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Möglichkeiten und Grenzen der Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung

Titel: Möglichkeiten und Grenzen der Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung

Studienarbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Altmann (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die europäische Trinkwasserversorgung wird durch Liberalisierungsvorhaben verändert. Während in einigen Länder bereits viele private Versorger aktiv sind, dominieren in anderen noch Staatsunternehmen.
Ziel der Arbeit ist, einen Überblick über die derzeitige Situation zu geben und dabei Möglichkeiten und Grenzen einer Liberalisierung des Sektors zu zeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Marktwirtschaft und Liberalisierung

2.1 Grundgedanken zu Märkten, Angebot und Nachfrage

2.2 Grundgedanken zur Liberalisierung

3 Rahmenbedingungen für eine Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung

3.1 Technische Aspekte einer Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung

3.2 Marktform der Trinkwasserversorgung

3.3 Möglichkeiten von Wettbewerb in der Trinkwasserversorgung

3.4 Rechtliche Rahmenbedingungen in der Europäischen Union

3.5 Wirtschaftliche Aspekte der Trinkwasserversorgung

3.6 Wasserversorgungsunternehmen in Europa

4 Erfahrungen mit der Liberalisierung öffentlicher Versorgungsnetzwerke

4.1 Bisherige Erfahrungen mit der Liberalisierung der Trinkwasserversorgung

4.2 Bisherige Erfahrungen mit der Liberalisierung anderer Branchen der Versorgung

5 Diskussion über eine Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung

5.1 Argumente pro Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung

5.2 Argumente contra Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung

6 Zusammenfassung der Erkenntnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Möglichkeiten und praktischen Grenzen einer Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung, um zu bewerten, ob eine Marktöffnung in diesem Sektor sinnvoll umsetzbar ist.

  • Analyse der marktwirtschaftlichen Grundlagen und Marktformen.
  • Untersuchung der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
  • Betrachtung bestehender Erfahrungen mit Privatisierungen in der Wasserwirtschaft.
  • Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten für eine Liberalisierung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Technische Aspekte einer Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung

Trinkwasser ist nicht beliebig mischbar, die Anforderungen an dessen Qualität sind hoch, es ist nur bedingt lagerbar. Anders als bei Strom und Gas wird das Einspeisen von Trinkwasser und der Transport in einem gemeinsamen Versorgungsnetz als kritisch angesehen. Bei einer Liberalisierung mit einem gemeinsamen Verteilungsnetz und Durchleitung des Wassers verschiedener Anbieter würden wahrscheinlich größer zusammenhängende Versorgungseinheiten als heute entstehen; die Bedeutung von Fernleitungssystemen würde steigen. Allerdings steht dem entgegen, dass in Deutschland die ortsnahe Wasserversorgung Vorrang genießt. Die Produktion von Trinkwasser ist im Gegensatz zu der von Strom ortsgebunden, da sie sich an Wasservorkommnissen orientieren muss.

Sollte trotz vorhandener Bedenken ein Durchleitungssystem mit verschiedenen Einspeisern als Anbieter etabliert werden, wird dies nur mit einer Art Einheitswasser möglich sein. Für die Anbieter entfällt allerdings der Anreiz, qualitativ besonders hochwertiges Wasser einzuspeisen, da es sich im System mit dem Wasser der anderen Anbieter durchmischt. Es stellt sich daher die Frage, nach welchem Prinzip die Anbieter bei Verunreinigungen zur Verantwortung gezogen werden können.

Die Infrastruktur der europäischen Trinkwasserversorgung mit Anlagen zur Wasserbeschaffung, Wasseraufbereitung, Wasserspeicherung und Wasserverteilung ist so aufwendig, dass ein wirtschaftlicher Betrieb zweier paralleler Versorgungsnetze nicht möglich ist.

