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Sprachentod – Wie und warum verschwinden Sprachen?

Titel: Sprachentod – Wie und warum verschwinden Sprachen?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 31 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Simone Petersohn (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Während die Zahl der Menschen stetig ansteigt, wird die Zahl der Sprachen fortwährend kleiner. Die Zahl der untergegangenen Sprachen geht mittlerweile in die Tausende. Die Sprachen, die von den Menschen verwendet werden, werden immer geringer. Eine relativ kleine Anzahl von Sprachen wird also von immer mehr Menschen gesprochen. In diesem Kontext wird häufig von dem so genannten Sprachentod gesprochen.

Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) hat mittlerweile verschiedene Förderprogramme gegründet, die Initiativen unterstützen, um die vom Aussterben bedrohte Sprachen zu erhalten oder sie sogar wiederzubeleben.

Zudem standen in den letzten 15 Jahren Sprachen, die vom Aussterben bedroht sind, noch nie so sehr im Mittelpunkt der linguistischen Forschung. Nach vorsichtigen Schätzungen werden gegenwärtig auf der Erde rund 5.000 bis 7.000 Sprachen gesprochen. Nach Angaben der UNESCO-Presse soll es etwa 12.000 Dialekte geben.
Ein Großteil dieser Kleinsprachen wird das Ende dieses Jahrhunderts wahrscheinlich nicht erleben. Teilweise gehen Prognosen davon aus, dass nur noch gut ein Dutzend oder weniger Sprachen bis zur nächsten Jahrtausendwende überleben werden.
Aber warum verschwinden die Sprachen überhaupt? Und wie verschwinden die Sprachen? Wann gilt eine Sprache als ausgestorben?

Diese Fragestellungen werden in der vorliegenden Seminararbeit eingehender untersucht.
Die Studienarbeit beschäftigt sich zunächst mit der Definition der Sprachen und untersucht dann die Aspekte des Sprachentods. Danach wird auf die weltweite Verbreitung der Sprachen und auf die Kleinsprachen näher eingehen. Hieran schließt sich eine Erläuterung des Sprachentods und das Verschwinden der Sprachen an. Die Seminararbeit endet mit der Beschreibung einer gefährdeten Sprache, der schottisch-gälischen Sprache sowie einem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einführung

2. Definition der Sprachen

3. Die weltweite Verbreitung der Sprachen

4. Die Kleinsprachen

5. Der Sprachentod

6. Eine Typologie des Sprachentods

6.1. Gradueller Sprachentod

6.2. Abrupter Sprachentod

6.3. Sprachentod als Folge eines funktionalen Schwächungsprozesses

7. Wie verschwinden Sprachen?

8. Vier Kategorien der untergegangenen Sprachen

8.1. Untergegangene Sprachen, die keine Spur im kulturellen Gedächtnis hinterlassen haben

8.2. Untergegangene Sprachen, die kulturelle oder sprachliche Spuren in den modernen Sprachen hinterlassen haben

8.3. Untergegangene Sprachen mit alter Schriftkultur, die teilweise bis heute funktionale Nischenplätze in unserer Kulturlandschaft besetzen

8.4. Untergegangene Sprachen mit alter Schriftkultur, die heute noch von einer Restbevölkerung gesprochen werden

9. Schottisch-Gälisch – eine bedrohte Sprache

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Sprachentods, analysiert dessen Ursachen und Verläufe anhand linguistischer Typologien und illustriert die Problematik am Beispiel des bedrohten Schottisch-Gälischen, um die Bedeutung kultureller Sprachvielfalt hervorzuheben.

  • Definition und Wesen menschlicher Sprache
  • Weltweite Verbreitung und das Phänomen der Kleinsprachen
  • Typologie und Ursachen des Sprachentods
  • Kategorisierung untergegangener Sprachen
  • Fallstudie: Historische Verdrängung und aktuelle Bedrohung des Schottisch-Gälischen

Auszug aus dem Buch

6. Eine Typologie des Sprachentods

Die Typologie des Sprachentods versucht, gleiche oder ähnliche Situationen zu finden, die zur Gefahr für eine Sprache werden können. Es gibt verschiedene Kategorien des Sprachentods, diese teilen den „Zustand“ der Sprache grob in unterschiedliche Gefährdungsklassen ein. Im weiteren Verlauf der Seminararbeit werde ich auf die Typologie des Sprachentods von Harald Haarmann näher eingehen.

Am Ende des Ablebens der Sprache ist das Ergebnis immer gleich, mit dem Sprachentod geht auch das sprachliche Rüstzeug einer Kultur verloren. Dem Endstadium des Sprachentods geht für gewöhnlich der Tod des letzten Sprechers voraus. Statistisch lässt sich der Untergang der Sprache anhand der Abnahme der Sprecherzahlen verfolgen, allerdings ist es vergleichsweise schwer, das Anfangsstadium des Prozesses nachzuweisen.

