Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Social Software im Kreditgeschäft

P2P-Banking vs. Finanzintermediation

Title: Social Software im Kreditgeschäft

Master's Thesis , 2011 , 125 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Master of Science Business Administration Christian Ott (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Banking is necessary, banks are not.“ konstatierte Bill Gates mit Verweis auf das Online-Banking in den 90er Jahren sehr polemisch. Das Aufkommen des Online-Banking schien die Bankfiliale und den Banker überflüssig werden zu lassen. Tatsächlich lassen sich heute viele Finanzdienstleistungen ohne den persönlichen Kontakt zu einem Berater vom Kunden online erledigen. Überflüssig sind Filialen und Berater bisher deshalb aber nicht geworden, denn die Nachfrage nach Information und Beratung steigt immer noch an. Einige Jahre später mit dem Aufkommen von Social Software, stellt sich eher die Frage, auf welchen Wegen Kunden sich informieren und ihren Bedarf nach Information decken. Was bisher meist durch den Berater geschehen ist, passiert heute oft durch Recherche und Austausch Gleichgesinnter im Internet. Im Bereich kleiner Privatkredite und –anlagen geraten Banken verstärkt durch P2P-Banking-Portale unter Druck. Dieses Thema gewann im Zuge der Reputationsverluste der Banken während und nach der Finanzkrise und der sich ständig weiterentwickelnden Möglichkeiten des Internets an Aktualität. Das Vertrauen in Kreditinstitute hat gelitten. Kunden fühlen sich verunsichert und nicht in der Lage das Risiko einer Anlage mit Hilfe des Beraters adäquat einzuschätzen, weil die Beratungsleistung in manchen Fällen von zweifelhafter Qualität ist. So ist es nachvollziehbar, dass der Wunsch besteht, die klassischen Finanzintermediäre zu meiden. Communities, Blogs und Foren spielen heute für viele Kunden bei der Anlageentscheidung eine größere Rolle als die Beratung in der Bank. Doch nicht nur die Beratung wird durch die User selbst organisiert. Auch eine Kernaufgabe der Banken, nämlich die Finanzintermediation wird durch gemeinschaftliche Selbstorganisation substituiert und Kreditinstitute werden teilweise oder ganz aus diesem Prozess ausgeschlossen. Neben den sozialen Motiven locken die augenscheinlich günstigen Zinssätze auch den ertragsorientierten Anleger und den kostenbewussten Schuldner auf die P2P-Banking-Portale. Die Interaktivität und Schnelllebigkeit des Web 2.0 spielt hier eine große Rolle und ist im Begriff die Finanzdienstleistungsbranche in ähnliche Veränderungsdynamiken zu zwingen. Gleichzeitig verpassen Banken den Anschluss beim Ausschöpfen der Möglichkeiten des Web 2.0 und damit auch die Chance ihren angeschlagenen Ruf zu verbessern und neue Geschäftsmodelle zu etablieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Motivation

