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Darstellung des Begriffs der Mythologie in den kunstphilosophischen Frühschriften Schellings

Titel: Darstellung des Begriffs der Mythologie in den kunstphilosophischen Frühschriften Schellings

Seminararbeit , 1980 , 41 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Peter Keirat (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand der Arbeit ist die Darstellung des Begriffs der Mythologie in den kunstphilosophischen Frühschriften Schellings, besonders im “System des transzendentalen Idealismus“ und der „ Philosophie der Kunst“.
Schelling fordert im „System des transzendentalen Idealismus“ die Begründung einer „neuen Mythologie“, dieses wird verglichen mit dem sogenannten „Ältesten Systemprogramms des deutschen Idealismus“, in dem die gleiche Forderung formuliert wird.
Schwerpunkt der Darstellung ist dann die Mythologiekonzeption in der Philosophie der Kunst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Stellung der Kunst im TI

Die Forderung nach der „neuen Mythologie“ im TI im Vergleich zum „Ältesten Systemprogramm des deutschen Idealismus“

Mythologie in der „Philosophie der Kunst“

1. Das Absolute

2. Das Universum

3. Die Mythologie

Die Differenzbestimmung von antiker und moderner Poesie durch die Mythologie

Einige Abschlussbemerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Bestimmung und Funktion des Mythologiebegriffs innerhalb der kunstphilosophischen Frühschriften von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, insbesondere im „System des transzendentalen Idealismus“ und der nachgelassenen „Philosophie der Kunst“.

  • Vergleich der Mythologiekonzeptionen im „System des transzendentalen Idealismus“ (TI) und im „Ältesten Systemprogramm des deutschen Idealismus“.
  • Analyse der Rolle der Kunst als höchste Potenz des Absoluten und Organon der Philosophie.
  • Untersuchung der Bedeutung der Götter als notwendige reale Inkarnationen von Ideen in der Kunst.
  • Differenzierung der Darstellungsarten: Schematismus, Allegorie und die symbolische Natur der Mythologie.
  • Kritische Reflexion der elitären philosophischen Fundierung und der geschichtsphilosophischen Implikationen bei Schelling.

Auszug aus dem Buch

3. Die Mythologie

In §37 definiert Schelling nun den Begriff der Mythologie: „Das Ganz der Götterdichtungen, … ist die Mythologie“. (PhdK ,49) Die Mythologie ist damit eine eigene Welt, eine Totalität, und sie ist bestimmt durch eine unabhängige poetische Existenz. Für die Kunst ist die Mythologie notwendige Bedingung und erster Stoff, da die Ideen der Götter, „die selbst wieder keine unabhängige, wahrhaft objektive Existenz haben können als in der vollkommenen Ausbildung zu einer eignen Welt und zu einem Ganzen der Dichtung, welches Mythologie heiß.“ (PhdK, 49), das Absolute in der Kunst darstellen.

Die Mythologie ermöglicht es, das Absolute real anzuschauen, ohne dass dieses seine Absolutheit und Unendlichkeit verliert. Kunst ist nicht ohne Mythologie möglich, sie ist der Stoff aller Kunst und dem Rang und der Zeit nach erster Stoff. Mythologie ist „die ewige Materie, aus der alle Formen so wundervoll, mannichfaltig hervorgehen.“ (PhdK, 50) Dieser Stoff der Mythologie ist in der Kunst nur symbolisch darstellbar: „Darstellung des Absoluten mit absoluter Indifferenz des Allgemeinen und Besonderen im Besonderen ist nur symbolisch möglich. (PhK, 50). Das Symbolische ist die Synthese aus dem Schematismus und der Allegorie.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit erläutert das Ziel, Schellings Mythologiebegriff durch den Vergleich zentraler Frühschriften (TI und PhdK) systematisch zu erschließen.

Die Stellung der Kunst im TI: Dieses Kapitel verortet die Kunst als absolutes Organon der Philosophie, welche den unendlichen Widerspruch von Freiheit und Natur im Kunstwerk auflöst.

