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Maßnahmen zur Sicherstellung angemessener Managementvergütung - Ein internationaler Vergleich

Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)

Titel: Maßnahmen zur Sicherstellung angemessener Managementvergütung - Ein internationaler Vergleich

Bachelorarbeit , 2011 , 43 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sundeep- Singh Bewas (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund der schwersten Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg, welche von Mitte 2007 bis Anfang 2009 andauerte, haben Regierungen auf der ganzen Welt Maßnahmen in die Wege geleitet, um die nationalen und internationalen Finanzmärkte zu stärken. Neben der Auferlegung von Konjunkturprogrammen wurde parallel nach den Ursachen dieser Krise gesucht.

Als ein Auslöser der Krise wurden immer wieder die Vergütungssysteme für Vorstände benannt. Die Diskussion um Managervergütung fand ursprünglich über Jahrzehnte hinweg aus-schließlich in den USA statt. Im Jahre 2005 wurde in Deutschland ein Gesetz zur Sicherstellung der Angemessenheit erlassen. Das Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetz (VorstOG) sollte den Aktionären ermöglichen, zu überprüfen, ob die Vorstandsgehälter in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben stehen.

Am 5. August 2009 wurde das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) erlassen - die Maßstäbe zur Beurteilung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung wurden somit konkretisiert. Für die künftige Sicherstellung angemessener Vorstandsvergütung bildete hierbei die Neugestaltung der Vergütungssysteme die Basis.

Zielsetzung dieser Arbeit ist es, nachdem Deutschland das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung erlassen hat, herauszuarbeiten, ob zum Einen, international bereits ähnliche Maßnahmen existieren und zum Anderen, welche genauen Maßnahmen geleistet wurden um die Angemessenheit der Vorstandsvergütung sicherzustellen oder ob überhaupt Maßnahmen existieren, die der Sicherstellung der Angemessenheit der Managervergütung dienen sollen. Des Weiteren soll untersucht werden, ob die einzelnen Staaten den Empfehlungen der Europäischen Kommission nachgekommen sind und wie diese Empfehlungen umgesetzt wurden. So gibt es die Möglichkeit, diese über soft law oder hard law durchzusetzen. Soft law beschreibt die Aufnahme der einzelnen Maßnahmen in die Empfehlungen der jeweiligen Corporate Governance Kodizes und ist somit nicht rechtlich bindend, hard law dagegen beschreibt strikte gesetzliche Regelungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Prinzipal-Agent-Theorie in Bezug auf Vorstandsvergütung

3 VorstOG und VorstAG – Die gesetzlichen Maßnahmen in Deutschland

3.1 VorstOG

3.2 Nachhaltige Unternehmensentwicklung

3.3 Mehrjährige Bemessungsgrundlage für variable Vergütung

3.4 Üblichkeit der Vergütung

3.4.1 Horizontale Üblichkeit

3.4.2 Vertikale Üblichkeit

3.5 Begrenzungsmöglichkeit für variable Vergütung (Cap)

3.6 Nachträgliche Herabsetzung der Vorstandsbezüge

3.7 Say on Pay

3.8 Selbstbehalt bei D&O Versicherung

4 Maßnahmen in USA und im UK

4.1 Vereinigte Staaten von Amerika

4.2 Vereinigtes Königreich

5 Regelungen in Europa

5.1 Empfehlungen der Europäischen Kommission zur Vorstandsvergütung

5.2 Maßnahmen in ausgewählten europäischen Staaten

6 Der internationale Vergleich

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Maßnahmen zur Sicherstellung einer angemessenen Vorstandsvergütung in Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich sowie weiteren europäischen Staaten existieren, und analysiert, wie diese im Kontext der Finanzkrise implementiert wurden, um Fehlsteuerungen durch Anreizsysteme zu korrigieren.

  • Analyse der Prinzipal-Agent-Theorie im Kontext von Managervergütung
  • Untersuchung der deutschen Gesetzgebung (VorstOG und VorstAG)
  • Vergleich von Ansätzen in den USA und dem Vereinigten Königreich
  • Bewertung der EU-Empfehlungen zur Vergütungspolitik
  • Internationaler Vergleich der Transparenz- und Regulierungsniveaus

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Horizontale Üblichkeit

Der horizontale Vergleich berücksichtigt die Branchen-, Größen- und Landesüblichkeit der Entlohnung. Bei letztgenannter wird Bezug auf das Aktiengesetz genommen, der Geltungsbereich bezieht sich somit auf die Vergütungsgepflogenheiten in Deutschland. Ein Problem ergibt sich hierbei daraus, dass oftmals kein vergleichbares Unternehmen in Deutschland existiert. Vergleichsunternehmen wären an dieser Stelle ausländische Konzerne, die in derselben Branche tätig sind. Zu beachten sind jedoch die Besonderheiten des jeweiligen Marktes bei dem Vergleich von international üblicher Vergütung. Das unter Umständen landesspezifisch höhere Haftungsrisiken und/oder ein höheres Entgeltniveau existieren, ist ebenfalls zu berücksichtigen. Aus diesen Gründen ist es schwierig, durch den horizontalen Vergleich, die Angemessenheit der Vergütung sicher zu stellen. Während gerade die Anschauung hinsichtlich der Vergleichbarkeit auf horizontaler Ebene bestehen bleibt, muss im Folgenden zusätzlich der konträre Blickwinkel betrachtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Bedeutung von Vorstandsvergütungssystemen im Zuge der Finanzkrise und erläutert die Genese des deutschen VorstAG.

