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Das Bild der politischen Akteure und des politischen Lebens der Kaiserzeit in den "Res Gestae divi Augusti"

Titel: Das Bild der politischen Akteure und des politischen Lebens der Kaiserzeit in den "Res Gestae divi Augusti"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 28 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Alexandra Nowak (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Augustus wurde am 23. September 63 v. Chr. in Rom als Gaius Octavius geboren. Er stammt aus einer wohlhabenden, jedoch nicht zur Nobilität gehörenden Familie.
Der Feldherr, Triumvir und Diktator Gaius Iulius Caesar, der ihn in das Patriziat erheben ließ, bestimmte Augustus zu seinem Haupterben. Als Patrizier und Caesarerbe sollte er neben Taktik und politischem Kalkül über die Grundvoraussetzungen verfügen, seine Machtansprüche, die schließlich in der Errichtung des Prinzipats ihren Höhepunkt fanden, durchzusetzen.
In seinem Vermächtnis, den Res gestae divi Augusti, das in der Forschung auch als Rechenschaftsbericht bezeichnet wird, zählt Augustus die ihm zuteil gewordenen Ehrungen durch Senat und römisches Volk, seine finanziellen Aufwendungen, sowie seine innen- und außenpolitischen Taten als Konsul und Prinzeps auf. Um die Res gestae divi Augusti im historischen Kontext zu verstehen, ist es sinnvoll ein kurzen Überblick über die Ereignisse zwischen 43 und 19/18 v. Chr. zu geben und die Schritte zu erläutern, durch die Augustus sein Prinzipat errichten und festigen konnte. Dabei sollen nicht die Ereignisse jedes einzelnen Jahres erläutert werden. Die Ausführungen beschränken sich auf die für die Errichtung und Festigung des Prinzipat bedeutendsten Abschnitte: das Triumvirat, den Staatsakt von 27 v. Chr., das Krisenjahr 23 v. Chr. und die Maßnahmen der Folgejahre bis 19/ 18 v. Chr. Nur auf dieser Grundlage kann der Versuch unternommen werden sein Werk einzuschätzen.
Die Res gestae waren für die Öffentlichkeit bestimmt, daher vermittelt Augustus ein ganz bestimmtes Bild nicht nur seiner Person, sondern auch der politischen Akteure und des politischen Lebens in Rom. Wie Augustus die Stellung und den Handlungsspielraum des Senats und des Volkes darstellt, ob seine Angaben zu ihnen und zu seiner Person der Realität entsprechen und welche Motivation dahinter steckt, soll Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit sein. Es soll versucht werden zu klären, ob und inwiefern Augustus die Republik wiederherstellte oder sich als Alleinherrscher durchsetzte. Die Quellenarbeit mit den Res gestae steht im Mittelpunkt, gleichwohl sollen die verschiedenen Deutungen in der Forschung einbezogen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Errichtung des Prinzipats – Historischer Kontext der Res gestae divi Augusti

3. Die Res Gestae divi Augusti

3. 1. Formale Analyse

3. 2. Inhaltliche Analyse

3. 2. 1. Die politischen Akteure und das politische Leben anhand der Res gestae

3. 2. 2. Die Selbstdarstellung des Augustus in den Res gestae

4. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Darstellung politischer Akteure sowie des politischen Lebens der Kaiserzeit in den Res gestae divi Augusti. Ziel ist es zu analysieren, ob Augustus die Republik tatsächlich wiederherstellte oder sich als Alleinherrscher etablierte, und dabei zu beleuchten, wie er sein Selbstbild als „Hüter der Republik“ konstruierte.

  • Historischer Kontext der Errichtung des Prinzipats
  • Formale und inhaltliche Analyse der Res gestae
  • Rolle und Handlungsspielraum von Senat und Volk
  • Konstruktion von Augustus' Selbstbild und Legitimation
  • Instrumentalisierung politischer Begriffe und Traditionen

Auszug aus dem Buch

Die Selbstdarstellung des Augustus in den Res gestae

Im ersten Kapitel der Res gestae, das bereits angesprochen wurde, schreibt Augustus, dass er in den Senat aufgenommen wurde, da er den Staat von der „Willkürherrschaft einer bestimmten Gruppe“ befreite (RgdA, 1). Aus diesem Abschnitt ist nicht nur herauszulesen, dass seine Sorge allein dem römischen Staat und dem römischen Volk galt und dass er als ihr Hüter beides befreite. Er gibt dem Leser auch zu verstehen, welche große Ehre ihm zuteil wurde, da er mit 19 Jahren und ohne Bekleiden einer Magistratur in den Senat aufgenommen wurde. Er ist folglich nicht nur Befreier und Retter, er ist auch ein ehrenwerter römischer Bürger in ganz besonderem Maße. So will er sich gesehen wissen.

