Über das Image von Baumaterialien gibt es wenig bis gar keine psychologische Forschung, obwohl das Thema wirtschaftlich zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ziel dieser Arbeit war es deshalb, grundlegende Einstellungen zu den Baumaterialien Holz, Beton, Ziegel beim „Häuslbauen“ zu untersuchen.55 Personen wurden zu Baubiographie, Präferenzen und Assoziationen bezüglich der Baumaterialien Holz, Beton, Ziegel interviewt. Im Anschluss sollte anhand eines kurzen Fragebogens bewertet werden, welche Eigenschaften für die Baumaterialien Holz, Beton, Ziegel charakteristisch sein könnten. Hierbei wurde auch nach Eigenschaften von Personen, die mit Holz, Beton, Ziegel bauen, gefragt.
In der folgenden Arbeit werden ausführlich die Ergebnisse über die Einstellung zu Baumaterialien aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1. Methode
2. Stichprobe
3. Untersuchungsablauf
4. Kritische Diskussion der Versuchsplanung
5. Ergebnisse
5.1 Darstellung der demographischen Daten
5.2 Ergebnisse Baubiographie
5.3 Ergebnisse Präferenz
5.4 Zusammenfassung Präferenz
5.5 Ergebnisse Assoziation
5.6 Zusammenfassung Assoziationen
5.7 Ergebnisse quantitative Daten
5.8 Zusammenfassung Charakteristik Baustoffe
5.9 Zusammenfassung Charakteristik Personen, die mit Holz, Beton, Ziegel bauen
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Untersuchung grundlegender psychologischer Einstellungen und Assoziationen gegenüber den Baumaterialien Holz, Beton und Ziegel im Kontext des Hausbaus, da hierzu bislang nur wenig Forschung existiert.
- Psychologische Wahrnehmung und Image von Baumaterialien
- Einfluss von soziodemographischen Faktoren auf die Materialwahl
- Assoziationsanalyse der Baustoffe Holz, Beton und Ziegel
- Eigenschaftszuschreibungen an Bauherren je nach verwendetem Material
- Präferenzen und Entscheidungsfaktoren bei der Materialwahl
Auszug aus dem Buch
Ergebnisse Assoziation
Bei der Frage: „Was verbinden Sie allgemein mit dem Baustoff Ziegel?“ , werden am häufigsten die Eigenschaften „haltbar“ ( 9 Nennungen), „warm“ (6 Nennungen), „praktisch“ (5 Nennungen), „bewährt“ (4 Nennungen), „einfach“ ( 3 Nennungen) und „rot“ ( 3 Nennungen) genannt (Graphik 6). Umweltfreundlich wird im Vergleich zu Holz (7 Nennungen) mit 2 Nennungen seltener genannt. Je eine negative Nennung bezieht sich auf „langweilig“ und „ungemütlich“.
Zusammenfassung der Kapitel
Methode: Beschreibt das Vorgehen der empirischen Datenerhebung mittels Interviews und Fragebögen zu Baubiographien und Assoziationen bei 55 Personen.
Stichprobe: Detailliert die Zusammensetzung der Probanden bezüglich Alter, Geschlecht, Wohnort und Vorerfahrungen im Hausbau.
Untersuchungsablauf: Dokumentiert den zeitlichen Rahmen und die Durchführung der Befragungen im Frühjahr 2011.
Kritische Diskussion der Versuchsplanung: Reflektiert die hohe Teilnehmerbereitschaft und das positive Feedback der Befragten zur Untersuchung.
Ergebnisse: Präsentiert die demographischen Daten, die Ergebnisse der Baubiographie, die Materialpräferenzen, die Assoziationsanalysen sowie die Charakterisierung der Baustoffe und der entsprechenden Bauherren.
Schlüsselwörter
Umweltpsychologie, Baustoffe, Holz, Beton, Ziegel, Einstellungsforschung, Hausbau, Assoziation, Materialpräferenz, Baubiographie, psychologische Forschung, Materialwahl, Bauherren, Imageanalyse, Empirische Untersuchung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht psychologische Aspekte und Einstellungen gegenüber den gängigen Baumaterialien Holz, Beton und Ziegel im privaten Hausbau.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die subjektive Wahrnehmung der Materialien, assoziierte Eigenschaften und das Image, das mit Personen verbunden wird, die bestimmte Materialien für ihren Bau bevorzugen.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Das Ziel war es, grundlegende psychologische Präferenzen und Assoziationen zu erfassen, da es in diesem Bereich bisher kaum wissenschaftliche Forschung gab.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine empirische Untersuchung durchgeführt, bei der 55 Personen mittels strukturierter Interviews und eines Fragebogens zu ihren Einstellungen und Assoziationen befragt wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Stichprobe, den Untersuchungsablauf und die detaillierte Auswertung der Ergebnisse bezüglich Materialpräferenzen, Assoziationen und Eigenschaftszuschreibungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Umweltpsychologie, Materialpräferenz, Assoziationsanalyse, Baubiographie, Hausbau und Imageanalyse.
Welches Material wird laut Umfrage am häufigsten als „warm“ und „haltbar“ assoziiert?
Der Ziegel wird am häufigsten mit Eigenschaften wie „haltbar“ und „warm“ in Verbindung gebracht, während Holz besonders stark mit „Wärme“ assoziiert wird.
Wie unterscheidet sich das Image der Bauherren von Holz- und Betonhäusern?
Holzbauherren werden primär als umweltbewusst und warmherzig wahrgenommen, wohingegen Betonbauherren eher mit Attributen wie modern, kalt und ehrgeizig assoziiert werden.
Welche Rolle spielen Spezialisten bei der Materialwahl?
Der Rat von Spezialisten ist für den Großteil der Befragten (67,6 %) der entscheidende Faktor bei der Wahl des Baumaterials.
- Arbeit zitieren
- Isabell Brankstein (Autor:in), 2011, Image von Baumaterial , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180612