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Rumänien als kulturell und wirtschaftsräumlich heterogener Staat

Title: Rumänien als kulturell und wirtschaftsräumlich heterogener Staat

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 24 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Petra Henning (Author)

Geography / Earth Science - Regional Geography

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Summary Excerpt Details


Es war mir wichtig über Rumäniens kulturelle und wirtschaftsräumliche Unterschiede zu referieren, einerseits weil ich im prosperierenden Transsilvanien lebe und andererseits um zu zeigen, dass auch die anderen historischen Regionen des Landes im Aufschwung begriffen sind. Rumänien hat seit Anfang des 21. Jh. viele wichtige Ziele erreicht, wie z.B. die Aufnahme in die E.U. oder in die N.A.T.O. und es hat ein erstaunliches Wirtschaftswachstum verzeichnet, desgleichen hat es sich auch in kultureller Hinsicht verbessert (zu erwähnen wäre z.B. dass Sibiu/Hermannstadt im Jahre 2007 zusammen mit Luxemburg europäische Kulturhauptstadt war).
Der Hauptteil der Seminararbeit ist so aufgeteilt, dass zuerst die Moldau inkl. der Bukowina und die Walachei vorgestellt werden weil diese Regionen das frühe Rumänien (1859) bildeten, dann folgt die Dobrudscha die 1878 zu Rumänien kam und schließlich Transsilvanien, das ab 1918 auch zu Rumänien gehört. Alle drei Großregionen werden aus geschichtlicher, ethnischer, kultureller (im Sinne von Regionalbewusstsein) und wirtschaftlicher Perspektive betrachtet.
Die Beantwortung folgender Forschungsfragen: Wobei unterscheiden sich die drei Regionen? Was hält Rumänien dadurch zusammen? und Wie präsentiert sich Rumänien in der Welt ? sollen helfen das heutige Rumänien besser zu verstehen, indem versucht wird das negative Image dieses Staates ein wenig zu bereinigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bukowina, Moldau und Walachei

2.1. Bukowina : Geschichte, Bevölkerung und Kultur

2.2. Moldau und Walachei : Geschichte, Bevölkerung und Kultur

3. Dobrudscha: Geschichte, Bevölkerung und Kultur

4. Transsilvanien und Banat: Geschichte, Bevölkerung und Kultur

5. Wirtschaft

6. Fazit

7. Überlegungen

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede der verschiedenen Regionen Rumäniens, um das Verständnis für die Heterogenität des Staates zu fördern und zu einer differenzierteren Sichtweise auf das Land beizutragen.

  • Regionale Identität und historische Entwicklung
  • Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung
  • Wirtschaftliche Disparitäten zwischen den Regionen
  • Einfluss von Minderheiten auf die Kulturlandschaft
  • Transformationsprozesse nach 1990

Auszug aus dem Buch

2. Bukowina : Geschichte, Bevölkerung und Kultur

Die Bukowina, in Nordosten des Landes gelegen, war von 1774 bis 1918 144 Jahre lang aus strategisch-militärischen Gründen Teil der Habsburger Monarchie. Diesen Naturraum dominieren drei markante Großlandschaften: die moldauische Höhe im Südosten, das Karpatenvorland und die Karpaten selbst. Seit 1918, durch die Pariser Friedensverträge offiziell anerkannt, gehört der südliche Teil der Region durch einen Beschluss des rumänischen Kongresses zu Rumänien bzw. ist es der heutige Kreis Suceava und ein Teil des Kreises Botosani. Von 1861-1918 war diese Region Kronland und verfügte daher über Autonomie, um die sie sich durch zahlreiche Petitionen und Interventionen an den Kaiser sehr bemüht hatten. In dieser Zeit stieg die Bevölkerungszahl durch die Zuwanderung der jüdischen Bevölkerung als auch durch natürliches Bevölkerungswachstum der Ukrainer, Rumänen und Deutschen an. Die Bevölkerung lebte und arbeitete hauptsächlich am Lande bzw. in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, im Bergbau (Salzförderung) oder im Kurtourismus (Vatra Dornei, Gura Humor). Auch die wenigen Städte wie Cernauti, Radauti und Suceava verzeichneten deutliche Zuwächse, vor allem durch den jüdischen Bevölkerungsteil.

