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Der Fall Oscar Pistorius - Vorteil durch Prothesen

Title: Der Fall Oscar Pistorius - Vorteil durch Prothesen

Term Paper , 2011 , 15 Pages

Autor:in: Marina Kils (Author)

Sport - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Oscar Leonard Carl Pistorius wurde am 22.November 1986 in Johannesburg ohne Zehen, Fußballen und Wadenbeine geboren. Im Alter von 11 Monaten wurden ihm beide Unterschenkel amputiert. Bereits im Kindesalter, spielt er Wasserball und Rugby und kündigt seinem Vater an, „dass er später einmal bei einem Super 8 Rugby Event mitspielen würde.“
„Sein sportlicher Ehrgeiz kündigt sich also schon im Kindesalter an und ist charakteristisch für Oscar Pistorius Leben.“ Nach einer Knieverletzung beginnt er Anfang 2004 als Siebzehnjähriger mit der Leichtathletik.
Mit hartem Training, ca. 4 ½ Stunden täglich, und zwei auf ihn zugeschnittenen Unterschenkelprothesen der Marke „Cheetah-Flex-Foot“ läuft er gerade mal acht Monate später bei den paralympischen Spielen in Athen Laufikonen, wie Marlon Shirley oder Brian Frasure fast davon. Bei seinem Sieg über die 200m Distanz gelingt es ihm als erster Amputierter der Welt unter der 22 Sekunden – Marke zu bleiben. Er gewinnt in seiner Klasse T44 in 21,97s vor Marlon Shirley und Brian Frasure.
Im März 2005 startet er bei den südafrikanischen Meisterschaften über 400m und schafft es gegen seine gesunde Konkurrenz auf den sechsten Platz. In den folgenden Jahren steigert er sich stetig und verbessert im Jahr 2007 die Weltrekorde für behinderte Läufer über
100 Meter (10,91 Sekunden), 200 Meter (21,58 Sekunden) und 400 Meter (46,34 Sekunden).
Bei den Paralympischen Spielen in Peking 2008 gewinnt er über 100m, 200m und 400m die Goldmedaille. Damit ist er der erste Paralympics- Teilnehmer, der Gold in allen drei Disziplinen gewinnt.
Durch den zweiten Platz über 400 Meter bei den südafrikanischen Meisterschaften 2007 wurde er zum möglichen Kandidat für das Staffelteam bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking.
Seine bemerkenswerten Leistungen führten zu der Debatte im internationalen Leichtathletikverband, ob eine Prothese, die speziell für das Laufen hergestellt wurde, amputierten Sportlern Vorteile bringt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der Fall Oscar Leonard Carl Pistorius

2. Die Positionen der beteiligten Parteien

a. Die Position des Internationalen Leichtathletikverbandes (IAAF)

b. Die Position von Oscar Pistorius und das Urteil des Internationalen Sportschiedsgerichtshof (CAS)

3. Bewertung relevanter Fakten im Zusammenhang mit der „Cheetah Flex-Foot“ Prothese der Firma Össur

a. Eigenschaften der Prothese

b. Gewichtsreduktion

c. Kinetik

d. Ausdauer und Energieumsatz während des 400m Rennens

e. Sonstiges

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kontroverse Debatte um den Sprinter Oscar Pistorius und die Frage, ob die von ihm genutzten Karbonprothesen der Marke "Cheetah" einen unfairen biomechanischen Leistungsvorteil gegenüber nicht behinderten Sportlern darstellen. Dabei werden die gegensätzlichen Positionen des Internationalen Leichtathletikverbandes (IAAF) und die Argumentation des Internationalen Sportschiedsgerichtshof (CAS) sowie wissenschaftliche Gutachten analysiert.

  • Biografischer Hintergrund und sportlicher Werdegang von Oscar Pistorius
  • Analyse der IAAF-Position bezüglich technologischer Hilfsmittel im Sport
  • Bewertung biomechanischer Studien zur Effizienz der Cheetah-Prothesen
  • Rechtliche und ethische Aspekte des sogenannten "Technodopings"
  • Diskussion der CAS-Entscheidung und deren Implikationen

Auszug aus dem Buch

a. Eigenschaften der Prothese

Oscar Pistorius trägt individuell ausgerichtete, aus Karbonfasern gefertigte Prothesen, die von der isländischen Firma Össur entwickelt wurden. Dabei handelt es sich um ein maßgefertigtes Modell für Hochleitungssportler, das dem hinteren Bein eines Gepards nachempfunden ist und der Prothese ihren Namen verleiht.25

Die Eigenschaften, wie „Active Tibial Progression“, „CARBON-X® Active Heel“, oder „EVOTM“, der „Cheetah Flex Foot“ Prothese sind revolutionär.26