1.2. Ziel der Arbeit

1.3. Gang der Untersuchung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Social Software und Web 2.0

2.1.1. Beispiele für Web 2.0-Anwendungen

2.1.2. Wissenskonversionen im Web 2.0

2.1.3. Virtuelle Communities (of Practice)

2.1.4. Financial Communities

2.1.5. Wirtschaftliche Bedeutung von virtuellen Communities (für Banken)

2.1.6. Gefahren von Social Software für Unternehmen und Banken

2.2. Begriffsbestimmung P2P-Banking

2.3. Institutionenökonomische Theorie als Vertragsgrundlage

2.4. Diversifikation: Die Portfoliotheorie von Markowitz

2.5. Banken als Finanzintermediäre und beauftragte Informationsproduzenten

2.5.1. Allgemeine Neoklassische Ansätze

2.5.1.1. Losgrößentransformation

2.5.1.2. Fristentransformation

2.5.1.3. Risikotransformation

2.5.2. Das Modell von Diamond

2.5.2.1. Überlegungen und Grundannahmen ohne Intermediär

2.5.2.2. Kostensenkung durch delegiertes Monitoring

3. Kreditgeschäft der Banken in der Praxis

3.1. Weiterführende Betrachtungen zu Diamonds Modell

3.2. Bedeutung des Modells für das Retailgeschäft

3.3. Der Ratenkredit

3.4. Risiken des Bankbetriebs in der Finanzintermediation

3.5. Risikomanagement im Bereich der einzelwirtschaftlichen Risiken

3.5.1. Kreditwürdigkeitsprüfung durch standardisierte Scoring-Verfahren

3.5.2. Sicherheiten

3.5.3. Weitere einzelwirtschaftliche Maßnahmen zur Risikoreduktion

3.6. Management der Portfoliorisiken

4. P2P-Banking in der Praxis

4.1. Zopa

4.1.1. Prinzip

4.1.2. Risikomanagement

4.1.3. Zopa-Community

4.1.4. Marktperformance

4.2. Smava

4.2.1. Prinzip

4.2.2. Risikomanagement

4.2.3. Smava-Community

4.2.4. Marktperformance

4.3. Prosper

4.3.1. Prinzip

4.3.2. Risikomanagement

4.3.3. Prosper-Community

4.3.4. Marktperformance

4.4. Plattformübergreifende Communities – Vernetzte Diskussion

5. Vergleich

5.1. Motive für P2P-Banking-Nutzer

5.2. Motive der Bankkunden

5.3. Geschäftsmodelle und Organisation

5.4. Verträge und Preisbildung

5.5. Risikomanagement

5.6. Marktperformance

5.7. Social Software und Communities

5.8. P2P-Banking-Portale: Markt oder Intermediär?

5.8.1. Transformationsfunktion

5.8.2. P2P-Banking-Portale als Intermediär

5.8.3. Aufteilung des Kreditvergabeprozesses

5.9. P2P-Banking: Mode oder ernstzunehmende Alternative?

6. Fidor-Bank AG: die erste Web 2.0-Bank

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das P2P-Banking im Vergleich zur klassischen Finanzintermediation von Banken. Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kreditvermittlungsmodelle zu identifizieren und zu analysieren, ob P2P-Banking ein valides Substitut für klassische Bankdienstleistungen darstellt, insbesondere unter Berücksichtigung von Social Software und Web 2.0-Potentialen.

  • Analyse theoretischer Grundlagen der Finanzintermediation (Diamond-Modell) und Web 2.0-Konzepte.
  • Vergleichende Untersuchung der Geschäftsmodelle und Risikomanagement-Strategien führender P2P-Plattformen (Zopa, Smava, Prosper).
  • Evaluierung der Rolle von Communities und Social Software für Vertrauensbildung und Kreditprozesse.
  • Untersuchung von Bankstrategien im Umgang mit P2P-Banking und Web 2.0 (Fallbeispiel Fidor-Bank).
  • Diskussion über das langfristige Potential des P2P-Banking als Alternative zum traditionellen Bankwesen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Banking is necessary, banks are not.“ konstatierte Bill Gates mit Verweis auf das Online-Banking in den 90er Jahren sehr polemisch (vgl. Miller 2007, S. 149). Das Aufkommen des Online-Banking schien die Bankfiliale und den Banker überflüssig werden zu lassen. Tatsächlich lassen sich heute viele Finanzdienstleistungen ohne den persönlichen Kontakt zu einem Berater vom Kunden online erledigen. Überflüssig sind Filialen und Berater bisher deshalb aber nicht geworden, denn die Nachfrage nach Information und Beratung steigt immer noch an (vgl. Fabel/Warschun 2010, S. 1). Einige Jahre später mit dem Aufkommen von Social Software, stellt sich eher die Frage, auf welchen Wegen Kunden sich informieren und ihren Bedarf nach Information decken.

Was bisher meist durch den Berater geschehen ist, passiert heute oft durch Recherche und Austausch Gleichgesinnter im Internet. Im Bereich kleiner Privatkredite und –anlagen geraten Banken verstärkt durch P2P-Banking-Portale unter Druck. Dieses Thema gewann im Zuge der Reputationsverluste der Banken während und nach der Finanzkrise (vgl. o.V. 2010a, S. 1 und o.V. 2010b, S.1 sowie o.V. 2010c, S. 1, auch o.V. 2011a, S. 9) und der sich ständig weiterentwickelnden Möglichkeiten des Internets an Aktualität. Das Vertrauen in Kreditinstitute hat gelitten. Kunden fühlen sich verunsichert und nicht in der Lage das Risiko einer Anlage mit Hilfe des Beraters adäquat einzuschätzen, weil die Beratungsleistung in manchen Fällen von zweifelhafter Qualität ist (Vgl. Volmer 2011, S. 1, sowie Reidel 2010, S. 1). So ist es nachvollziehbar, dass der Wunsch besteht, die klassischen Finanzintermediäre zu meiden. Communities, Blogs und Foren spielen heute für viele Kunden bei der Anlageentscheidung eine größere Rolle als die Beratung in der Bank (Vgl. Fabel/Warschun 2010, S.5 sowie o.V. 2010c, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung des Bankings, den Einfluss des Internets auf Finanzdienstleistungen und leitet zur Fragestellung über, ob P2P-Banking die klassische Finanzintermediation ersetzen kann.

