Social Media - was anfänglich noch belächelt wurde, hat sich in kürzester Zeit zu einem ernst zu nehmenden Kommunikationsmedium entwickelt, welches enorme Auswirkung auf die Industrien hat. Um den Verbraucher überzeugen zu können bedarf es mehr als nur die üblichen Maßnahmen. Unter anderem wünschen sich die Kunden vermehrt individualisierte und personalisierte Produkte. Auch im Werbebereich. Doch woher kommt dieser Wandel im Werbemarkt? Was wollen die Massen? Und in wie weit gewinnen Social Media & Co. für die Unternehmen und deren Marketingstrategien an Bedeutung? Diese Ausarbeitung soll eine kleine Übersicht über das Marketing von heute bieten, mit Social Media als machtvolle Ergänzung im Marketing-Mix.
Inhaltsverzeichnis
1.0 Abstract
2.0 Einleitung
3.0 Social Media
3.1 Definition
3.2 Plattformen
3.2.1 Social Networks
3.2.2 Business Networks
3.2.3 Media-Sharing
3.2.4 Empfehlungsportale
3.2.5 Wikis
3.3 Social Media Business
4.0 Social-Media-Cases
4.1 Case 1: Dell
4.2 Case 2: Nestlé KitKat
5.0 Marketing im Wandel
5.1 Was die Konsumenten wollen...
5.2 Moderne Werbestrategien
5.2.1 Virales Marketing
5.2.2 Guerilla Marketing
6.0 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den Wandel der Marketinglandschaft durch das Web 2.0 und analysiert, wie Unternehmen Social-Media-Plattformen gezielt zur Steigerung ihrer Markenbekanntheit und zur Kundenbindung einsetzen können.
- Analyse der Funktionsweisen und Relevanz verschiedener Social-Media-Plattformen
- Gegenüberstellung von traditioneller Werbung und interaktivem Social-Media-Marketing
- Untersuchung von Erfolgsfaktoren und Risiken durch Fallbeispiele (Dell, Nestlé)
- Darstellung moderner Werbestrategien wie virales und Guerilla-Marketing
- Psychologische Grundlagen der Konsumentenentscheidungen im digitalen Erlebnismarkt
Auszug aus dem Buch
3.3 Social Media Business
Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Produkte und Leistungen über Social Media zu verbreiten. Doch auch Marktforschung, Personalrekruitment oder Dialog und Support finden vielfach Anwendung in der Praxis. Die verschiedenen Plattformen bieten allerlei Mittel, um den unternehmerischen Einsatz von Social Media zu unterstützen. Dazu zählen Werbeanzeigen mit direkter Ansprache der Zielgruppen, die Verbreitung von Videos, Umfragen und auch die neusten Meldungen über Produkte und Leistungen an die Fangruppen. Diese können außerdem direkt und indirekt bei der Personalsuche angesprochen werden.
Für den Einsatz von Social Media sollten zuerst einmal die Ziele klar definiert werden. Für die einen sind lediglich Werbeanzeigen interessant, die anderen möchten die Zielgruppen mit Entertainment unterhalten. Man unterscheidet in drei Kategorien beim Social Media Business:
1. Kommunikation & Support: Gewinnung von Reichweiten durch Social Media Content, Dialog und Support.
2. Unternehmenskultur & Personalwesen: Verbesserung der Arbeitsqualität und Produktivität im Unternehmen durch Mitarbeiter-Involvement, Enterprise 2.0 (soziale Software zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und zur Innen- und Außenkommunikation) und Employer Branding (Marketinmaßnahmen, um Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen).
3. Marketing & Vertrieb: Erzielung eines ROI (Return On Investment) mit Social Media durch Branding (Markenbekanntheit), Marktforschung und Social Commerce (elektronischer Handel).
Zusammenfassung der Kapitel
1.0 Abstract: Einführung in die Thematik anhand des Beispiels Old Spice, welches das Potenzial moderner Social-Media-Kampagnen zur Steigerung der Markenbekanntheit verdeutlicht.
2.0 Einleitung: Analyse des Wandels von traditionellen Werbemedien hin zu einem durch das Web 2.0 geprägten Käufer- und Erlebnismarkt.
3.0 Social Media: Definition von Social Media sowie Übersicht über die verschiedenen Plattformtypen wie soziale Netzwerke, Business-Netzwerke, Media-Sharing-Dienste, Empfehlungsportale und Wikis.
4.0 Social-Media-Cases: Fallstudien zu Dell und Nestlé illustrieren sowohl die Chancen als auch die Risiken der direkten Kommunikation und Interaktion mit Konsumenten in sozialen Medien.
5.0 Marketing im Wandel: Untersuchung der veränderten Konsumentenerwartungen und Darstellung moderner Werbestrategien, mit Fokus auf virales und Guerilla-Marketing.
6.0 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz von Social Media als integraler, aber bedacht einzusetzender Bestandteil eines modernen Marketing-Mix.
Schlüsselwörter
Social Media, Web 2.0, Markenbekanntheit, Marketing-Mix, Virales Marketing, Guerilla Marketing, Mundpropaganda, Käufermarkt, Konsumentenverhalten, Community, Branding, Dialog, Social Commerce, Online-Marketing, Customer Lifetime Value
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt den strategischen Einsatz von Social-Media-Plattformen als effektives Instrument zur Steigerung der Markenbekanntheit in einem sich wandelnden, digitalen Marktumfeld.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zu den Schwerpunkten zählen die Kategorisierung von Social-Media-Plattformen, der Wandel vom traditionellen Verkäufer- zum modernen Erlebnismarkt sowie die Analyse erfolgreicher und problematischer Kampagnen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen soziale Medien nutzen können, um in direkten Dialog mit Kunden zu treten, Reichweite zu generieren und ihre Marktposition zu stärken.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Autorin/der Autor nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen des Web 2.0 und ergänzt diese durch die Analyse praxisorientierter Fallbeispiele und aktueller Marktstatistiken.
Was steht im inhaltlichen Mittelpunkt?
Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass klassische Werbung an Überzeugungskraft verliert und durch interaktive, nutzerzentrierte Marketingansätze sowie Empfehlungen innerhalb sozialer Communities ersetzt wird.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Social Media, Branding, virales Marketing, Guerilla Marketing und den Wandel zur „Many-to-many“-Kommunikation geprägt.
Wie unterscheidet sich das Dell-Fallbeispiel von dem des Nestlé KitKat?
Dell nutzte Social Media erfolgreich, um nach anfänglicher Kritik eine direkte Feedback-Kultur zu etablieren, während Nestlé durch ignorante Kommunikation auf Kritik eine negative Eigendynamik auslöste.
Warum wird im Dokument zwischen "Digital Natives" und "Digital Immigrants" unterschieden?
Die Unterscheidung verdeutlicht die unterschiedliche Akzeptanz und den variierenden Umgang mit dem Internet, was für die gezielte Ausrichtung von Marketingstrategien an verschiedene Generationen essenziell ist.
- Arbeit zitieren
- Dennis Schäfer (Autor:in), 2011, Brand Awareness 2.0, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181154