Bei der „Active Tibial Progression“ wird die beim Fersenauftritt entstehende vertikale Kraft, gespeichert und in eine Vorwärtsbewegung umgewandelt. Die „CARBON-X® Active Heel“ speichert die Energie und wirkt stoßdämfend.27 Durch den „EVO-Effekt“ (Energie-Vektor Optimierung) wird die Bodenreaktionskraft maximiert und dem Anwender ein sehr natürlicher Gangverlauf ermöglicht. Somit wird jeder Schritt durch die Stärke, Stellung und Richtung des Fußes optimiert. Dieser Effekt führt zu geringerer Ermüdung.28

Des Weiteren ermöglicht die spezielle Schichtung der Karbonfasern das Aufbiegen der Vorfußfeder von der mittleren Standphase bis zum Zehenanheben. Damit erfolgt eine proportionale Energierückgabe, die sich proportional zum Gewicht und Belastungsgrad des Athleten verhält.29

Auch wenn die Prothesen technisch sehr hoch entwickelt sind und dem Athleten den Umgang mit ihnen erleichtern, gilt jedoch nach wie vor, dass der Umgang mit diesen speziellen Prothesen erst erlernt und perfektioniert werden muss. Oscar Pistorius hat als erster Athlet den Umgang mit seinen Prothesen perfektioniert.30

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Fall Oscar Leonard Carl Pistorius: Das Kapitel schildert den sportlichen Werdegang des Athleten und führt in die Debatte um die Zulässigkeit seiner speziellen Laufprothesen bei internationalen Wettbewerben ein.

2. Die Positionen der beteiligten Parteien: Hier werden die Argumente des IAAF für einen Ausschluss sowie die Verteidigungsstrategie von Pistorius vor dem CAS, gestützt durch wissenschaftliche Expertenmeinungen, gegenübergestellt.

3. Bewertung relevanter Fakten im Zusammenhang mit der „Cheetah Flex-Foot“ Prothese der Firma Össur: In diesem Hauptteil erfolgt eine detaillierte technische und biomechanische Analyse der Protheseneigenschaften, ihres Gewichts, der Kinetik sowie des Energieumsatzes.

4. Fazit: Das Fazit fasst die wissenschaftliche Unsicherheit zusammen und befürwortet die CAS-Entscheidung im Sinne des Grundsatzes „In dubio pro reo“, während es auf den zukünftigen Bedarf an neuen Testverfahren hinweist.

Schlüsselwörter

Oscar Pistorius, Cheetah Flex-Foot, IAAF, CAS, Technodoping, Biomechanik, Prothetik, Karbonfasern, Sprint, Laufmechanik, Energieeffizienz, Sportrecht, Paralympics, Össur, Leistungssport

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Zulässigkeit von High-Tech-Laufprothesen im Profisport am Beispiel des Sprinters Oscar Pistorius.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die biomechanische Leistungsfähigkeit von Prothesen, die sportrechtliche Auseinandersetzung zwischen dem IAAF und dem CAS sowie ethische Fragen zum "Technodoping".

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu erörtern, ob die Cheetah-Prothesen einen unfairen Vorteil gegenüber nicht behinderten Athleten bieten oder ob die Leistungen von Pistorius das Ergebnis harten Trainings sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die biomechanische Studien, Gutachten aus dem "Houston Report" und sportwissenschaftliche Publikationen analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische technische Parameter wie Energierückgewinnung, Gewichtsreduktion und die Kinetik der Prothesen im Vergleich zum menschlichen Fuß.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Technodoping, Biomechanik, Cheetah-Prothesen, IAAF-Regel 144.2 und Leistungsvergleich.

Warum kritisierte das Team um Pistorius die Brüggemann-Studie?

Sie wurde als unvollständig bewertet, da sie lediglich eine Sprintphase untersuchte und die Probleme bei Start und Beschleunigung vernachlässigte.

Wie bewertet der CAS die Rolle der spezifischen Prothesen?

Der CAS betonte, dass sich das Urteil ausschließlich auf Pistorius und das konkret verwendete Prothesenmodell bezieht und keine pauschale Erlaubnis für andere Athleten darstellt.

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Details

Title
Der Fall Oscar Pistorius - Vorteil durch Prothesen
College
University of Koblenz-Landau
Author
Marina Kils (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V179974
ISBN (Book)
9783656024408
ISBN (eBook)
9783656024774
Language
German
Tags
fall oscar pistorius vorteil prothesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marina Kils (Author), 2011, Der Fall Oscar Pistorius - Vorteil durch Prothesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179974
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