Die zwei Weltkriege Anfang des 21. Jh. stürzten die österreichische Bukowina in eine tiefe Krise, die weitreichende Folgen verursachte: zum einen wurde sie nach 15.11.1918 ins Königreich Rumänien angegliedert, was zum Verlust der Sonderstellung der Bukowina als direkter wirtschaftlicher wie gesellschaftlicher Mittler zwischen West und Ost führte, zum zweiten durchlebte sie eine Zeit der massiven Rumänisierung und drittens erlebten weite Teile der ursprünglich in der Bukowina ansässigen Bevölkerung nach 1940 Flucht, Vertreibung und Vernichtung. Dazu kommt noch eine über 40-jährige kommunistische Ära, die der dort ansässigen Bevölkerung den letzten Rest Identität zu nehmen versuchte. Trotz dieser schweren Schicksalsschläge lassen sich nach 1991 vermehrt Tendenzen aufspüren, die einen Anschluss an die Erinnerung eines Bukowiner Selbstbewusstseins suchen bzw. pflegen weil die mentale Identifikation durch Bevölkerungsteile der Region weiterhin besteht. Ein Bewusstsein, das freilich auch von einer vielfach mythisch historisierenden, westlichen Außensicht beeinflusst wird, das an das Regionalbewusstsein, das sich Ende des 19. Jh. herausbildete, erinnert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die regionale Vielfalt Rumäniens ein und formuliert das Ziel, die historischen und wirtschaftlichen Unterschiede des Landes besser verständlich zu machen.

2. Bukowina, Moldau und Walachei: Dieses Kapitel behandelt die wechselvolle Geschichte und ethnische Zusammensetzung der Bukowina, Moldau und Walachei, die maßgeblich durch verschiedene Herrschaftsgebiete geprägt wurden.

3. Dobrudscha: Geschichte, Bevölkerung und Kultur: Es wird die historische Entwicklung der Dobrudscha als ethnisch heterogene Region zwischen Schwarzem Meer und Donau beleuchtet.

4. Transsilvanien und Banat: Geschichte, Bevölkerung und Kultur: Dieses Kapitel analysiert das spezifische kulturelle Erbe und die multiethnische Struktur von Transsilvanien und dem Banat.

5. Wirtschaft: Der Fokus liegt hier auf der wirtschaftlichen Entwicklung Rumäniens nach 1948, dem Transformationsprozess zur Marktwirtschaft und den aktuellen regionalen Ungleichheiten.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zur regionalen Identität und den sozioökonomischen Unterschieden der rumänischen Regionen zusammen.

7. Überlegungen: Abschließende Überlegungen zur Bedeutung historischer Faktoren für die heutige Regionalpolitik und Regionalplanung in Rumänien.

Schlüsselwörter

Rumänien, Regionalkunde, Geschichte, Bevölkerung, Kulturlandschaft, Regionalbewusstsein, Wirtschaftsentwicklung, Minderheiten, Transformation, Bukowina, Moldau, Walachei, Dobrudscha, Transsilvanien, Banat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der kulturellen, wirtschaftlichen und historischen Unterschiede verschiedener Regionen in Rumänien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die regionale Identität, die ethnische Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche Situation der Regionen sowie die Einflüsse politischer Umbrüche auf das Land.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Heterogenität des rumänischen Staates aufzuzeigen, um ein tieferes Verständnis für die unterschiedlichen regionalen Entwicklungen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine regionalgeographische Analyse, die historische Quellen sowie statistische Daten zur ethnischen und ökonomischen Lage einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert das Land in seine historischen Regionen (Bukowina, Moldau, Walachei, Dobrudscha, Transsilvanien, Banat) und analysiert für jede dieser Einheiten die spezifische Geschichte sowie die ökonomische Ausgangslage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie regionale Identität, historische Entwicklung, Transformation und ethnische Heterogenität charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Regionalbewusstsein in der Dobrudscha?

Das Regionalbewusstsein in der Dobrudscha ist im Vergleich zu anderen Regionen weniger ausgeprägt, was auf die komplexe Siedlungsgeschichte und die Überlagerung osmanischer durch rumänische Strukturen zurückgeführt wird.

Wie hat sich die wirtschaftliche Situation Rumäniens seit 1990 verändert?

Rumänien durchlief einen schwierigen Transformationsprozess von der sozialistischen Planwirtschaft hin zur Marktwirtschaft, der mit regionalen Disparitäten und einer erst nach 2000 einsetzenden Stabilisierung verbunden war.

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Details

Title
Rumänien als kulturell und wirtschaftsräumlich heterogener Staat
College
University of Vienna  (Institut für Geographie und Regionalforschung)
Course
Südosteuropa als heterogener Kulturraum
Grade
1,00
Author
Petra Henning (Author)
Publication Year
2011
Pages
24
Catalog Number
V180424
ISBN (eBook)
9783656032021
ISBN (Book)
9783656032090
Language
German
Tags
rumänien staat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Petra Henning (Author), 2011, Rumänien als kulturell und wirtschaftsräumlich heterogener Staat, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180424
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