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Verwaltungsreformen in den mittel- und osteuropäischen Staaten

Konsequenzen der Europäisierung auf subnationaler Ebene

Titel: Verwaltungsreformen in den mittel- und osteuropäischen Staaten

Seminararbeit , 2011 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Aurélie Nerzic (Autor:in)

Politik - Region: Osteuropa

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


Die Mittel- und osteuropäische Staaten sind durch ihren EU-Beitritt im Mittel der Forschungsdiskussionen, indem sie neue EU- Forschungsperspektiven durch ihre kulturelle, politische und geschichtliche Vergangenheit, die lange von der westeuropäischen abgetrennt worden ist, bringen können. In diesem Zusammenhang wollen wir diese Staaten mit der Forschungsthematik der Europäisierung zusammenbringen, die durch die ständige EU-Erweiterung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die mittel- und osteuropäische Staaten sind eigentlich der Auslöser der Theorie der Europäisierung, indem sie nach ihrer ehemaligen kommunistischen Vergangenheit versuchen, sich an die westeuropäische Modelle und Werte anzupassen. Man könnte fast von einer Westeuropäisierung der mittel- und osteuropäische Staaten sprechen.
Das Konzept der Europäisierung wird viel debattiert, weil er unter vielen Aspekten verstehen werden kann. Dennoch wollen wir in dieser Hausarbeit das Konzept der Europäisierung eher als eine EU-isierung verstehen. Es bedeutet also, dass wir uns hauptsächlich auf die Veränderungen in den mittel-und osteuropäische Staaten durch die Institution der EU konzentrieren werden. Die Theorie der Europäisierung ( oder hier EU-isierung) konzentriert sich in den Debatten meistens auf nationalstaatliche und zu selten auf subnationale Ebene. Dennoch spielt dieser letzte Aspekt eine große Rolle, weil sich die Europäisierung am deutlichsten auf die Regionalebene auswirkt. Das Ziel dieser Hausarbeit ist also aufzuzeigen, welcher Einfluss die EU auf die mittel- und osteuropäische Staaten übt, im Besonderen auf die subnationale Ebene dieser Staaten und zu welchen Verwaltungsreformen der EU-Beitritt geführt hat. Wir wollen untersuchen, ob dieser Einfluss völlig ist, oder sich nur auf manche Aspekte beschränkt.
Um dies am besten zu veranschaulichen, wollen wir zuerst die Konzepte der Europäisierung durch drei verschiedene Erklärungsprogramme und der Regionalpolitik der EU erklären. Danach können wir die Verwaltungsreformen in den mittel- und osteuropäische Staaten analysieren, indem wir zuerst auf die verschiedenen Formen der Regionalisierung, dann auf die spezifische Regionalisierungsform dieser Staaten und endlich auf ihre Konsequenzen eingehen. In dieser Hausarbeit werden die mittel- und osteuropäische Staaten mit den Buchstaben MOE abgekürzt. Die MOE- Staaten umfassen hier die folgenden Staaten: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Polen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I- Einführung

II- Die Konzepte der Europäisierung und der Regionalpolitik der EU

1- Erklärungsprogramme zur Europäisierung

1.1 Das rationale Erklärungsprogramm

1.2 Das konstruktivistisch geprägte Erklärungsprogramm

1.3 Das Policy-analystische Programm

2- Die Regionalpolitik der EU

III- Verwaltungsreformen in den MOE- Staaten: Entwicklung und Konsequenzen

1- Die verschiedenen Formen der Regionalisierung

2- Die Regionalisierung in den MOE- Staaten

3- Konsequenzen der Regionalisierung in den MOE –Staaten

IV- Schluss

V- Quellen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der Europäischen Union auf die Verwaltungsstrukturen in den mittel- und osteuropäischen Staaten (MOE-Staaten) im Kontext ihres EU-Beitritts, mit einem besonderen Fokus auf die subnationale Ebene und die daraus resultierenden Reformprozesse.

  • Theoriekonzepte der Europäisierung und EU-Regionalpolitik
  • Administrative Auswirkungen des EU-Beitritts auf MOE-Staaten
  • Formen der Regionalisierung und ihre Umsetzung
  • Rolle von Finanzierungsmitteln als Einflussinstrument der EU
  • Politische Mitwirkungsmöglichkeiten subnationaler Akteure

Auszug aus dem Buch

1.2.Das konstruktivistisch geprägte Erklärungsprogramm

Als eine Art « Gegenpol zu den rationalen Ansätzen » (Bauer und Pitschel, 2006: 47) bezieht sich das konstruktivistische Erklärungsprogramm hauptsächlich auf die Akteursebene und nicht die institutionelle Ebene. Es geht davon aus, dass die politischen Akteure der verschiedenen Ebenen der Europäischen Union durch die Europäisierung sozialisiert werden und aufgrund der Interaktion mit einander auf neue Werte und Normen stoßen.

