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De Naevii Lycurgo eiusque fragmentis, quae supersunt

Title: De Naevii Lycurgo eiusque fragmentis, quae supersunt

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 126 Pages

Autor:in: Simon Schick (Author)

Latin philology - Literature

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Summary Excerpt Details

Es wurden alle Textstellen untersucht, mit besonderem Augenmerk auf die bei Nonius vorkommenden, da somit die berlieferungstradition am besten dargestellt und nachvollzogen werden kann. Hierzu einige Erklärungen über Nonius' Arbeitsweise: Seine "Compendiosa Doctrina" ist ein Werk von 20 Büchern, von unterschiedlichem Umfang. Jedes dieser Bücher ist unterschiedlichen Themen gewidmet, z.B.: VII De contrariis generibus verborum, X De mutatis coniugationibus, etc.
Der englische Philologe und Professor Wallace Martin Lindsay stellte die Theorie auf, dass Nonius in allen Büchern eine feste Reihenfolge in der Zitierweise eingehalten habe:
Er habe eine Roh-Wortliste erstellt aus verschiedenen Werken, bei der die Lemmata in der selben Reihenfolge erschienen wie im Werk. So habe die Liste Glossen, eine Plautus-Auswahl, Lucretius' Gesamtwerk, Naevius' Lucurgos, eine Accius-Auswahl I, Pomponius, Novius, Accius-Auswahl II, Lucilius Satiren I, usw. enthalten.
Daraus ergibt sich, dass Nonius die Werke in dieser Reihe gelesen und exzerpiert haben muss, um diese Roh-Wortliste zu gestalten. Nun bediente er sich bei seinen einzelnen Büchern jeweils der Wörter der Liste, immer der Reihenfolge derselben folgend. Wenn natürlich sich bei einigen Autoren nichts Passendes zum Thema des Buches fand, wurde auch nichts aufgenommen. Da Nonius sich nachweislich (z.B. Werke von Vergil oder Cicero) an die Reihenfolge der Wörter, wie sie im Werk vorkamen, orientierte, lassen sich bei den Fragmenten der Tragödien daraus Ableitungen auf die Anordnung selbiger erstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EXORDIUM

2 DIE METREN

3 DE NAEVII LYCURGO

3.1 DIE LEGENDE DES LYCURGOS

3.2 DIE ORIENTIERUNG AM VORBILD

3.3 EINE EINZIGE TRAGÖDIE?

3.4 DIE REIHENFOLGE DER VERSE

3.5 FRAGMENTE TEIL I – BEARBEITET VON HERRN LEIPOLD

3.6 FRAGMENTE TEIL II – BEARBEITET VON HERRN SCHICK

4 DAS FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der kritischen Rekonstruktion und Analyse der überlieferten Textfragmente der Tragödie „Lycurgus“ des römischen Dichters Naevius. Das primäre Ziel ist es, unter Berücksichtigung der komplexen Überlieferungsgeschichte durch den Grammatiker Nonius Marcellus und unter kritischer Würdigung verschiedener philologischer Editoren, die Fragmente zu sichten, ihre Authentizität zu prüfen und eine wissenschaftlich fundierte Einordnung vorzunehmen, ohne dabei unzulässige oder spekulative textliche Änderungen vorzunehmen.

  • Methodische Untersuchung der Überlieferungstradition durch Nonius Marcellus.
  • Analyse des mythischen Hintergrunds und der literarischen Vorbilder des Lycurgus.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der bisherigen Forschung und Editorenarbeit.
  • Philologische Einzelauswertung der Fragmente mit Kommentar und philologischem Apparat.

Auszug aus dem Buch

Die Legende des Lycurgos

Es gibt hauptsächlich zwei verschiedene Varianten der Mythos Überlieferung:

Nach Apollodor von Athen wagte es Lycurgus, Sohn des Dryas und König der Edonen, einem thrakischen Volksstamm, der zwischen dem Axios und dem Strymon siedelte, als Erster, den Dionysos (alias Liber), der gerade Thrakien durchquerte, zu vertreiben, und nahm dessen Bacchen und Satyrn als Gefangene. Jedoch wurden die Bacchantinnen plötzlich durch Dionysos’ Einschreiten befreit und Lycurgus – ganz im bacchantischen Rausch, quasi als Rache für das Unrecht – verwechselte seinen Sohn Dryas mit einer Weinrebe und im Wahn, diese abzuhauen, erschlug ihn mit dem Beil. Daraufhin suchte das Land eine Hungersnot heim und, den Weisungen des Orakels folgend, nämlich dass der Boden wieder fruchtbar würde, wenn Lycurgus nur stürbe, ließen die Edoner jenen gefesselt auf dem Berg Pangaeus zurück, wo er auf Wunsch des Dionysos von wilden Pferden in Stücke gerissen wurde.

