The Adventures of Huckleberry Finn are considered as Mark Twain's masterpiece. In his work he both depicts and criticizes the society in which he grew up and what was typical of it back then: slavery, violence and bigotry (cf. Pettit 83). When Mark Twain wrote his novel “The Adventures of Huckleberry Finn” in 1876, the status of blacks was a very important issue in the United States (cf. Sloane 3).
Mark Twain turned away from 19th century romanticism to realism. His aim was to depict “men and women as they are” (cf. Bell 36). Twain intended to write a novel in which he could portray the society in which he had grown up. This paper shall help to understand the novel's message, by introducing some biographical facts about Clemens on the one hand, and the historical context in which it was written on the other hand. Furthermore, it shows how the novel's perception, which has always been controversial, has changed over the years. My aim is to explain to the reader why Twain's best-known novel is not racist.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. Historical Background
2.1 Slavery
2.2 Resistance and Solutions
2.3 Civil War
3. Racism in the Novel
3.1 Racist Characters
3.2 Racism by Huck
3.3 Huck's Change of Mind
4. Perception
4.1 Perception When it was Published
4.2 Perception Today
5. Conclusion
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht Mark Twains Roman „The Adventures of Huckleberry Finn“ im Hinblick auf seine Darstellung von Rassismus und Sklaverei. Das primäre Ziel ist es, die kontroverse Wahrnehmung des Werkes zu analysieren und aufzuzeigen, warum der Roman entgegen mancher Kritik nicht als rassistisch, sondern als ein Werk der Gesellschaftskritik und Humanität zu verstehen ist.
- Biografische Einflüsse von Mark Twain auf die Entstehung des Romans.
- Historischer Kontext der Sklaverei und des Bürgerkriegs in den USA.
- Analyse der rassistischen Charakterdarstellungen und der moralischen Entwicklung des Protagonisten Huck.
- Wandel der Rezeption des Buches von der Erstveröffentlichung bis zur heutigen Zeit.
- Die Funktion von Realismus und Sprache als Werkzeuge gesellschaftlicher Kritik.
Auszug aus dem Buch
1. Introduction
The Adventures of Huckleberry Finn are considered as Mark Twain's masterpiece. In his work he both depicts and criticizes the society in which he grew up and what was typical of it back then: slavery, violence and bigotry (cf. Pettit 83). When Mark Twain wrote his novel “The Adventures of Huckleberry Finn” in 1876, the status of blacks was a very important issue in the United States (cf. Sloane 3).
Mark Twain was born in 1835, in Florida, Missouri as Samuel Longhorn Clemens. He was the sixth of seven children. The family was relatively poor and could therefore afford one slave “only”. Thus, he grew up with a different treatment of whites and blacks. Racist attitudes were nothing unusual for the young Mark Twain (cf. Gribben 1). When Twain was a young man, his views were racist. For example, in 1853, aged 18, he wrote a letter to his mother from New York in which he stated:
“Niggers, mulattoes, quadroons, Chinese and some the Lord no doubt originally intended to be white but the dirt on whose faces leaves one as uncertain as to that fact, block up the little, narrow street; and to wade through this mass of human vermin would raise the ire of the most patient person that ever lived.” (qtd. in Branch 10)
Statements like that which would be marked as unmistakably racist nowadays were normal for whites of that time.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet Mark Twains biografische Hintergründe und seine Wandlung in Bezug auf rassistische Einstellungen.
2. Historical Background: Hier werden die historischen Rahmenbedingungen der Sklaverei, des Widerstands und des Bürgerkriegs untersucht, die den Hintergrund des Romans bilden.
3. Racism in the Novel: Dieses Kapitel analysiert die Darstellung rassistischer Charaktere sowie die Entwicklung von Huck Finn in seinem Umgang mit Rassismus.
4. Perception: Hier wird der historische und moderne Wandel in der Wahrnehmung des Romans durch Kritiker und die Gesellschaft dargelegt.
5. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass Twain mit dem Roman die gesellschaftlichen Vorurteile seiner Zeit kritisiert und ein humanistisches Werk geschaffen hat.
Schlüsselwörter
Mark Twain, Huckleberry Finn, Sklaverei, Rassismus, US-Bürgerkrieg, Literaturgeschichte, Gesellschaftskritik, Moral, Realismus, Bürgerrechte, Rezeption, Abolitionismus, Jim, Vorurteile, Humanismus
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Rolle von Rassismus und Sklaverei in Mark Twains bekanntem Roman „The Adventures of Huckleberry Finn“.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit behandelt Themen wie historische Sklaverei, gesellschaftliche moralische Werte, die Entwicklung des Protagonisten Huck Finn und die kritische Rezeption des Buches.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, zu erläutern, warum der Roman trotz seiner kontroversen Sprache als Anti-Rassismus-Werk und nicht als rassistisch einzustufen ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse, die biografische Fakten über Twain mit historischem Kontext und der Analyse der Romaninhalte verbindet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine detaillierte Analyse der Charaktere und Einstellungen im Roman sowie eine Untersuchung der Rezeptionsgeschichte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Mark Twain, Huckleberry Finn, Rassismus, Sklaverei, literarischer Realismus und Gesellschaftskritik.
Wie verändert sich Hucks Einstellung gegenüber Jim im Laufe der Geschichte?
Huck Finn durchläuft einen moralischen Reifeprozess, bei dem er erkennt, dass Jim dieselben menschlichen Gefühle hat wie er selbst, und er entscheidet sich schließlich dazu, Jim trotz gesellschaftlicher Konventionen zu helfen.
Warum wird der Roman heute teilweise kontrovers diskutiert?
Die Kontroverse rührt hauptsächlich vom häufigen Gebrauch des „N-Wortes“ her, was dazu führt, dass das Werk von einigen als rassistisch oder als für Schüler ungeeignet wahrgenommen wird.
- Arbeit zitieren
- Jakob Knab (Autor:in), 2011, Racism in the Adventures of Huckleberry Finn, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180388