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Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten

Title: Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten

Diploma Thesis , 2011 , 79 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Solomon Ikechukwu Dibie (Author)

Economics - International Economic Relations

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit den Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten und soll das Wissen über die vorgesehenen Wirtschaft Partnerschaft Abkommen (EPAs - Economic Partnership Agreements) durch Untersuchungen der möglichen Auswirkungen der EPAs auf die AKP-Staaten vertiefen. Außerdem soll das Wissen über die EPAs vertieft werden, indem die möglichen Gründe beziehungsweise Ursachen dargestellt werden, warum die vollständig umfassenden EPAs mit den ganzen AKP-Regionen bislang noch nicht abgeschlossen wurden. Zudem werden verschiedene Studien analysiert. Diese Arbeit soll zeigen, dass es verschiedene Ergebnisse und Meinungen hinsichtlich der Auswirkungen der geplanten EPAs auf die AKP-Staaten gibt.
Die Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union(EU) und 79 Staaten Afrikas, des Pazifiks und der Karibik (AKP-Staaten) sollen durch Wirtschaft Partnerschaft Abkommen (Economic Partnership Agreements - EPAs) auf eine neue Grundlage gestellt werden (Reichert et al. 2009:S.2). Im Jahr 2002 haben die Verhandlungen begonnen und sollten bis Ende 2007 abgeschlossen werden. Hintergrund dafür ist, dass die bisherigen Handelsbeziehungen zwischen den AKP-Staaten und der EU die Regeln der Welthandelsorganisation verletzen, d. h. es sind bis Anfang 2008 WTO-kompatible Abkommen zu formulieren. Außerdem sollen diese Abkommen einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und Förderung der regionalen Integration leisten. Trotz der vorgesehenen Ziele, sind EPAs in der geplanten umfassenden Form mit vielen AKP-Staaten noch nicht abgeschlossen. Bis Ende 2007 haben einige AKP-Regionen und Staaten Interimsabkommen mit der EU abgeschlossen. Bislang hat nur die karibische Region vollständige EPAs unterzeichnet, während 19 afrikanische Staaten und 2 pazifische Staaten Interim-EPAs (IEPAs) paraphiert beziehungsweise unterzeichnet haben (BMZ, 2010).
Diese Arbeit stellt die Verhandlungen und die umstrittenen Aspekte dar und analysiert die potentiellen Auswirkungen der EPAs. Weiterhin wird die wachsende Konkurrenz zwischen den „global players“ um afrikanische Ressourcen diskutiert, weshalb die Auswirkungen der zunehmenden Interessen Chinas auf die EU-AKP-Handelsbeziehungen genauer beleuchtet werden. Schließlich wird die westafrikanische Verhandlungsgruppe dargestellt und analysiert. Abschließend werden noch einige Gründe für die Verlangsamung der Verhandlungsprozesse über die westafrikanisch regionalen EPAs betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Ländern

2.1. Asymmetrische Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Ländern

2.2. Produktsspezialisierung

3. Historische Entwicklungsstränge und Ausgestaltung der EU-AKP-Abkommen bis Cotonou

4. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs – Economic Partnership Agreements)

4.1. WTO-Konformität

4.2. Partnerschaft

4.3. Nachhaltige Entwicklung

4.4. Regionalintegration

4.5. Verhandlungen der EPAs

4.6. Zwischenfazit

5. Interim-EPAs (IEPAs)

5.1. Stillstandsklausel

5.2. Exportzölle und Exportsbeschränkungen

5.3. Ursprungsregeln - Rules of Origin

5.4. Meistbegünstigungsklausel

5.5. Schutzklausel

5.6. Auswirkungen der IEPAs auf die regionale Integration

5.7. Zwischenfazit

6. Potentielle Auswirkungen der EPAs

7. Die Auswirkungen der zunehmenden Konkurrenzen von China auf EPAs (EU-AKP-Handelsbeziehungen)

8. Fallstudie

9. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und den AKP-Staaten, wobei der Fokus auf den Auswirkungen der geplanten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) liegt. Die Forschungsfrage analysiert, inwieweit diese Abkommen eine Entwicklung der AKP-Ökonomien fördern können und warum deren umfassende Implementierung bisher auf Schwierigkeiten stößt.

  • Historische Entwicklung der EU-AKP-Abkommen bis hin zum Cotonou-Abkommen.
  • Analyse der WTO-Konformität und der strukturellen Herausforderungen der EPAs.
  • Untersuchung der Interimsabkommen (IEPAs) und deren Auswirkungen auf regionale Integrationsprozesse.
  • Bewertung der ökonomischen Konsequenzen unter Einbeziehung des wachsenden chinesischen Einflusses in Afrika.

Auszug aus dem Buch

Die Auswirkungen der zunehmenden Konkurrenz von China auf EPAs (EU-AKP-Handelsbeziehungen)

Die EPA-Verhandlungen wurden durch unerwartete Ereignisse in der Weltwirtschaft, die zu einem neuen positiven Rohstoffpreiszyklus beigetragen haben, betroffen. Eine wichtige Entwicklung in der globalen Wirtschaft in den vergangenen Jahren ist die Revitalisierung der Rohstoffmärkte durch die steigende Nachfrage des Süd-Süd-Handels gewesen (Gavin, 2007: S.13), wobei vorrangig von der Rolle Chinas in Afrika die Rede ist, da das Handelsvolumen zwischen China und Afrika in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen ist. Die afrikanischen Länder exportieren nahezu ausschließlich Rohstoffe nach China und beziehen hauptsächlich Fertigprodukte aus China (Hütz-Adams, 2007: S.49).

