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Informationssysteme im Unternehmen

Zur Bedeutung der IT-Integration bei Merger & Acquisition

Titel: Informationssysteme im Unternehmen

Seminararbeit , 2011 , 40 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marcus Riemann (Autor:in), Janine Knödler (Autor:in)

BWL - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hauptursache für einen Misserfolg einer Fusion oder Übernahme liegt in der Heterogenität der IT-Infrastrukturen. Oftmals besteht in einem Unternehmen schon eine hohe Anzahl an verschiedenen IT-Systemen. Dies liegt sehr häufig in der Firmenhistorie selbst begründet und weil, laut einer im Oktober 2010 veröffentlichten Studie der Informatica Corporation, Abteilungen oft dazu neigen, neue Applikationen und Software zu der bestehenden IT-Infrastruktur hinzuzufügen,ohne vorher Rücksprache mit der IT-Abteilung gehalten zu haben.

Die Zusammenführung mehrerer hunderter heterogener IT-Systeme auf eine gemeinsame Plattform stellt deshalb viele Unternehmen vor eine komplizierte und langwierige Aufgabe, die jedoch von einer Vielzahl von Managern am Anfang einer M&A Transaktion nicht ausreichend berücksichtigt wird. So haben „unabhängige Analysten (…) unlängst festgestellt, dass 75 Prozent aller Mergers & Akquisitions wegen mangelnder IT-Konsolidierung erfolglos sind oder auf halber Strecke stecken bleiben.“

Im Folgenden sollen nun die Probleme, die durch heterogene Informationssysteme bzw. schlechte Datenqualität im Unternehmen entstehen, näher beleuchtet werden. Hierbei soll auch explizit auf die Schwierigkeiten, die bei einer IT-Konsolidierung im Rahmen einer Fusion bzw. Übernahme auftreten, eingegangen werden. Anschließend sollen verschiedene methodische Integrationsansätze sowie zwei technische Hilfsmittel, das Master Data Management und die Service-Orientierte Architektur, als mögliche Lösungen vorgestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangssituation

1.1. Wachstum - Ein Ziel vieler Unternehmen

1.2. Formen des Wachstums - Anorganisch oder Organisch

1.3. Probleme bei anorganischem Wachstum

2. Probleme aufgrund mangelnder Datenqualität

2.1. Sinkende Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit

2.2. Fehlentscheidungen auf operativer und strategischer Ebene

2.3. Probleme bei Fusionen und Übernahmen

3. IT-Integration als Erfolgsfaktor eines M&A

4. Integrationsansätze und technische Umsetzungen

4.1. Methodische Ansätze

4.1.1. Dominierender Integrationsansatz

4.1.2. Anwendungsorientierter Integrationsansatz

4.1.3. Paralleler Integrationsansatz

4.1.4. Neuorientierter Integrationsansatz

4.2. Technische Umsetzungen

4.2.1. Datenintegration Master Data Management

4.2.2. Applikationsintegration Service Orientierte Architektur

4.2.3. SAP NetWeaver - Ein Beispiel für eine Komplettlösung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle der IT-Integration als entscheidenden Erfolgsfaktor bei Unternehmensfusionen und Übernahmen (Merger & Acquisition) und analysiert, wie durch technologische Konzepte wie Master Data Management und serviceorientierte Architekturen die Qualität von Unternehmensdaten gesichert und eine erfolgreiche Systemkonsolidierung erreicht werden kann.

  • Bedeutung des Unternehmenswachstums und Herausforderungen bei anorganischem Wachstum.
  • Auswirkungen mangelnder Datenqualität auf operative und strategische Entscheidungsprozesse.
  • Methodische Ansätze der IT-Integration im Rahmen von M&A-Prozessen.
  • Technische Lösungsansätze mittels Master Data Management (MDM).
  • Einsatz von Service-orientierten Architekturen (SOA) zur Systemharmonisierung.

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Dominierender Integrationsansatz

Bei der dominierenden Integration bildet die IT-Landschaft eines Unternehmens (A) die Grundlage für das Zielsystem ( A' in Abbildung 8). Die Daten, Funktionen und Prozesse des zweiten Unternehmens (B) werden in dieses Basissystem migriert.

Laut Holl verspricht dieser Integrationsansatz am meisten Erfolg, da er am schnellsten zu realisieren ist. Das Vorgehen dieses Ansatzes steht von Anfang an fest und erfordert somit einen geringen Planungsaufwand. Außerdem können die Strukturen, Prozesse und Systeme der zu integrierenden Systemlandschaft (B) besonders schnell und effizient verändert werden, da bereits Know-How über das Zielsystem im Unternehmen vorhanden ist.

