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Corporate Social Responsibility als Business Case

Titel: Corporate Social Responsibility als Business Case

Examensarbeit , 2010 , 49 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Florian Lebkücher (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Unternehmen werden in der heutigen Zeit oftmals nicht nur anhand ihres ökonomischen Erfolgspotenzials und der Fähigkeit zur Umsetzung desselben gemessen, sondern zunehmend auch aus dem Blickwinkel sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte beurteilt.
Grundsätzlich kontrollieren und regulieren die Nationalstaaten zwar die wirtschaftlichen und sonstigen Betriebsamkeiten auf ihrem Staatsgebiet oder innerhalb des Gebietes eines Staatenverbundes, trotzdem aber steigt die Anzahl der ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Aktivitäten, die sich dem staatlichen Einfluss weitgehend zu entziehen vermögen. Als Folge haben einzelne Staaten nicht die notwendigen Machtmittel und Optionen, um alle Anstrengungen weltumspannend auftretender Konzerne in regulatorische Schranken zu weisen. Mit dieser stetigen Wandlung der Machtverhältnisse und dem gestiegenen öffentlichen und gesellschaftlichen Interesse an verantwortungsvollem und nachhaltigem Umgang mit Ressourcen als Hintergrund, sind insbesondere innerhalb der letzten Dekade die Rufe nach dem verstärkten Engagement von Unternehmen im Bereich von gesamtgesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung unüberhörbar geworden.
In diesem Zusammenhang ist der Entwurf der sog. Corporate Social Responsibility (CSR), als Engagement eines Unternehmens außerhalb seines eigentlichen Kerngeschäfts im gesamtgesellschaftlichen Bereich und aus eigener Motivation heraus, verstärkt ins Bewusstsein von Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaftsverbänden vorgedrungen. Von einer großen Zahl von Unternehmen wird diese freiwillige, nicht erzwungene Übernahme von (finanzieller) Verantwortung im Bereich der Gesellschaft und des Umweltschutzes proaktiv vorangetrieben. Dies geschieht regelmäßig aus moralischen Gründen oder aus - im Sinne des Shareholder Value erlösmaximierenden - Motivationen oder einer verschieden gewichteten Mischung aus beiden Erwägungen.
Gegenstand dieser Arbeit soll daher sein, das Konzept der Corporate Social Responsibility als Business Case zu untersuchen. Dabei wird der aktuelle Stand der empirischen Forschung zu diesem Themengebiet beleuchtet werden und es soll die Messbarkeit des finanziellen Nutzens von CSR Aktivitäten kritisch analysiert werden, um eine Prognose wagen zu können, ob der regen Aktivität im Bereich der CSR eher die Qualität einer nachhaltigen, dauerhaften Entwicklung oder eher die Qualität eines Modetrends zuzusprechen ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Corporate Social Responsibility

