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Goodwill - Was steckt dahinter?

Titel: Goodwill - Was steckt dahinter?

Seminararbeit , 2010 , 48 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Michael Graßmann (Autor:in), Johann Hacker (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine Vielzahl an Firmenübernahmen bestimmt unser Wirtschaftsbild, unter anderem mit der Intention, sich einen Vorteil gegenüber seiner Konkurrenz zu verschaffen. Bekanntermaßen tragen bei „Mergers & Aquisitions“ (M&A) gewonnene Vermögensgegenstände zur Wertschöpfung des Käufers bei. Die Ziele gestalten sich dabei vielfältig. Neben finanziellen Aspekten spielen dabei sowohl die Erschließung neuer Märkte als auch der Zugewinn an Know-How eine wichtige Rolle. Es stellt sich allerdings die Frage, warum eine Vielzahl an Unternehmen bereit ist, einen Kaufpreis zu zahlen, der teilweise deutlich über den Werten der Bilanzen liegt. Bei der Übernahme von „THE GILLETTE COMPANY“ durch „PROCTER&GAMBLE COMPANY“ beispielsweise wurde ein Aufpreis von 35,5 Mrd. Dollar bei einem Gesamtkaufpreis von etwa 53,4 Mrd. Dollar gezahlt. Diese Differenz entspricht einem Aufschlag von rund 298%. Goodwill nimmt somit einen immer größeren Stellenwert in den Bilanzen der „kaufenden Unternehmen“ ein. Um ein besseres Verständnis für diese Thematik zu gewinnen, ist es insbesondere wichtig diese Differenz und deren Zusammensetzung zu analysieren. Die nachfolgenden Untersuchungen setzen sich mit differierenden Forschungsfragen auseinander: Was verbirgt sich zunächst einmal hinter dem Begriff Goodwill? Welche Rolle spielt er für Unternehmenszusammenschlüsse und lässt sich eine wachsende Bedeutung feststellen? Wie groß ist sein Anteil am Kaufpreis? Gibt es Unterschiede zwischen einzelnen Branchen und wie groß fallen eventuelle Schwankungen aus? Welche Faktoren beeinflussen den Geschäftsmehrwert?
Aufschluss bietet dabei die nun folgende wissenschaftliche Arbeit, die neben theoretischen Hintergründen zur Bilanzierung und Berechnung des Goodwill auch eine eigene empirische Studie enthält, die die 100 größten Unternehmenszusammenschlüsse in den USA in einem Zeitraum von 2001 bis 2008 auf Goodwill und deren beeinflussende Faktoren untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Forschungsfragen

1.2. Gang der Untersuchung

1.3. Stand der Forschung

2. Vorüberlegungen

2.1. Begriff und Arten des Goodwill

2.2. Berechnung des Goodwill

2.3. Bilanzierung nach US-GAAP vor 2001

2.4. Bilanzierung nach US-GAAP nach 2001

2.5. Risiken der Reformen für Unternehmen und Anleger

2.6. Beeinflussende Faktoren

2.7. Komponenten

3. Eigene empirische Untersuchungen

3.1. Allgemeine Auswertung

3.2. Branchenbetrachtung

3.3. Faktorenanalyse

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Rolle und Bedeutung des Goodwills bei Unternehmenszusammenschlüssen amerikanischer Firmen im Zeitraum von 2001 bis 2008. Ziel ist es, die Zusammensetzung des Goodwills zu verstehen, die Auswirkungen der Bilanzierungsreformen (SFAS 141/142) zu untersuchen und branchenspezifische Unterschiede sowie maßgebliche Einflussfaktoren empirisch zu identifizieren.

  • Grundlagen der Goodwill-Bilanzierung nach US-GAAP
  • Analyse des Goodwill-Anteils am Kaufpreis bei 100 großen Übernahmen
  • Vergleich der Auswirkungen auf verschiedene Branchen
  • Identifikation und Kategorisierung von Faktoren, die den Goodwill begründen
  • Bewertung von Synergieeffekten und Marktpositionen als Werttreiber

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriff und Arten des Goodwill

Die treffendsten Übersetzungen für diese Bezeichnung aus betriebswirtschaftlicher Sicht lauten „geschäftliches Ansehen“ bzw. „imaginärer Geschäftswert“. Aus ökonomischer Sicht handelt es sich dabei um einen immateriellen Vermögenswert, der intern generiert bzw. als Teil einer Akquisition von einer anderen Firma erworben werden kann. Lord MACNAGTHEN sieht in ihm einen Vorteil eines etablierten Unternehmens in Bezug auf Beziehungen und Ansehen gegenüber einem neugegründeten Unternehmen. Es handelt sich also um einen Nutzeffekt, der den der materiellen Werte übersteigt. „Ökonomisch handelt es sich beim Goodwill um den Mehrwert eines Unternehmens über den Wert seiner Substanz hinaus“, so WOLFGANG SCHULTZE (2005).