Im Jahr 2010 veröffentlichte die chinesische Regierung ein Weißbuch über den China-Afrika-Handel und die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Laut dieses Weißbuchs betrug das bilaterale Handelsvolumen zwischen China und Afrika nur 12,14 Millionen US-Dollar im Jahr 1950, es stieg auf 100 Millionen US-Dollar im Jahr 1960 und überstieg 1 Milliarde US-Dollar im Jahr 1980. Nach dem Erreichen der 10 Milliarden US-Dollar Marke, verzeichnet der China-Afrika-Handel ein dynamisches Wachstum. Laut des Weißbuchs erreichte die jährliche Durchschnittswachstumsrate des China-Afrika-Handels zwischen 2000 und 2008 33,5%. Obwohl das Handelsvolumen als Folge der internationalen Finanzkrise von über 100 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 auf 91,07 Mrd. US-Dollar im Jahr 2009 zurückging, ist China im Jahr 2009 zum ersten Mal der größte Handelspartner Afrikas geworden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der EU-AKP-Handelsbeziehungen ein und erläutert die Zielsetzung, die Auswirkungen der geplanten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) auf die AKP-Staaten zu untersuchen.

2. Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Ländern: Das Kapitel beschreibt die asymmetrische Natur des Handels zwischen der EU und den AKP-Staaten sowie die starke Konzentration der AKP-Exporte auf wenige Rohstoffe.

3. Historische Entwicklungsstränge und Ausgestaltung der EU-AKP-Abkommen bis Cotonou: Hier werden die historischen Ursprünge der EU-AKP-Beziehungen, von den Assoziierungsabkommen der 50er Jahre bis hin zum Cotonou-Abkommen, historisch nachgezeichnet.

4. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs – Economic Partnership Agreements): Dieses Kapitel analysiert die vier Grundprinzipien der EPAs – WTO-Konformität, Partnerschaft, Entwicklung und Regionalintegration – und stellt den Verhandlungsverlauf dar.

5. Interim-EPAs (IEPAs): Hier werden die Interimsabkommen als Reaktion auf den Zeitdruck vor Ablauf der WTO-Ausnahmeregelungen detailliert beleuchtet und deren Auswirkungen auf regionale Integrationsansätze kritisch bewertet.

6. Potentielle Auswirkungen der EPAs: Das Kapitel widmet sich der theoretischen und empirischen Analyse der wirtschaftlichen Folgen der EPAs für die AKP-Staaten unter Verwendung verschiedener ökonomischer Modellansätze.

7. Die Auswirkungen der zunehmenden Konkurrenzen von China auf EPAs (EU-AKP-Handelsbeziehungen): Hier wird der wachsende Einfluss Chinas als Handels- und Investitionspartner in Afrika untersucht und dessen Bedeutung für die Verhandlungsmacht der AKP-Staaten gegenüber der EU analysiert.

8. Fallstudie: Die Fallstudie zur westafrikanischen Region dient als Beispiel, um die Herausforderungen bei der Implementierung von EPAs und die Rolle der regionalen Dominanz einzelner Staaten zu veranschaulichen.

9. Schlussbetrachtung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Herausforderungen für zukünftige EPA-Verhandlungen sowie die Notwendigkeit weiterer Ex-post-Analysen.

Schlüsselwörter

AKP-Staaten, Europäische Union, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, EPAs, Handelspolitik, WTO-Konformität, Regionalintegration, Rohstoffhandel, China-Afrika-Handel, Handelspräferenzen, Entwicklungspolitik, Interimsabkommen, Cotonou-Abkommen, Handelsliberalisierung, Handelseffekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit den Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik) sowie den vorgesehenen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs).

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die historischen Handelsabkommen, die WTO-Kompatibilität, die Herausforderungen der regionalen Integration, die Auswirkungen der EPAs auf die Wirtschaft der AKP-Staaten und den wachsenden Einfluss Chinas in der Region.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Wissen über die EPAs zu vertiefen und die möglichen Auswirkungen auf die AKP-Staaten sowie die Gründe für die bisher nur schleppende Umsetzung umfassender Abkommen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine tiefgehende Analyse von bestehenden Studien, Abkommenstexten und ökonomischen Daten durch, um die Verhandlungsabläufe und deren Auswirkungen zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der historischen Grundlagen, die Analyse der vier EPA-Prinzipien, die Untersuchung der Interimsabkommen (IEPAs) sowie eine detaillierte Fallstudie zu Westafrika.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den zentralen Begriffen zählen AKP-Staaten, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs), WTO-Konformität, Regionalintegration und Handelsliberalisierung.

Welche Rolle spielt China laut der Arbeit?

China wird als neuer, bedeutender Akteur in Afrika dargestellt, dessen verstärktes Engagement als wirtschaftliche Alternative zur EU die Verhandlungsmacht der afrikanischen Staaten gegenüber Europa verändert hat.

Warum gestalten sich die Verhandlungen über die EPAs so schwierig?

Die Arbeit identifiziert den Mangel an technischer Kapazität, unterschiedliche nationale Interessen innerhalb der Regionen, den Druck der EU und die komplexe Anforderung zur WTO-Konformität als Hauptfaktoren für die Verzögerungen.

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Details

Title
Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten
College
University of Heidelberg  (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Grade
2,0
Author
Solomon Ikechukwu Dibie (Author)
Publication Year
2011
Pages
79
Catalog Number
V179672
ISBN (eBook)
9783656021070
ISBN (Book)
9783656021704
Language
German
Tags
Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs - Economic Partnership Agreements)
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Solomon Ikechukwu Dibie (Author), 2011, Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179672
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