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Germanistische Linguistik: VP-interne Subjekte

Title: Germanistische Linguistik: VP-interne Subjekte

Research Paper (undergraduate) , 2005 , 30 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sylwia Tomaszczyk Arantes (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Um sich in das Thema „VP - interne Subjekte“ vertiefen zu können, ist es sinnvoll zum Anfang auf die Grundlage der Struktur einer Phrase (X-bar-Theorie), anhand des X-bar Schemas dargestellt, einzugehen; dies soll nämlich ebenfalls mit Hilfe der Abbildungen, dank denen man der Bewegung der Satzglieder folgen kann, die notwendige Übersicht verschaffen, und damit eine verständliche Fortsetzung des Themas sichern.
Von dem X-bar Schema (im Rahmen der X-bar Theorie), das den ersten Eindruck vom Aufbau und der Ausstattung aller Phrasen vermittelt, komme ich weiter zu der Verbalphrase (VP). Dies ist um so wichtiger, denn wie schon alleine das Thema meiner Arbeit lautet, handelt es sich hier um Subjekte innerhalb der VP. Und weil man im ersten Abschnitt dieser Arbeit schon über die Projektionsstufen im Satz aufgeklärt wurde, ist es weiterhin übersichtlicher, sich nur die Zusammensetzung der Verbalphrase anzusehen.
Es ist im Voraus darauf aufmerksam zu machen, dass das Subjekt ebenfalls als Teil der Verbalphrase angesehen wird. Die Frage ist: ob es auch in der Spezifikatorposition der VP basisgeneriert wird? Wenn es so ist, dann kann die IP nicht die Basisposition des Subjektes sein. Daraus ergeben sich weitere Fragen: kommt das Subjekt erst später in die IP?, was ist der Grund dieser Bewegung?
Als nächstes ist es wichtig ausfindig zu machen, ob jedes Subjekt nach IP jeweils in die Spezifikatorposition bewegt werden muss, und wenn nicht, was sind das für Subjekte, die in die IP versetzt werden müssen? In diesem Abschnitt kommt man der Kasustheorie sehr nahe und allein der Form des Subjekts; hier sind die Meinungen umstritten. Grewendorf behauptet, dass das Subjekt eines finiten Satzes nach SpecIP bewegt werden muss, weil es dort über Spezifikator-Kopf Kongruenz den Nominativ zugewiesen bekommt; bezieht sich die Behauptung aber auf alle Subjekte? Yoshida ist der Meinung, dass das Subjekt entweder in der VP bleiben kann oder in die Spezifikator-Position von I° (=Flexion und Tempus) bewegt werden kann; und wenn es tatsächlich so ist, warum kann das Subjekt in der VP bleiben?
Ist die Position des Subjekts, d.h. die SpecIP, eine A-Position (abgeleitete, L-bezogene Position)?
Diese und andere Fragen kommen zum Vorschein, wenn man in das Thema tiefer eindringt, und diese Fragen versuche ich in meiner Arbeit zu beantworten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur X-bar Theorie

3. Die Struktur von VP

4. Die SpecIP-Position nicht die Basisposition für Subjekte?

5. Die Argumente für die Hypothese VP-interner Subjekte

6. Wodurch ist die Bewegung des Subjekts nach SpecIP bedingt?

7. Theoretische Konsequenzen der Hypothese VP-interner Subjekte

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hypothese, dass Subjekte innerhalb der Verbalphrase (VP) basisgeneriert werden, anstatt direkt in der Spezifikatorposition der Inflektionsphrase (SpecIP). Ziel ist es, die theoretischen Voraussetzungen und empirischen Argumente für diese Annahme kritisch zu analysieren sowie die Mechanismen der Subjektbewegung im Rahmen der generativen Grammatik zu hinterfragen.

  • Grundlagen der X-bar-Theorie und Struktur der Verbalphrase
  • Konzeptuelle Argumente für die VP-Interne-Subjekt-Hypothese
  • Empirische Evidenz durch Quantor-Floating und Anaphern-Bindung
  • Idiomatische Wendungen als Beweis für die VP-Interne Struktur
  • Theoretische Untersuchung der Subjektbewegung nach SpecIP

Auszug aus dem Buch

Die Argumente für die Hypothese VP-interner Subjekte

Nun komme ich eben zu den Argumenten, die dieser Hypothese zustimmen. Dabei unterscheidet Grewendorf zwischen konzeptuellen und empirischen Argumenten, mit denen er auch die Hypothese VP- interner Subjekte begründen lässt.

Zunächst kommt Grewendorf auf eine Reihe von konzeptuellen Argumenten, und diese möchte ich mir auch als erstes ansehen.