Die Forderung nach der „neuen Mythologie“ im TI im Vergleich zum „Ältesten Systemprogramm des deutschen Idealismus“: Der Vergleich zeigt, dass Schelling die neue Mythologie als zukünftige Aufgabe der Gattung begreift, während sie im Systemprogramm als unmittelbare gesellschaftliche Forderung erscheint.

Mythologie in der „Philosophie der Kunst“: Hier wird das Schellingsche System von der Bestimmung des Absoluten über die Natur bis hin zur Kunst als Offenbarungsform des Göttlichen deduziert.

Die Differenzbestimmung von antiker und moderner Poesie durch die Mythologie: Dieses Kapitel systematisiert die Unterschiede zwischen der symbolischen antiken und der allegorischen modernen Mythologie.

Einige Abschlussbemerkungen: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Distanzierung von Schellings elitärem Verständnis der Philosophie und dessen potentiell problematischen geschichtsphilosophischen Konsequenzen.

Schlüsselwörter

Schelling, Kunstphilosophie, Mythologie, Absolutes, System des transzendentalen Idealismus, Philosophie der Kunst, Symbol, Allegorie, Schematismus, Idealismus, Götter, Ästhetik, Genieleistung, Identitätssystem, Poesie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die philosophische Konzeption und systematische Funktion des Mythologiebegriffs in den kunstphilosophischen Frühschriften von F.W.J. Schelling.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Stellung der Kunst im System des Idealismus, die Rolle des Genies, die Bedeutung der Mythologie als „ewige Materie“ der Kunst sowie der Vergleich zwischen antiker und moderner Mythologie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklung und Veränderung des Mythologiebegriffs von Schellings „System des transzendentalen Idealismus“ bis zur nachgelassenen „Philosophie der Kunst“ präzise herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Text- und Begriffsanalyse, die Schellings Schriften in den Kontext seines philosophischen Gesamtsystems stellt und mit zeitgenössischen Programmen (wie dem „Ältesten Systemprogramm“) vergleicht.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Konstruktion des Schellingschen Systems in der „Philosophie der Kunst“, wobei die Lehre vom Absoluten, von den Göttern und die Unterscheidung zwischen Schema, Allegorie und Symbol im Vordergrund stehen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Neben Schelling und dem Idealismus sind Begriffe wie Identitätssystem, absolute Indifferenz, symbolische Kunstdarstellung und die Unterscheidung zwischen realer und idealer Welt essenziell.

Wie unterscheidet Schelling zwischen Schema, Allegorie und Symbol?

Schelling definiert das Symbol als die absolute Einheit, in der das Allgemeine und das Besondere ineinander aufgehen, während das Schema eher die allgemeine Regel und die Allegorie das Besondere als Bedeutungsträger betont.

Warum hält Schelling die griechische Mythologie für die "wahre" Mythologie?

Für Schelling stellt die griechische Mythologie eine abgeschlossene, objektive Welt dar, in der Natur und Geist sowie Endliches und Unendliches in einer Form vereinigt sind, die für die Kunst als absolutes Vorbild fungiert.

Welche Kritik übt der Verfasser an Schellings Konzeption?

Der Autor kritisiert den elitären Charakter von Schellings Philosophie, der den Zugang zur „wahren Kunst“ auf Auserwählte beschränkt, sowie die Missachtung anderer Kulturen, die in der Moderne zu einer rechtfertigenden Rhetorik für Imperialismus umgedeutet werden könnte.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Darstellung des Begriffs der Mythologie in den kunstphilosophischen Frühschriften Schellings
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,0
Autor
Peter Keirat (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1980
Seiten
41
Katalognummer
V179983
ISBN (eBook)
9783656025825
ISBN (Buch)
9783656027317
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schelling Idealismus Kunst Kunstphilosophie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Keirat (Autor:in), 1980, Darstellung des Begriffs der Mythologie in den kunstphilosophischen Frühschriften Schellings, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179983
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Leseprobe aus  41  Seiten
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