tochterunternehmen in die CO2 Erfassung einbezogen werden, auf die der Mutterkonzern keinen operativen oder finanziellen Einfluss hat. Beim Controll Approach bzw. Kontrollansatz bezieht ein Unternehmen alle Tochtergesellschaften, Jointventures etc. in die CO2 Erfassung mit ein, über die es entweder finanzielle oder operative Verfügungsmacht besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz ökologischer Verantwortung für Unternehmen ein und definiert den Carbon Footprint als zentrales Instrument für ökologische und ökonomische Zielsetzungen.

2 Umweltcontrolling: Dieses Kapitel erläutert die Funktion des Umweltcontrollings als Steuerungssystem, um Umweltschutz als Zielgröße in Managemententscheidungen zu integrieren und Stoffströme transparent zu machen.

3 Carbon Footprint: Hier werden Definitionen, Systemgrenzen und Standards für PCF und CCF detailliert dargelegt sowie Möglichkeiten zur praktischen Reduzierung von CO2-Emissionen diskutiert.

4 Fazit: Das Fazit resümiert, dass die Erfassung des Carbon Footprint ein aufwändiges, aber angesichts steigender Ressourcenpreise lohnendes Verfahren darstellt, das über reines CO2-Management hinaus auf ein umfassendes Umweltcontrolling ausgeweitet werden sollte.

Schlüsselwörter

Umweltcontrolling, Carbon Footprint, PCF, CCF, CO2-Reduzierung, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Greenhouse Gas Protocol, PAS 2050, Umweltbilanz, Energiekosten, Kostensenkung, Umweltmanagement, Unternehmensimage, Emissionsquellen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch die Einführung eines Carbon Footprint ihre CO2-Emissionsquellen identifizieren und ökologische Ziele mit ökonomischen Kosteneinsparungspotenzialen verknüpfen können.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Instrumente des Umweltcontrollings, die methodische Erfassung von produkt- und unternehmensbezogenen Carbon Footprints sowie konkrete Reduzierungsstrategien für Emissionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Unternehmen ihren Product Carbon Footprint (PCF) und Corporate Carbon Footprint (CCF) erfassen und daraus Handlungsalternativen zur Effizienzsteigerung ableiten können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Standardwerken, Controlling-Instrumenten und internationalen Richtlinien wie dem GHG Protocol und dem Standard PAS 2050:2008.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Umweltcontrollings, die methodische Differenzierung zwischen PCF und CCF (inklusive Systemgrenzen) sowie die Analyse von betrieblichen Maßnahmen zur CO2-Senkung.

Was charakterisiert die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist eine betriebswirtschaftliche Analyse, die den Umweltschutz nicht nur als ethische Verpflichtung, sondern als strategischen Wettbewerbsvorteil und Kostenoptimierungsfaktor betrachtet.

Warum wird zwischen PCF und CCF unterschieden?

Die Unterscheidung ist notwendig, da der PCF auf einzelne Produkte und deren Lebenszyklus fokussiert, während der CCF die gesamte Organisationsebene mit ihren spezifischen operativen und organisatorischen Grenzen betrachtet.

Wie können Mitarbeiter aktiv in die CO2-Reduzierung eingebunden werden?

Durch den Einsatz von spezialisierten "CO2-Coachs" in Abteilungen, Schulungen und Anreizsysteme, die das Bewusstsein für alltägliche Einsparpotenziale (z.B. Papierverbrauch, IT-Nutzung) fördern.

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Details

Title
Chancen für Unternehmen durch die Einführung eines Carbon Footprint
Subtitle
Umweltcontrolling
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,3
Author
Paul Ladewig (Author)
Publication Year
2010
Pages
17
Catalog Number
V181311
ISBN (Book)
9783656044840
ISBN (eBook)
9783656045410
Language
German
Tags
Controlling Umweltcontrolling Öko-Controlling Carbon Footprint Carbon Controlling CSR Bereichscontrolling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Paul Ladewig (Author), 2010, Chancen für Unternehmen durch die Einführung eines Carbon Footprint, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181311
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