Investor Relations ist ein Begriff, der - im Rahmen der Unternehmens-kommunikation - seit 1953 bekannt ist (damals von General Electric im Rahmen eines an private Investoren gerichteten Kommunikationsprogrammes eingeführt).
Diese Hausarbeit soll nach einer Einführung in das Thema Unternehmenskommunikation den Begriff Investor Relations erklären und sowohl den Pflichtteil als auch die Kür einer gelungenen Finanzkommunikation darstellen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Unternehmenskommunikation
2.1 Funktionen
2.2 Zielgruppen
2.3 Interne Unternehmenskommunikation
2.4 Externe Unternehmenskommunikation und PR
3. Investor Relations
3.1 Notwendigkeit
3.1.1 Gesetzliche Pflicht
3.1.2 Investor Relations als Erfolgsfaktor
3.2 Financial Community
3.2.1 Aktionäre und Investoren
3.2.2 Analysten
3.2.3 Finanzmedien
3.3 Instrumentarium
3.4 Aufgaben und Ziele
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Seminararbeit ist es, das Spezialgebiet Investor Relations als essenzielle Teildisziplin der Unternehmenskommunikation zu definieren und deren strategische Bedeutung sowie die wichtigsten Fragestellungen für börsennotierte Unternehmen zu analysieren.
- Grundlagen und Funktionen der Unternehmenskommunikation
- Differenzierung zwischen interner und externer Kommunikation
- Die Notwendigkeit von Investor Relations zwischen gesetzlicher Pflicht und strategischem Erfolgsfaktor
- Analyse der zentralen Zielgruppen (Financial Community) bestehend aus Aktionären, Analysten und Finanzmedien
- Instrumente sowie Aufgaben und Ziele moderner Finanzkommunikation
Auszug aus dem Buch
3.1.2 Investor Relations als Erfolgsfaktor
IR bedeutet allerdings nicht nur, dass gesetzliche Pflichten eingehalten werden müssen, so können IR zum Beispiel genutzt werden, um einen Börsengang erfolgreich zu gestalten.18
Nach einem Börsengang wird IR in der Regel mit dem Ziel betrieben, eine höchstmögliche Attraktivität für den Anleger vorzuweisen, vor allem mit Blick auf den Shareholder Value.19 Jedoch bestimmt der SHV nicht allein den Erfolg von IR. Gute IR-Arbeit sorgt für Vertrauen seitens der Anleger20 und ermöglicht somit dem Unternehmen ein „gesundes“ Wachstum. Das Unternehmen muss sich im Idealfall nicht zwingend damit befassen, dass Anleger Großteile ihrer Aktien verkaufen wollen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Investor Relations ein, definiert das Ziel der Arbeit als Untersuchung von Investor Relations als Teildisziplin der Unternehmenskommunikation und erläutert den weiteren Aufbau der Arbeit.
2. Unternehmenskommunikation: Das Kapitel definiert den Begriff der Unternehmenskommunikation, erläutert dessen Funktionen und differenziert zwischen internen sowie externen Zielgruppen und Kommunikationsformen.
3. Investor Relations: Dieses Kapitel stellt die Finanzkommunikation als Teil der externen Unternehmenskommunikation vor, beleuchtet die gesetzliche Notwendigkeit sowie den Erfolgsfaktor von IR und analysiert die Financial Community als Zielgruppe sowie deren Instrumente und Ziele.
4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass erfolgreiche Investor Relations über die Erfüllung gesetzlicher Pflichten hinausgehen müssen, um Vertrauen bei der Financial Community aufzubauen und das Unternehmen langfristig zu stärken.
Schlüsselwörter
Investor Relations, Unternehmenskommunikation, Finanzkommunikation, Financial Community, Stakeholder, Public Relations, Shareholder Value, Geschäftsbericht, Kapitalmarkt, Analysten, Aktionäre, Börsengang, Publizitätspflicht, Unternehmenswert, Anlegervertrauen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Themenfeld der Investor Relations (IR) als spezialisierte Disziplin innerhalb der Unternehmenskommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Unternehmenskommunikation, die gesetzlichen und strategischen Notwendigkeiten von Investor Relations, die Einbindung der Financial Community und die IR-Instrumente.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, Investor Relations als Teildisziplin der Unternehmenskommunikation zu systematisieren und die Fragen „Warum“, „Für wen“, „Wie“ und „Was“ im Kontext der Finanzkommunikation zu beantworten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche und die theoretische Herleitung der Begriffe und Zusammenhänge im Bereich der Unternehmenskommunikation und IR.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis der Unternehmenskommunikation sowie die detaillierte Analyse der Investor Relations, ihrer Zielgruppen und Instrumente.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Investor Relations, Finanzkommunikation, Financial Community, Shareholder Value und Stakeholder-Management charakterisiert.
Warum wird zwischen "Pflicht" und "Kür" in der Finanzkommunikation unterschieden?
Die "Pflicht" bezieht sich auf gesetzlich vorgeschriebene Publikationen (z.B. HGB-Vorgaben), während die "Kür" die strategische Kommunikation darstellt, um das Anlegervertrauen gezielt zu gewinnen.
Welche Rolle spielt die Financial Community für ein Unternehmen?
Die Financial Community, bestehend aus Aktionären, Analysten und Finanzmedien, beeinflusst maßgeblich die Wahrnehmung des Unternehmens am Kapitalmarkt und damit auch den Börsenkurs.
- Quote paper
- André Hoffmann (Author), 2011, Investor Relations - das Spezialgebiet Investor Relations als Teildisziplin der Unternehmenskommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177708