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Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in der Therapie und Prophylaxe

Titel: Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in der Therapie und Prophylaxe

Essay , 2011 , 17 Seiten

Autor:in: M.Sc. Sven-David Müller (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Kenntnisstand der Ernährungswissenschaft und der Ernährungsmedizin bestimmt die aktuellen Ernährungsempfehlungen für die Bevölkerung. Ein gesundes Essverhalten beinhaltet demnach viel Gemüse und Obst, Vollkornprodukte und eine moderate Fettzufuhr vorwiegend in Form ernährungsphysiologisch hochwertiger pflanzlicher Fette. Gemüse und Obst liefern dem Körper essenzielle Vitamine und Mineralstoffe sowie gesundheitsförderliche sekundäre Pflanzenstoffe. Vollkornprodukte dienen der Gesundheit durch einen hohen Ballaststoffgehalt, der nicht nur eine Sättigung bewirkt sondern auch die Aufnahme von Kohlenhydraten in den Körper verlangsamt und für eine intakte Funktion des Gastrointestinaltraktes wichtig ist. Jahrelang wurde empfohlen, Fett zu sparen, wo irgend möglich. Die Einstellung zur Fettzufuhr ist heute liberaler geworden. Statt zu reduzieren ist die Fettzufuhr den neuesten ernährungswissenschaftlichen Ergebnissen nach zu modifiziert. Gesättigte Fettsäuren, deren Hauptlieferant tierische Produkte sind, benötigt der menschliche Körper nachweislich nicht und führen zu negativen Auswirkungen auf die Serumlipide. Dagegen übernehmen einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie sie pflanzliche Lebensmittel enthalten im menschlichen Organismus physiologische Funktionen und sollten bevorzugt verzehrt werden. Gibt es in Deutschland Vitaminmangel und welchen Stellenwert haben Vitamine in der Therapie von Erkrankungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Ist/Soll-Vergleich des Ernährungsverhaltens in Deutschland – Auswirkungen der Fehlernährung auf die Gesundheit

Chemische Struktur und Funktion verschiedener Naturstoffe aus ernährungsmedizinischer Sicht

Vitamin- und Mineralstoffmangel aus ernährungsmedizinischer Sicht

Prävention mit Naturstoffen und ihr therapeutisches Potenzial

Naturstoffe

Mikronährstoffe – bioaktive Substanzen

Sekundäre Pflanzenstoffe in Prophylaxe und Therapie

Einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren – Auswirkungen einer Modifikation des Fettsäuremusters

Einfluss des Ballaststoffs ß-Glucan auf Digestion und Resorption von Kohlenhydraten verschiedener Kettenlänge

Essenzialität von Folaten in der Gynäkologie

Risikowirkstoff Kalzium

Gastrointestinale und immunologische Effekte von Prebiotika

Diskussion

Risikogruppen für eine Unterversorgung mit bioaktiven Substanzen aus gynäkologischer Sicht

Ernährungsmitbedingte Krankheiten

Vitamin- und Mineralstoffversorgung in Deutschland

Gesunde, präventive Ernährungsweise

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert von essenziellen Naturstoffen wie Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen im Kontext der modernen Ernährungsmedizin, um den Einfluss des Ernährungsverhaltens auf die öffentliche Gesundheit zu verdeutlichen und Präventionsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Analyse des Ist-Zustands der Nährstoffversorgung in Deutschland
  • Chemische Funktionen und Wirkungsweisen von Mikronährstoffen
  • Pathophysiologische Folgen von Vitamin- und Mineralstoffmangel
  • Therapeutisches und präventives Potenzial bioaktiver Substanzen
  • Kritische Diskussion der aktuellen Ernährungsempfehlungen

Auszug aus dem Buch

Chemische Struktur und Funktion verschiedener Nahrungsbestandteile aus ernährungsmedizinischer Sicht

Der Begriff Vitamin stammt aus dem lateinischen und setzt sich aus den Wörtern „Vita“ – das Leben und „Amin“ – Stickstoffverbindung zusammen. Diese Bezeichnung könnte den Eindruck hervorrufen, dass es sich bei allen Vitaminen um Stickstoffverbindungen handeln würde; eine solche Charakterisierung der Vitamine ist jedoch generell nicht gegeben (4). Die Bezeichnung beruht auf der Struktur des Thiamins, bei dessen Identifizierung der Begriff geprägt wurde.

