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Die Rolle der Frau in der rechtsextremen Gemeinschaft

Versteckte Emanzipation oder traditionelle Hinterlassenschaft?

Titel: Die Rolle der Frau in der rechtsextremen Gemeinschaft

Seminararbeit , 2011 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tino Zenker (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der heutigen Gesellschaft ist das Thema der Emanzipation allgegenwärtig und wird in der Mitte der Gesellschaft keineswegs mehr hinterfragt oder in Frage gestellt. Im besonderen Falle des Rechtsextremismus soll hierbei geklärt werden, ob auch hier eine Übernahme der Emanzipation stattgefunden hat, oder ob ein traditionalistisches Frauenbild à la Adolf Hitler noch immer Sympathisanten findet. In der Hausarbeit "Die Rolle der Frau in der rechtsextremen Gemeinschaft - Versteckte Emanzipation oder traditionelle Hinterlassenschaft?" soll geklärt werden, welches Frauenbild, bzw. welche Frauenbilder sich in der rechten Szene durchgesetzt haben. Hierfür beginne ich nach dieser Einleitung mit einem Abriss über die Rolle der Frau im Rechtsextremismus, um dann zu den beiden großen Gegenpolen von Ansichten zu kommen, die heute noch überwiegen. Hierbei stehen sich einerseits Frauenbilder von Männern, andererseits Selbstverständnisse von Frauen gegenüber, von denen man meinen könnte es handele sich um zwei verschiedene Diskussionspunkte. Mit der Darstellung von rechtem Feminismus werde ich die Themenerarbeitung abschließen.
Zu sagen ist, dass sich die wissenschaftliche Diskussion als eher schwierig gestaltet. Dies jedoch nicht, weil etwaige Besonderheiten die Forschung erschweren, sondern weil historische Forschungen Mangelware sind. Es gibt nur eine spärliche Anzahl aktueller Literatur und einige wenige Veröffentlichungen aus den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Nichtsdestotrotz soll am Ende herausgestellt werden, ob Frauen im Rechtsextremismus immer noch als Heimchen am Herd, oder mittlerweile schon als Kämpferinnen neben den Männern gesehen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frauen im Rechtsextremismus

2.1 Die Rolle der Frau im Rechtsextremismus

2.2. Das Frauenbild rechter Männer

2.3. Das Selbstverständnis rechter Frauen

2.4. Feminismus im Rechtsextremismus

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Frau innerhalb der rechtsextremen Gemeinschaft und analysiert, ob hierbei eine echte Emanzipation stattfindet oder ob traditionelle Rollenbilder weiterhin dominieren.

  • Analyse des Frauenbildes aus Sicht rechtsextremer Männer
  • Untersuchung des Selbstverständnisses von Frauen in der rechten Szene
  • Diskussion über "rechten Feminismus" und sexismuskritischen Nationalismus
  • Gegenüberstellung von traditionalistischen Rollenerwartungen und emanzipatorischen Tendenzen
  • Kritische Reflexion der Vereinbarkeit von Rechtsextremismus und Gleichberechtigung

Auszug aus dem Buch

2.2. Das Frauenbild rechter Männer

Wie bereits erwähnt, muss bei der Betrachtung von Frauenbildern zwischen dem Frauenbild von rechten Männern und dem Selbstverständnis rechter Frauen unterschieden werden. (Knapp 1993:218) Dadurch, dass in Parteien meistens Männer das Sagen haben, herrscht auch den Parteiprogrammen ein eher traditionelles Geschlechterbild vor. Das heißt, dass diese Programme meistens sehr viel konservativer sind, als die Positionen der Frauen, die ebenfalls Mitglieder dieser Parteien sind. Zwar gelten diese Programme als recht traditionell und konservativ, doch oft geben sie auch den Anschein von Modernität. So vertritt zum Beispiel die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ein modernes Frauenbild, in dem die Berufstätigkeit der Frau akzeptiert wird. Sollten jedoch Konflikte zwischen Beruf und Familie auftreten, so hat die Frau, aufgrund ihrer Natürlichkeit und der Verantwortung gegenüber der Familie, diese vorzuziehen.