Es zeigt sich, dass innerhalb eines Versorgungsnetzes wegen der technischen Schwierigkeiten nur ein Anbieter aktiv sein sollte. Für eine Trinkwasserversorgung können demnach nicht alle Regeln der Marktwirtschaft gelten und Wettbewerb nur eingeschränkt entstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Wasser als unersetzliches Lebensmittel dar und skizziert die politische Debatte um die Liberalisierung der Trinkwasserversorgung.

2 Marktwirtschaft und Liberalisierung: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Marktformen und die ökonomische Theorie hinter Deregulierung und Liberalisierung.

3 Rahmenbedingungen für eine Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung: Hier werden die technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Hürden analysiert, die einer freien Marktgestaltung im Wassersektor entgegenstehen.

4 Erfahrungen mit der Liberalisierung öffentlicher Versorgungsnetzwerke: Dieses Kapitel beleuchtet praktische Beispiele aus verschiedenen europäischen Ländern sowie Vergleiche zu anderen Versorgungsbranchen wie dem Strommarkt.

5 Diskussion über eine Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung: Eine kritische Abwägung der Argumente, die für eine Marktöffnung sprechen, und der Risiken für Versorgungssicherheit und Gemeinwohl.

6 Zusammenfassung der Erkenntnisse: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der Ortsgebundenheit keine pauschale Empfehlung für eine Liberalisierung möglich ist.

Schlüsselwörter

Trinkwasserversorgung, Liberalisierung, Privatisierung, Wettbewerb, Marktversagen, natürliches Monopol, Wasserrahmenrichtlinie, öffentliche Hand, Versorgungsnetz, Effizienzsteigerung, Trinkwasser, Versorgungssicherheit, EU-Richtlinien, Infrastruktur, Gemeinwohl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern eine Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung möglich und sinnvoll ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Grundlagen von Märkten, die besonderen technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Wasserwirtschaft sowie Erfahrungen aus bereits privatisierten Märkten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen der Liberalisierung zu geben und zu prüfen, ob sich marktwirtschaftliche Mechanismen auf die Trinkwasserversorgung übertragen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch die Auswertung relevanter Literatur, EU-Richtlinien und praktischer Fallbeispiele (z.B. England, Frankreich, Deutschland) gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Rahmenbedingungen, die Analyse bestehender Privatisierungserfahrungen und eine pro-kontra-Diskussion der liberalen Marktform.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Liberalisierung, natürliches Monopol, Trinkwasserversorgung, Wettbewerb und Gemeinwohl.

Warum wird die Wasserversorgung als natürliches Monopol bezeichnet?

Aufgrund der hohen technischen Anforderungen und der immensen Kosten für eine parallele Infrastruktur ist ein echter Wettbewerb mehrerer Anbieter innerhalb eines Versorgungsgebietes wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Welche Erkenntnis lässt sich aus dem Vergleich mit der Strombranche ziehen?

Während im Strommarkt ein flächendeckendes Netz durch verschiedene Anbieter genutzt werden kann, ist bei Wasser die Produktion ortsgebunden und eine Durchleitung technisch deutlich schwieriger, was die Liberalisierungsmöglichkeiten einschränkt.

Können private Unternehmen die Wasserversorgung effizienter gestalten?

Private Anbieter unterliegen einem Renditedruck, der zu Effizienzsteigerungen führen kann; gleichzeitig besteht jedoch das Risiko, dass notwendige Investitionen unterbleiben oder das Gemeinwohl zugunsten der Gewinnmaximierung vernachlässigt wird.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten und Grenzen der Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main  (Bau)
Note
1,3
Autor
Stefan Altmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V181208
ISBN (eBook)
9783656042600
ISBN (Buch)
9783656042730
Sprache
Deutsch
Schlagworte
möglichkeiten grenzen liberalisierung trinkwasserversorgung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Altmann (Autor:in), 2011, Möglichkeiten und Grenzen der Liberalisierung der europäischen Trinkwasserversorgung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181208
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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