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Die Mohammed Karikatur - Meinungsfreiheit vs. Religionsfreiheit

Title: Die Mohammed Karikatur - Meinungsfreiheit vs. Religionsfreiheit

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 20 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Tezer Güc (Author)

Politics - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Wie war der Prophet Mohammed? Mohammed wurde im Jahr 570 als Halbweise in Mekka geboren. Nach einer Begegnung in der Höhle des Berges Hira mit dem Engel Gabriel, erfuhr er mit 40 Jahren, dass er der Gesandte Gottes ist. In einem Zeitraum von 23 Jahren verkündete er den Menschen die Botschaft Gottes, die im Koran enthalten sind. Er selbst gilt als der lebendige Koran und als Vorbild für die Menschen. Die Muslime lieben ihren Propheten Mohammed. Einige von ihnen reagieren auf die Beleidigungen des Propheten, mit Wut und Gewalt, andere nur mit Wut. Der Prophet Mohammed hatte seinen Gefährten verboten, dass man ihn abbildet. Er hat sie vor der Gefahr gewarnt, dass nach seinem Tode ein Personenkult entstehen könnte und Muslime sein Bild anbeten könnten statt Gott. Das schließt auch Abraham, Moses und Jesus mit ein. Da nur Allah alleine der Bildner (al-Musawwir) ist, hatte man damals zeichnen und malen mit Götzendienst gleichgesetzt. Nach Aussage des Propheten werden die Taten jedoch nach den Absichten beurteilt. Wer heute ein Bild zeichnet, macht dies in der Regel weder einen Götzen zu schaffen noch dieses Bild anzubeten. Die Beleidigung des Propheten ist kein aktuelles Ereignis. Er wurde bereits zu Lebzeiten von seinen Feinden auf schlimme Art angegriffen. Wie aber ist er damit umgegangen? Ein Feind des Propheten sprach einmal zu ihm: „Was hast du für ein hässliches Gesicht“. Der Prophet antwortete ihm, dass er die Wahrheit spricht. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Definition

1.2. Thematik

2. Reaktion der westlichen Welt

2.1.Wie reagierte der Rest der Welt auf die Karikaturen Krise?

2.2. Reaktion der Medien und Öffentlichkeit in Deutschland

3. Reaktion der islamischen Welt

3.1. Die islamische Welt

3.2. Reaktion der westlichen Islamwissenschaft

4. Reaktion in der Politik

4.1. Reaktionen der Politik in Deutschland

4.2. Reaktionen der Politik im Ausland

5. Reaktion der geistlichen Welt

6. Fazit

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Konflikt um die Mohammed-Karikaturen und analysiert das Spannungsfeld zwischen der im Westen hochgehaltenen Meinungsfreiheit und dem Schutz religiöser Gefühle, insbesondere im islamischen Kontext.

  • Analyse der Reaktionen westlicher Medien und der Öffentlichkeit auf die Karikaturen.
  • Untersuchung der Proteste und Reaktionen in der islamischen Welt.
  • Betrachtung der politischen Debatten und diplomatischen Konsequenzen.
  • Einordnung der Thematik in den Diskurs um den "Kampf der Kulturen".
  • Ethische und menschenrechtliche Reflexion über die Grenzen von Presse- und Glaubensfreiheit.

Auszug aus dem Buch

1.1. Definition

Unter Karikaturen (von lat.: carrus = Karren, also: Überladung, und ital.: caricare = überladen, übertreiben) versteht man durch überraschende Bezüge und Rahmungen oder Überzeichnungen als witzig empfundene zeichnerische Kommentare zu zeitgenössischen Personen, aktuellen Ereignissen oder gesellschaftlichen Zustanden. Ob eine Karikatur als bösartig oder scharfsinnig empfunden wird, hangt nicht nur von eindeutigen Vorgaben des Karikaturisten ab, sondern auch von der Perspektive und Betroffenheit der Betrachtenden.

