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Vom Lauinger Stadtphysikus zum kaiserlichen Leibarzt

Der Alchimist Martin Ruland der Jüngere

Titel: Vom Lauinger Stadtphysikus zum kaiserlichen Leibarzt

Essay , 2011 , 12 Seiten

Autor:in: Felicitas Söhner (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Ärzte Vater und Sohn Ruland zählen zu den berühmtesten Ärzten des 16. und 17. Jahrhunderts. Ruland der Ältere, ein bekannter Anhänger von Paracelsus , beteiligte sich rege an der öffentlichen theologischen Debatte seiner Zeit. Ruland der Jüngere, auch Martinus Rulandus oder Martin Rulandt, führte das geistige Werk seines Vaters weiter und veröffentlichte u.a. sein Lexikon der Alchemie, das Informationen über sämtliche Themen, von der Behandlung von Erzen bis hin zum Elixier des Lebens enthielt. Rulands Arbeit gilt als Schlüssel zum Verständnis der verschiedenen geheimen Begriffe, die Paracelsus und seine Anhänger verwendeten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vom Lauinger Stadtphysikus zum kaiserlichen Leibarzt – der Alchimist Martin Ruland der Jüngere

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Biografie und das wissenschaftliche Wirken von Martin Ruland dem Jüngeren, wobei insbesondere sein Aufstieg vom Lauinger Stadtphysikus zum kaiserlichen Leibarzt am Hof Rudolfs II. sowie seine Bedeutung als Alchemist und Mediziner im 16. und 17. Jahrhundert beleuchtet werden.

  • Biografische Entwicklung und familiäre Hintergründe der Ärztefamilie Ruland
  • Das Wirken als Stadtphysikus in Lauingen und Regensburg
  • Die Rolle als Alchemist und seine Beiträge zur medizinischen Literatur und Terminologie
  • Der wissenschaftliche Austausch mit Zeitgenossen wie Johannes Kepler
  • Die Bewertung seiner empirischen und chemiatrischen Heilmethoden in der zeitgenössischen Medizin

Auszug aus dem Buch

Vom Lauinger Stadtphysikus zum kaiserlichen Leibarzt – der Alchimist Martin Ruland der Jüngere

Die Ärzte Vater und Sohn Ruland zählen zu den berühmtesten Ärzten des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Tatsache, dass beide auf den Namen Martin getauft sind, macht deren Unterscheidung manchmal extrem schwierig. Die ursprünglich aus Freising stammende Familie hat aber auch Wurzeln, die in das seinerzeit ungarische Pressburg zurückreichen. Schon im Jahr 1561 erscheint der Vater Ruland als Taufpate in der Lauinger Taufmatrikel. Er stellte schon sehr früh seine Kunst in den Dienst des Fürstlichen Kollegiums in Lauingen. Zuerst Badearzt in Giengen, war er ab 1564 als Stadtphysikus des Pfalzgrafen Philipp Ludwig, einem überzeugten Lutheraner, in Lauingen tätig.

Zudem lehrte er als Professor publicus am Lauinger Gymnasium Physik und griechische Sprache. “Die beste Voraussetzung für den Arztberuf sieht er in einer umfassenden Bildung. Dem Arzt eines sterngläubigen Jahrhunderts erscheint es wünschenswert, daß der Arzt nebenbei auch Astronom und Astrolog ist, obwohl er andererseits weiß, daß Krankheit und Heilung göttliche Schickung ist.“ Ruland der Ältere, ein bekannter Anhänger von Paracelsus, beteiligte sich rege an der öffentlichen theologischen Debatte seiner Zeit. Er hat neben mehreren Wörterbüchern eine Reihe medizinischer Schriften veröffentlicht, welche bis in die Moderne hinein für Medizin, insbesondere auf dem Gebiet der Balneologie, wichtig waren.

Zusammenfassung der Kapitel

Vom Lauinger Stadtphysikus zum kaiserlichen Leibarzt – der Alchimist Martin Ruland der Jüngere: Das Kapitel zeichnet den Lebensweg Martin Rulands des Jüngeren nach, von seiner Ausbildung in Lauingen und Tübingen bis hin zu seiner Tätigkeit am kaiserlichen Hof in Prag, wobei auch die familiären und medizinischen Einflüsse seines Vaters dargestellt werden.

Schlüsselwörter

Martin Ruland der Jüngere, Alchemie, Stadtphysikus, Kaiser Rudolf II., Medizingeschichte, Paracelsus, Spagyrik, Chemiatrie, Regensburg, Lauingen, Lexicon Alchemiae, Epilepsie, Humanismus, Frühneuzeit, Johannes Kepler

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert das Leben und wissenschaftliche Werk von Martin Ruland dem Jüngeren, einem bedeutenden Mediziner und Alchemisten des 16. und 17. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Biografie Rulands, seine Ausbildung, seine medizinische Karriere als Stadtphysikus und Leibarzt sowie sein alchemistisches Schaffen und der Austausch mit führenden Gelehrten seiner Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die historische Einordnung von Martin Ruland dem Jüngeren als Vertreter einer reformorientierten, empirisch ausgerichteten Medizin im Kontext der damaligen Alchemie.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse historischer Primär- und Sekundärquellen, insbesondere zeitgenössische Schriften Rulands, Taufmatrikel, medizinische Fachliteratur und Korrespondenzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet Rulands Werdegang, seine medizinischen Publikationen, seine Rolle als Leibarzt am Hof Rudolfs II. und seine Bedeutung als Autor des 'Lexicon Alchemiae'.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alchemie, Medizingeschichte, Martin Ruland der Jüngere, Chemiatrie, Spagyrik und der kaiserliche Hof Rudolfs II.

Welche Bedeutung hatte das 'Lexicon Alchemiae' für die damalige Zeit?

Es diente als wichtiges Nachschlagewerk zur Erschließung der komplexen alchemistischen Terminologie und Symbolik und war ein unverzichtbares Instrument für Forscher.

Wie gestaltete sich die Beziehung zwischen Ruland und Johannes Kepler?

Beide standen in einem freundschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch; ein erhaltener Brief und ein von Kepler verfasster Nachruf zeugen von ihrer gegenseitigen Wertschätzung.

Wie wurde Ruland von seinen Zeitgenossen wahrgenommen?

Ruland galt als streitbarer, aber hochgeschätzter Mediziner, der aufgrund seiner teils unkonventionellen Behandlungsmethoden auch auf Unverständnis bei Fachkollegen stieß.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vom Lauinger Stadtphysikus zum kaiserlichen Leibarzt
Untertitel
Der Alchimist Martin Ruland der Jüngere
Hochschule
FernUniversität Hagen
Autor
Felicitas Söhner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
12
Katalognummer
V181010
ISBN (eBook)
9783656037309
ISBN (Buch)
9783656037750
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lauingen regensburg prag alchemie ruland alchimist leibarzt medizin frühe neuzeit Rudolf II. habsburg neuburg pfalz paracelsus kepler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felicitas Söhner (Autor:in), 2011, Vom Lauinger Stadtphysikus zum kaiserlichen Leibarzt, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181010
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Leseprobe aus  12  Seiten
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