In dieser Arbeit wird versucht, einen knappen Überblick über die Syntax des Deutschen und des Albanischen zu geben.
Zuerst werden verschiedene Grammatikmodelle kurz dargestellt, denn je nach Ausgangsprinzipien der Modelle gibt es unterschiedliche Herangehensweise an die Analyse der Syntax.
Dann wird auf den Aufsatz von Vennemann eingegangen, der kurz und knapp einige wesentlichen Merkmalen der Syntax darbietet.
Das dritte und vierte Kapitel stellen die Hauptteil der Arbeit dar.
Im drittem Kapitel geht es um die Syntax des Deutschen. Hier werden zwei Grammatiken (Duden und Flämig) vorgestellt, wobei zu bemerken ist, dass auf die Grammatik Flämigs ausführlicher eingegangen wird.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der Syntax des Albanischen. Hier wird die Syntax des Albanischen anhand von zwei Grammatiken (Buchholz/Fiedler und Kelmendi/Hasimja) dargestellt. Die Grammatik von Buchholz/Fiedler wird als die aktuellste sowie umfassendste Grammatik des Albanischen nicht nur in der deutschen Sprache, sondern auch in der albanischen Sprache gehalten. Deswegen wird auf diese Grammatik auch ausführlich eingegangen. Es werden aber auch einige wichtigen Punkten von der in Prishtinë (Kosova) veröffentlichten Grammatik Kelmendi/Hasimjas gekürzt beschrieben.
Schließlich wird im fünften Kapitel versucht, die Syntaxen beider Sprachen anhand der Satzmodelle zu vergleichen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Verschiedene Grammatikmodelle
2 Warum gibt es Syntax?
3 Die Syntax des Deutschen
3.1 Die Syntax des Deutschen nach Flämig
3.1.1 Syntaktische Komponente
3.1.2 Der Satz
3.1.2.1 Der einfache Satz
3.1.2.1.1 Was sind Sätze?
3.1.2.1.2 Die syntaktischen Konstituenten des Satzes
3.1.2.1.3 Die Satzstrukturmuster des Satzes
3.1.2.1.4 Die Kommunikationsmuster
3.1.2.1.5 Die Reihenfolge der Glieder
3.1.2.2 Der zusammengesetzte Satz
3.1.2.2.1 Definition des zusammengesetzten Satzes
3.1.2.2.2 Satzverbindungen
3.1.2.2.3 Satzgefüge und quasi-koordinative Verbindungen
3.2 Die Syntax des Deutschen nach Duden
3.2.1 Gegenstandsbereich der Syntax
3.2.2 Satzarten
3.2.3 Satzformen
3.2.4 Operationale Verfahren in der Syntax
3.2.5 Der einfache Satz
3.2.6 Der zusammengesetzte Satz
3.3 Die Grundmuster deutscher Sätze
4 Die Syntax des Albanischen
4.1 Die Syntax des Albanischen nach Buchholz/Fiedler
4.1.1 Wortgruppen
4.1.1.1 Adnominales Attribut
4.1.1.2 Satzglieder
4.1.2 Der Satz
4.1.2.1 Satzmodelle
4.1.2.2 Strukturelles Minimum des Satzkerns
4.1.2.3 Komplexe Struktur des Satzes
4.1.2.4 Satzarten nach Sprecherintentionen
4.1.2.5 Der zusammengesetzte Satz
4.1.2.6 Reihenfolgebeziehungen im Satz
4.2 Die Syntax der albanischen Sprache nach Kelmendi/Hasimja
4.2.1 Die Definition der Syntax
4.2.2 Die Syntax des Satzes
4.2.3 Der einfache Satz
5. Der Vergleich der Satzmodellen beider Sprachen
Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die Syntax des Deutschen und des Albanischen, indem sie verschiedene theoretische Grammatikmodelle beleuchtet und die Satzstrukturen beider Sprachen vergleichend analysiert, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Satzbildung aufzuzeigen.
- Darstellung theoretischer Grammatikmodelle
- Analyse der Syntax des Deutschen (Flämig & Duden)
- Detaillierte Untersuchung der albanischen Syntax (Buchholz/Fiedler & Kelmendi/Hasimja)
- Vergleich der Satzmodelle beider Sprachen
- Untersuchung von Wortstellungen und Satzkonstituenten
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Syntaktische Komponente
Syntax (das Wort „Syntaxis“ stammt aus dem Griechischen und heißt „Ordnung“ bzw. „Bau“) ist nach Flämig (1991:50) „die Lehre vom Satzbau.“ In der Sprachwissenschaft wird Syntax laut Flämig (1991:50) in zweifacher Hinsicht verwendet: für die Struktureigenschaften der Äußerungen einer Sprache und für die Beschreibung dieser Struktureigenschaften.
