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Zur Shop-Startseite › Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Der Vertrag von Dover

Die Entstehung des Vertrags und seine Folgen für die Niederlande

Titel: Der Vertrag von Dover

Hausarbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Thomas Weisser (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Vertrag von Dover aus dem Jahr 1670 machte die ewigen Rivalen England und Frankreich plötzlich zu Verbündeten und hatte die Vernichtung der Vereinigten Niederlande zum Inhalt. Der Text erörtert wie es zu diesem Vertrag kam und welche Folgen er für die Niederlande hatte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A) Einführung in die Thematik, Fragestellung und Methodik der Arbeit

B) Darstellung der Rechercheergebnisse

1. Die Situation vor 1670

2. Die französische Vertragsseite

2.1. Die innenpolitische Situation in Frankreich

2.2. Die persönlichen Motive Louis XIV

3. Die englische Vertragsseite

3.1. Die innenpolitische Situation in England

3.2. Die persönlichen Motive Karls II

4. Der Vertrag von Dover

4.1. Die Verhandlungen

4.2. Der Vertrag von Dover als geheimes Abkommen

5. Die Folgen des Vertrags für die Vereinigten Niederlande

C) Zusammenfassung der Ergebnisse und Beantwortung der Fragestellung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entstehungsgeschichte des geheimen Vertrags von Dover (1670) zwischen England und Frankreich sowie dessen verheerende Folgen für die Republik der Vereinigten Niederlande. Dabei wird analysiert, welche machtpolitischen Kalküle, innenpolitischen Zwänge und persönlichen Motive die Monarchen Karl II. und Ludwig XIV. zu diesem Bündnis führten.

  • Machtpolitische Analyse des Bündnisses zwischen England und Frankreich
  • Innenpolitische Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume der beteiligten Monarchen
  • Die Rolle von Geheimdiplomatie und politischer Täuschung (Traité simulé)
  • Militärische und wirtschaftliche Auswirkungen auf die Vereinigten Niederlande
  • Der Wandel der europäischen Machtverhältnisse im 17. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

4.2. Der Vertrag von Dover als geheimes Abkommen

Der Vertrag von Dover wurde der Öffentlichkeit erst 1830 bekannt. Wie im letzten Kapitel beschrieben wurde, war an den Verhandlungen auch nur ein äußerst kleiner Personenkreis beteiligt.

So benutzte Karl II noch zu Beginn des Jahres 1670 die franzosenfeindliche Stimmung im Parlament, um Geld bewilligt zu bekommen, welches angeblich für den Kampf gegen Frankreich bestimmt war. Daran lässt sich erkennen, dass wenige Monate vor Kriegsausbruch weder der bevorstehende Krieg gegen die Niederlande, noch der Vertrag von Dover bekannt war.

Da der Vertrag eine Militäraktion zum Inhalt hatte, war Geheimhaltung schon zur Ausnutzung des Überraschungsmoments opportun.

Ein weiterer Grund für die Geheimhaltung des Vertrags von Dover war der „nicht selten zur allgemeinen Hysterie gesteigerte Antikatholizismus“ in der englischen Bevölkerung. Das Parlament und die Öffentlichkeit hätten bei Bekanntwerden eines geplanten Konfessionswechsels des Königs ernste innenpolitische Schwierigkeiten machen können.

Um den geplanten Konfessionswechsel weiterhin geheim zu halten und trotzdem weitere Regierungsmitglieder in die Kriegsplanungen mit einbinden zu können, wurde der „Traité simulé“ ausgehandelt. Dabei handelte es sich um einen weitgehend identischen Vertrag, welcher nur die brisante Passage des Konfessionswechsels aussparte.

Jedoch konnte nicht nur das Parlament die Position Karls II bei Bekanntwerden dieses Artikels entscheidend schwächen. Es sollte nicht unbeachtet bleiben, dass dadurch auch dem französischem König ein eindrucksvolles Druckmittel in die Hand gegeben war. Ludwig XIV benutzte es nie, „but he certainly considered doing so.“

Zusammenfassung der Kapitel

A) Einführung in die Thematik, Fragestellung und Methodik der Arbeit: Diese Einführung definiert den Untersuchungsgegenstand, stellt die zentralen Forschungsfragen und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Quellenbasis der Arbeit.

B) Darstellung der Rechercheergebnisse: Dieses Kapitel liefert den historischen Kontext zur politischen Ausgangslage und beleuchtet detailliert die Motive und innenpolitischen Rahmenbedingungen der französischen und englischen Seite.

1. Die Situation vor 1670: Hier wird der historische Kontext der europäischen Hegemonialkämpfe und die wirtschaftliche Konkurrenz zwischen England und den Vereinigten Niederlanden vor dem Vertragsabschluss skizziert.

2. Die französische Vertragsseite: Dieses Kapitel analysiert die absolutistische Herrschaftsstruktur Ludwigs XIV. und dessen Zielsetzungen hinsichtlich der europäischen Vorherrschaft.

