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Das mentale Lexikon und die Beachtung seiner Funktionalität in spanischen Lehrwerken für die Sekundarstufe

Title: Das mentale Lexikon und die Beachtung seiner Funktionalität in spanischen Lehrwerken für die Sekundarstufe

Seminar Paper , 2009 , 24 Pages

Autor:in: Andrea Köbler (Author)

Didactics - Spanish

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Summary Excerpt Details

Das Beherrschen von Vokabeln ist die Grundvoraussetzung für den Gebrauch einer
fremden Sprache. Natürlich spielen auch die grammatischen Strukturen einer Sprache
eine herausragende Rolle, im mündlichen Gebrauch jedoch tritt die Grammatik eher in
den Hintergrund und dem Wortschatz kommt die bedeutendere Rolle zu. So hat die
Fremdsprachendidaktik in den letzen Jahren ihr Augenmerk wieder verstärkt auf
Wortschatzkompetenz gelegt. Den Schülerinnen und Schülern müssen also Strategien
vermittelt werden, die ihnen die Erlernung eines möglichst großen Wortschatzes
erleichtert und vor allem eine langfristige Speicherung des Vokabulars sichern. Folglich
stellt sich sie Frage, ob solche Strategien existieren und ob sie im
Fremdsprachenunterricht angewandt werden, d.h. ob sie in entsprechenden Lehrwerken
implizit oder explizit zu finden sind.
In dieser Arbeit wird daher zuerst geklärt welche lexikalischen Strategien es gibt, wie
sie zu klassifizieren sind, wie sie wirken, was sie bewirken und wie das mentale
Lexikon funktioniert und arbeitet. Dies ist notwendig, um herauszufinden, wie
Vokabular im mentalen Lexikon repräsentiert ist und wie es gespeichert und abgerufen
werden kann.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Praxis. Anhand zweier ausgewählter
Lehrwerke wird untersucht, ob lexikalische Strategien angewandt werden und ob sie
explizit vermittelt werden. Das erste Lehrwerk ist Línea uno, das 1997 im Klett Verlag
erschienen ist, das zweite ist ¿Qué pasa? 2, 2008 im Diesterwegverlag erschienen.
Zwischen den Erscheinungsjahren der beiden Lehrwerke liegen 11 Jahre, deswegen
wird im Schlussteil zu klären sein, ob die Lehrwerke verschiedenartig mit der
Vermittlung von Wortschatz umgehen und welche Betonung auf den explizit
vermittelten Vokabellernstrategien liegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das mentale Lexikon

2.1 Das Wort

2.2 Das mentale Lexikon

2.2.1 Der Aufbau des mentalen Lexikons

2.2.2 Die Funktionsweise des mentalen Lexikons

3. Lernstrategien

3.1 Definition und Klassifizierung

3.2 Lexikalische Speicherstrategien

3.2.1 Verstehensstrategien

3.2.2 Produktionsstrategien

3.3.3 Abrufstrategien

3.2.4 Speicherstrategien

3.2.4.1 Ordnungsstrategien

3.2.4.2. Elaborationsstrategien

3.2.4.3 Wiederholungsstrategien

4. Analyse von zwei Spanischlehrwerken

4.1 Das Lehrwerk Línea uno

4.1.1 Explizit vermittelte Vokabellernstrategien

4.1.2 Analyse von Aufgaben

4.1.2.1 Todos los días

4.1.2.2 Una ciudad sin problemas?

4.1.2.3 Montañas, ríos, ciudades…

4.2 Das Lehrwerk ¿Qué pasa? 2

4.2.1 Explizit vermittelte Vokabelstrategien

4.2.2 Analyse von Aufgaben

4.2.2.1 Profesiones

4.2.2.2 Una receta

4.2.2.3 ¡Cúantas cosas!

5. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des mentalen Lexikons beim Fremdsprachenerwerb und analysiert, inwieweit aktuelle Spanischlehrwerke für die Sekundarstufe explizite Lernstrategien zur Wortschatzarbeit vermitteln und anwenden.

  • Struktur und Funktionsweise des mentalen Lexikons
  • Klassifizierung lexikalischer Lern- und Speicherstrategien
  • Vergleichende Analyse von "Línea uno" und "¿Qué pasa? 2"
  • Effektivität der Aufgaben zur Vokabelvermittlung
  • Rolle der Lehrwerke bei der Förderung von Lerntechniken

Auszug aus dem Buch

3.2.4.2 Elaborationsstrategien

Elaborationsstrategien kommen dann zum Einsatz, wenn es schwer fällt eine Verbindung zwischen Wortform und Bedeutung herzustellen. Sie helfen also beim Speichern von „wenig sinnbehafteten und damit schwer speicherbaren Wörtern.“ (Neveling 2004: 75) Elaborieren ist der Prozess, bei dem die neu dazugekommene Information mit bereits gespeichertem Wissen verknüpft wird. (Haudeck 1998: 347) Die größte Gruppe der elaborativen Strategien stellen die sensorischen Strategien dar. Dazu gehören auditive, visuelle, aber auch gustatorische, olfaktorische und taktile Strategien.