2. Theoretische Grundlagen: Erläutert die Konzepte von Social Software und Web 2.0 sowie institutionenökonomische Ansätze und die Portfoliotheorie, um die Existenz und Effizienz von Banken wissenschaftlich zu fundieren.

3. Kreditgeschäft der Banken in der Praxis: Detailliert die praktische Umsetzung der Kreditvergabe bei Banken, den Umgang mit Risiken und die regulatorischen Rahmenbedingungen des Bankbetriebs.

4. P2P-Banking in der Praxis: Untersucht die konkreten Geschäftsmodelle, Risikomanagement-Ansätze und die Rolle der Community bei den P2P-Plattformen Zopa, Smava und Prosper.

5. Vergleich: Stellt das P2P-Banking systematisch der klassischen Finanzintermediation gegenüber und analysiert Unterschiede in Motiven, Geschäftsmodellen und der Effizienz der Risikosteuerung.

6. Fidor-Bank AG: die erste Web 2.0-Bank: Porträtiert die Fidor-Bank als innovatives Beispiel, das versucht, Elemente des Web 2.0 und der Community in ein reguliertes Bankgeschäft zu integrieren.

7. Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert das Potential von P2P-Banking als Nischenprodukt oder zukünftige Konkurrenz zur klassischen Bankenwelt.

Schlüsselwörter

P2P-Banking, Finanzintermediation, Web 2.0, Social Software, Kreditrisiko, Diamond-Modell, Banken, Community of Practice, Risikomanagement, Diversifikation, Retail-Banking, Online-Banking, Informationsasymmetrie.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Transformation des Finanzsektors durch Social Software und untersucht insbesondere, wie P2P-Banking-Portale die traditionelle Rolle von Banken als Finanzintermediäre herausfordern.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentral sind der theoretische Vergleich zwischen bankbasierter Intermediation und marktbasierter P2P-Vermittlung, die Rolle von Communities im Finanzgeschäft sowie die Analyse von Risikomanagement-Strategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kreditvermittlungsformen herauszuarbeiten und zu klären, ob P2P-Banking ein Substitut für die klassische Bank intermediation darstellt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch institutionenökonomische Ansätze (insb. das Diamond-Modell) sowie einer empirischen Betrachtung und einem Vergleich existierender P2P-Plattformen und deren Marktperformance.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Modelle, die Kreditvergabe in der Praxis bei Banken, detaillierte Plattformstudien (Zopa, Smava, Prosper) und einen systematischen Vergleich dieser Modelle.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind P2P-Banking, Finanzintermediation, Social Software, Risikomanagement, Diversifikation, Web 2.0 und Community.

Wie unterscheidet sich die Risikobewertung bei Banken gegenüber P2P-Plattformen?

Während Banken stark reguliert sind und auf professionelle Scoring-Verfahren sowie Sicherheiten setzen, verlagern P2P-Portale einen Teil des Risikomanagements und der Information auf die Community bzw. automatisierte Algorithmen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für klassische Banken?

Der Autor schließt, dass Banken das Web 2.0 nicht ignorieren dürfen, jedoch als "Glaubwürdigkeits-Institutionen" bestehen bleiben, wobei eine Partnerschaft mit etablierten P2P-Plattformen für Banken strategisch sinnvoll sein kann.

Excerpt out of 125 pages  - scroll top

Details

Title
Social Software im Kreditgeschäft
Subtitle
P2P-Banking vs. Finanzintermediation
College
University of Potsdam
Grade
1,3
Author
Master of Science Business Administration Christian Ott (Author)
Publication Year
2011
Pages
125
Catalog Number
V180820
ISBN (Book)
9783656038221
ISBN (eBook)
9783656038313
Language
German
Tags
Social Software Social Media Finanzintermediation Facebook Zopa Prosper smava Kredit Kreditinstitut Geld Finanzen Banken Wissensmanagement soziale netzwerke P2P-Banking Social lending
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Science Business Administration Christian Ott (Author), 2011, Social Software im Kreditgeschäft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180820
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  125  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint