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Mediation und Verhandlung

Funktionsweise von Mediation und Betrachtung eines Beispiels in der internationalen Politik

Titel: Mediation und Verhandlung

Hausarbeit , 2011 , 21 Seiten

Autor:in: Peter Schröder (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mediation als Konfliktlösungsverfahren wird immer wichtiger, betrachtet man die Konflikte im Nahen Osten oder die "Arabellion". Die Grundsätze der Mediation, das Verfahren, die Potentiale und Anforderungen an die Teilnehmer aber auch an den Mediator sind Kern dieser Arbeit.

Exemplarisch wird dabei auf die Anfang 2011 beginnende Eskalation in Libyen Bezug genommen, wo eine Mediation fehlschlug.
Besonders ob der aktuellen Eskalation im Gazastreifen (2014) ist die Betrachtung der Potentiale sowie eine realistische Einschätzung der Erfolgschancen von Mediationsverfahren in den Internationalen Beziehungen von enormer Bedeutung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mediation

2.1 Der Mediator

2.1.1 Anforderungsprofil

2.1.2 Wer kann mediieren

2.1.3 Motivation eines Mediators

2.2 Die Konfliktparteien

2.2.1 Voraussetzungen an beide Parteien

2.3 Der Mediationsprozess

2.3.1 Kernelemente der Mediation

2.3.2 Die 7 Phasen der Mediation

3. Libyen als Beispiel der aktuellen Politik / IB

3.1 Einführung in den Konflikt in Libyen

3.2 Vergleich der aktuellen Situation mit der Theorie der Mediation

3.2.1 spill-over Effekt

3.2.2 Patt-Situation der Konfliktparteien

3.2.3 Bereitschaft der Konfliktparteien zur Mediation

3.2.4 Anrainerstaateninteressen

3.3 Bewertung der derzeitigen Lage in Libyen

4. Fazit/Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und Funktionsweisen von Mediation in den Internationalen Beziehungen und wendet diese auf den aktuellen Konflikt in Libyen an, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Konfliktlösung zu analysieren.

  • Theoretische Anforderungsprofile und Motivationen von Mediatoren
  • Notwendige Voraussetzungen für beteiligte Konfliktparteien
  • Struktur und Verlauf des Mediationsprozesses in sieben Phasen
  • Analyse des Libyen-Konflikts unter Berücksichtigung des „spill-over“-Effekts
  • Bewertung der Mediationsfähigkeit im Kontext aktueller politischer Dynamiken

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Wer kann mediieren

Die Frage, wer in der Lage ist zwischen zwei Konfliktparteien zu mediieren, hängt von der Tragweite des Konfliktes ab. Grundsätzlich sollte er Mediator in keinerlei hierarchischem System über den Konfliktparteien stehen oder zumindest dies nicht in die Waagschale werfen, also es die Konfliktparteien nicht spüren lassen, da dies Druck ausübte und somit gegen die Basisanforderungen an einen Mediator verstieße.

Damit kommen als Mediator einzelne Personen in Frage. Dies geschieht oftmals in Form von Mediatoren oder Anwälten, die sich auf Mediationsverfahren spezialisiert haben, wenn es auf lokaler oder regionaler Ebene zu Konflikten kommt. Werden solche „Privatpersonen“ als Mediatoren berufen, kann man von der größten Wahrscheinlichkeit ausgehen, dass diese keinerlei Eigeninteressen verfolgen, da ihnen keine Vorteile zugutekämen (vgl. Butler, 2009; S. 133).

Personen des öffentlichen Lebens werden häufig als Mediator hinzugezogen, wenn es sich um öffentliche Konflikte handelt, wie am Beispiel „Stuttgart 21“ sichtbar wurde. Hier berief man Heiner Geißler in die Position des Mediators, zwar mit zweifelhaftem Erfolg, wie sich später in Kommentaren der Presse und durch die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27.03.2011 zeigte (vgl. F.A.Z. vom 28.03.2011, Nr. 73, S. 1 & S. 3), aber er wurde vorerst von allen Seiten akzeptiert.