Nach der Strukturaufklärung der übrigen Vitamine hat sich jedoch herausgestellt, dass diesen Stoffen keine einheitliche chemische Struktur zugrunde liegt, wie es etwa bei Fetten, Proteinen oder Kohlenhydraten der Fall ist, und dass es sich nicht bei jedem Vitamin um ein Amin handelt. Wie heute bekannt ist, sind Vitamine chemisch untereinander sehr verschieden (8). Für den Menschen sind alle Vitamine essenziell. Der Mensch ist daher auf eine exogene Zufuhr der Vitamine mit der Nahrung angewiesen, da ihm die Fähigkeit zur Biosynthese dieser Stoffe oder deren Vorstufen fast gänzlich fehlt. Die einzigen Ausnahmen in diesem Zusammenhang bilden Vitamin D und Niacin. In begrenzter Menge ist der Körper in der Lage, Vitamin D in der Haut zu produzieren. Voraussetzung für diese chemische Reaktion ist aber eine UV-Lichtexposition und das Vorhandensein der Ausgangssubstanz Cholesterin. Im Fall des Niacins kann der Körper Tryptophan, eine der essenziellen Aminosäuren, zur Synthese von Niacin nutzen. Eine weitere Gemeinsamkeit der Vitamine liegt darin, dass der Körper nur in begrenztem Umfang zur Speicherung in der Lage ist. Somit ist die regelmäßige Zufuhr von Vitaminen mit der Nahrung eine Grundvoraussetzung für einen gesunden Stoffwechsel.

Zusammenfassung der Kapitel

Übersicht: Das Kapitel vergleicht das reale Ernährungsverhalten in Deutschland mit den medizinischen Empfehlungen und erläutert die physiologische Bedeutung sowie die Mangelerscheinungen verschiedener Mikronährstoffe.

Naturstoffe: Hier werden die chemischen Eigenschaften und Funktionen von essenziellen Stoffgruppen wie Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Fettsäuren und Ballaststoffen detailliert dargestellt.

Diskussion: Dieses Kapitel bewertet die Nährstoffversorgung der Bevölkerung anhand aktueller Studiendaten und beleuchtet die gesundheitlichen Auswirkungen einer unzureichenden Versorgung bei verschiedenen Risikogruppen.

Schlüsselwörter

Ernährungsmedizin, Mikronährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Sekundäre Pflanzenstoffe, Nährstoffmangel, Prävention, Fehlernährung, Gesundheit, Fettsäuren, Ballaststoffe, Stoffwechsel, Ernährungsempfehlungen, D.A.CH.-Referenzwerte, Folsäure

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation beleuchtet die essenzielle Rolle von Naturstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen für die Gesundheit und analysiert die Defizite in der heutigen Ernährungsweise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die chemische Struktur von Nährstoffen, die Folgen einer Unterversorgung sowie deren Bedeutung für Prävention und Therapie von Zivilisationskrankheiten.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Stellenwert von Naturstoffen in der modernen Ernährungsmedizin aufzuzeigen und aufzuzeigen, wie eine gezielte Nährstoffzufuhr Krankheiten vorbeugen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachwissenschaftliche Aufarbeitung auf Basis von Literaturstudien, klinischen Daten und den offiziellen Referenzwerten der D.A.CH.-Ernährungsgesellschaften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte stoffspezifische Analyse von Mikronährstoffen und eine Untersuchung der tatsächlichen Nährstoffversorgung in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über die Begriffe Ernährungsmedizin, Mikronährstoffe, Prävention und Nährstoffmangel definieren.

Welche Bedeutung kommt dem Folsäuremangel laut dem Autor zu?

Der Autor betont, dass die Folsäureversorgung in Deutschland unzureichend ist, was insbesondere für Schwangere aufgrund möglicher Schäden beim Fetus ein kritisches Gesundheitsrisiko darstellt.

Warum wird das "Eisberg-Modell" im Zusammenhang mit Vitaminmangel erwähnt?

Das Modell veranschaulicht, dass klinische Symptome oft nur die "Spitze" eines bereits länger bestehenden biochemischen Defizits sind, da der Körper Nährstoffspeicher zunächst leert, bevor manifeste Krankheiten auftreten.

Wie unterscheidet sich die Einstufung von Mineralstoffen?

Die Einteilung erfolgt nach der Konzentration im Körper: Elemente mit mehr als 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht werden als Mengenelemente bezeichnet, darunterliegende Konzentrationen als Spurenelemente.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in der Therapie und Prophylaxe
Autor
M.Sc. Sven-David Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V180939
ISBN (Buch)
9783656045045
ISBN (eBook)
9783656045694
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vitamin Vitamine Vitaminmangel Vitamin-Mangel Mineralstoff Mineralstoffe Mineralstoffmangel Sven-David Müller Diätassistent Diätetik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.Sc. Sven-David Müller (Autor:in), 2011, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in der Therapie und Prophylaxe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180939
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Leseprobe aus  17  Seiten
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