Syntaktische Komponente ermöglicht „die Zuordnung von Bedeutungsstrukturen und Lautstrukturen innerhalb des Satzes“ (Flämig 1991:50, herv. im Original). Weiterhin weist Flämig (1991:51ff) auf einige methodische Verfahren der syntaktischen Komponente hin. So erläutert Flämig (1991:51) zuerst die Funktionsproben, die wichtig für die Erklärung der grammatischen Zusammenhänge sind: Funktionen sprachlicher Einheiten zu ermitteln, sprachliche Einheiten als Träger von Funktionen gegeneinander abzugrenzen und das Verhalten von Einheiten und Verknüpfungsmöglichkeiten im Hinblick auf ihren allgemeinen Gebrauch in beliebigen Äußerungen festzustellen.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Diese Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, einen Überblick über die Syntax des Deutschen und Albanischen zu geben, und stellt die methodische Vorgehensweise sowie die herangezogenen Grammatikmodelle vor.
1 Verschiedene Grammatikmodelle: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene linguistische Ansätze, darunter die traditionelle, inhaltsbezogene, funktionale und generative Grammatik, um die Basis für die anschließende Analyse zu legen.
2 Warum gibt es Syntax?: Das Kapitel diskutiert auf Basis der Überlegungen von Vennemann die Notwendigkeit einer Syntax in natürlichen Sprachen als notwendiges Mittel zur Kommunikation komplexer Sachverhalte.
3 Die Syntax des Deutschen: Dieser umfangreiche Teilabschnitt analysiert die deutsche Syntax anhand der Modelle von Flämig und Duden, mit Fokus auf Satzstruktur, Satzarten und operationale Verfahren.
4 Die Syntax des Albanischen: Hier wird die albanische Syntax detailliert betrachtet, wobei insbesondere die Standardgrammatik von Buchholz/Fiedler sowie die Ansätze von Kelmendi/Hasimja herangezogen werden.
5. Der Vergleich der Satzmodellen beider Sprachen: Das Kapitel führt die vorangegangenen Analysen zusammen und arbeitet Parallelen sowie Unterschiede in der Satzbildung beider Sprachsysteme heraus.
Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion über die Rolle der Syntax als Kommunikationskode und hebt die syntaktischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden untersuchten Sprachen hervor.
Schlüsselwörter
Syntax, Deutsche Sprache, Albanische Sprache, Grammatikmodelle, Satzbau, Satzglieder, Satzmodell, Wortgruppe, Prädikat, Subjekt, Valenz, Syntaxvergleich, Sprachwissenschaft, Sprachfamilie, Konstituentenstruktur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit einer vergleichenden Analyse der Syntax des Deutschen und des Albanischen, wobei die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen in verschiedenen Grammatikmodellen untersucht werden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit fokussiert sich auf den Satzbau, die Satzarten, die Struktur von Wortgruppen, die Funktion von Satzgliedern und die syntaktischen Besonderheiten in der jeweiligen Zielsprache.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, einen Überblick über die syntaktischen Strukturen beider Sprachen zu geben und durch den Vergleich Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in der Modellierung dieser Strukturen aufzuzeigen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es wird eine vergleichende Analyse auf Basis verschiedener linguistischer Standardgrammatiken (z.B. Flämig, Duden, Buchholz/Fiedler) durchgeführt, ergänzt durch theoretische Ansätze zur Entstehung von Syntax.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Darstellung der deutschen Syntax (nach Flämig und Duden) und eine ausführliche Analyse der albanischen Syntax (nach Buchholz/Fiedler und Kelmendi/Hasimja).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Syntax, Satzbau, Satzmodelle, Valenz, Satzglieder, Sprachvergleich sowie spezifisch die grammatikalischen Konzepte der untersuchten Sprachräume.
Gibt es im Albanischen Satzmodelle, die im Deutschen nicht vorkommen?
Die Arbeit thematisiert Besonderheiten wie das Fehlen von Subjekten bei bestimmten Verben oder das Vorkommen der Aktivform in einer "Nichtaktivform", was sich im Deutschen oft durch unpersönliche Konstruktionen mit "man" übersetzen lässt.
Welchen Stellenwert nimmt die Wortstellung in beiden Sprachen ein?
Beide Sprachen weisen eine relativ freie Wortstellung auf, wobei die Stellung der Satzglieder im Albanischen als besonders stark variierbar beschrieben wird, während im Deutschen das finite Verb eine feste Position einnimmt.
- Arbeit zitieren
- M.A. Ruzhdi Kicmari (Autor:in), 2002, Die deutsche und die albanische Syntax im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179176