2.1. Die innenpolitische Situation in Frankreich: Der Text beschreibt die Konsolidierung der absoluten Macht durch den König nach dem Tod Mazarins und die Einschränkung der Mitbestimmung des Adels.

2.2. Die persönlichen Motive Louis XIV: Die Analyse zeigt auf, dass neben machtpolitischen und wirtschaftlichen Interessen auch das Streben nach Ruhm (la gloire) und persönliche Rachsucht gegenüber den Niederlanden eine Rolle spielten.

3. Die englische Vertragsseite: Der Fokus liegt hier auf der instabilen innenpolitischen Lage Englands und der prekären Stellung Karls II. gegenüber dem Parlament.

3.1. Die innenpolitische Situation in England: Dieses Kapitel behandelt die Folgen der Restauration der Monarchie und das schwierige Spannungsverhältnis zwischen dem englischen König und dem Parlament.

3.2. Die persönlichen Motive Karls II: Es wird erörtert, wie Karl II. durch das Bündnis versuchte, seine verfassungspolitische Position zu stärken und seine finanzielle Abhängigkeit vom Parlament zu mindern.

4. Der Vertrag von Dover: Dieses Kapitel widmet sich den tatsächlichen Verhandlungen und dem Inhalt des geheimen Abkommens.

4.1. Die Verhandlungen: Hier wird der Prozess der diskreten diplomatischen Verhandlungen unter Mitwirkung von Henrietta-Anne und das Machtungleichgewicht zwischen den Vertragspartnern beleuchtet.

4.2. Der Vertrag von Dover als geheimes Abkommen: Es wird dargelegt, warum Geheimhaltung und der "Traité simulé" notwendig waren, um sowohl innenpolitische Widerstände als auch den Katholizismus-Vorwurf zu umschiffen.

5. Die Folgen des Vertrags für die Vereinigten Niederlande: Dieses Kapitel analysiert den dramatischen Angriffskrieg von 1672, die politische Krise der Niederlande und den Aufstieg Wilhelms III. von Oranien.

C) Zusammenfassung der Ergebnisse und Beantwortung der Fragestellung: Das Fazit fasst die Ursachen des Bündnisses sowie die langfristigen Konsequenzen für die europäische Machtbalance und den Status der Niederlande zusammen.

Schlüsselwörter

Vertrag von Dover, Ludwig XIV., Karl II., Vereinigte Niederlande, Geheimvertrag, englisch-niederländische Seekriege, Absolutismus, Restauration, Außenpolitik, Machtpolitik, Traité simulé, Rampjaar, Wilhelm III. von Oranien, Hegemonie, Überseehandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem geheimen Bündnisvertrag von Dover aus dem Jahr 1670, der von den Königen Englands und Frankreichs geschlossen wurde, um die Republik der Vereinigten Niederlande militärisch und wirtschaftlich anzugreifen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die europäische Diplomatie des 17. Jahrhunderts, die innenpolitischen Machtkämpfe in England und Frankreich, die ökonomische Rivalität um den Fernhandel sowie die Folgen für die niederländische Republik.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Beweggründe der Monarchen für dieses Bündnis zu verstehen und zu klären, warum das Abkommen geheim gehalten wurde und welche Auswirkungen dies auf die Niederlande hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Es handelt sich um eine synchrone historische Analyse, die auf einer umfassenden Auswertung von Monographien und wissenschaftlichen Aufsätzen basiert, um die Positionen beider Vertragsseiten vergleichbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Situation vor 1670, die Analyse der persönlichen und politischen Motive von Ludwig XIV. und Karl II., den Ablauf der Verhandlungen sowie die Folgen des daraus resultierenden Angriffskrieges.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Vertrag von Dover, Machtpolitik, Geheimdiplomatie, Absolutismus, wirtschaftliche Konkurrenz und das Rampjaar der niederländischen Geschichte.

Warum war der Vertrag von Dover für den englischen König Karl II. ein so riskantes Unterfangen?

Das Risiko bestand in der starken Opposition des englischen Parlaments und einer mehrheitlich niederlandefreundlichen öffentlichen Meinung, die Karl II. bei Bekanntwerden seiner Absichten politisch hätte stürzen können.

Was genau war der "Traité simulé"?

Es handelte sich um einen "vorgetäuschten Vertrag", der fast identisch mit dem echten Abkommen war, jedoch die brisante Passage über den geplanten Konfessionswechsel Karls II. zum Katholizismus bewusst ausließ, um ihn geheim zu halten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Vertrag von Dover
Untertitel
Die Entstehung des Vertrags und seine Folgen für die Niederlande
Hochschule
Universität Augsburg
Veranstaltung
Die Seemächte der Frühen Neuzeit
Note
1,3
Autor
Thomas Weisser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V179011
ISBN (eBook)
9783656012788
ISBN (Buch)
9783656013051
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Karl II Ludwig XIV
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Weisser (Autor:in), 2010, Der Vertrag von Dover, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179011
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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