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Die Wettiner in Thüringen im Spätmittelalter

Die Ursachen der Thüringer Grafenfehde 1342-1346

Title: Die Wettiner in Thüringen im Spätmittelalter

Term Paper , 2011 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kay Unbehaun (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit den Wettinern und ihrem Wirken im spätmittelalterlichen Thüringen, beginnend mit der Belehnung der Landgrafschaft im späten 13. Jahrhundert. Besonderes die Ursachen der Thüringer Grafenfehde 1342-1346 werden in dieser Arbeit genauer dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Landgrafschaft Thüringen unter den Wettinern bis 1328

2.1 Die Belehnung mit der Landgrafschaft und das Ringen um die Herrschaft

2.2 Die Konsolidierung der Herrschaft und die Auseinandersetzung mit dem Thüringer Adel

3 Die Ursachen der Grafenfehde von 1342

3.1 Die Schwarzburger und ihre Territorialpolitik

3.2 Die Diplomatie Friedrich I., des Freidigen und der Landfrieden von 1338

3.3 Die Rolle des Mainzer Erzbischofs

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen der Thüringer Grafenfehde (1342-1346) und analysiert das Konfliktpotenzial zwischen der landesherrlichen Politik der Wettiner und dem nach Autonomie strebenden Thüringer Adel, wobei insbesondere die Rolle der Schwarzburger und des Mainzer Erzbischofs beleuchtet wird.

  • Territorialpolitik und Machtansprüche der Grafen von Schwarzburg
  • Die diplomatische Strategie und die Landfriedenspolitik Friedrichs II.
  • Einfluss des Mainzer Bistumsstreits auf die thüringische Machtstruktur
  • Ursachen und Dynamiken der Rebellion thüringischer Adelsfamilien

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Schwarzburger und ihre Territorialpolitik

Als eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter in Thüringen können die Grafen von Schwarzburg gelten. Ihre Linie lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen. Sie sind seit dieser Zeit im südthüringischen Raum beheimatet gewesen. Im Laufe der Jahrhunderte gelang es ihnen stets ihre Territorien zu erweitern. Die Schwarzburger begannen bereits seit Anfang des 13. Jahrhunderts ihre Machtposition im Saaletal kontinuierlich zu festigen. Bis Ende des Jahrhunderts wiesen sie das wohl verdichtetste Territorium im südthüringer Raum auf. Auch zu Beginn des 14. Jahrhunderts sollten sie ihre Erwerbspolitik weiter fortsetzen können. So kamen sie 1323 unter anderem in den Besitz Saalfelds, sowie der Stadt Blankenburg. Im Vergleich zu vielen anderen Vertretern des Thüringer Adels, konnten sie nicht über finanzielle Not klagen. Dies sollte ihnen wesentlich den weiteren Aufbau ihres Territoriums ermöglichen.

Zudem gelang es ihnen einen gewissen Status in der Reichspolitik zu erwerben, da sie eine recht enge Verbindung zum Kaiser pflegten. So konnte bereits Graf Heinrich VII., genau wie später sein Sohn Graf Günther XXI., durch seine Dienste für den Kaiser im Reich eine gewisse Reputation für das Haus Schwarzburg erarbeiten. So unterstützte er zum Beispiel im Namen des Kaisers Ludwig, des Baiern, die Wittelsbacher bei der Gewinnung der Mark Brandenburg sowohl diplomatisch als auch militärisch. Durch die bereits aufgebaute Macht in der Landgrafschaft, sowie ihrem überregionalen Ruf, schienen sie ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und Selbstverständnis abzuleiten. So war es kein Wunder, dass die Schwarzburger sowohl durch ihre Erwerbungspolitik, als auch durch ihre Selbstsicherheit häufig in Opposition zu ihrem Landesherrn gerieten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Ausgangslage der Thüringer Grafenfehde von 1342 ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Gründen für die Rebellion des Adels gegen den Landesherrn.

2 Die Landgrafschaft Thüringen unter den Wettinern bis 1328: Dieses Kapitel skizziert den Aufstieg und die Festigung der wettinischen Herrschaft in Thüringen und beleuchtet die Spannungsfelder zwischen Dynastie und regionalem Adel.

