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Zur Shop-Startseite › BWL - Recht

Verbraucherschutz im E-Commerce

Titel: Verbraucherschutz im E-Commerce

Hausarbeit , 2009 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jan Sickinger (Autor:in)

BWL - Recht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Thema dieses Assignment ist „Verbraucherschutz im E-Commerce“. Hierbei sollen
zunächst die rechtlichen Grundlagen des elektronischen Handels geklärt werden,
insbesondere die Legitimität einer elektronischen Willenserklärung. Im Folgenden wird
dann die Verbraucherschutzgesetzgebung des § 312 im Zusammenhang mit weiteren für
den Verbraucherschutz relevanten Paragraphen und Gesetzen diskutiert. Insbesondere
das in diesem Paragraph festgeschriebene Recht des Verbrauchers auf ausführliche
Informationen und das Rückgaberecht werden ausführlich diskutiert. Abschließend wird
betrachtet, inwiefern die Regelungen des Verbraucherschutzes für „Online-Auktionen“
bei Portalen wie Ebay gelten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Problembestimmung

2 Methodik

3 Begriffsbestimmungen

3.1 Was sind Verbraucher / Unternehmer?

3.2 Was ist E-Commerce?

3.3 Was ist Verbraucherschutz?

4 E-Commerce: Vom Online-Angebot bis zum Online-Vertragsschluss

4.1 Allgemeines

4.2 Das Angebot

4.3 Die elektronische Willenserklärung

4.3.1 Legitimität einer elektronischen Willenserklärung

4.3.2 Identität des Erklärenden / Schriftform

4.3.3 Zugang der elektronischen Willenserklärung

4.4 AGB

5 Verbraucherschutzgesetzgebung für den E-Commerce

5.1 Beschränkung des Anwendungsbereiches von § 312 BGB

5.2 Informationspflicht

5.3 Widerrufs- und Rückgaberecht

5.4 Gewährleistungsanspruch

5.5 Zahlungsmodalitäten

5.6 Kinder & Jugendliche

5.7 Datenschutz

5.8 Online-Marketing

6 Aspekte des Verbraucherschutzes bei Ebay & Co

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Verbraucherschutz im E-Commerce. Dabei wird untersucht, wie gesetzliche Regelungen, insbesondere § 312 BGB, den Verbraucher vor einer Informationsasymmetrie schützen und welche spezifischen Anforderungen an elektronische Willenserklärungen, AGB und Widerrufsrechte im Online-Handel gestellt werden.

  • Rechtliche Grundlagen des elektronischen Vertragsschlusses
  • Anforderungen an elektronische Willenserklärungen und AGB-Gestaltung
  • Informationspflichten und Widerrufsrechte nach § 312 BGB
  • Sonderaspekte wie Datenschutz, Online-Marketing und Online-Auktionen

Auszug aus dem Buch

4.3.2 Identität des Erklärenden / Schriftform

In vielen Fällen wird gefordert, die Schriftform einzuhalten, beispielsweise bei Quittungen. Das Einhalten der Schriftform bedeutet, dass die Erklärung, bei der die Schriftform einzuhalten ist, vom Erklärenden unterschrieben und an den Empfänger der Erklärung zurückgesandt werden muss. Elektronisch generierte Erklärungen wie E-Mails genügen daher nur der Schriftform, wenn sie mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen worden sind (VON BERNUTH in HAMANN & WEIDERT 2002, S. 179). Das Prinzip der elektronischen Signatur wird in Abbildung 1 verdeutlicht.

Bei einer elektronischen Signatur wird ein verschlüsseltes Komprimat des elektronischen Originaldokumentes erzeugt, welches an das Originaldokument angehängt wird (sogenannter Hash-Wert). Es wird also nicht das Ursprungsdokument elektronisch signiert und verschlüsselt, sondern der Hash-Wert des Dokumentes. Dieser wird an das Originaldokument angehängt und mit versandt (BANGE et al. 2001, S. 191 f.). Der Verschlüsselung des Hash-Codes erfolgt beim Absender mit dem sogenannten Private Key. Der Empfänger besitzt einen Public Key, mit dem er die Signatur wieder entschlüsseln kann. Durch die Entschlüsselung erhält der Empfänger wieder den Hash-Code. Diesen kann er mit dem Hash-Code vergleichen, den er zusammen mit dem Public-Key von einer Zertifizierungsstelle (s.u.) erhalten hat. Wenn beide Hash-Werte übereinstimmen, kann die übermittelte Information dem jeweiligen User zugeordnet werden (REICHERT et al. 2008, S. 71).