2 Prinzipal-Agent-Theorie in Bezug auf Vorstandsvergütung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Interessenkonflikte zwischen Aktionären und Vorständen und die daraus resultierende Notwendigkeit effizienter Anreizsysteme.

3 VorstOG und VorstAG – Die gesetzlichen Maßnahmen in Deutschland: Hier werden die gesetzlichen Regelungen in Deutschland zur Offenlegung und Strukturierung der Vorstandsvergütung im Detail analysiert.

4 Maßnahmen in USA und im UK: Dieses Kapitel vergleicht die Vergütungsregulierung in den USA und dem Vereinigten Königreich, die als Vorreiter in diesem Rechtsgebiet gelten.

5 Regelungen in Europa: Es wird untersucht, wie die Empfehlungen der Europäischen Kommission in verschiedenen europäischen Ländern umgesetzt wurden und welche unterschiedlichen Ansätze dabei verfolgt werden.

6 Der internationale Vergleich: Dieses Kapitel stellt die verschiedenen nationalen Ansätze in einer übersichtlichen Tabelle gegenüber und vergleicht sie hinsichtlich ihrer regulatorischen Strenge.

7 Fazit: Das Fazit fasst die internationalen Trends zusammen und bewertet die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zur Sicherstellung angemessener Vorstandsbezüge kritisch.

Schlüsselwörter

Vorstandsvergütung, VorstAG, VorstOG, Prinzipal-Agent-Theorie, Corporate Governance, Anreizsysteme, Finanzkrise, Offenlegung, Aktienoptionen, Say on Pay, Angemessenheit, Internationaler Vergleich, Aufsichtsrat, Aktionäre, Transparenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Maßnahmen zur Sicherstellung einer angemessenen Vorstandsvergütung in verschiedenen Ländern nach der Finanzkrise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die gesetzlichen Regelungen in Deutschland (VorstOG, VorstAG), die Ansätze in den USA und UK sowie die Empfehlungen der EU-Kommission.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob international ähnliche Maßnahmen existieren, um die Angemessenheit der Vorstandsvergütung zu gewährleisten, und wie effektiv diese umgesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtsvergleichende und theoretisch fundierte Analyse auf Basis der Prinzipal-Agent-Theorie und aktueller Gesetzestexte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die deutschen Gesetze, die regulatorischen Unterschiede im Ausland sowie ein detaillierter internationaler Vergleich der Vergütungsmodelle erarbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Vorstandsvergütung, Corporate Governance, Prinzipal-Agent-Theorie und Transparenz.

Warum spielt die Prinzipal-Agent-Theorie eine wichtige Rolle?

Sie liefert die theoretische Erklärung für die Interessenkonflikte zwischen Eigentümern und Managern, welche die Regulierung der Vergütung notwendig machen.

Welche Besonderheit weist der deutsche Ansatz im Vergleich zum Vereinigten Königreich auf?

Während in Deutschland das Votum der Hauptversammlung zur Vergütung oft im Ermessen des Vorstandes liegt, ist die jährliche Abstimmung im Vereinigten Königreich ein fest etablierter Standard.

Wie unterscheidet sich die Regulierung in Osteuropa?

In Ländern wie Ungarn oder Rumänien basiert die Transparenz oft lediglich auf Soft-Law-Empfehlungen der jeweiligen Börsenkodizes und nicht auf strikten Gesetzen.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Maßnahmen zur Sicherstellung angemessener Managementvergütung - Ein internationaler Vergleich
Untertitel
Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Veranstaltung
Human Resource Management
Note
1,7
Autor
Sundeep- Singh Bewas (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
43
Katalognummer
V178704
ISBN (Buch)
9783656008545
ISBN (eBook)
9783656008736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
VorstOG VorstAG Prinzipal-Agent-Theorie Vorstandsvergütung Managementvergütung variable Vergütung USA UK Schweiz Ungarn Österreich Polen Tschechien Slowakei Rumänien Vereinigtes Königreich nachhaltige Unternehmensentwicklung mehrjährige Bemessungsgrundlage horizontale Üblichkeit vertikale Üblichkeit Say on Pay D&O Versicherung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sundeep- Singh Bewas (Autor:in), 2011, Maßnahmen zur Sicherstellung angemessener Managementvergütung - Ein internationaler Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178704
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Leseprobe aus  43  Seiten
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