Laut Neveling zählen zu den visuellen Strategien Abkürzungen, Akronyme, die Loci-Technik, die Bildung von Wortikonen und graphemische Visualisierungen. Wichtig ist dabei auch der Einsatz von Farben. Auditive Strategien sind das Hören und Sprechen der Wörter, aber auch Geräusche und Klänge, die mit dem zu lernenden Wort in Verbindung stehen. Die Verknüpfung von einem Wort mit seinem Lautbild sowie der Klang von reimen und Merkversen sind sehr behaltensdienlich. Gustatorische Strategien entsprechen dem Kosten von Speisen und olfaktorische Strategien dem Riechen von Düften, allerdings ist die Anwendung dieser Strategien im Fremdsprachenunterricht nur bedingt möglich. Das Berühren von Gegenständen oder das gegenseitige Anfassen sind kinästhetische Lernstrategien, dazu zählt auch das „Aufschreiben der Wörter- am besten in der eigenen Schrift“ (Neveling 2004: 76), was sehr behaltensdienlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Wortschatzkompetenz im Fremdsprachenunterricht und führt in die Fragestellung ein, ob und wie lexikalische Strategien in Lehrwerken vermittelt werden.

2. Das mentale Lexikon: Dieses Kapitel definiert das mentale Lexikon, beleuchtet den Wortbegriff sowie verschiedene Modelle zur Speicherung und Abrufweise von Informationen im Langzeitgedächtnis.

3. Lernstrategien: Hier werden Lernstrategien definiert, von Lerntechniken abgegrenzt und detailliert in Verstehens-, Produktions-, Abruf- und Speicherstrategien klassifiziert.

4. Analyse von zwei Spanischlehrwerken: Dieser Hauptteil prüft anhand von "Línea uno" und "¿Qué pasa? 2", wie explizit Vokabellernstrategien eingeführt werden und ob die Aufgaben in der Praxis elaborative Lernprozesse fördern.

5. Schlussteil: Das Fazit stellt fest, dass beide Lehrwerke die Wichtigkeit lexikalischer Strategien anerkennen, wobei "¿Qué pasa? 2" durch explizitere Erklärungen für Lernende didaktisch überlegen ist.

Schlüsselwörter

Mentales Lexikon, Fremdsprachendidaktik, Wortschatzarbeit, Lernstrategien, Speicherstrategien, Elaborationsstrategien, Ordnungsstrategien, Wiederholungsstrategien, Spanischunterricht, Lehrwerkanalyse, Vokabelvermittlung, Kognitive Linguistik, Wortfamilien, Langzeitgedächtnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen Vokabeln im "mentalen Lexikon" speichern und wie Lehrwerke diesen Lernprozess durch spezifische Strategien unterstützen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Fundierung des mentalen Lexikons, die Klassifizierung von Lernstrategien und die praktische Analyse von Spanischlehrwerken für die Sekundarstufe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Lehrwerke Schülern explizit Lernstrategien an die Hand geben, die das Speichern und Abrufen von Vokabeln effektiver gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Lehrwerkanalyse, bei der ausgewählte Aufgaben anhand linguistischer und didaktischer Kriterien auf ihren Strategiegehalt hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Lernstrategien und eine detaillierte Analyse der Lehrwerke "Línea uno" und "¿Qué pasa? 2" hinsichtlich ihrer expliziten Lerntipps und Aufgabenstellungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind mentales Lexikon, Lernstrategien, Vokabelarbeit, Speicherung, Elaboration und Lehrwerkanalyse.

Was unterscheidet die beiden analysierten Lehrwerke maßgeblich?

Der Hauptunterschied liegt im Grad der expliziten Erklärungen: Während "Línea uno" Tipps gibt, ohne diese detailliert zu begründen, liefert "¿Qué pasa? 2" auch Erklärungen dazu, warum bestimmte Strategien für das Gehirn sinnvoll sind.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Lernstrategie und Lerntechnik relevant?

Die Arbeit verdeutlicht, dass eine Lernstrategie eine umfassende, planvolle kognitive Steuerung ist, während eine Lerntechnik lediglich eine Einzelmaßnahme darstellt.

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Details

Title
Das mentale Lexikon und die Beachtung seiner Funktionalität in spanischen Lehrwerken für die Sekundarstufe
College
University of Leipzig  (Romanistik)
Author
Andrea Köbler (Author)
Publication Year
2009
Pages
24
Catalog Number
V179433
ISBN (eBook)
9783656019336
ISBN (Book)
9783656019381
Language
German
Tags
Spanisch Lernstrategien Fachdidaktik Lehrwerke Linea uno
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Köbler (Author), 2009, Das mentale Lexikon und die Beachtung seiner Funktionalität in spanischen Lehrwerken für die Sekundarstufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179433
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