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Alexander in Baktrien

Titel: Alexander in Baktrien

Seminararbeit , 2011 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christian Stielow (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Feldzug Alexander des Großen und die Eroberung des Perserreiches ist eines der populärsten Kapitel der Antike. Die Legende vom Gordischen Knoten, die Schlachten von Issos und Gaugamela oder die Massenhochzeit von Susa sind bekannte Episoden hieraus. Weitgehend unbekannt hingegen ist Alexanders Zug nach Baktrien, dem heutigen Afghanistan. Dabei stellen sich gerade bei diesem Teil des Alexanderzuges, der den Zeitraum von 329-327 v. Chr. umfasst, interessante Fragen, mit deren Antworten man auch auf Alexanders Charakter schließen kann. Was trieb ihn dazu an, in diese unwirtliche Gegend an der Peripherie des Perserreiches vorzustoßen? Wie gelang es ihm letztendlich, das Gebiet um den Hindukusch zu erobern? Welche Gründe führten zu seiner Hochzeit mit Rhoxane? Und hat die Zeit in Baktrien Alexanders Verhalten bzw. seine Vorstellung der Machtausübung nachhaltig beeinflusst? Diesen Fragen möchte ich in meiner vorliegenden Arbeit nachgehen. Dabei widme ich mich zuerst der Motivforschung und erläutere, warum Alexander nach der Eroberung der Persis seinen Feldzug überhaupt fortsetzte. Anschließend berichte ich, wie er diese Eroberung militärisch bewerkstelligte und mit welchen Problemen Alexander dabei konfrontiert wurde. Ich verzichte auf eine akribische Darstellung der jeweiligen Scharmützel, sondern gebe einen allgemeinen, chronologischen Überblick. Weiterhin gehe ich kurz auf die Ehe zu Rhoxane ein. Als letzten Punkt beschäftige ich mich mit der Opposition einiger Makedonen zu Alexander und versuche Antworten auf die Frage zu finden, was der Auslöser für die Mordkomplotte gewesen sein könnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Motivforschung: Gründe für die Eroberung Baktriens

2. Die militärische Eroberung Baktriens

3. Makedonische Oppositionen gegen Alexander

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den weitgehend unbekannten Feldzug Alexander des Großen nach Baktrien im Zeitraum von 329-327 v. Chr. Dabei wird analysiert, welche machtpolitischen und militärischen Motive den König in diese entlegene Region führten, wie die Eroberung strategisch umgesetzt wurde und welche sozialen Spannungen zwischen Alexander und seinen makedonischen Gefährten in dieser Phase entstanden.

  • Motive für die Fortsetzung des Feldzuges nach der Eroberung der Persis
  • Militärische Herausforderungen und Anpassung der Kriegstaktik
  • Veränderungen im Herrschaftsstil und die Rolle der „Orientalisierung“
  • Ursachen und Hintergründe makedonischer Oppositionen und Verschwörungen
  • Die Vision eines geeinten Reiches und das Verhältnis zu Rhoxane

Auszug aus dem Buch

2. Die militärische Eroberung Baktriens

Beim Einmarsch in Baktrien stand Alexander vor der Herausforderung einer neuen Kriegstaktik. Dass sich der Gegner wie bisher in großen Schlachten stellen würde, war nicht zu erwarten, vielmehr musste sich Alexander auf eine Art Partisanenkrieg einstellen, bei dem sich seine Widersacher nach Niederlagen in hohe Gebirgspässe bzw. weite Steppengebiete zurückziehen und sich dort neu formieren könnten. Entsprechend rüstete Alexander seine Armee für die kommenden Aufgaben um. Die Phalanx ließ er leichter bewaffnen, stattdessen verstärkte er massiv die Kavallerie – die Baktrier waren bekannt für ihre hervorragende Reiterei – durch berittene Speerwerfer und Bogenschützen. Die schwere Reiterei sollte in geringer Zahl die leicht bewaffnete Reiterei unterstützen. Diese Umstellungen ließen ihn rasch und flexibel agieren.