2.1 Die Belehnung mit der Landgrafschaft und das Ringen um die Herrschaft: Der Abschnitt behandelt die rechtliche und machtpolitische Etablierung der Wettiner nach dem Aussterben der Ludowinger sowie die anfänglichen Widerstände des Adels.

2.2 Die Konsolidierung der Herrschaft und die Auseinandersetzung mit dem Thüringer Adel: Hier wird der Prozess der Herrschaftsstabilisierung unter Friedrich I. und die daraus resultierenden Reibungspunkte mit dem Thüringer Adel beschrieben.

3 Die Ursachen der Grafenfehde von 1342: Das Kapitel analysiert die verschiedenen Faktoren, die zur Eskalation des Konflikts führten, darunter territorialpolitische Ambitionen und rechtliche Spannungen.

3.1 Die Schwarzburger und ihre Territorialpolitik: Der Text beschreibt den Machtausbau der Grafen von Schwarzburg und wie deren aggressive Erwerbspolitik im Widerspruch zur landesherrlichen Ordnung stand.

3.2 Die Diplomatie Friedrich I., des Freidigen und der Landfrieden von 1338: Hier wird die landesherrliche Reaktion durch Diplomatie und landfriedensrechtliche Instrumente erläutert, die den Adel weiter entfremdete.

3.3 Die Rolle des Mainzer Erzbischofs: Dieser Abschnitt untersucht den Einfluss der Kirchenpolitik, insbesondere den Bistumsstreit, als Katalysator für die instabilen politischen Verhältnisse in Thüringen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ursachen der Grafenfehde als komplexes Zusammenspiel aus Machtstreben, landesherrlichem Druck und politischer Instabilität zusammen.

Schlüsselwörter

Thüringer Grafenfehde, Wettiner, Schwarzburger, Landgrafschaft Thüringen, Landfrieden, Adelsfehde, Friedrich der Ernsthafte, Mainzer Erzbischof, Territorialpolitik, Machtpluralismus, Spätmittelalter, Adelsautonomie, Lehnsherrschaft, Reichspolitik, Rebellion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die historischen Ursachen, die im 14. Jahrhundert zum Ausbruch der sogenannten Thüringer Grafenfehde (1342-1346) führten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Machtverhältnisse zwischen den wettinischen Landgrafen und dem thüringischen Adel sowie die Rolle externer Akteure wie des Mainzer Erzbischofs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, warum eine Allianz aus Grafen und Vögten in die offene Rebellion gegen den Landesherrn trat und welche Entwicklungen diesen Konflikt maßgeblich beförderten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine historische Analyse, die Primärquellen wie Urkunden und Chroniken sowie einschlägige geschichtswissenschaftliche Sekundärliteratur auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Territorialpolitik der Schwarzburger, die landesherrliche Landfriedenspolitik Friedrichs II. und die Verwicklungen des Mainzer Bistumsstreits.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wesentliche Begriffe sind Thüringer Grafenfehde, Wettiner, Schwarzburger, Landfrieden und Adelsfehde.

Welche Bedeutung hatte der "Landfrieden von 1338" für den Konflikt?

Der Landfrieden wurde vom Landesherrn als Mittel zur Machtstärkung genutzt, schränkte jedoch die traditionelle Autonomie und die Fehderechte des Adels massiv ein, was zu großem Widerstand führte.

Inwiefern beeinflusste das Haus Schwarzburg den Ausbruch der Fehde?

Die Schwarzburger bauten durch eine expansive Territorialpolitik eine starke Machtposition auf, die von den Wettinern als Bedrohung wahrgenommen wurde, was zu einer direkten machtpolitischen Konfrontation führte.

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Details

Title
Die Wettiner in Thüringen im Spätmittelalter
Subtitle
Die Ursachen der Thüringer Grafenfehde 1342-1346
College
http://www.uni-jena.de/  (Historisches Institut)
Course
Basismodul Mittelalterliche Geschichte
Grade
1,3
Author
Kay Unbehaun (Author)
Publication Year
2011
Pages
16
Catalog Number
V180702
ISBN (eBook)
9783656037606
ISBN (Book)
9783656037934
Language
German
Tags
Grafenfehde Wettiner 1342-1346 Spätmittelalter Thüringen Landgraf Friedrich II. Markgraf Meißen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kay Unbehaun (Author), 2011, Die Wettiner in Thüringen im Spätmittelalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180702
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