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Die Missionierungsarbeit des Bonifatius

Titel: Die Missionierungsarbeit des Bonifatius

Hausarbeit , 2009 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anton Band (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dem Apostel der Deutschen wurde 2004 in ganz Deutschland gedacht, Anlass war der 1250. Todestag. Wie bei so einem Jubiläumsjahr üblich, erschien eine Vielzahl von Veröffentlichungen, die sich mit der Biografie, aber auch dem theologischen Erbe des Bonifatius auseinandersetzten.
Mit der Gestalt des Bonifatius befasst sich auch die vorliegende Arbeit. In einem ersten Punkt wird es um die Quellenlage gehen, die für das achte Jahrhundert von den Forschern als sehr glücklich bezeichnet wird.
Die Reichhaltigkeit der Überlieferung ist wohl ebenso wie die Faszination einer […] Widerspruch herausfordernden Persönlichkeit dafür verantwortlich, dass Bonifatius zu allen Zeiten das Interesse der Geschichtswissenschaften […] gefunden hat.
Dennoch gilt es bei der Auswertung der Quellen einige wichtige Punkte zu beachten, da nicht alle Quellen als gleichwertig qualitativ betrachtet werden können. So gibt es politische Texte und auch der zeitliche Abstand zwischen dem Leben des Bonifatius und den Niederschriften ist zu beachten.
Danach begleitet diese Arbeit den Lebensweg des Bonifatius chronologisch, insofern die Quellen das zulassen. Seiner Kindheit und seiner Ausbildung in verschiedenen Klöstern Englands folgen – stets in strenger Abstimmung mit der römischen Kirchenleitung – seine Missionsreisen, auf denen der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt. Wie sieht ein Missionsalltag im achten Jahrhundert aus? Welchen Problemen und Schwierigkeiten begegnet ein Missionar? Das heute noch sehr bekannte Beispiel für Missionsarbeit des Bonifatius, die Fällung der Donareiche wird ebenso dargestellt wie seine einzelnen Karriereschritte innerhalb der Kirche vom einfachen puer oblatus beim Eintritt ins Kloster, bis hin zum päpstlichen Legaten für Germanien.
Auf die Reform der fränkischen Landeskirche, die Bonifatius in seinen letzten Lebensjahren angestrebt hat, wird in dieser Arbeit nicht näher eingegangen, auch sein Tod und das Nachleben des Bonifatius werden nur marginal im Rahmen des Schlussworts gestreift.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellenlage

3. Kindheit, Erziehung

4. Karriere

4.1 Lehrer, Diplomat, Abt

4.2 Bonifatius als Missionar

4.2.1 Anfänge als Missionar

4.2.2 Missionsgebiete

4.2.3 Beispiel: Die Fällung der Donareiche

4.2.4 Missionsalltag

4.2.5 Missionierungskarriere

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den Lebensweg des Bonifatius chronologisch nachzuvollziehen, wobei der Schwerpunkt auf seinen Missionsreisen und dem Missionsalltag im achten Jahrhundert liegt. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie sich die missionarische Tätigkeit unter Berücksichtigung der damaligen sozialen und politischen Rahmenbedingungen gestaltete.

  • Quellenkritische Analyse der Biografie des Bonifatius
  • Darstellung der Ausbildung und frühen Karriere als Geistlicher
  • Untersuchung der Missionsreisen und Herausforderungen im Alltag
  • Analyse der symbolträchtigen Fällung der Donareiche
  • Betrachtung der engen Bindung und Korrespondenz mit der römischen Kirchenleitung

Auszug aus dem Buch

4.2.3 Beispiel: Die Fällung der Donareiche

Zur Demonstration der Macht des Schöpfergottes reichte nicht immer die pure Predigt aus. Ein berühmtes Beispiel ist die Fällung der Donareiche. Mit dem Holz des heiligen Baumes lies Bonifatius eine Kapelle errichten und setzte den ersten Schritt der Gründung des Klosters Fritzlar.

Quorum consultu atque consilio roborem quendam mirae magnitudinis, qui prisco paganorum vocabulo appellatur robor Iobis, in loco qui dicitur Gaesmere, servis Dei secum adstantibus succidere temptavit. […] sed ad modicum quidem arbore praeciso confestim inmensa roboris moles divino desuper flatu exagitata palmitum confracto culmine corruit […] Quo viso prius devotantes pagani etiam versa vice benedictionem Domino pristine abiecta maledictione credentes reddiderunt.