Die Karikatur setzt voraus, dass die Betrachter mit den dargestellten Personen und Inhalten einigermasen vertraut sind. Dies schränkt die Möglichkeiten der massenmedialen Karikatur durchaus ein, und das zunehmend, wie „der wohl bekannteste politische Karikaturist aus dem deutschsprachigen Raum“, Horst Haitzinger, meinte:

„Die Metaphern findet er in Märchen, Sagen, Balladen, in der Bibel, bei Schriftstellern und Malern oder im Alltagsleben: Ehe und Familie, Krankheit, Verkehr, Jagd und Sport. Wie jeder Satiriker ist er dabei auf das Vorwissen seiner Kundschaft angewiesen. Der Betrachter muss die abgebildeten Personen kennen, von dem beschriebenen Problem wissen und die Metapher verstehen. Und damit, so hat er beobachtet, hapert es immer mehr. Vor allem junge Menschen konnten heute mit Don Quichotte oder Schneewittchen nicht mehr viel anfangen. Da könne er sich, weil er verständlich bleiben muss, um gedruckt zu werden, nur hin und wieder ein ‚Minderheitenprogramm‘ leisten.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert den Begriff der Karikatur und führt in die Thematik der Mohammed-Karikaturen ein.

2. Reaktion der westlichen Welt: Analysiert die Reaktionen in Blogs, Medien und der Öffentlichkeit, insbesondere in Deutschland.

3. Reaktion der islamischen Welt: Beschreibt die weltweiten Proteste, Ausschreitungen und diplomatischen Spannungen.

4. Reaktion in der Politik: Beleuchtet die politische Debatte in Deutschland und international zur Meinungs- und Pressefreiheit.

5. Reaktion der geistlichen Welt: Fasst die Stellungnahmen religiöser Institutionen und Führungspersonen zusammen.

6. Fazit: Reflektiert kritisch über das Verhältnis von Freiheit und gegenseitigem Respekt.

Schlüsselwörter

Mohammed-Karikaturen, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Islam, Kulturkonflikt, Jyllands-Posten, Satire, Diskurs, Respekt, Menschenrechte, Identitätsstiftung, Islamwissenschaft, Politische Kommunikation, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der gesellschaftspolitischen Kontroverse um die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen und den daraus resultierenden globalen Reaktionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Spannungsverhältnis zwischen Pressefreiheit und Religionsfreiheit sowie die interkulturelle Kommunikation zwischen der westlichen und islamischen Welt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die unterschiedlichen Perspektiven auf den Karikaturenstreit zu beleuchten und die Frage nach dem Gewicht von Glaubens- versus Meinungsfreiheit zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptiv-analytische Methode, basierend auf der Auswertung von Medienberichten, politischen Stellungnahmen und bestehender Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Reaktionen von Medien, Politik, religiösen Institutionen und Wissenschaftlern auf die Karikaturenkrise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Mohammed-Karikaturen, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, interkultureller Dialog und kultureller Konflikt.

Welche Rolle spielten die dänischen Medien bei der Eskalation?

Die Zeitung Jyllands-Posten löste den Streit aus, als sie im Namen der Meinungsfreiheit Karikaturen des Propheten Mohammed in Auftrag gab und veröffentlichte, was im Islam als Verstoß gegen das Bilderverbot gilt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor im Fazit?

Der Autor schließt, dass Meinungsfreiheit praktiziert werden sollte, ohne religiöse Gefühle unnötig zu verletzen, und plädiert für gegenseitigen Respekt als Grundlage des Zusammenlebens.

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Details

Title
Die Mohammed Karikatur - Meinungsfreiheit vs. Religionsfreiheit
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Politikwissenschaft)
Course
Menschenrechte
Grade
2.0
Author
Tezer Güc (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V178527
ISBN (eBook)
9783656005988
ISBN (Book)
9783656006275
Language
German
Tags
mohammed karikatur meinungsfreiheit religionsfreiheit Thema Meinungsfreiheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tezer Güc (Author), 2010, Die Mohammed Karikatur - Meinungsfreiheit vs. Religionsfreiheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178527
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