Gemäß der Darstellung des Diodorus Siculus schloss Dionysos auf seinem Weg von Kleinasien nach Europa ein freundschaftliches Abkommen mit Lycurgus, einem König aus der Region um den Hellespont, der den Bacchantinnen den Zutritt zu seinem Land gewährte, sie und Dionysos aber heimtückisch töten lassen wollte. Letzterer wurde von einem gewissen Charops, einem Thraker, gewarnt, wollte erst noch Verstärkung holen, konnte aber die Ermordung seiner Bacchen nicht mehr verhindern. In einem blutigen Kampf besiegte er mit seinem Heer die Thraker, nahm Lycurgus gefangen, blendete, folterte und kreuzigte ihn. Charops wurde als Belohnung zum neuen König der Thraker ernannt und in die Orgien eingeweiht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EXORDIUM: Einführung in die Überlieferungssituation der Fragmente durch das Wörterbuch des Nonius Marcellus und Darstellung der damit verbundenen methodischen Schwierigkeiten.

2 DIE METREN: Darstellung der metrischen Grundlagen des Stückes unter Bezugnahme auf die Vorarbeiten von Klotz.

3 DE NAEVII LYCURGO: Hauptteil, der sich mit der mythologischen Grundlage, der Gattungsfrage, der Anordnung der Verse sowie einer detaillierten philologischen Analyse und Bearbeitung der einzelnen Fragmente beschäftigt.

4 DAS FAZIT: Zusammenfassende methodische Reflexion über den korrekten Umgang mit Textfragmenten und die Ablehnung unbegründeter Konjekturen.

Schlüsselwörter

Naevius, Lycurgus, Nonius Marcellus, Lateinische Philologie, Textkritik, Fragmentrekonstruktion, Antike Tragödie, Mythologie, Überlieferungsgeschichte, Konjektur, Metrik, Klassische Altertumswissenschaft, Dionysos, Edonen, Manuskriptforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit widmet sich der philologischen Aufarbeitung der erhaltenen Fragmente des „Lycurgus“ des römischen Dichters Naevius, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der kritischen Prüfung der Quellen und der Textüberlieferung liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Überlieferung durch Nonius Marcellus, die mythologische Vorlage der Lykurg-Sage, die literaturgeschichtliche Einordnung und die kritische Auseinandersetzung mit der editorischen Praxis früherer Forscher.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist eine behutsame und textgetreue Rekonstruktion der Fragmente, wobei wilde Konjekturen vermieden und der Fokus auf die Validität der handschriftlichen Überlieferung gelegt werden soll.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Autoren nutzen eine philologische Methode, die den kritischen Vergleich der überlieferten Codices in den Vordergrund stellt und konjekturale Veränderungen nur bei zwingender Notwendigkeit zulässt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erörterung der Mythos-Varianten, die Gattungsdiskussion (Tragödie vs. Komödie) sowie die detaillierte fragmentweise Analyse inklusive der kritischen Apparate verschiedener Herausgeber.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Naevius, Lycurgus, Nonius Marcellus, Textkritik, Fragmentrekonstruktion und antike Überlieferungsgeschichte.

Welche Bedeutung kommt dem Nonius Marcellus für die Arbeit zu?

Nonius fungiert als Hauptlieferant der Fragmente; die Arbeit beleuchtet kritisch seine Arbeitsweise und die Zuverlässigkeit seiner Überlieferung für die Rekonstruktion verlorener antiker Texte.

Wie stehen die Autoren zu den Konjekturen früherer Editoren?

Die Autoren lehnen viele der tradierten Konjekturen als unbegründet ab, da diese oft dem Wunsch nach metrischer Glättung entspringen und dabei die handschriftliche Evidenz missachten.

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Details

Title
De Naevii Lycurgo eiusque fragmentis, quae supersunt
College
University of Bamberg
Course
HS Die tragische Dichtung des Livius Andronicus und des Naevius
Author
Simon Schick (Author)
Publication Year
2011
Pages
126
Catalog Number
V180481
ISBN (eBook)
9783656031970
ISBN (Book)
9783656204329
Language
German
Tags
naevii lycurgo
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Schick (Author), 2011, De Naevii Lycurgo eiusque fragmentis, quae supersunt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180481
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