Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › BWL - Controlling

Erlöscontrolling - Definition, Ausprägungen, Organisation

Titel: Erlöscontrolling - Definition, Ausprägungen, Organisation

Hausarbeit , 2009 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Rene Reuter (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung
Im Gegensatz zur Kostenanalyse, für die eine Vielzahl von Kostenrechnungsverfahren entwickelt wurden, wird die Analyse des Erlöses in der betrieblichen Praxis häufig eher geringfügig behandelt. Dabei ist gerade in Märkten mit kurzen Produktlebenszyklen und intensivem Wettbewerb eine einseitige Betrachtung der Kosten nicht ungefährlich und ist in jedem Fall durch eine detaillierte Betrachtung der Erlösseite zu ergänzen.

Mit einem sinnvollen ursachenorientierten Erlöscontrolling besitzt man eine erheblich stärkere Hebelwirkung auf den Erfolg. Es werden zumeist nur symptomatische Erlösabweichungen behandelt, die jedoch keine Rückschlüsse auf Ursachen und somit auch keine Handlungsalternativen aufzeigen.

Diese Arbeit soll einen Ein- sowie Überblick auf das Erlöscontrolling gewähren. Diese Arbeit umfasst aufgrund des vorgegebenen Umfangs nicht alle Methoden die bisher entwickelt wurden. Zu Beginn werden die Begriffe Erlös und Erlöscontrolling definiert. Anschließend folgen die wesentlichen Ausprägungen des Erlöscontrolling. Die Absatz- und Erlösplanung wird hier als Erstes beschrieben, da sie grundlegend ist um ein Erlöscontrolling möglich zu machen. Es folgt das strategische Erlöscontrolling, welches mit einer Vielzahl von Instrumenten aufgezeigt werden könnte, hier aber aufgrund des zu geringen Umfangs dieser Arbeit auf das Beispiel der Portfolio-Analyse beschränkt wurde. Das operative Erlöscontrolling wird hier auf die beiden Methoden begrenzt die ein Erlöscontroller als Erstes wählen würde, um Erlösabweichungen erklärbar zu machen. Die Deckungsbeitragsflussrechnung und die Ursachenanalyse auch Erlösabweichungsanalyse genannt, analysieren die Erlösabweichungen. Demnach sind auch beide Instrumente Erlösabweichungsanalysen. Die eine ist symptomorientiert, die andere ursachenorientiert. Die Frage, ob Erlöscontrolling die Gewinnsituation beeinflussen kann wird beantwortet mit Fragestellungen, die das Erlöscontrolling lösen sollte. Zum Schluss folgt ein Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von Erlös und Erlöscontrolling

3 Ausprägungen des Erlöscontrolling

3.1 Absatz- und Erlösplanung

3.2 Strategisches Erlöscontrolling am Beispiel des Portfolioansatzes

3.3 Operatives Erlöscontrolling

3.3.1 Symptomorientierte Erlösabweichungsanalyse (Symptomanalyse)

3.3.2 Ursachenorientierte Erlösabweichungsanalyse (Ursachenanalyse)

4 Organisation des Erlöscontrolling

5 Wie kann die Gewinnsituation durch Erlöscontrolling beeinflusst werden?

6 Fazit

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Einblick in das Erlöscontrolling zu geben, wobei insbesondere die Unterscheidung zwischen symptom- und ursachenorientierten Analysemethoden im Vordergrund steht. Die Arbeit adressiert die Forschungsfrage, wie Unternehmen durch systematisches Erlöscontrolling ihre Gewinnsituation aktiv steuern und beeinflussen können.

  • Grundlagen und Definitionen des Erlöses und Erlöscontrollings
  • Absatz- und Erlösplanung als fundamentale Instrumente
  • Strategische Ansätze des Erlöscontrollings mittels Portfolioanalyse
  • Operative Erlösabweichungsanalysen (Symptomanalyse vs. Ursachenanalyse)
  • Organisatorische Einbindung des Erlöscontrollings in Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.3 Operatives Erlöscontrolling

Das operative Controlling bezieht sich auf kurz- und mittelfristiges Handeln, das heißt auf einen Zeitraum von in der Regel ein bis zwei Jahren. Es ist vor allem auf die Gewinnerzielung ausgerichtet, die sich mit verschiedenen Berechnungsverfahren ermitteln und quantitativ erfassen lässt.