Und damit gehe ich auf das erste von Grewendorf erwähnte Argument ein, das ..die Einheitlichkeit der X-bar - theoretischen Repräsentation“ betrifft. Denn hier handelt es sich um die Anfänge der X-bar-theoretischen Satzstruktur, in der stets die Frage offen geblieben war, warum zwar IP, CP und NP eine Spezifikatorposition besitzen, warum das aber bei der VP nicht der Fall ist. Die Annahme, dass Subjekte in der VP und nicht in der IP (was auch aus dem vorherigen Punkt bekannt ist) basisgeneriert werden, macht diese Frage vollständig: d.h. daraus geht es hervor, dass auch die VP nicht nur eine Komplementposition, sondern auch eine Spezifikatorposition wie alle anderen Xmax hat, und ihre Spezifikatorposition ist die Basisposition des Subjekts (vgl. Grewendorf 2002:47).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Hypothese der VP-internen Subjekte und Überblick über die methodische Vorgehensweise sowie die zentralen Fragestellungen der Arbeit.

2. Zur X-bar Theorie: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der generativen Grammatik und des X-bar-Schemas, das als Basis für die Analyse der Satzstruktur dient.

3. Die Struktur von VP: Detaillierte Untersuchung des Aufbaus der Verbalphrase und ihrer Rolle als Konstituente, die das Verb und dessen Ergänzungen umfasst.

4. Die SpecIP-Position nicht die Basisposition für Subjekte?: Hinterfragung des traditionellen Modells, ob die SpecIP-Position tatsächlich die ursprüngliche Stelle der Subjektgenerierung darstellt.

5. Die Argumente für die Hypothese VP-interner Subjekte: Darlegung konzeptueller und empirischer Argumente, inklusive Quantor-Floating und idiomatische Analysen, die für eine Basisposition innerhalb der VP sprechen.

6. Wodurch ist die Bewegung des Subjekts nach SpecIP bedingt?: Diskussion über die Ursachen der Subjektanhebung, insbesondere unter Berücksichtigung von Kasuszuweisung und EPP-Eigenschaften.

7. Theoretische Konsequenzen der Hypothese VP-interner Subjekte: Betrachtung der Auswirkungen auf das Verständnis von A-Positionen und die Redefinition von Argumentpositionen in der Syntax.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der VP-internen Subjekt-Hypothese und Einordnung der gewonnenen Erkenntnisse in den linguistischen Diskurs.

Schlüsselwörter

VP-interne Subjekte, X-bar-Theorie, Verbalphrase, SpecIP, Generative Transformationsgrammatik, Syntax, Subjektbewegung, Quantor-Floating, Thetamarkierung, Kasustheorie, A-Position, L-bezogene Position, Idiomatische Wendungen, EPP-Eigenschaft, Kongruenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die syntaktische Hypothese, dass Subjekte nicht in der Spezifikatorposition der IP (SpecIP) basisgeneriert werden, sondern innerhalb der Verbalphrase (VP).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der generativen Syntax, der X-bar-Theorie, den Bewegungsregeln im Satzbau sowie der Argumentstruktur von Verben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Prüfung der Hypothese VP-interner Subjekte durch die Analyse linguistischer Argumente und theoretischer Konsequenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-linguistische Analyse, die auf dem Rahmen der generativen Transformationsgrammatik und bestehenden Modellen der Rektions- und Bindungstheorie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das X-bar-Schema, diskutiert empirische Evidenzen wie das Quantor-Floating und untersucht die Mechanismen der Subjektbewegung (z.B. Kasuszuweisung und Agree-Operation).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind VP-interne Subjekte, Syntax, X-bar-Theorie, SpecIP, Kasuszuweisung und Kongruenz.

Wie werden idiomatische Ausdrücke genutzt, um die Hypothese zu stützen?

Idiomatische Ausdrücke dienen als Beweis, da sie nur als einheitliche Konstituenten funktionieren. Wenn Subjekt, Verb und Komplement ein Idiom bilden, müssen sie gemeinsam innerhalb der VP generiert werden.

Warum müssen Subjekte laut Yoshida nicht immer nach SpecIP bewegt werden?

Yoshida argumentiert, dass die Notwendigkeit der Bewegung von der Form des Subjekts abhängt; volle DP-Subjekte können in der VP verbleiben, während Pronomina aufgrund fehlender semantischer Merkmale in die I-Domäne bewegt werden müssen.

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Details

Title
Germanistische Linguistik: VP-interne Subjekte
College
Technical University of Braunschweig  (Deutsche Sprache und Literatur)
Course
Die Syntax des einfachen Satzes
Grade
2,3
Author
Sylwia Tomaszczyk Arantes (Author)
Publication Year
2005
Pages
30
Catalog Number
V180338
ISBN (eBook)
9783656030188
ISBN (Book)
9783656030560
Language
German
Tags
germanistische linguistik vp-interne subjekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sylwia Tomaszczyk Arantes (Author), 2005, Germanistische Linguistik: VP-interne Subjekte, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180338
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