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Marienverehrung und das Marienbild im sozialgeschichtlichen Hintergrund des Mittelalters im Vergleich zu heute

Titel: Marienverehrung und das Marienbild im sozialgeschichtlichen Hintergrund des Mittelalters im Vergleich zu heute

Hausarbeit , 2011 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Antonia Zentgraf (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll die mittelalterliche Marienverehrung mit der heutigen verglichen werden. Diesbezüglich soll zuerst der sozialgeschichtliche Hintergrund des Mittelalters dargelegt werden. Des Weiteren wird das Bild Mariens im Mittelalter besprochen, welches in dieser Epoche sehr mannigfaltig ausfiel. Inwiefern beeinflusste Literatur und Kunst die mittelalterliche Marienverehrung? Diese Frage soll anhand neu entstandener Gattungen in der Literatur und mithilfe von Beispielen aus dem Bereich der Kunst veranschaulicht werden. Soweit möglich, soll dabei auf mittelalterliche Mariengestalten eingegangen werden. Des Weiteren stellen sich die Fragen: Kann man die heutige Marienverehrung mit der im Mittelalter gleichsetzen? Wie findet Marienverehrung heute statt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marienverehrung im Mittelalter

2.1. Sozialgeschichtlicher Hintergrund

2.2. Das mittelalterliche Marienbild

2.3. Maria in der Kunst des Mittelalters

3. Marienverehrung heute

3.1. Eine heimliche Krise

3.2. Begründungen für die heutige Marienverehrung

4. Fazit: Mittelalter versus Gegenwart

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Marienverehrung und das Marienbild des Mittelalters mit der Situation in der heutigen Zeit zu vergleichen, um Unterschiede in der Ausprägung und den zugrunde liegenden gesellschaftlichen Faktoren aufzuzeigen.

  • Sozialgeschichtliche Grundlagen der mittelalterlichen Marienverehrung
  • Entwicklung des Marienbildes und der Marienfrömmigkeit
  • Analyse der heutigen "heimlichen Krise" der Marienverehrung
  • Diskussion über Gründe für den Rückgang und mögliche Perspektiven

Auszug aus dem Buch

2.2. Das mittelalterliche Marienbild

Die frühesten Anzeichen der Marienverehrung sind in der Existenz von Kirchen zu finden, welche „zu Ehren der seligen Maria“ erbaut wurden und in denen wohl auch Wunder stattfanden. Es soll sich dabei aber vielmehr um einen Kirchenkult statt einen Heiligenkult gehandelt haben. Das 10. Jahrhundert erfuhr einen marianischen Durchbruch und stand unter den Zeichen der Kirche, Politik und verschiedenen Ereignissen. Man kann hier nicht nur von einem Durchbruch sprechen, sondern auch von einem marianischen Erwachen – denn viele Bilder Mariens entstanden: Maria „als Königin des Himmels, bald als Mutter der Barmherzigkeit oder als allerreinste Jungfrau, meist aber noch als Gottesgebärerin, begleitet Maria nunmehr Bischöfe, Äbte, Mönche, Kanoniker, etwas seltener auch Nonnen, in ihrem jenseitsbezogenen Alltag.“ In dieser Zeit entwickelte sich eine weltliche Marienverehrung in wundertätigen Marienkirchen. Maria wurde hauptsächlich als mediatrix – als Mittlerin – und erstmals als Mater misericoridae – als Mutter der Barmherzigkeit - verehrt. Dieses Marienbild entstand aus „den zwei älteren Typen der oratrix und der Regina coeli“. Zusätzlich wurde Maria als Zuflucht für Sünder und als Fürbitterin angesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Zielsetzung, die mittelalterliche Marienverehrung mit der heutigen zu vergleichen und dabei soziologische sowie kunsthistorische Einflüsse zu beleuchten.

2. Marienverehrung im Mittelalter: Untersuchung der machtpolitischen und sozialen Hintergründe, die zur Etablierung des Marienkults führten, sowie Darstellung der verschiedenen Marienbilder und deren künstlerische Umsetzung.

3. Marienverehrung heute: Analyse des gegenwärtigen Rückgangs der Marienverehrung, welcher als „heimliche Krise“ bezeichnet wird, sowie Erläuterung der theologischen und soziologischen Begründungen für diese Situation.

4. Fazit: Mittelalter versus Gegenwart: Synthese der Ergebnisse, die feststellt, dass die heutige Marienverehrung im Gegensatz zum Mittelalter stark unterkühlt ist und eine direkte Gleichsetzung der Epochen nicht möglich ist.

Schlüsselwörter

Marienverehrung, Mittelalter, Marienbild, Sozialgeschichte, Marienkult, Mittlerin, Marienfrömmigkeit, Kirchengeschichte, Zweites Vatikanisches Konzil, Unterkühlung, Gottesbeziehung, Gehorsam, Mater dolorosa, Schutzmantelmadonna, Theologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Vergleich zwischen der Marienverehrung und dem Marienbild im Mittelalter sowie deren Ausprägung in der heutigen Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die sozialgeschichtlichen Rahmenbedingungen des Mittelalters, die Entwicklung spezifischer Marienbilder, die Kunstgeschichte des Mittelalters sowie die Analyse des heutigen Rückgangs der Verehrung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, inwiefern die heutige Marienverehrung noch mit der mittelalterlichen vergleichbar ist und welche Gründe für den wahrgenommenen Wandel existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Studium historischer Quellen zur Mariologie und Sozialgeschichte der Kirche.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der mittelalterlichen Marienbilder und die kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen, als unterkühlt beschriebenen Situation der Marienverehrung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Marienkult, Sozialgeschichte, Mittlerschaft, Unterkühlung der Frömmigkeit und das Verhältnis zum Gehorsam gegenüber Gott sind zentral.

Was bedeutet der Begriff "unterkühlte Marienverehrung"?

Damit beschreibt die Autorin (unter Bezugnahme auf Barbara Albrecht) den deutlichen Schwund des Wissens über Maria und die Abnahme marianischer Andachtsformen in der modernen katholischen Kirche.

Warum wird Maria im Mittelalter als "Mittlerin" bezeichnet?

Aufgrund der theologischen Auffassung des Mittelalters wurde Maria als Fürbitterin gesehen, durch deren Vermittlung der Mensch bei Gott Verzeihung für seine Sünden erlangen könne.

Welche Rolle spielt die "moderne Frau" in der Argumentation der Arbeit?

Die Arbeit diskutiert, dass sich moderne Frauen teils von Maria distanzieren, weil sie das überlieferte Bild mit passiven Rollenbildern wie Gehorsam assoziieren, welche sie als einschränkend empfinden.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Ökumene?

Die Arbeit führt aus, dass der Wunsch nach ökumenischer Rücksichtnahme dazu führen kann, dass die Marienverehrung fälschlicherweise in den Hintergrund gedrängt wird, obwohl sie als integraler Bestandteil der katholischen Identität gesehen wird.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Marienverehrung und das Marienbild im sozialgeschichtlichen Hintergrund des Mittelalters im Vergleich zu heute
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,7
Autor
Antonia Zentgraf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V180253
ISBN (eBook)
9783656028451
ISBN (Buch)
9783656028635
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Systematische Theologie Mariologie Marienverehrung Mittelalter Marienverehrung heute Marienverehrung im Mittelalter Marienbild Mittelalter versus Gegenwart Das mittelalterliche Marienbild
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Antonia Zentgraf (Autor:in), 2011, Marienverehrung und das Marienbild im sozialgeschichtlichen Hintergrund des Mittelalters im Vergleich zu heute, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180253
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Leseprobe aus  16  Seiten
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