Gegenstand des quantitativ orientierten operativen Erlöscontrollings ist die Analyse von Erlösabweichungen der Bezugsobjekte (Produkte, Sparten, Aufträge, Regionen, Kunden) im Zeitvergleich bzw. der Soll-Ist-Vergleich. Für diese Aufgabenstellung haben sich verschiedene Instrumente etabliert, die den Erlös oder die Erlösabweichung auf unterschiedliche Weise aufgliedern und untersuchen.

Grob zusammengefasst können dabei zwei Auswertungstypen unterschieden werden, mit denen man eine Erlösspaltung betreiben kann, wo und/oder warum es zu Erlösabweichungen im Soll-Ist-Vergleich kam oder vermutlich kommen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Notwendigkeit, neben der Kostenanalyse auch die Erlösseite detailliert zu betrachten, um in wettbewerbsintensiven Märkten erfolgreich zu sein.

2 Definition von Erlös und Erlöscontrolling: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe und beschreibt die Aufgabe des Erlöscontrollings bei der Analyse von Erlösschmälerungen und Abweichungen.

3 Ausprägungen des Erlöscontrolling: Der Hauptteil erläutert Methoden wie die Absatz- und Erlösplanung, strategische Portfolioanalysen sowie operative Erlösabweichungsanalysen.

4 Organisation des Erlöscontrolling: Hier wird die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Controlling und Marketing sowie die Bereitstellung spezifischer Erlösreports erörtert.

5 Wie kann die Gewinnsituation durch Erlöscontrolling beeinflusst werden?: Das Kapitel zeigt praktische Ansätze auf, wie Unternehmen durch datengestützte Analysen ihre Marketinginstrumente effizienter einsetzen können.

6 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass das Erlöscontrolling ein unverzichtbarer Bestandteil des modernen Controllings ist, jedoch durch mangelnde Standard-Software in der Praxis oft noch unterentwickelt bleibt.

Schlüsselwörter

Erlöscontrolling, Erlösabweichungsanalyse, Soll-Ist-Vergleich, Symptomanalyse, Ursachenanalyse, Deckungsbeitragsrechnung, Absatzplanung, Marketingcontrolling, Gewinnsituation, Erlösstruktur, Erlösportfolio, Portfolioanalyse, Preisabweichung, Mengenabweichung, Erlösschmälerungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Erlöscontrollings als notwendige Ergänzung zum klassischen Kostencontrolling, um die Erlösseite eines Unternehmens systematisch zu analysieren und zu steuern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Erlösplanung, strategischen Portfoliobetrachtungen, der operativen Abweichungsanalyse sowie der organisatorischen Verankerung des Controllings im Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, mit denen Erlösabweichungen identifiziert und die Gewinnsituation des Unternehmens durch gezielte Steuerung der Erlöskomponenten optimiert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor nutzt Literaturanalysen, die Auswertung gängiger Controlling-Instrumente wie die Deckungsbeitragsrechnung sowie die Erläuterung mathematischer Erlösabweichungsmodelle nach Sönke Albers.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung von Planungs- und Analyseinstrumenten (Portfolio-Ansatz) und die detaillierte Gegenüberstellung von symptom- und ursachenorientierten Abweichungsanalysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Erlöscontrolling, Erlösabweichungsanalyse, Soll-Ist-Vergleich, Symptomanalyse, Ursachenanalyse und Deckungsbeitragsrechnung.

Was unterscheidet die Symptomanalyse von der Ursachenanalyse?

Die Symptomanalyse gliedert Abweichungen rein rechnerisch in Preis- und Mengenkomponenten auf, während die Ursachenanalyse versucht, exogene (marktexterne) von endogenen (unternehmensinternen) Einflussfaktoren zu trennen.

Warum spielt die Softwareunterstützung laut Fazit eine so große Rolle?

Der Autor argumentiert, dass die fehlende branchenübergreifende Standardsoftware zur Durchführung der komplexen Erlösanalysen die Akzeptanz und breite Anwendung dieser Methoden in der Unternehmenspraxis hemmt.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erlöscontrolling - Definition, Ausprägungen, Organisation
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
2,0
Autor
Rene Reuter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
19
Katalognummer
V181238
ISBN (Buch)
9783656044932
ISBN (eBook)
9783656045526
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erlöscontrolling Controlling Erlös Kostencontrolling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rene Reuter (Autor:in), 2009, Erlöscontrolling - Definition, Ausprägungen, Organisation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181238
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum