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Grammatikvermittlung im Spanischunterricht

Unterrichtskonzept zur Einführung in den spanischen subjuntivo

Titel: Grammatikvermittlung im Spanischunterricht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Luise Ostendoerfer (Autor:in)

Didaktik - Spanisch

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Grammatik im Spanischunterricht wird von den lernenden Schülern oft als leidig und mühsam empfunden. Jedoch hat sich die Vermittlung der spanischen Grammatik, welche das Basiswissen für den Umgang mit der Syntax bildet und für die alltägliche Kommunikation vonnöten ist, in den letzten Jahren nach jahrzehntelanger, didaktischer Diskussion verändert.1 Mit der Auflösung traditioneller Vermittlungsmethoden, wie beispielsweise der Grammatik-Übersetzungsmethode, sollen die Schüler an eine methodisch sinnvolle und moderne Lehr-/Lernmethode herangeführt werden. Die Schüler sollen sich mit sprachlichen Problemen auseinander setzen, anstatt nur grammatikalische Regeln auswendig zu lernen. Mit Hilfe vielfältiger Methoden, abwechslungsreichen Lernangeboten und einem forschendem Lernen sollte den Schülern die Möglichkeit gegeben werden, sich spielerisch-experimentell mit dem Lerngegenstand auseinander zu setzen und Grammatik anzueignen. „So viel Grammatik wie nötig, so wenig wie möglich“ sollte beim Lehren der leittragende Satz sein.2 Zum einen erhoffte man sich mit dieser Umstellung, das Interesse der Schüler am Grammatiklernen zu gewinnen, zum anderen werden bei dieser Methode auch weitere Kompetenzen des (Fremdsprachen)unterrichts geschult, wie beispielsweise eigenständiges Lernen und Sprachgefühl. Das Konzept des induktiven Erarbeitens grammatikalischer Unterrichtsinhalte sei laut erkenntnistheoretischen sowie pädagogischen Untersuchungen produktiver als die deduktive Herangehensweise und erhält auch von Lernpsychologen Zustimmung.3 Dies gilt nicht nur für die Grammatikvermittlung einer Fremdsprache. Es geht also um die Frage, wie am besten gelernt werden kann. Gelehrt werden kann auf unterschiedlichste Art und Weise.
Erfolgversprechend sei jedoch ein Lernen, an dem sich die Schüler aktiv beteiligen können.4
[...]
1 Vgl. Andreas Grünewald, Lutz Küster, Fachdidaktik Spanisch. Tradition. Innovation. Praxis, 206f.
2 Vgl. Helene Decke-Cornill, Lutz Küster, Fremdsprachendidaktik, S.177.
3 Vgl. Wolfgang Steinig, Hans-W. Huneke, Sprachdidaktik Deutsch. Eine Einführung, S.153ff.
4 Vgl. Helene Decke-Cornill, Lutz Küster, Fremdsprachendidaktik, S.177.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bedingungsanalyse

2.1. Einordnung des Konzeptes in die Unterrichtseinheit

2.2. Klassen- und Lernvoraussetzung mit Bezug auf den hessischen Lehrplan

3 Didaktische Strukturierung

3.1.Sachanalyse

3.1.1. Der Subjunktiv – was sagt die Theorie?

3.1.2. Prototypische Merkmale des Subjunktivs?

3.1.3. Der Subjunktiv nach Ausdrücken des Willens oder Wunsches

3.1.4. Der Hinweis auf den subjuntivo nach negierenden Aussagen

3.1.5. Hypothetisch und ungewiss – die Unsicherheit eines Ereignisses grammatikalisch ausgedrückt

3.1.6. Der Subjunktiv und subjektive Äußerungen – ein Zusammenhang

3.2. Didaktische Analyse – Die Methodik des Unterrichtsvorhabens

3.2.1. Kommunikation im Fremdsprachenunterricht

3.2.2. Der Vorteil der induktiven Lehrmethode

3.2.3. Die Förderung des Sprachgefühls

3.2.4. Kognitives Wissen im Unterricht – wie stehen sich explizites Regellernen und induktives Erarbeiten gegenüber?

3.2.5. Geeignetes Unterrichtsmaterial

3.2.6. Hilfreiche Voraussetzungen

3.3. Das Unterrichtsvorhaben

3.3.1. Lernziele der Unterrichtsstunde

3.3.2. Offener Unterricht versus Frontalunterricht – müssen sich die Unterrichtsmethoden wirklich ausschließen?

3.4. Verlauf (Tabelle)

4 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit entwickelt ein didaktisches Konzept zur effektiven Einführung des spanischen Modus Subjunktiv (subjuntivo) in der gymnasialen Oberstufe. Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch eine induktive Lehrmethode ein tieferes Verständnis für die komplexe grammatikalische Struktur sowie für den situationsadäquaten Sprachgebrauch zu vermitteln, anstatt lediglich isolierte Regeln auswendig lernen zu lassen.

  • Methodik der Grammatikvermittlung im modernen Spanischunterricht
  • Induktives versus deduktives Lernen des Subjunktivs
  • Didaktische Analyse und Unterrichtsplanung für eine Doppelstunde
  • Förderung kommunikativer Kompetenzen und des Sprachgefühls
  • Integration des Subjunktivs in authentische Lernkontexte

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Der Subjunktiv – was sagt die Theorie?

Was für die Schüler, die mit der Einführung in den Subjunktiv beginnen, neu sein wird, ist die Verwendung dieses neuen Modus nach dem Wort „hoffentlich“. „Ojalá vuelvas rápido“/“Ich hoffe, dass du schnell zurückkommst“ bzw. „Ich hoffe, du kommst schnell zurück“. Im Deutschen steht außer Frage, dass hinter dem Wort „hoffen“ der Indikativ benutzt wird. Im Spanischen allerdings muss der Subjunktiv angewandt werden. Der subjuntivo steht im Spanischen nach Ausdrücken des Willens oder Wunsches. Bei Sätzen wie „Ich möchte, dass er das Fahrrad repariert“ steht das spanische Verb im Nebensatz nach der Konjunktion „dass“ im Subjunktiv. „Ich hoffe, dass“ bzw. „hoffentlich“ drücken prinzipiell das gleiche aus. Aus diesem Grund kommt in dem spanischen Satz „Ojalá (que) vuelvas rápido“ auch ohne die Konjunktion „que“ der subjuntivo zum tragen.

Auch nach Äußerungen von Gemütsbewegungen, Gefühlen und Zweifeln steht der subjuntivo als subjektive Äußerung zu einer Tatsache. Laut AHERN liegt der Unterschied zwischen dem Indikativ und dem Subjunktiv darin, dass zuerst genannter Modus real ist und sich auf eine objektive Tatsache bezieht, während der subjuntivo etwas Hypothetisches, noch nicht Stattgefundenes, also Irreales ausdrückt. Das Irreale müsse sich allerdings nur auf das bezeichnete Ereignis beziehen, da an der Tatsächlichkeit der Äußerung selbst kein Zweifel besteht. Der Sprechakt, also die bezeichnende Äußerung, ist immer real, so HUMMEL. Die subjektive Idee oder persönliche Gefühlsäußerungen stehen der Tatsache jedoch gegenüber. GARCÌA DE MARÌAs Ansicht unterscheidet sich in gewisser Hinsicht von der Aherns. „De qualquier manera aquí no se va a entender como “Modo de la irrealidad” sino como una representación alternative de la realidad o de una realidad imaginada/ posible/etc.“ Mit dieser Aussage stimmt der Sprachwissenschaftler zwar insofern zu, als dass sich der subjuntivo auf ein mögliches und potentielles Ereignis bezieht, teilt jedoch nicht die gleiche Auffassung, dass noch nicht Bestehendes gleich irreal sein muss. Er beschreibt zukünftige Ereignisse eher als alternative Wirklichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen bei der Vermittlung der spanischen Grammatik und plädiert für einen Wechsel von traditionellen, deduktiven Methoden hin zu moderneren, induktiven Lehr-/Lernkonzepten.

2 Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel verortet die geplante Unterrichtseinheit innerhalb der gymnasialen Oberstufe und berücksichtigt dabei die spezifischen Lernvoraussetzungen sowie die Vorgaben des hessischen Lehrplans.

3 Didaktische Strukturierung: Dieser umfangreiche Hauptteil analysiert theoretische Aspekte des Subjunktivs und erarbeitet eine methodische Grundlage für den Unterricht, inklusive konkreter Lernziele und eines geplanten Verlaufsplans.

4 Schluss: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Wirksamkeit des induktiven Ansatzes zur Förderung der sprachlichen Eigenständigkeit der Schüler.

Schlüsselwörter

Spanischunterricht, Grammatikvermittlung, Subjunktiv, subjuntivo, induktive Lehrmethode, Fremdsprachendidaktik, Unterrichtskonzept, Sprachgefühl, kommunikative Kompetenz, gymnasiale Oberstufe, Grammatikunterricht, Lernziele, Sprachbewusstsein, Didaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Aufbereitung und Vermittlung des spanischen Subjunktivs (subjuntivo) für Schüler in der gymnasialen Oberstufe.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung des Subjunktivs, die Abkehr von veralteten Lehrmethoden, die Bedeutung des induktiven Erarbeitens sowie die Planung einer produktiven Unterrichtsstunde.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, wie die Einführung des Subjunktivs für die Schüler fruchtbarer und produktiver gestaltet werden kann, um eine effektive Aneignung dieses komplexen Modus zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt dem Aufbau einer Unterrichtsplanung, basierend auf einer Bedingungs- und Sachanalyse, wobei didaktische Prinzipien der Fremdsprachenvermittlung kritisch reflektiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse des grammatikalischen Phänomens, eine methodische Didaktik-Analyse sowie die konkrete Ausformulierung eines Unterrichtsvorhabens mit Verlaufsplan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Spanischunterricht, Subjunktiv, induktive Lehrmethode und kommunikative Kompetenz charakterisieren.

Warum wird im Spanischen der Subjunktiv oft nach Verben des Wunsches verwendet?

Der Subjunktiv wird hier verwendet, weil es sich nicht um eine objektive Tatsache handelt, sondern um ein hypothetisches, noch nicht eingetretenes Ereignis, das vom Sprecher gewollt oder gewünscht wird.

Welche Rolle spielt das induktive Lernen für das Verständnis des Subjunktivs?

Induktives Lernen ermöglicht es Schülern, grammatikalische Regeln aus dem Kontext selbst abzuleiten, was das Verständnis fördert und das Gelernte nachhaltiger im Gedächtnis verankert als pures Auswendiglernen.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grammatikvermittlung im Spanischunterricht
Untertitel
Unterrichtskonzept zur Einführung in den spanischen subjuntivo
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,0
Autor
Luise Ostendoerfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V181132
ISBN (Buch)
9783656038818
ISBN (eBook)
9783656038986
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grammatikvermittlung spanischunterricht unterrichtskonzept einführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luise Ostendoerfer (Autor:in), 2011, Grammatikvermittlung im Spanischunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181132
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Leseprobe aus  32  Seiten
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