Da die Akteure die institutionellen Strukturen prägen und wiederum von ihnen beeinflusst werden, verändern sich dadurch auch die nationalen Werte und Normenstrukturen. Die Präferenzen der einzelnen Akteure sind nicht von Anfang an fest, sondern bilden sich erst nach der Interaktion mit den anderen Akteuren durch einen Prozess. Sie müssen sich aber zuerst den politischen Problemen bewusst werden, bevor eine mögliche Wirkung auf nationaler Ebene sichtbar werden kann. Dieser Prozess ist im Unterschied zu dem relationalen Erklärungsprogramm eher langsam, da die einzelnen Akteure auf einander wirken.

Seine Stärke liegt einerseits darin, dass die Prozesse der horizontalen Integration auf verschiedener Art und Weise erklärt werden können. So wird auch angenommen, dass es zur Untersuchung jener Fälle besonders geeignet ist, in denen für die Mitgliedstaaten kein rechtlich-formaler Druck besteht, sich an seitens der Europäischen Union vorgegebene Modelle anzupassen.

Zusammenfassung der Kapitel

I- Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Integration der MOE-Staaten in die EU-Forschungsdiskussion und definiert das Ziel der Arbeit, den Einfluss der EU auf subnationale Verwaltungsreformen zu analysieren.

II- Die Konzepte der Europäisierung und der Regionalpolitik der EU: Dieses Kapitel stellt theoretische Erklärungsprogramme vor, um Anpassungsprozesse in den EU-Mitgliedstaaten zu systematisieren, und erläutert die Ziele und Instrumente der EU-Regionalpolitik.

III- Verwaltungsreformen in den MOE- Staaten: Entwicklung und Konsequenzen: Hier werden verschiedene Regionalisierungsformen analysiert und die tatsächliche Umsetzung der NUTS-Ebenen sowie deren Konsequenzen für die Verwaltungsautonomie in den MOE-Staaten untersucht.

IV- Schluss: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert, dass der Einfluss der EU zwar durch Finanzhilfen und Strukturvorgaben real ist, die administrative Gestaltung jedoch stark von nationalen Pfadabhängigkeiten geprägt bleibt.

V- Quellen: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendete Fachliteratur sowie elektronische Ressourcen auf.

Schlüsselwörter

Europäisierung, MOE-Staaten, Regionalpolitik, Verwaltungsreformen, NUTS-Ebenen, EU-Beitritt, Subsidiarität, Regionalisierung, Dezentralisierung, Kohäsionspolitik, PHARE, Mehrebenensystem, Gebietskörperschaften, Autonomie, politische Mitwirkung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Europäisierung durch den EU-Beitritt die Verwaltungsstrukturen in mittel- und osteuropäischen Staaten beeinflusst hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretischen Ansätze der Europäisierung, die EU-Regionalpolitik, die verschiedenen Formen der Regionalisierung sowie die administrativen Folgen für die MOE-Staaten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Es soll aufgezeigt werden, welchen konkreten Einfluss die EU auf die subnationale Ebene der MOE-Staaten ausgeübt hat und zu welchen Verwaltungsreformen der Beitrittsprozess führte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretisch fundierte Analyse politikwissenschaftlicher Konzepte, kombiniert mit der Betrachtung von Fallbeispielen und statistischer Daten zur Regionalaufteilung (NUTS-Ebenen).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von Erklärungsmodellen zur Europäisierung, die Erläuterung der Regionalpolitik der EU sowie eine detaillierte Analyse der Regionalisierungsprozesse in den MOE-Staaten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Europäisierung, Regionalisierung, MOE-Staaten, NUTS-Ebenen und administrative Reformen.

Welche Bedeutung haben die NUTS-Ebenen in diesem Zusammenhang?

Sie dienen als von der EU gefordertes statistisches und administratives Rahmenmodell, an dem sich die MOE-Staaten bei der Schaffung regionaler Verwaltungsstrukturen orientieren mussten.

Welches spezifische Problem wird im Hinblick auf die kommunale Ebene identifiziert?

Die Arbeit identifiziert, dass die kommunale Ebene oft neue Aufgaben übertragen bekommt, ohne jedoch über die notwendigen finanziellen Mittel (Fiskalautonomie) zur eigenständigen Bewältigung dieser Aufgaben zu verfügen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verwaltungsreformen in den mittel- und osteuropäischen Staaten
Untertitel
Konsequenzen der Europäisierung auf subnationaler Ebene
Hochschule
Universität Konstanz
Veranstaltung
Verwaltungsreformen in Deutschland und im internationalen Vergleich
Note
2,0
Autor
Aurélie Nerzic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
19
Katalognummer
V180919
ISBN (Buch)
9783656038603
ISBN (eBook)
9783656038764
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verwaltungsreformen staaten konsequenzen europäisierung ebene mittel- und osteuropaeische Staaten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aurélie Nerzic (Autor:in), 2011, Verwaltungsreformen in den mittel- und osteuropäischen Staaten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180919
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Leseprobe aus  19  Seiten
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