Über diese Ebene hinaus kommen vor allem Staatsorgane in Betracht, insbesondere wenn ein Konflikt bereits ein offizielles Niveau erreicht hat und bereits weitere staatliche Organe betroffen sind oder gar zu den Konfliktparteien gehören.

Auf der supranationalen Ebene und innerhalb der I.B. treten vor allem NGO’s oder Staaten als Mediatoren in Kraft, wobei diese auch durch einzelne Personen vertreten werden, die aber repräsentativ für die dahinter stehenden Organisationen sprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Mediation als Konfliktlösungsinstrument in der internationalen Politik und bei nationalen Konflikten ein.

2. Mediation: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Mediators, die Anforderungen an Konfliktparteien und den systematischen Prozess der Mediation.

3. Libyen als Beispiel der aktuellen Politik / IB: Hier wird der Libyen-Konflikt als Fallstudie genutzt, um die theoretischen Konzepte von Mediation und „spill-over“-Effekten auf ein reales Szenario anzuwenden.

4. Fazit/Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die theoretischen Bedingungen für eine Mediation im Falle Libyens derzeit kaum erfüllt sind.

Schlüsselwörter

Mediation, Internationale Beziehungen, Libyen-Konflikt, Konfliktlösung, Mediator, Patt-Situation, spill-over Effekt, Verhandlungsführung, Friedensprozess, diplomatische Vermittlung, internationale Politik, Krisenmanagement, NATO, UN-Resolution, politische Stabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Funktionsweise von Mediation als Instrument zur gewaltfreien Konfliktlösung und analysiert deren Anwendungspotenzial in der aktuellen internationalen Politik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle des Mediators, die notwendigen Voraussetzungen der Konfliktparteien, den siebenphasigen Mediationsprozess und die Anwendung auf den Libyen-Konflikt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Anforderungen einer Mediation darzulegen und durch die Untersuchung eines konkreten Beispiels zu bewerten, warum eine Mediation unter bestimmten Bedingungen scheitern oder erfolgreich sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Herleitung auf Basis politikwissenschaftlicher Fachliteratur sowie auf eine sequenzielle Einzelfallanalyse des Konflikts in Libyen anhand aktueller Pressemeldungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Profile von Mediatoren und Konfliktparteien definiert, der idealtypische Mediationsprozess erläutert und diese theoretischen Rahmenbedingungen kritisch auf die politische Situation in Libyen übertragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mediation, Internationale Beziehungen, Konfliktlösung, Patt-Situation, spill-over Effekt und diplomatische Vermittlung.

Warum ist das Beispiel Libyen für die Mediation interessant?

Libyen dient als Beispiel für eine fehlgeschlagene Mediation, da zentrale Voraussetzungen wie die Akzeptanz einer unparteiischen dritten Partei und die Abkehr von militärischen Optionen durch die Beteiligten nicht gegeben sind.

Welche Rolle spielt der „spill-over“-Effekt?

Der „spill-over“-Effekt beschreibt hier die Gefahr, dass regionale Konflikte wie die Aufstände in Nordafrika auf benachbarte Staaten übergreifen, was das Interesse der Anrainerstaaten an friedlichen Lösungen erhöht.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mediation und Verhandlung
Untertitel
Funktionsweise von Mediation und Betrachtung eines Beispiels in der internationalen Politik
Hochschule
Universität Osnabrück  (Sozilwissenschaften)
Veranstaltung
Vertiefungsseminar Internationale Politik II
Autor
Peter Schröder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V180598
ISBN (Buch)
9783656035657
ISBN (eBook)
9783656035787
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mediation verhandlung politik Internationale Beziehungen IB Mediator Libyen Krise fehlgeschlagene Mediation in Libyen 2011 Arabellion mediieren USA Krieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Schröder (Autor:in), 2011, Mediation und Verhandlung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180598
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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