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Die Reduktion von Kaufrisiken im Internethandel - Möglichkeiten und Grenzen des Internets

Titel: Die Reduktion von Kaufrisiken im Internethandel - Möglichkeiten und Grenzen des Internets

Hausarbeit , 2011 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Torben Werra (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Erforschung des Käuferverhaltens wurde erkannt, dass Konsumenten bei bestimmten Käufen oder in gewissen Situationen beim Einkaufen ein Risiko verspüren. Das Risiko lässt sie den Kauf verzögern oder hält sie gar vom Kauf ab. Diese Erkenntnis ist sowohl für Hersteller als auch für den Handel von großer Bedeutung, da durch geeignete Gegenmaßnahmen das Risiko erheblich reduziert und der Absatz erhöht werden kann.

Im Rahmen des Konsumentenverhaltens ist zu beobachten, dass der Internetkonsum stark ansteigt. Diese Arbeit verknüpft daher die Themen „Kaufrisiko“ und „Internet-Shopping“. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Möglichkeiten und Grenzen des Internets in Bezug auf die Reduktion des Kaufrisikos darzustellen. Dabei zeigt diese Arbeit zusätzlich Kaufrisiken auf, denen die Konsumenten ausschließlich im Internet begegnen.

Interessant ist diesbezüglich der Vergleich des stationären Handels mit dem In-ternethandel. Es könnte ermittelt werden, wie beide Formen des Einzelhandels mit dem Problem des Kaufrisikos umgehen und welche Maßnahmen getroffen werden, um das Kaufrisiko zu reduzieren. Dadurch kann belegt werden, welche Art des Einzelhandels welche Kaufrisiken erfolgreicher minimiert. Dies zeigt den Herstellern auf, welche Vertriebsform des Handels für ihre Produkte unter dem Gesichtspunkt der Kaufrisikoreduktion geeigneter scheint.

Dieser Vergleich überschreitet jedoch den Rahmen der Arbeit, sodass lediglich die Möglichkeiten des Internets zur Risikoreduktion behandelt werden. Maßnahmen und Möglichkeiten des stationären Handels finden in diesem Zusammenhang keine Berücksichtigung.

Der Internethandel ist die jüngste Form des Handels. Somit bestehen kaum Erkenntnisse über Risiken, die Internet-Shopper verspüren. Um die Kaufbarrieren dennoch reduzieren zu können, müssen sich Hersteller und Händler folgende drei Fragen stellen:

[1] Welche Kaufrisiken befürchten die Konsumenten grundsätzlich im Internet-handel?
[2] Welche Möglichkeiten bietet das Internet diese Risiken zu reduzieren?
[3] Welche speziellen Kaufrisiken beinhaltet das Internet?

Die Antworten auf die Fragen finden sich in dieser Arbeit wieder, was die Relevanz der Arbeit für die Praxis bzw. die Teilnehmer des Internethandels begrün-det.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Gang der Untersuchung

2 Ausgewählte theoretische Erkenntnisse in Bezug auf das Kaufrisiko

2.1 Entwicklung des Themas „Kaufrisiko“ in der Wirtschaftswissenschaft

2.2 Dimensionen des Kaufrisikos

2.3 Determinanten des Kaufrisikos

2.4 Risikoreduktionsstrategien der Konsumenten

3 Instrumente des Internets zur Reduktion des Kaufrisikos und ihre Grenzen

3.1 Möglichkeiten der Internet-Shopper zur Risikoreduktion

3.2 Risikoreduktion vor dem Hintergrund der Informationsökonomie

3.3 Grenzen der Risikoreduktion durch das Internet

4 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Internet zur Reduktion von Kaufrisiken im Internethandel eingesetzt werden kann, welche spezifischen Risiken dabei für Konsumenten entstehen und wo die Grenzen der verschiedenen risikominimierenden Strategien liegen.

  • Entwicklung des Kaufrisikobegriffs in der Wirtschaftswissenschaft
  • Analyse der verschiedenen Dimensionen des Kaufrisikos (funktional, finanziell, physisch, sozial, psychologisch)
  • Informationsökonomische Betrachtung der Produkteigenschaften (Such-, Erfahrungs- und Vertrauenseigenschaften)
  • Evaluierung von Instrumenten des Internets zur Risikoreduktion (z.B. Bewertungen, Vergleichsportale, Gütesiegel)
  • Darstellung der Grenzen und Restrisiken beim Online-Shopping

Auszug aus dem Buch

2.2 Dimensionen des Kaufrisikos

Wird sich in heutiger Literatur mit dem Thema des wahrgenommenen Kaufrisikos auseinandergesetzt, erfolgt meist eine Aufgliederung des Kaufrisikos in fünf Risikodimensionen.

Beim funktionalen Risiko befürchtet der Konsument, dass das Produkt nicht die gewünschten Eigenschaften vorweist oder nur bedingt funktionstüchtig ist. Gründe hierfür können mangelnde Qualität oder unerwünschte Eigenschaften eines Produkts sein. Ferner könnte das Produkt nicht oder nur teilweise für den individuellen Verwendungszweck zu gebrauchen sein. Es kann auch ein weiteres Produkt geben, das eine bessere Problemlösung darstellt, dem Konsumenten aber nicht bekannt ist (vgl. Gerhard, A. 1995: 20; Bohlmann, A. 2007: 78).