Mit deren Rat und Hilfe unternahm er es, eine ungeheure Eiche, die mit ihrem alten heidnischen Namen die Jupitereiche genannt wurde, in einem Orte, der Gäsmere hieß, im Beisein der ihn umgebenden Knechte Gottes zu fällen. […] Als er jedoch nur ein wenig den Baum angehauen hatte, wurde sofort die gewaltige Masse der Eiche von höherem göttlichen Wehen geschüttelt und stürzte mit gebrochener Krone zur Erde. […] Als dies die vorher fluchenden Heiden gesehen, wurden sie umgewandelt, ließen von ihrem früheren Lästern ab, priesen Gott und glaubten an ihn.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Anlass der Auseinandersetzung mit Bonifatius, definiert die methodische Vorgehensweise und steckt den Fokus auf seine Missionsreisen sowie seine Karriere innerhalb der Kirche ab.

2. Quellenlage: Dieses Kapitel bewertet die Qualität und Aussagekraft der überlieferten Biografien sowie der zahlreichen Briefe, die Bonifatius als wichtige historische Quelle ausweisen.

3. Kindheit, Erziehung: Hier wird der frühe Lebensweg des Bonifatius in England beschrieben, inklusive seiner Erziehung im Kloster und der Prägung durch das Klosterleben als puer oblatus.

4. Karriere: Das Kapitel zeichnet den Aufstieg des Bonifatius nach, von seinen Anfängen als Lehrer und Diplomat bis zu seinem Wirken als bedeutender Missionar und päpstlicher Legat.

5. Schluss: Der Schluss fasst Bonifatius' Wirken als Wegbereiter der christlichen Struktur in Europa zusammen und beschreibt sein Lebensende in Friesland sowie sein bis heute bestehendes Andenken.

Schlüsselwörter

Bonifatius, Missionierung, Frühmittelalter, Missionsgeschichte, Hagiografie, Kirchenreform, Papsttum, Angelsachsen, Donareiche, Klosterleben, Christianisierung, Apostel der Deutschen, Quellenkritik, Missionsbischof, Geistesgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben und Wirken des Bonifatius, wobei insbesondere sein missionarischer Lebensweg und seine kirchenpolitische Bedeutung im achten Jahrhundert analysiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die Analyse der Quellenlage, die Ausbildung zum Geistlichen, die verschiedenen Missionsreisen in Germanien sowie die enge Bindung zur römischen Kirche.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist eine chronologische Nachzeichnung des Lebenswegs, um den Missionsalltag des achten Jahrhunderts und die methodische Vorgehensweise bei der Bekehrung besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische und historisch-analytische Methode angewandt, um die hagiografischen Darstellungen mit historisch belegbaren Fakten abzugleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Bonifatius' Werdegang, seine frühen Missionsversuche, die administrativen Aspekte seiner Arbeit und die symbolträchtige Zerstörung heidnischer Kultstätten wie der Donareiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Missionierung, Quellenkritik, Bonifatius, Frühmittelalter, päpstliche Legation und der Aufbau kirchlicher Strukturen in Europa.

Welche Rolle spielt die Korrespondenz mit den Päpsten für die Arbeit?

Die Briefe an und von den Päpsten dienen als maßgebliche Primärquellen, die nicht nur den theologischen Austausch, sondern auch Bonifatius' Bestreben nach universeller kirchlicher Einheit verdeutlichen.

Wie bewertet die Arbeit die "Fällung der Donareiche"?

Die Arbeit ordnet dieses Ereignis als einen strategisch vorbereiteten Höhepunkt der Missionstätigkeit ein, der weniger ein spontanes Wunder als vielmehr eine planmäßige Demonstration kirchlicher Macht war.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Missionierungsarbeit des Bonifatius
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,0
Autor
Anton Band (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V181150
ISBN (Buch)
9783656041788
ISBN (eBook)
9783656042013
Sprache
Deutsch
Schlagworte
missionierungsarbeit bonifatius
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anton Band (Autor:in), 2009, Die Missionierungsarbeit des Bonifatius, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181150
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Leseprobe aus  14  Seiten
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