Er schreibt weiterhin, dass er Triumvir ausschließlich „zur Neuordnung des Staates“ war (RgdA, 7) und ihn ohnehin das Volk gewählt hatte. D. h., seine außerordentliche, über allen regierenden Organen Roms stehende Machtposition, die er als Mitglied des Triumvirats inne hatte, diente dem Wohl des Staates, der Beendigung des Bürgerkriegs und der Wiederherstellung der Ordnung und des Frieden. Und diese überragende Machtposition erlangte er allein durch den Willen des römischen Volkes. Als Befreier und Retter befähigte er sich nicht selbst, sondern wurde vom Volk gewählt, war somit legitimiert. Im Kapitel 17 kann der Leser zudem erfahren, dass Augustus „viermal dem Staatsschatz mit eigenen Mitteln ausgeholfen“ hat (RgdA, 17).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Person Augustus ein, umreißt den Zeitraum des politischen Aufstiegs zwischen 43 und 18 v. Chr. und definiert die Forschungsfrage bezüglich der republikanischen Fassade des Prinzipats.

2. Die Errichtung des Prinzipats – Historischer Kontext der Res gestae divi Augusti: Dieses Kapitel erläutert die politischen Umbrüche nach Caesars Ermordung, das Triumvirat und die entscheidenden Schritte wie den Staatsakt von 27 v. Chr. und das Krisenjahr 23 v. Chr., die zum Etablieren des Prinzipats führten.

3. Die Res Gestae divi Augusti: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Quelle selbst, beginnend bei ihrer formalen Struktur und Überlieferungsgeschichte bis hin zur inhaltlichen Untersuchung der Akteure.

3. 1. Formale Analyse: Dieser Abschnitt behandelt die Entstehungsgeschichte, die unterschiedlichen Kopien der Inschrift sowie die Diskussion um die literarische Gattung der Res gestae.

3. 2. Inhaltliche Analyse: Dieser Abschnitt analysiert, wie Augustus Senat und Volk als tragende Säulen der Republik darstellt, um seine eigene Position zu legitimieren.

3. 2. 1. Die politischen Akteure und das politische Leben anhand der Res gestae: Untersuchung der instrumentellen Darstellung des Senats und des römischen Volkes sowie der Einbindung der Bevölkerung durch populäre Maßnahmen.

3. 2. 2. Die Selbstdarstellung des Augustus in den Res gestae: Analyse der bewussten Konstruktion eines Bildes, in dem Augustus als bescheidener „Hüter der Republik“ und Wohltäter erscheint, um von seiner faktischen Alleinherrschaft abzulenken.

4. Schlusswort: Das Fazit bekräftigt, dass das Prinzipat eine neue, monarchische Ordnung darstellt und die republikanische Rhetorik der Res gestae als bewusste Propaganda zu werten ist.

Schlüsselwörter

Augustus, Res gestae, Prinzipat, Römische Republik, Senat, Römische Kaiserzeit, Machtpolitik, Politische Legitimation, Triumvirat, Staatsakt, Tribunicia potestas, Propaganda, Selbstdarstellung, Monarchie, Auctoritas.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Res gestae divi Augusti als propagandistisches Instrument Augustus', um die Transformation der Römischen Republik in den Prinzipat zu verschleiern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Kontextualisierung des Machtaufstiegs des Augustus, der formalen Analyse der Quellenschrift sowie der Untersuchung von Augustus' Selbstdarstellung im Verhältnis zu Senat und Volk.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu klären, inwieweit Augustus die Republik tatsächlich wahrte oder ob seine politischen Handlungen und die Res gestae lediglich dazu dienten, eine absolute Alleinherrschaft unter dem Deckmantel republikanischer Traditionen zu festigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Quellenkritik und historisch-analytische Methoden, um den Text der Res gestae mit den realen historischen Abläufen zu kontrastieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung der Jahre 43 v. Chr. bis 18 v. Chr., eine formale Untersuchung der Inschrift und eine detaillierte inhaltliche Analyse des Augustus-Bildes sowie der Rolle der politischen Institutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prinzipat, Res gestae, politische Legitimation, Propaganda und die Transformation der römischen Staatsform charakterisiert.

Warum betont Augustus in seinen Texten die Zustimmung des Senats?

Augustus nutzt die Nennung von Senatsbeschlüssen, um seine Sondervollmachten als verfassungskonform darzustellen und sich selbst als Erfüllungsgehilfen der Tradition zu inszenieren.

Wie verhielt sich Augustus laut Arbeit gegenüber dem Volk?

Er instrumentalisierte das Volk durch materielle Wohltaten (z.B. Getreidespenden) und eine symbolische Beteiligung, während er die tatsächliche politische Macht entzog und seine Position durch die tribunicia potestas absicherte.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der „Res publica restituta“?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die „Wiederherstellung der Republik“ reine Fassade war und Augustus faktisch eine monarchische Alleinherrschaft errichtete.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Bild der politischen Akteure und des politischen Lebens der Kaiserzeit in den "Res Gestae divi Augusti"
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Altertumswissenschaften)
Veranstaltung
HS: Republik oder Monarchie? Das politische Leben in der römischen Kaiserzeit
Note
2,3
Autor
Alexandra Nowak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V180149
ISBN (eBook)
9783656028833
ISBN (Buch)
9783656028987
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bild akteure lebens kaiserzeit gestae augusti
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexandra Nowak (Autor:in), 2009, Das Bild der politischen Akteure und des politischen Lebens der Kaiserzeit in den "Res Gestae divi Augusti", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180149
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Leseprobe aus  28  Seiten
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