Bei der elektronischen Signatur unterscheidet man nach dem Signaturengesetz (SigG) zwischen verschiedenen Formen der elektronischen Signatur:

• Elektronische Signatur (§ 2 Nr. 1 SigG): Elektronische Daten werden an den Klartext angefügt, z.B. eine eingescannte Unterschrift.

• Fortgeschrittene elektronische Signatur (§ 2 Nr. 2 SigG): Hard- oder Software ermöglich eine eindeutige Zuordnung einer Nachricht zu einer bestimmten Person.

• Qualifizierte elektronische Signatur (§ 2 Nr. 3 SigG): Eine neutrale Zertifizierungsstelle überwacht die Einhaltung von technischen Standards und archiviert Zertifikate.

• Qualifizierte elektronische Signatur mit Anbieter-Akkreditierung (§ 15 Abs. 1 SigG): Die Zertifizierungsstelle wurde einer Sicherheitsprüfung der Bundesnetagentur unterzogen und hat von ihr ein Gütesiegel erhalten.

Nur die beiden letztgenannten Formen der elektronischen Signatur erfüllen die Schriftformerfordernis (REICHERT et al. 2008, S. 72 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung und Problembestimmung: Die Einleitung beleuchtet das Wachstum des elektronischen Handels und die Notwendigkeit rechtlicher Rahmenbedingungen zum Schutz der Verbraucher.

2 Methodik: Die methodische Vorgehensweise stützt sich auf die Auswertung aktueller Fachliteratur und relevanter Online-Quellen.

3 Begriffsbestimmungen: Es werden die zentralen Begriffe Verbraucher, Unternehmer, E-Commerce sowie die gesellschaftliche Bedeutung des Verbraucherschutzes definiert.

4 E-Commerce: Vom Online-Angebot bis zum Online-Vertragsschluss: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Voraussetzungen für den Vertragsschluss, die Rolle der elektronischen Willenserklärung und Anforderungen an AGB.

5 Verbraucherschutzgesetzgebung für den E-Commerce: Der Hauptteil analysiert die Informationspflichten, das Widerrufsrecht, den Datenschutz sowie spezifische Regelungen für Marketing und Kinder im Online-Handel.

6 Aspekte des Verbraucherschutzes bei Ebay & Co: Es wird untersucht, inwiefern der Verbraucherschutz bei Online-Auktionen und Portalen wie Ebay greift und welche Besonderheiten dabei bestehen.

7 Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die wesentlichen rechtlichen Aspekte und betont die Schutzbedürftigkeit des Verbrauchers im E-Commerce.

Schlüsselwörter

Verbraucherschutz, E-Commerce, BGB, § 312, Elektronische Willenserklärung, Widerrufsrecht, AGB, Datenschutz, Fernabsatz, Online-Auktionen, Informationspflicht, Digitale Signatur, Online-Marketing, Vertragsschluss, Rechtssicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen Herausforderungen und den Verbraucherschutz im elektronischen Handel, basierend auf den Regelungen des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Zentrum stehen die elektronische Willenserklärung, die Wirksamkeit von AGB, Informationspflichten bei Fernabsatzverträgen und das Widerrufsrecht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifischen gesetzlichen Regelungen aufzuzeigen, die den Verbraucher im E-Commerce vor wirtschaftlicher oder intellektueller Überlegenheit der Anbieter schützen sollen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine theoretische Analyse auf Basis von Fachliteratur, Gesetzestexten und aktuellen Pressemeldungen durchgeführt.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der Vertragsgrundlagen, die spezifischen Verbraucherschutzgesetze, den Datenschutz und die Besonderheiten von Auktionsplattformen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wesentliche Begriffe sind Verbraucherschutz, Fernabsatz, BGB-Regelungen, elektronische Signatur und AGB-Recht.

Wie werden elektronische Willenserklärungen rechtlich bewertet?

Sie sind als Äußerungen menschlichen Willens anerkannt, erfordern jedoch bei Schriftformerfordernis eine qualifizierte elektronische Signatur.

Gilt das Widerrufsrecht auch bei Online-Auktionen auf Plattformen wie Ebay?

In der Regel nicht, da Online-Auktionen rechtlich meist nicht als Versteigerungen gelten, aber die Plattformen oft von Verbrauchern zu Verbrauchern genutzt werden, für die bestimmte § 312 BGB-Pflichten nicht gelten.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verbraucherschutz im E-Commerce
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Veranstaltung
Business Law
Note
1,7
Autor
Jan Sickinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
24
Katalognummer
V178002
ISBN (eBook)
9783640998517
ISBN (Buch)
9783640998524
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verbraucherschutz e-commerce
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Sickinger (Autor:in), 2009, Verbraucherschutz im E-Commerce, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/178002
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Leseprobe aus  24  Seiten
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