Im Rahmen des finanziellen Risikos besteht die Gefahr von finanziellen Nachteilen, falls das Produkt bei anderen Anbietern günstiger zu erhalten ist. Ferner könnte durch einen Fehlkauf ein Verlust an finanziellen Ressourcen eintreten, die nicht mehr für andere Güter zur Verfügung stehen. Es besteht zusätzlich die Gefahr, dass der Preis des Produktes nach dem Kauf reduziert wird oder es ein Substitutivprodukt zu einem geringeren Preis gibt. Eine weitere Unsicherheit besteht darin, dass ein Produkt ggf. erhebliche Folgekosten nach sich zieht, die vor dem Kauf nicht abzusehen sind (vgl. Gerhard, A. 1995: 20; Bohlmann, A. 2007: 79).

Das physische Risiko birgt die Gefahr von Schäden für das Leben oder die Gesundheit, die ein Konsument nach dem Erwerb eines Produktes und dem Ge- oder Verbrauch erleiden kann. Der Grund hierfür kann zum Einen in gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen liegen, zum Anderen in der Anwendung der Produkte selbst (z.B. bei Kettensägen). Möglich sind ebenfalls Schäden durch Qualitätsmängel des Produktes (vgl. Gerhard, A. 1995: 20; Bohlmann, A. 2007: 79).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Kaufrisikos im Kontext des Internethandels ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Ausgewählte theoretische Erkenntnisse in Bezug auf das Kaufrisiko: Das Kapitel behandelt die wissenschaftliche Entwicklung des Risikobegriffs, definiert dessen verschiedene Dimensionen sowie Determinanten und stellt klassische Reduktionsstrategien der Konsumenten vor.

3 Instrumente des Internets zur Reduktion des Kaufrisikos und ihre Grenzen: Hier werden digitale Werkzeuge zur Risikominimierung analysiert, ihre Anwendung auf informationsökonomische Kaufprozesse geprüft und die verbleibenden Grenzen des Internets bei der Risikoreduktion aufgezeigt.

4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet den Nutzwert der Internet-Instrumente und gibt einen Ausblick auf die künftige Relevanz des Themas.

Schlüsselwörter

Kaufrisiko, Internethandel, Konsumentenverhalten, Risikoreduktion, Informationsökonomie, Suchgüter, Erfahrungsgüter, Vertrauensgüter, Online-Shopping, Markentransparenz, Widerrufsrecht, Käufermarkt, Produktbewertungen, Sicherheitsstandards, Vergleichsportale

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik, dass Konsumenten beim Online-Kauf Risiken wahrnehmen, und untersucht, wie das Internet diese Risiken minimieren kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das wahrgenommene Kaufrisiko, klassische Risikoreduktionsstrategien, informationsökonomische Modelle sowie spezifische Internet-Werkzeuge zur Vertrauensbildung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, Möglichkeiten und Grenzen des Internets in Bezug auf die Reduktion des Kaufrisikos darzustellen und dabei auch auf die speziellen Risiken einzugehen, die ausschließlich im Internet auftreten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender theoretischer Erkenntnisse aus der Wirtschaftswissenschaft und deren Anwendung bzw. Übertragung auf den modernen Internethandel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Dimensionen des Risikos, stellt Strategien zur Risikominderung vor und bewertet die Effektivität digitaler Instrumente wie Bewertungen, Foren oder Zertifikate.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kaufrisiko, Internethandel, Risikoreduktion, Informationsökonomie und Transparenz maßgeblich charakterisiert.

Welche Bedeutung hat das Widerrufsrecht für das Kaufrisiko?

Das Widerrufsrecht dient als entscheidendes Instrument zur Reduktion des psychologischen, funktionalen und finanziellen Risikos, da es den Kunden erlaubt, Produkte nach Erhalt ausgiebig zu testen.

Gibt es spezifische Risiken, die nur im Internet existieren?

Ja, die Arbeit identifiziert spezielle Risiken wie das Übertragungsrisiko bei Daten, das Datenrisiko hinsichtlich des Missbrauchs persönlicher Informationen und das Zahlungsrisiko durch Vorkasse.

Wie unterscheidet sich die Risikoreduktion bei Such- und Vertrauenskäufen?

Während bei Suchkäufen umfangreiche Informationen zur Risikominimierung beitragen, gestaltet sich die Risikoreduktion bei Vertrauenskäufen deutlich schwieriger, da die Qualität weder vor noch nach dem Kauf leicht beurteilbar ist.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Reduktion von Kaufrisiken im Internethandel - Möglichkeiten und Grenzen des Internets
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Torben Werra (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V178007
ISBN (eBook)
9783656000280
ISBN (Buch)
9783656000693
Sprache
Deutsch
Schlagworte
reduktion kaufrisiken internethandel möglichkeiten grenzen internets
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Torben Werra (Autor:in), 2011, Die Reduktion von Kaufrisiken im Internethandel - Möglichkeiten und Grenzen des Internets, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178007
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