2.1. Merkmale von CSR und Abgrenzung zu verwandten Konzepten

2.1.1. Merkmale von CSR

2.1.2. Abgrenzung des CSR Begriffs

2.1.2.1. Nachhaltigkeit

2.1.2.2. Corporate Citizenship

2.1.2.3. Corporate Governance

2.1.3. Versuch einer Definition von CSR

2.2. Historische Entwicklung der Forschung

3. Motive und Ziele von CSR

4. Handlungsfelder, Instrumente und Adressaten für CSR-Prinzipien

4.1. Adressatengruppen von CSR Maßnahmen

4.1.1. Kunden

4.1.2. Lokale Gemeinschaft

4.1.3. Mitarbeiter

4.2. Instrumente und Handlungsfelder

4.2.1. Internationale Ordnungsrahmen

4.2.2. Spenden

4.2.3. Codes of Conduct

4.2.4. Engagements im sozialen Bereich

4.2.5. Sport

4.2.6. Infrastruktur und Bildung

4.3. Zusammenarbeit mit Staaten, Behörden und NGO´s

5. Corporate Social Responsibility und der Business Case

5.1. CSR als anhaltende Entwicklung oder als Modetrend?

5.2. Bewertung von CSR Maßnahmen

5.3. Empirische Untersuchung und Methoden zu CSR als Business Case

5.3.1. Shareholder Value Konzept u. Stakeholdertheorie als Grundlagen

5.3.2. CSR Business Case

5.4. Entwicklung der Forschungsmethoden zum Verhältnis von CSP und CFP

5.5. Kritische Bewertung der verwendeten Methoden

5.6. Messproblematik

5.7. Vorstellung ausgewählter aktueller Forschungsergebnisse

5.7.1. Unterscheidung von vorökonomischen und ökonomischen Größen

5.7.2. Zufriedenheit von Kunden

5.7.3. Image des Unternehmens

5.7.4. Motivation u. Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen

5.7.5. Untersuchung klassischer ökonomischer Größen

5.7.6. Tobin´s Q

5.7.7. Return on Equity (ROE)

5.7.8. Übersicht über ausgewählte CSP/CFP Elemente

5.8. Handlungsempfehlungen

5.9. Fallstudien

5.9.1. Royal Dutch Shell

5.9.2. Whole Foods Market

6. Fazit

6.1. Weiterer Forschungsbedarf

6.2. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) unter dem Aspekt des "Business Case", mit dem Ziel zu klären, ob CSR-Maßnahmen einen messbaren finanziellen Mehrwert für Unternehmen bieten und ob sie als nachhaltige Strategie oder als bloßer Modetrend zu bewerten sind.

  • Theoretische Grundlagen und historische Entwicklung von CSR
  • Analyse der Motive und Zielsetzungen für freiwilliges unternehmerisches Engagement
  • Untersuchung der Messbarkeit von finanziellen Erfolgen durch CSR-Aktivitäten
  • Kritische Auseinandersetzung mit empirischen Forschungsmethoden im Bereich CSR
  • Fallstudien zur praktischen Umsetzung und Strategieintegration bei Großunternehmen

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Unternehmen werden in der heutigen Zeit oftmals nicht nur anhand ihres ökonomischen Erfolgspotenzials und der Fähigkeit zur Umsetzung desselben gemessen, sondern zunehmend auch aus dem Blickwinkel sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte beurteilt. Die Globalisierung, als einer der wichtigsten Veränderungsprozesse des 20. und 21. Jahrhunderts ermöglicht eine nie gekannte Vielfalt an Handlungsoptionen sowohl für Unternehmen, als auch für deren Kunden. So haben Unternehmen in Bezug auf ihre Produktionskosten und ihre Rohstoffbeschaffung neben vielen Alternativen die Möglichkeiten von Outsourcing, also der Verlagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer oder dem Import aus eben diesen Ländern.

Jedoch können auch die Kunden der Unternehmen in immer größerem Maße zwischen einer Vielzahl von Anbietern auswählen und so den Druck auf die Preise einerseits aber auch gerade andere Faktoren, wie Produktionsbedingungen, Ressourcenverwendung, Umweltschutz oder soziales Engagement erhöhen, indem sie bestimmte Produkte kaufen und andere meiden. Wegen des zumindest insgesamt steigenden Angebotes (in einigen Märkten gibt es durchaus oligopolistische Tendenzen) und der weltweiten Verflechtung, aber auch durch zahlreiche andere Faktoren, wie wachsender Wohlstand und Bildungsniveau zeichnet sich ab, dass die Konsumenten für die Konsequenzen ihres Handelns als Stakeholder und der damit verbundenen Verantwortung und Möglichkeit zur Beeinflussung in zunehmendem Umfang ein Bewusstsein entwickeln.

Hinzu kommt als weitere Folge von Wachstum der Großkonzerne einerseits und Globalisierung andererseits eine Veränderung der Machtverhältnisse zwischen Unternehmen und Nationalstaaten mit ihren jeweiligen Gesellschaften. Gerade den transnationalen Großunternehmen und ihren Eigentümern wird ein steigendender gesellschaftlicher und politischer Einfluss zuteil. Diese multinational operierenden Konzerne haben die Möglichkeit, das ihnen zur Verfügung stehende Finanzkapital auf dem Globus nahezu unbegrenzt einzubringen. Um die in Rede stehenden Summen zu veranschaulichen sei darauf hingewiesen, dass die Umsatzzahlen einiger internationaler Unternehmen bereits Ausmaße angenommen haben, die das Bruttoinlandsprodukt vieler weniger entwickelter Staaten der sog. dritten Welt übersteigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den veränderten gesellschaftlichen Kontext für Unternehmen im Zuge der Globalisierung und die daraus resultierende Notwendigkeit, ökonomische Erfolge stärker durch soziale und ökologische Verantwortung zu ergänzen.

2. Corporate Social Responsibility: Dieses Kapitel definiert CSR, grenzt den Begriff von Konzepten wie Nachhaltigkeit, Corporate Citizenship und Corporate Governance ab und skizziert die historische Forschungstradition.

