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Industrialisierung der Sowjetunion

Wechselnde Doktrinen und soziale Kosten

Title: Industrialisierung der Sowjetunion

Seminar Paper , 2011 , 20 Pages , Grade: 1

Autor:in: Christian Ortig (Author)

History of Europe - Newer History, European Unification

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Summary Excerpt Details

Die Zwischenkriegszeit stellte für Russland in mehrerlei Hinsicht eine Zeit des Umbruchs dar, so läutete der Wechsel vom Zarismus zum Sozialismus, auch einen Wandel des Wirtschaftssystems ein. In dieser Arbeit soll hierbei im Speziellen auf den Prozess der Industrialisierung des Landes in jener Zeit Bezug genommen werden.
Frei nach dem Motto,

„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.”
André Malraux, 1901 - †1978

… wird in einem ersten Schritt die Ausgangslage des jungen durch Weltkrieg und darauf folgendem Bürgerkrieg erschütterten Landes beleuchtet, um weiter auf die industrielle Entwicklung eingehen zu können. Da jede Entwicklung sich auch durch Entwicklungskosten kennzeichnet bietet sich hierbei eine Betrachtung im Sinne der betriebswirtschaftlichen Kosten – Nutzen Rechnung an, hier „ Finanzierung des Imports oder die „Kosten“ des Fortschritts“ und „Ergebnisse der Industrialisierungsmaßnahmen“. Die Arbeit befasst sich hierbei mit den wechselnden Doktrinen der Wirtschaftspolitik, präziser mit Lenin’s Neuen Ökonomischen Politik, sowie der stalinistischen Planwirtschaft, welche dieser unter extremen sozialen Kosten vorangetrieben hat. Abschließend wird auf die Weltwirtschaftskrise eingegangen, da diese als Indikator der Wettbewerbsfähigkeit einer Industrienation in Bezug auf deren Konkurrenten gesehen werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Russische Wirtschaft und Industrie in der Vorkriegszeit

3. Sowjetische Wirtschaft und Industrie der NEP

4. Forcierung der Industrialisierung im Zuge der Planwirtschaft

4.1. Vorantreiben der Industriealisierung durch Technologieimport

4.2. Finanzierung des Imports oder die „Kosten“ des Fortschritts

4.3. Ergebnisse der Industrialisierungsmaßnahmen

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den Prozess der Industrialisierung in der Sowjetunion während der Zwischenkriegszeit, wobei der Fokus auf den wechselnden wirtschaftspolitischen Doktrinen und deren sozialen Auswirkungen liegt. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie die Transformation von einer agrarisch geprägten Gesellschaft in eine industrielle Macht unter extremen Bedingungen und massiven sozialen Kosten realisiert wurde.

  • Transformation des russischen Wirtschaftssystems vom Zarismus zum Sozialismus.
  • Die Rolle der Neuen Ökonomischen Politik (NEP) im Wiederaufbau.
  • Stalinistische Planwirtschaft und forciertes Industriewachstum.
  • Bedeutung von Technologieimporten und internationaler Handel in der Zwischenkriegszeit.
  • Soziale Kosten der Kollektivierung und Industrialisierung.

Auszug aus dem Buch

4.1. Vorantreiben der Industriealisierung durch Technologieimport

Welche Strategien sollten nun den Weg zu einem industrialisierten Land ebnen? Die Bolschewiki konzentrierten sich darauf, durch technischen Fortschritt das Ziel des Wachstums zu erreichen, und dies konnte aus ihrer Sicht zunächst nur durch den Import moderner Technologien erfolgen. Wobei hierbei, wie bereits erwähnt die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland eine große Rolle spielen sollte. So wurden in den Jahren 1931 bis 1935 Werkzeugmaschinen im Wert von 445 Mio. Reichsmark importiert.

