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Zur Shop-Startseite › Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Wissenschaft, Religion, Erzählkunst: (Post-)Kolonialismus in Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ und Mario Vargas Llosas „Der Geschichtenerzähler“

Titel: Wissenschaft, Religion, Erzählkunst: (Post-)Kolonialismus in Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ und Mario Vargas Llosas „Der Geschichtenerzähler“

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Alexander Hoffmann (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nicht nur Paul Michael Lützeler hat die Argumentation, Deutschland habe „so gut wie keinen Anteil an der europäischen Kolonialgeschichte gehabt, weswegen es auch keine postkolonialen Bürden gebe“, widerlegt. In diesem Sinne gilt, dass auch deutsche Schriftsteller insbesondere der postmodernen Ära aus einem Interesse an der Reflexion der Fremddarstellung „die diskursive Praktiken im Umfeld des kolonialen Erbes darstellen und am postkolonialen Diskurs partizipieren.“ Ausgehend davon, dass Daniel Kehlmanns fiktive Doppelbiografie Die Vermessung der Welt in den Passagen, die das Leben Alexander von Humboldts thematisieren, Kulturbegegnungen zwischen den westlichen Forschungsreisenden und den Indigenen schildert, kann der Roman durchaus im Zuge der Postkolonialismus-Debatte gelesen werden.
Mario Vargas Llosa hat mit seinem Roman El hablador ein Werk vorgelegt, dass „als eine der gelungensten Manifestationen“ des postkolonialen Blicks bezeichnet wurde, wenngleich es einer völlig anderen Konstellation entspringt, als die Romane westlicher Autoren.
In der vorliegenden Arbeit soll eine vergleichende postkoloniale Lektüre der Romane Kehlmanns und Vargas Llosas erprobt werden. Es wird zu zeigen sein, dass beide Texte trotz großer Unterschiede ihrer Kontexte und Perspektiven in maßgeblichen Elementen des (post-)kolonialen Diskurses verglichen werden können und sogar merklich aufeinander Bezug nehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Einordnung
    • Zur Historizität der Vermessung der Welt
    • El hablador und der Indigenismus
  • Wissenschaft und Kolonialismus
    • Humboldts Rationalismus
    • Die Linguisten-Missionare I
  • Religion und Kolonialismus
    • Die Heidenmission in der Vermessung
    • Die Linguisten-Missionare II
  • Das Erzählen im Kulturkontakt
    • Die Symbolkraft des Nicht-Erzählens in der Vermessung
    • Das Erzählen als interkulturelle Brücke im hablador
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit nimmt sich die Aufgabe an, die Romane „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann und „El hablador“ von Mario Vargas Llosa aus einer vergleichenden postkolonialen Perspektive zu betrachten. Dabei wird untersucht, inwiefern beide Texte trotz unterschiedlicher Kontexte und Perspektiven Gemeinsamkeiten in der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe aufweisen.

  • Die Historizität der Romane und ihre Einordnung in den postkolonialen Diskurs
  • Der Einfluss von Wissenschaft und Kolonialismus auf die Begegnungen zwischen europäischen Reisenden und indigenen Kulturen
  • Die Rolle von Religion und Missionierung im kolonialen Kontext
  • Die Bedeutung des Erzählens im Kulturkontakt und die Symbolkraft des Nicht-Erzählens

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz einer postkolonialen Lektüre der beiden Romane dar und verdeutlicht, dass auch deutsche Schriftsteller im postkolonialen Diskurs partizipieren.
  • Einordnung: Dieses Kapitel erläutert die historisch-literarische Einordnung der Romane, wobei auf Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“ als historischer Roman und auf Vargas Llosas „El hablador“ als Manifestation des postkolonialen Blicks eingegangen wird.
  • Wissenschaft und Kolonialismus: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle der Wissenschaft im kolonialen Kontext, insbesondere Humboldts rationalistische Herangehensweise und die Missionierung durch Linguisten.
  • Religion und Kolonialismus: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Einfluss von Religion und Missionierung auf die koloniale Begegnung, wobei die Heidenmission und die Rolle von Linguisten-Missionaren im Zentrum stehen.
  • Das Erzählen im Kulturkontakt: In diesem Kapitel werden die narrative Strategien der beiden Romane untersucht. Es geht um die Symbolkraft des Nicht-Erzählens bei Kehlmann und um das Erzählen als interkulturelle Brücke bei Vargas Llosa.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Fokusbereiche dieser Arbeit sind: Postkolonialismus, Kolonialismus, Kulturkontakt, Fremddarstellung, Wissenschaft, Religion, Missionierung, Erzählen, Vermessung der Welt, El hablador, Alexander von Humboldt, indigene Kulturen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wissenschaft, Religion, Erzählkunst: (Post-)Kolonialismus in Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ und Mario Vargas Llosas „Der Geschichtenerzähler“
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft)
Note
2,0
Autor
Alexander Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
25
Katalognummer
V180314
ISBN (eBook)
9783656029281
ISBN (Buch)
9783656032885
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kehlmann Vargas Llosa Postkolonialismus Gegenwartsliteratur Vermessung Geschichtenerzähler Komparatistik Literaturwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Hoffmann (Autor:in), 2008, Wissenschaft, Religion, Erzählkunst: (Post-)Kolonialismus in Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ und Mario Vargas Llosas „Der Geschichtenerzähler“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180314
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