3. Motive und Ziele von CSR: Es wird erörtert, warum Unternehmen sich freiwillig engagieren und welche strategischen Ziele – insbesondere im Hinblick auf den Shareholder Value – mit CSR-Aktivitäten verfolgt werden.

4. Handlungsfelder, Instrumente und Adressaten für CSR-Prinzipien: Der Abschnitt identifiziert zentrale Stakeholdergruppen wie Kunden und Mitarbeiter sowie Instrumente wie Verhaltenskodizes, Spenden und internationale Standards zur Implementierung von CSR.

5. Corporate Social Responsibility und der Business Case: Dieses Kernkapitel untersucht die empirische Messbarkeit des finanziellen Nutzens von CSR-Maßnahmen, bewertet unterschiedliche Forschungsmethoden und analysiert Fallstudien zu Shell und Whole Foods Market.

6. Fazit: Die abschließenden Ausführungen fassen den Forschungsstand zusammen, identifizieren weiteren Bedarf an spezifischen Studien für KMU und ordnen die politische Dimension des CSR-Engagements ein.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility, Business Case, CSR, Stakeholder, Shareholder Value, Corporate Financial Performance, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung, CSR-Strategie, CSR-Messung, Corporate Citizenship, Reputation, Wettbewerbsvorteil, CSR-Instrumente, empirische Forschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) unter einer betriebswirtschaftlichen Perspektive, um zu analysieren, ob gesellschaftliches Engagement von Unternehmen ökonomisch vorteilhaft ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Definition von CSR, die verschiedenen Instrumente und Adressaten von CSR-Maßnahmen sowie die kritische Analyse der Korrelation zwischen sozialem Engagement und finanzieller Leistung (CSP/CFP).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den "Business Case" für CSR zu beleuchten, indem untersucht wird, ob CSR eher eine nachhaltige, dauerhafte Unternehmensstrategie oder ein vorübergehender Modetrend darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Forschungssynthese, die aktuelle empirische Studien und Meta-Analysen heranzieht, um den Stand der Forschung zum Verhältnis von CSR und finanziellem Erfolg kritisch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von CSR, der Identifikation von Motiven für Unternehmen, den verschiedenen Instrumenten (wie z.B. Codes of Conduct) und einer detaillierten Analyse empirischer Forschungsergebnisse zu verschiedenen Erfolgsparametern wie dem Tobin's Q oder dem Return on Equity.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Corporate Social Responsibility, Business Case, Stakeholder, Shareholder Value, CSR-Strategie und empirische Forschung.

Wie unterscheidet sich CSR von Corporate Governance?

Während sich Corporate Governance primär auf die interne Führung, Überwachung und Risikoreduktion von Unternehmen konzentriert, bezieht CSR ganzheitliche soziale und ökologische Prozesse in die Unternehmensstrategie mit ein.

Warum ist eine Definition von CSR so schwierig?

Aufgrund der unterschiedlichen Interessen verschiedener Stakeholder (NGOs, Investoren, Kunden) und der dynamischen Entwicklung des Konzepts existiert bisher kein wissenschaftlicher Konsens über eine einheitliche, formelle Definition.

Welche Erkenntnisse werden zu den Fallstudien Shell und Whole Foods Market gewonnen?

Die Fallstudien illustrieren, dass CSR entweder reaktiv als Reaktion auf Krisen (Shell) oder proaktiv als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie (Whole Foods Market) angewendet werden kann, wobei letzteres einen deutlicheren komparativen Wettbewerbsvorteil bietet.

Warum ist CSR bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein Forschungsdefizit?

Die bisherige CSR-Forschung konzentriert sich fast ausschließlich auf große multinationale Konzerne, während für KMU, die sich in ihrer Struktur und ihren Ressourcen deutlich unterscheiden, oft keine passenden Strategieansätze existieren.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Corporate Social Responsibility als Business Case
Hochschule
Universität Bayreuth  (Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
WiWiZ
Note
2,7
Autor
Florian Lebkücher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
49
Katalognummer
V181283
ISBN (Buch)
9783656048114
ISBN (eBook)
9783656048527
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BWL CSR Wirtschaftlichkeit von Corporate Social Responsibility
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Lebkücher (Autor:in), 2010, Corporate Social Responsibility als Business Case, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181283
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  49  Seiten
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