Die Staatliche Plankommission schätzte die Perspektiven der volkswirtschaftlichen Entwicklung von 1926/27 bis 1930/31 daher folgendermaßen ein:

„Weder die Elektrifizierung (Ausrüstung), noch die Industrie (Rohstoffe, Ausrüstung), die Landwirtschaft (Traktoren, landwirtschaftliche Maschinen, hochwertiges Saatgut) oder der Transport (Dampflokomotiven, Schiffe, Buntmetalle), also kein Bereich der Volkswirtschaft, kann sich in ausreichendem Maß ohne Import entfalten. Ganz besonders jetzt, wenn wir den Weg der Rekonstruktion beginnen, die nur auf der Basis moderner Technik sinnvoll ist, sind wir einstweilen gezwungen, letztere dem Repertoire der kapitalistischen Welt zu entlehnen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über den wirtschaftlichen Systemwechsel Russlands in der Zwischenkriegszeit und führt in die methodische Betrachtung der Industrialisierung als Kosten-Nutzen-Rechnung ein.

2. Russische Wirtschaft und Industrie in der Vorkriegszeit: Dieses Kapitel skizziert den Entwicklungsrückstand Russlands gegenüber westlichen Industriestaaten vor dem Ersten Weltkrieg und die daraus resultierenden sozialen Spannungen.

3. Sowjetische Wirtschaft und Industrie der NEP: Es wird die Erholungsphase unter der Neuen Ökonomischen Politik beschrieben, die durch eine Mischung aus Sozialismus und Liberalismus das Vorkriegsniveau wiederherstellen sollte.

4. Forcierung der Industrialisierung im Zuge der Planwirtschaft: Dieses zentrale Kapitel beleuchtet den Übergang zur stalinistischen Planwirtschaft, die Rolle von Technologieimporten, die Finanzierung durch Agrarexporte und die Ergebnisse der industriellen Bruttoproduktion.

5. Schlusswort: Die Arbeit resümiert den enormen industriellen Entwicklungssprung, weist jedoch kritisch auf die extremen sozialen und menschlichen Opfer hin, die dieses autoritäre System forderte.

Schlüsselwörter

Sowjetunion, Industrialisierung, Planwirtschaft, NEP, Zwischenkriegszeit, Außenhandel, Technologieimport, Sozialismus, Agrarwirtschaft, Kollektivierung, Schwerindustrie, Wirtschaftspolitik, Stalinismus, Arbeitsproduktivität, Modernisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt den wirtschaftshistorischen Wandel der Sowjetunion in der Zwischenkriegszeit mit einem spezifischen Fokus auf die Industrialisierungsprozesse.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind der Übergang vom Zarenreich zum Sozialismus, die wirtschaftspolitischen Phasen der NEP und der stalinistischen Planwirtschaft sowie die Einbindung in den Welthandel.

Was ist die primäre Zielsetzung der Untersuchung?

Ziel ist es, den industriellen Aufstieg der Sowjetunion zu beleuchten und dabei das Spannungsfeld zwischen ökonomischem Fortschritt und den hohen sozialen Kosten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt einen historisch-analytischen Ansatz, der auf einer betriebswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Perspektive sowie einer Auswertung statistischer Wirtschaftsdaten basiert.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Forcierung der Industrialisierung durch Technologieimporte und der Finanzierung dieser Modernisierung durch die Kollektivierung der Landwirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die wichtigsten Schlagworte sind Industrialisierung, Planwirtschaft, Sowjetunion, Zwischenkriegszeit und Wirtschaftspolitik.

Was war der Zweck der Scherenkrise?

Die „Scherenkrise“ beschreibt das wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen den Preisen für Industrie- und Agrarprodukte, das die Stabilität der NEP-Periode maßgeblich gefährdete.

Welche Rolle spielte der westliche Technologieimport?

Aufgrund der fehlenden eigenen Kapitalgüterindustrie war die Sowjetunion in der frühen Phase der Planwirtschaft massiv auf westliche Maschinen, Know-how und technische Ausrüstung angewiesen.

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Details

Title
Industrialisierung der Sowjetunion
Subtitle
Wechselnde Doktrinen und soziale Kosten
College
University of Linz
Grade
1
Author
Christian Ortig (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V181287
ISBN (eBook)
9783656043867
ISBN (Book)
9783656043928
Language
German
Tags
industrialisierung sowjetunion wechselnde doktrinen kosten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Ortig (Author), 2011, Industrialisierung der Sowjetunion, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181287
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