Klassifizieren lässt sich der Mehrwert in den derivativen und originären Goodwill. Von letzterem spricht man, wenn er selbst geschaffen und nicht mit Hilfe von Unternehmensakquisitionen angeeignet wird. Entstehen kann der originäre Goodwill auf Grund vieler verschiedener unternehmensspezifischer Faktoren. SCHMIDT unterteilt diese in zwei Aspekte. Einerseits gliedert er sie in unternehmensbezogene wie z.B. eine überlegene Strategie, Erfahrung, Know-How oder auch Teamgeist. Andererseits unterscheidet er in umweltbezogene Faktoren wie beispielsweise eine „dominante Marktstellung“, „gute Beziehungen zu Lieferanten“ und das „Vertrauen der Kreditgeber“.

Der derivative Goodwill entsteht nach INGO SCHMIDT (2007) durch den entgeltlichen Erwerb eines Unternehmens. Er ergibt sich aus der Differenz der Anschaffungskosten abzüglich des Substanzwertes. Somit drückt er in gewisser Weise den wirtschaftlichen Vorteil aus, den sich der Käufer von der Übernahme erhofft. Beeinflusst wird diese Größe von den subjektiven Erwartungen sowie der Verhandlungsposition und dem Verhandlungsgeschick des Käufers.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Firmenübernahmen und die steigende Bedeutung des Goodwills ein, wobei Forschungsfragen zur Identifikation und Rolle des Goodwills formuliert werden.

2. Vorüberlegungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen des Goodwills, seine Berechnungsmethoden sowie die historische und aktuelle Bilanzierung nach US-GAAP erarbeitet und kritisch diskutiert.

3. Eigene empirische Untersuchungen: Dieses Kapitel liefert eine empirische Analyse von 100 Unternehmenszusammenschlüssen hinsichtlich Goodwill-Anteilen, Branchenunterschieden und den auslösenden Faktoren für Goodwill.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der gewonnenen Erkenntnisse über die Rolle des Goodwills bei M&A-Transaktionen ab und bewertet die Aussagekraft der quantitativen Daten.

Schlüsselwörter

Goodwill, Unternehmensübernahmen, Mergers & Acquisitions, US-GAAP, SFAS 141, SFAS 142, Impairment-Only-Approach, Geschäftsmehrwert, Synergieeffekte, Unternehmensbewertung, Substanzwert, derivative Goodwill, originäre Goodwill, Bilanzierung, Finanzberichterstattung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Wesen und die Bedeutung des Goodwills (Geschäfts- oder Firmenwert) bei Unternehmenszusammenschlüssen von US-amerikanischen Firmen im Zeitraum von 2001 bis 2008.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition und Arten des Goodwills, die Entwicklung der US-amerikanischen Bilanzierungsvorschriften, die Berechnungsmethodik sowie eine empirische Auswertung von 100 Transaktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu analysieren, was hinter dem Begriff Goodwill steckt, welche Rolle er bei Fusionen spielt, wie groß sein Anteil am Kaufpreis ist und welche Faktoren diesen Wert maßgeblich beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der theoretischen Grundlagen sowie einer quantitativen empirischen Auswertung der Geschäftsberichte (Form 10-K) von 100 US-Unternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Vorüberlegungen (Definitionen, Bilanzierung nach US-GAAP) und die eigene empirische Analyse, in der Goodwill-Daten branchenspezifisch und faktorenorientiert ausgewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Goodwill, M&A, US-GAAP, Impairment-Test, Synergieeffekte, Unternehmensbewertung und Geschäftsmehrwert.

Was bewirkte die Reform durch SFAS 141 und 142 für Unternehmen?

Die Reform ersetzte die planmäßige Abschreibung durch den Impairment-Only-Approach, was zu einer höheren Planungsunsicherheit und dem Risiko außerplanmäßiger Abschreibungen führte.

Welche Faktoren beeinflussen laut der Studie den Goodwill am häufigsten?

Die empirische Analyse ergab, dass Synergieeffekte und die Stärkung der Marktposition die am häufigsten genannten Gründe für die Entstehung von Goodwill bei Übernahmen sind.

Wie unterscheidet sich die Goodwill-Quote zwischen Branchen?

Die Untersuchung zeigt signifikante Unterschiede: Branchen wie Handel oder Technologie wiesen tendenziell hohe Goodwill-Anteile auf, während in Branchen wie Immobilien deutlich geringere Anteile beobachtet wurden.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Goodwill - Was steckt dahinter?
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre)
Veranstaltung
Aqua - Mentorenprogramm
Note
1,3
Autoren
Michael Graßmann (Autor:in), Johann Hacker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
48
Katalognummer
V178692
ISBN (eBook)
9783656008811
ISBN (Buch)
9783656011897
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goodwill Bilanzierung Berechnung Firmenwert GoF
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Graßmann (Autor:in), Johann Hacker (Autor:in), 2010, Goodwill - Was steckt dahinter?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178692
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Leseprobe aus  48  Seiten
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