Server Based Computing bietet in Hinsicht auf Management, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit viele Vorteile gegenüber den klassischen PC-Umgebungen. Zudem werden Ressourcen gespart und der Energiebedarf drastisch gesenkt. Mit dem Titel „Green IT“ kann diese Tatsache sogar zu einem Imagegewinn des Unternehmens führen.
Durch die Verlagerung der Komplexität von Desktop-Support auf die Server werden die IT-Abteilungen von zusätzlichen Wartungs- und Betreuungsaufgaben der so genannten Fat Clients entbunden. Auf die Bedeutung dieses Begriffs wird im weiteren Verlauf näher eingegangen.
Bei Server Based Computing werden die Anwendungen und Informationen auf dem Server verwaltet und über das Netzwerk den Nutzern zur Verfügung gestellt. Dadurch bleiben die Informationen und Anwendungen in Hinblick auf Sicherheit und Verlust geschützt.
Diese Hausarbeit stellt eine Übersicht über Server Based Computing und der darin benutzen Thin Clients dar und beschreibt Vor- beziehungsweise Nachteile dieser Technik.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Eigenschaften
2.1 Definition
2.2 Thin Clients
2.3 Software
2.3 Sicherheit
2.4 Mobilität
3 Möglichkeiten des Einsatzes
3.1 Kosten
3.2 Anwendungsbereitstellung
3.3 spezielle Anwendungsbereitstellung
3.4 Investitionsschutz
4 Risiken
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht das Konzept des Server Based Computing (SBC) als eine effiziente Alternative zu klassischen PC-Umgebungen in Unternehmen. Ziel ist es, die technologischen Grundlagen, die Rolle von Thin Clients sowie die Vor- und Nachteile dieser Architektur im Hinblick auf Management, Sicherheit, Kostenstruktur und Umweltaspekte darzustellen.
- Technische Definition und Funktionsweise von Server Based Computing.
- Vergleich zwischen Thin Clients und herkömmlichen Fat Clients (Workstations).
- Analyse der Kostenersparnisse und Investitionssicherheit durch zentrale Administration.
- Betrachtung von Sicherheitsaspekten und Mobilitätsanforderungen in modernen Netzwerken.
- Evaluation ökologischer Vorteile (Green IT) basierend auf einer Fraunhofer-Studie.
Auszug aus dem Buch
2.2 Thin Clients
In der elektronischen Datenverarbeitung werden Thin Clients als Terminal beziehungsweise Endgerät in Netzwerken genutzt. TC sind abgespeckte PCs, die im Wesentlichen nur zur Ein- und Ausgabe von Daten dienen. Die Verarbeitung läuft auf den Terminalservern ab, zu denen eine Verbindung über das Netzwerk besteht. Somit sind TC abhängig von der Verbindung zu den Servern, da bei einer getrennten Verbindung die Kommunikation mit dem Terminalserver nicht stattfindet.
Die Ausstattung des Thin Client ist im Gegensatz zum Fat Client rudimentär. Als Festplatte wird in den meisten Fällen eine SSD-Festplatte genutzt. Diese Festplatten ermöglichen einen schnellen Zugriff unter geringem Stromverbrauch. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Schnittstellen. An dem Gerät finden sich Anschlüsse für Maus, Tastatur, USB-Geräte, Monitor und serielle Anschlüsse. Bei den neueren Modellen finden sich zwei Monitoranschlüsse. Die Vorteile des Thin Clients liegen auf der einen Seite in seiner Größe. Er ist um ein vielfaches kleiner als ein Fat Client und lässt sich dadurch auf die Rückseite eines Monitors befestigen.
Auf der anderen Seite ist er durch den Verzicht von beweglichen Teilen, wie Lüfter oder Festplatte, nicht so störungsanfällig. Somit erhöht sich die Nutzungsdauer im Gegensatz zum FC von durchschnittlich drei auf fünf Jahre. Ein weiterer Vorteil ist der Beschaffungspreis des TC. Dieser liegt etwa 33% unter dem Preis eines FC.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Thematik Server Based Computing und Erläuterung der Vorteile bezüglich Management, Sicherheit und "Green IT".
2. Eigenschaften: Detaillierte Definition von SBC, die historische Entwicklung der Terminaltechnologie, eine Charakterisierung von Thin Clients sowie Sicherheitsaspekte und Mobilitätsfragen.
3 Möglichkeiten des Einsatzes: Erörterung der Vorteile von SBC in den Bereichen Kostenoptimierung, Anwendungsbereitstellung sowie Investitionsschutz für Unternehmen.
4 Risiken: Analyse der potenziellen Herausforderungen beim Einsatz von SBC, insbesondere in Bezug auf die Verfügbarkeit der Server und die Akzeptanz bei Mitarbeitern.
Schlüsselwörter
Server Based Computing, Thin Client, Fat Client, Terminalserver, Green IT, IT-Infrastruktur, Kostenersparnis, Datensicherheit, Anwendungsbereitstellung, Netzwerkverbindung, Administrationsaufwand, Workstation, Mobilität, Investitionsschutz, Umweltbelastung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Architektur des Server Based Computing (SBC) und dessen Eignung als Alternative zu traditionellen PC-basierten Arbeitsumgebungen in Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Hardware-Konzepte (Thin Clients), die zentrale Verwaltung von Software, Kosteneffizienz, Datensicherheit sowie ökologische Aspekte.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, Vor- und Nachteile von SBC gegenüber Fat-Client-Lösungen aufzuzeigen, um Unternehmen bei der Entscheidung für eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur zu unterstützen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung technischer Dokumentationen und der Einbeziehung einer Vergleichsstudie des Fraunhofer-Instituts.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, die verschiedenen Einsatzszenarien für Unternehmen sowie eine kritische Risikobetrachtung inklusive einer Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Thin Client, Terminalserver, Green IT, Administrationsaufwand und Datensicherheit geprägt.
Welche Rolle spielt die Netzwerkanbindung für den Erfolg von SBC?
Die ständige Verfügbarkeit einer stabilen Netzwerkverbindung zum Terminalserver ist für das reibungslose Arbeiten essenziell, was besonders bei mobilen Mitarbeitern oder Außenstellen zu Anforderungen an die Infrastruktur führt.
Wie unterscheidet sich die Lebensdauer von Thin Clients im Vergleich zu Workstations?
Durch den Verzicht auf bewegliche Bauteile wie Lüfter oder klassische Festplatten erreichen Thin Clients in der Regel eine längere Nutzungsdauer von fünf bis acht Jahren, während Workstations oft nach drei bis fünf Jahren ersetzt werden müssen.
- Arbeit zitieren
- Rochus Stobbe (Autor:in), 2009, Server Based Computing als Alternative zu Best Practices, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180927