Des Weiteren wird im Parteiprogramm genannt, dass Frauen, wie auch schon bei der FPÖ, die uneingeschränkte Möglichkeit haben eine Berufsausbildung zu erlangen. Doch auch hier wird wieder auf die „naturgegebene Fähigkeit als Mutter und Mittelpunkt der Familie“ hingewiesen. (Birsl 1992:25) Das zeigt, dass von Emanzipation im Rechtsextremismus aus parteipolitischer Sicht keine Rede sein kann. Frauen sind durchaus nationalistisch gesinnt, befürworten ausländerfeindliche Initiativen und folgen einem straff geordnetem Gesellschaftsmodell und sind aus diesen Gründen durchaus willkommen in der rechten Szene, da sie des Weiteren als ideologisch stabil und zuverlässig gelten. Doch es ist dabei nicht erwünscht, dass Frauen den Männern den Rang ablaufen da diese die eindeutigen Protagonisten der Parteien sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Fragestellung nach der Emanzipation von Frauen im Rechtsextremismus und legt den Aufbau der Arbeit dar.

2. Frauen im Rechtsextremismus: Dieses Hauptkapitel analysiert die historischen und aktuellen Rollenzuweisungen sowie die verschiedenen Frauenbilder und Selbstverständnisse innerhalb der Szene.

2.1 Die Rolle der Frau im Rechtsextremismus: Hier wird der historische Kontext betrachtet und aufgezeigt, dass Frauen in der rechtsextremen Ideologie lange Zeit primär eine zweitrangige Rolle als Mütter einnahmen.

2.2. Das Frauenbild rechter Männer: Dieser Abschnitt untersucht die in Parteiprogrammen verankerten, meist konservativen Geschlechterbilder, die die Frau trotz moderner Anstriche primär an die Familie binden.

2.3. Das Selbstverständnis rechter Frauen: Es wird differenziert zwischen modernisierten Modellen und einem sexismuskritischen Nationalismus, wobei Frauen zunehmend eigene politische Ambitionen entwickeln.

2.4. Feminismus im Rechtsextremismus: Dieses Kapitel kritisiert den Begriff des Feminismus im rechten Kontext und beleuchtet den exklusiven Gleichheitsbegriff, der nur für eine bestimmte Gruppe gilt.

3. Fazit: Das Fazit zieht ein Resümee über die Ambivalenz zwischen dem Festhalten an traditionellen Rollen und dem Aufbrechen patriarchaler Strukturen in der rechten Szene.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Frauenbild, Emanzipation, Nationalismus, Geschlechterrollen, Patriachat, Feminismus, Parteiprogramme, Mutterrolle, Selbstverständnis, Politische Partizipation, Sexismuskritik, Ideologie, Geschlechterdifferenz, Volksgemeinschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gesellschaftliche und ideologische Position von Frauen in rechtsextremen Kreisen und untersucht das Spannungsfeld zwischen traditionellen Rollenbildern und modernen Emanzipationsbestrebungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Untersuchung von Parteiprogrammen, dem Selbstverständnis von rechtsextremen Frauen und der kritischen Auseinandersetzung mit dem Begriff des Feminismus in diesem Kontext.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Es wird geklärt, ob sich in der rechtsextremen Szene eine echte Emanzipation vollzieht oder ob Frauen weiterhin in einer traditionellen, patriarchalen Hinterlassenschaft verhaftet bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Forschungsbeiträge aus den 90er Jahren sowie aktuellere Studien zur Geschlechterforschung im Rechtsextremismus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Rollenzuschreibung durch Männer, die unterschiedlichen Selbstverständnisse der Frauen sowie die theoretische Auseinandersetzung mit nationalistischem Feminismus.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Rechtsextremismus, traditionelle Rollenbilder, Nationalismus, Geschlechterkonstruktionen und die interne Dynamik zwischen männlich dominierten Parteistrukturen und weiblicher Teilhabe.

Wie unterscheidet sich der "nationale Feminismus" vom universellen Feminismus?

Der nationale Feminismus kämpft innerhalb rassistisch definierter Grenzen für Gleichberechtigung, während der universelle Feminismus einen egalitären Anspruch für alle Menschen erhebt.

Welche Bedeutung hat der Paragraph 218 für das Frauenbild in rechten Parteien?

Er dient als Beispiel dafür, wie rechte Parteien durch Forderungen nach einem Schutz des ungeborenen Lebens die Entscheidungsgewalt von Frauen einschränken, was bei vielen Frauen in der Szene auf Widerstand stößt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle der Frau in der rechtsextremen Gemeinschaft
Untertitel
Versteckte Emanzipation oder traditionelle Hinterlassenschaft?
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Rechtsextremismus und Geschlecht
Note
1,3
Autor
Tino Zenker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
13
Katalognummer
V179164
ISBN (eBook)
9783656015864
ISBN (Buch)
9783656016151
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtsextremismus Rolle der Frau Frau Rolle Geschlecht Emanzipation Tradition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tino Zenker (Autor:in), 2011, Die Rolle der Frau in der rechtsextremen Gemeinschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179164
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Leseprobe aus  13  Seiten
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