Auf dem Weg nach Baktra, der Hauptstadt der Satrapie, erreichte Alexander eine besorgniserregende Nachricht: Satibarzanes, der Satrap von Areia, den Alexander nach der Niederwerfung des Gebietes im Amt beließ, hatte die makedonischen Truppen, die zur Absicherung der makedonischen Macht im Gebiet geblieben waren, niedergemacht und plante nun, seine Truppen mit denen von Bessos zu vereinigen, um gemeinsam gegen Alexander zu kämpfen. Um diese gefährliche Situation zu verhindern, brach Alexander den Marsch nach Baktra vorerst ab und wandte sich mit einem Teil seiner Truppen der Verfolgung des Satibarzanes zu, der beim schnellen Anrücken Alexanders die Flucht ergriff. Dieses rasche Vorgehen Alexanders lässt sich dadurch erklären, dass es die erste Rebellion in den eroberten Gebieten gewesen war und Alexander keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit seiner Herrschaft dulden konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung umreißt den zeitlichen Rahmen des Baktrienfeldzuges und stellt die zentralen Forschungsfragen bezüglich Alexanders Motiven, seiner Kriegsführung und der inneren politischen Spannungen innerhalb seines Heeres.

1. Motivforschung: Gründe für die Eroberung Baktriens: Dieses Kapitel analysiert die machtpolitischen, militärischen und ideologischen Gründe, die Alexander trotz bereits erreichter Kriegsziele zur weiteren Expansion in das unwirtliche Baktrien bewegten.

2. Die militärische Eroberung Baktriens: Hier wird die notwendige Anpassung der makedonischen Taktik an den Partisanenkrieg sowie der militärische Prozess der Unterwerfung der Region und die Beseitigung der letzten persischen Widerstandskräfte dargestellt.

3. Makedonische Oppositionen gegen Alexander: Das Kapitel behandelt die zunehmende Entfremdung zwischen Alexander und seinen konservativen Generälen, die sich in verschiedenen Verschwörungen und gewaltsamen Konflikten entlud.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Alexanders Handeln in Baktrien einer bewussten Vision eines geeinten Weltreichs entsprach, die jedoch zu tiefen Konflikten mit seinem traditionellen makedonischen Umfeld führte.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Baktrien, Sogdien, Eroberungszug, Partisanenkrieg, Bessos, Spitamenes, Rhoxane, makedonische Opposition, Orientalisierung, Proskynese, Philotas, Kleitos, Kallisthenes, antike Kriegsführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Feldzug Alexander des Großen in der Region Baktrien und Sogdien zwischen 329 und 327 v. Chr.

Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Motivforschung für die Fortsetzung des Krieges, der taktischen militärischen Anpassung an den Partisanenkrieg sowie der Analyse politischer Spannungen zwischen dem König und seinen Gefährten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu erklären, warum Alexander trotz des Erreichens seiner ursprünglichen Ziele weiterzog und wie sich seine Herrschaftsvorstellungen durch die Konfrontation mit der östlichen Kultur veränderten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historische Quellenanalyse, basierend auf antiken Autoren wie Arrian, Curtius Rufus und Plutarch, sowie moderne Sekundärliteratur zur Alexander-Biografie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die militärische Strategie zur Eroberung, die Untersuchung der Rebellionen sowie die detaillierte Betrachtung der inneren makedonischen Krisen, einschließlich der Verschwörungen gegen den König.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die „Orientalisierung“ Alexanders, das Verhältnis zu den persischen Untertanen, die Einführung der Proskynese und die Entfremdung von den alten makedonischen Weggefährten.

Welche Rolle spielte die Heirat mit Rhoxane im Kontext der Expansionspolitik?

Die Ehe mit der baktrischen Prinzessin wird als Ausdruck von Alexanders Vision einer Verschmelzung von Europäern und Asiaten verstanden, die jedoch bei vielen Makedonen auf Ablehnung stieß.

Wie reagierte Alexander auf die Opposition der alten makedonischen Generäle?

Alexander reagierte auf die Kritik an seinem neuen Herrschaftsstil und seiner asiatischen Politik oft mit Härte, was sich unter anderem in den Hinrichtungen von Philotas und Parmenion sowie der Tötung von Kleitos zeigte.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alexander in Baktrien
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Friedrich-Meineke-Institut)
Veranstaltung
Alexander der Große
Note
2,0
Autor
Christian Stielow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V179235
ISBN (eBook)
9783656016588
ISBN (Buch)
9783656016793
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alexander baktrien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Stielow (Autor:in), 2011, Alexander in Baktrien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179235
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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