Bei den verschiedenen Typen des Sprachentods nach Haarmann handelt es sich um:

• den graduellen Sprachentod,

• den abrupten Sprachentod und

• den Sprachentod als Folge eines funktionalen Schwächungsprozesses.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einführung: Die Einleitung beleuchtet die globale Abnahme der Sprachenvielfalt und skizziert die Relevanz der Untersuchung des Sprachentods.

2. Definition der Sprachen: Dieses Kapitel definiert Sprache als zentrales Kommunikationssystem und Kulturträger, das Identität stiftet und evolutionär komplex gewachsen ist.

3. Die weltweite Verbreitung der Sprachen: Hier wird der ungleiche Verteilungsgrad der Sprachen weltweit betrachtet und die Diskrepanz zwischen großen Weltsprachen und gefährdeten Kleinsprachen dargelegt.

4. Die Kleinsprachen: Das Kapitel erläutert den Status von Kleinsprachen und deren Anfälligkeit gegenüber dominierenden Einflüssen durch Globalisierung und soziopolitische Faktoren.

5. Der Sprachentod: Es wird der Begriff des Sprachentods als biologische Metapher für das Aussterben einer Sprache durch Verlust der Weitergabe zwischen den Generationen definiert.

6. Eine Typologie des Sprachentods: Hier werden Kategorien des Sprachentods – graduell, abrupt und durch funktionalen Schwächungsprozess – systematisch klassifiziert.

7. Wie verschwinden Sprachen?: Diese Sektion analysiert die sozioökonomischen, politischen und kulturellen Faktoren, die zum Prozess des Sprachverlusts führen.

8. Vier Kategorien der untergegangenen Sprachen: Dieses Kapitel klassifiziert den Grad der Spuren, die untergegangene Sprachen in der Geschichte und modernen Kultur hinterlassen haben.

9. Schottisch-Gälisch – eine bedrohte Sprache: Die Fallstudie beschreibt die historische Verdrängung und den heutigen bedrohten Zustand des Gälischen in Schottland.

10. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass nur eine gezielte Förderung der Mehrsprachigkeit den Erhalt der kulturellen Sprachenvielfalt langfristig sichern kann.

Schlüsselwörter

Sprachentod, Kleinsprachen, Sprachverlust, Linguistik, Schottisch-Gälisch, Kulturträger, Globalisierung, Sprachwechsel, Mehrsprachigkeit, Sprachgemeinschaft, Minderheitensprache, Spracherhalt, Typologie, Sprachvitalität, Assimilationsdruck

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das linguistische und soziologische Phänomen des Sprachentods, untersucht die Gründe für das Verschwinden von Sprachen und beleuchtet die Folgen für das kulturelle Erbe der Menschheit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Definition von Sprache, die weltweite Verteilung, die Typologie des Sprachentods sowie die Analyse von Faktoren, die zum Aussterben führen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie und warum Sprachen verschwinden, und anhand der Typologie von Harald Haarmann sowie eines praktischen Beispiels das Bewusstsein für die Gefährdung von Kleinsprachen zu schärfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Fallstudie, die den Prozess des Sprachwandels und der Verdrängung am Beispiel des Schottisch-Gälischen nachzeichnet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Sprachen und deren Verbreitung, eine detaillierte Typologie des Sprachentods sowie eine Untersuchung verschiedener Kategorien untergegangener Sprachen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sprachentod, Kleinsprachen, kulturelle Identität, Assimilationsdruck und Mehrsprachigkeit geprägt.

Welche Rolle spielt Schottisch-Gälisch in der Analyse?

Es dient als exemplarisches Fallbeispiel, an dem sich die historische Verdrängung durch politische und sozioökonomische Faktoren sowie der langsame, graduelle Prozess des Sprachentods verdeutlichen lässt.

Welche Rolle spielen politische Faktoren beim Verschwinden von Sprachen?

Politische Faktoren, wie Zwang zur Standardsprache, Verbote, Vertreibung oder gezielte nationale Assimilationspolitik, gelten als entscheidende Beschleuniger für den Untergang von Minderheitensprachen.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachentod – Wie und warum verschwinden Sprachen?
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Veranstaltung
Formen der Sprachplanung
Note
1,7
Autor
Simone Petersohn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
31
Katalognummer
V178940
ISBN (Buch)
9783656012696
ISBN (eBook)
9783656012979
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprachentod sprachen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Petersohn (Autor:in), 2010, Sprachentod – Wie und warum verschwinden Sprachen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178940
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Leseprobe aus  31  Seiten
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