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Europäische Grundlagendokumente für das informelle und non-formale Lernen

Titel: Europäische Grundlagendokumente für das informelle und non-formale Lernen

Seminararbeit , 2010 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: David Hoffmann (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Lebenslanges Lernen ist nicht bloß ein Aspekt der Bildung und Berufsbildung, vielmehr muss es zum Grundprinzip werden, an dem sich Angebot und Nachfrage in sämtlichen Lernkontexten ausrichten“ (EU-Kommission, 2000, S. 3). Dieses Zitat stammt aus dem Memorandum über lebenslanges Lernen der EU-Kommission aus dem Jahre 2000. Das lebenslange Lernen wird also als so genannter gesellschaftlicher Imperativ verstanden, der für alle EU-Bürger verpflichtet ist. Hierbei bezieht sich die EU-Kommission bereits aus den drei Lernraten formales, informelles und non-formal Lernen.
In der folgenden Arbeit möchte ich auf drei Grundkonzepte der EU näher eingehen. Anfang werde ich mit der Lissabon-Strategie aus dem Jahre 2000, danach das EU-Programm zum lebenslangen Lernen aus dem Jahre 2007 anbringen und abschließend den europäischen Leitlinien für die Validierung non-formalen und informellen Lernens aus dem Jahre 2009 näher betrachten. Deutschland und die europäische Union haben sich bereits vor dem Jahre 2000 Gedanken über die Bildungssysteme gemacht und habe versucht neue Strategien und unterstützende Maßnahmen einzuleiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Lissabon-Strategie

Das EU – Programm Lebenslanges Lernen

Europäische Leitlinien für die Validierung nicht formalen und informellen Lernens

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Entwicklung europäischer Grundlagendokumente im Bereich des lebenslangen Lernens von 2000 bis 2009 nachzuvollziehen. Dabei wird untersucht, wie die Europäische Union informelle und non-formale Lernkontexte in ihre Strategien integriert, um die Wettbewerbsfähigkeit und Chancengleichheit in Europa zu fördern.

  • Die Lissabon-Strategie als bildungspolitischer Ausgangspunkt
  • Finanzierung und Zielsetzung des EU-Programms Lebenslanges Lernen
  • Definitionen und Abgrenzung von formalem, informellem und non-formalem Lernen
  • Methoden der Validierung und Zertifizierung in europäischen Leitlinien
  • Vergleich der europäischen bildungspolitischen Ansätze über ein Jahrzehnt

Auszug aus dem Buch

Europäische Leitlinien für die Validierung nicht formalen und informellen Lernens

Diese Leitlinien sind Schlussfolgerungen eines intensiven Erfahrungsaustausches der Vertreter aus über 20 europäischen Ländern. Sie sind kein von einem gesetzgebenden Gremium verabschiedeten Politikrahmen, sondern Expertenempfehlungen, deren Anwendung vollkommen freiwillig ist (vgl. EU-Leitlinien, 2009, S. 1). Bevor ich aber nun auf einzelne Inhalte dieser Leitlinien eingehe, möchte ich kurz wichtige Begriffe vorstellen, die in diesem Werk im Glossar definiert wurden.

Formales Lernen: „Lernen, das in einem organisierten und strukturierten Kontext stattfindet, explizit als Lernen bezeichnet wird und strukturiert ist. Formales Lernen ist aus der Sicht des Lernenden zielgerichtet und führt im Allgemeinen zur Zertifizierung.“ (siehe EU-Leitlinien, 2009, S.86)

Informelles Lernen: „Lernen, das im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit stattfindet. Es ist in Bezug auf Lernziele, Lernzeit und Lernförderung nicht organisiert oder strukturiert. Informelles Lernen ist in den meisten Fällen aus der Sicht des Lernenden nicht ausdrücklich beabsichtigt.“ (siehe EU-Leitlinien, 2009, S.86)

Nicht-formales Lernen: „Bezeichnet Lernen, das in planvolle Tätigkeiten eingebettet ist, die nicht explizit als Lernen bezeichnet werden, jedoch ein ausgeprägtes Lernelement beinhalten. Nicht-formales Lernen ist aus Sicht des Lernenden beabsichtigt.“ (siehe EU-Leitlinien, 2009, S.87)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des lebenslangen Lernens als gesellschaftlichen Imperativ ein und skizziert die behandelten EU-Dokumente sowie den Bologna-Prozess als Kontext.