Bei den Anwendern der abgelösten IT-Landschaft können die Veränderungen allerdings zu mangelnder Akzeptanz des Zielsystems und Widerständen führen. Um die Akzeptanz bei den betroffenen Anwendern zu erhöhen, müssen geeignete Maßnahmen (Change Management) geplant werden. Dadurch entsteht ein erheblicher Mehraufwand bei der Integration. Ein frühzeitig eingerichtetes Forum für den Erfahrungsaustausch zwischen den Anwendern beider Ausgangsplattformen kann Widerstände und den Verlust von Know-How auf Seiten des abgelösten Systems verhindern. Ein weiterer Nachteil ist, dass beide Ausgangssysteme bis zur finalen technischen Umsetzung des Zielsystems operativ aufrecht erhalten werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangssituation: Das Kapitel erläutert die ökonomischen Notwendigkeiten von Unternehmenswachstum und die spezifischen Herausforderungen, die mit anorganischen Wachstumsstrategien einhergehen.

2. Probleme aufgrund mangelnder Datenqualität: Hier werden die negativen Auswirkungen inkompatibler Silo-Strukturen auf Geschäftsprozesse, die Kundenzufriedenheit und die Entscheidungsqualität analysiert.

3. IT-Integration als Erfolgsfaktor eines M&A: Dieses Kapitel verdeutlicht die strategische Relevanz einer zügigen und erfolgreichen IT-Integration für die Wettbewerbsfähigkeit und die Einhaltung gesetzlicher Compliance-Anforderungen nach Fusionen.

4. Integrationsansätze und technische Umsetzungen: Die Autoren stellen verschiedene methodische Ansätze (dominierend, anwendungsorientiert, parallel, neuorientiert) sowie technische Lösungswege wie MDM und SOA vor, um heterogene IT-Systeme effizient zu konsolidieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Wahl des richtigen Integrationsansatzes und der Einsatz moderner IT-Technologien essenziell für das Gelingen von M&A-Transaktionen sind.

Schlüsselwörter

Merger & Acquisition, IT-Integration, Datenqualität, Systemkonsolidierung, Master Data Management, MDM, Service-orientierte Architektur, SOA, Unternehmenswachstum, Geschäftsprozesse, Enterprise Service Bus, SAP NetWeaver, IT-Compliance, IT-Infrastruktur, Datenaudit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die kritische Bedeutung der IT-Integration als Erfolgsfaktor bei Fusionen und Übernahmen und zeigt auf, wie Unternehmen ihre heterogenen IT-Landschaften erfolgreich zusammenführen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Datenqualität, den methodischen Integrationsansätzen, dem Master Data Management und der Implementierung von Service-orientierten Architekturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie IT-Konsolidierung erfolgreich gestaltet werden kann, um Synergieeffekte zu heben und Wettbewerbsnachteile durch mangelnde Datenqualität zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Seminararbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Studien zu IT-Trends und Integrationsansätzen bei M&A basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Problemen durch Dateninkonsistenz, vergleicht vier methodische Integrationsansätze und stellt technische Lösungen wie MDM und SOA vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie IT-Integration, Datenqualität, M&A, MDM und SOA geprägt.

Warum ist eine IT-Konsolidierung bei Fusionen so komplex?

Die Komplexität ergibt sich oft aus historisch gewachsenen, inkompatiblen IT-Systemen in den fusionierenden Unternehmen und einer mangelnden Datenbasis, die zu Fehlentscheidungen führen kann.

Was ist die Rolle des Master Data Management (MDM)?

MDM dient der zentralen Harmonisierung und Pflege wichtiger Stammdaten, um Datenredundanzen abzubauen und eine einheitliche Informationsbasis im gesamten Unternehmen zu schaffen.

Warum wird SOA als vielversprechender Ansatz für die Applikationsintegration genannt?

SOA ermöglicht durch das Kapseln von IT-Funktionen in wiederverwendbare Dienste eine flexible und plattformunabhängige IT-Umgebung, was die Agilität bei Prozessänderungen im Zuge einer Fusion erhöht.

Welche Rolle spielt der Enterprise Service Bus in einer SOA?

Der Enterprise Service Bus fungiert als zentrale Kommunikationskomponente, welche die technische Kopplung der verschiedenen Dienste übernimmt und Aufgaben wie Datenkonvertierung und Verschlüsselung steuert.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Informationssysteme im Unternehmen
Untertitel
Zur Bedeutung der IT-Integration bei Merger & Acquisition
Hochschule
Hochschule München
Veranstaltung
Methoden der Informationsgewinnung und –aufbereitung
Note
1,3
Autoren
Marcus Riemann (Autor:in), Janine Knödler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
40
Katalognummer
V181233
ISBN (eBook)
9783656043898
ISBN (Buch)
9783656043966
Sprache
Deutsch
Schlagworte
informationssysteme unternehmen bedeutung it-integration merger acquisition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Riemann (Autor:in), Janine Knödler (Autor:in), 2011, Informationssysteme im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181233
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Leseprobe aus  40  Seiten
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