Die Lissabon-Strategie: Hier werden die Ziele des Europäischen Rates von 2000 erläutert, die EU zur wettbewerbsfähigsten Wissensgesellschaft der Welt zu entwickeln, wobei besonderes Augenmerk auf Mobilität und Humankapital liegt.

Das EU – Programm Lebenslanges Lernen: Dieses Kapitel analysiert die Finanzierung und die strategischen Schwerpunkte des EU-Förderprogramms für den Zeitraum 2007–2013.

Europäische Leitlinien für die Validierung nicht formalen und informellen Lernens: Es werden zentrale Begrifflichkeiten geklärt sowie formative und summative Bewertungsmethoden zur Anerkennung von Kompetenzen vorgestellt.

Fazit: Die Arbeit resümiert die Entwicklung der bildungspolitischen Strategien und äußert sich optimistisch zur langfristigen Umsetzung der europäischen Ziele.

Schlüsselwörter

Lebenslanges Lernen, Lissabon-Strategie, Non-formales Lernen, Informelles Lernen, Validierung, Kompetenzen, EU-Leitlinien, Bildungsökonomie, Bologna-Prozess, Zertifizierung, Wissensgesellschaft, Mobilität, formative Bewertung, summative Bewertung, Qualifikationsrahmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse europäischer Grundlagendokumente, die das Ziel verfolgen, das informelle und non-formale Lernen zu fördern und in die Bildungslandschaft der EU zu integrieren.

Welche zentralen Themenfelder deckt der Autor ab?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Lissabon-Strategie, das EU-Programm für lebenslanges Lernen und die europäischen Leitlinien zur Validierung von Kompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den zeitlichen Ablauf und die Entwicklung des europäischen Denkens bezüglich der Anerkennung und Validierung von informell erworbenen Kompetenzen zwischen 2000 und 2009 nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Analyse der einschlägigen EU-Dokumente, um Trends und Strategiewechsel in der Bildungspolitik aufzuzeigen.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die Lissabon-Strategie von 2000, die Finanzstruktur des Programms für lebenslanges Lernen sowie detaillierte Bewertungsmethoden wie Diskussion, Interviews und Portfolio-Arbeit für non-formales Lernen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die zentralen Begriffe sind lebenslanges Lernen, Validierung, Wissensgesellschaft und europäische Bildungsstandards.

Warum ist die Unterscheidung zwischen formalem, informellem und non-formalem Lernen so wichtig?

Die Unterscheidung ist für die EU essenziell, um für informell erworbenes Wissen ähnliche Validierungsgrundlagen wie im formalen Bildungswesen zu schaffen und so die Transparenz zu erhöhen.

Welche Bewertungsmethoden werden in den Leitlinien von 2009 hervorgehoben?

Neben der formativen und summativen Bewertung werden spezifische Methoden wie Diskussion, deklarative Ansätze, Interviews, Beobachtung, Portfolio-Arbeit, Präsentation und Simulation genannt.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Europäische Grundlagendokumente für das informelle und non-formale Lernen
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,7
Autor
David Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
12
Katalognummer
V179221
ISBN (Buch)
9783656015000
ISBN (eBook)
9783656015291
Sprache
Deutsch
Schlagworte
europäisches Bildungssystem Lissabin.Strategie DQR EQR
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Hoffmann (Autor:in), 2010, Europäische Grundlagendokumente für das informelle und non-formale Lernen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179221
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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