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Hollywood in der „High Atomic Culture”

Titel: Hollywood in der „High Atomic Culture”

Seminararbeit , 2011 , 26 Seiten , Note: 4.5 (Schweizer Note)

Autor:in: Josip Lasic (Autor:in)

Geschichte Europas - Europa Nachkriegszeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Einleitung des Buches „Atomic Culture. How We Learned to Stop Worrying and Love the Bomb.“ von Scott Zeman und Michael Amundson, werden vier Perioden der „Atomic Culture“ vorgestellt, in denen die Atombombe auf kultureller Ebene unterschiedlich präsentiert und dargestellt wurde. Mit dem ersten Atombombentest der Sowjetunion im Jahre 1949 begann nach dieser Einteilung die sogenannte „High Atomic Culture“, welche bis 1963 andauerte. Während dieser Zeitspanne wurden die Menschen auf der Welt, speziell auch in den USA, mit zahlreichen Ereignissen konfrontiert, die im Zusammenhang mit der Atombombe oder nuklearer Energie standen. Während dieser Phase der
„High Atomic Culture“, speziell in den 50er Jahren, entstanden zahlreiche Filme, in erster Linie aus dem Science-Fiction Genre, welche die Atombombenthematik direkt oder indirekt behandelten. Dabei stellt sich die Frage, wie die Filmemacher mit den Sorgen, Ängsten und Gefahren dieser Zeit umgegangen sind und wie sie all das in ihren Filmen präsentierten. Gab es in den Filmen direkte oder indirekte Kritik an der atomaren Bewaffnung? Konnte die Menschheit die Bedrohungen abwenden? Kam es zu einem Happy End? Oder waren die Filme eher dystopisch und zeigten die vernichtenden Auswirkungen der Atombombe, beziehungsweise ihrer Folgen? All das soll in dieser Arbeit untersucht werden. Ziel ist es, anhand einer Auswahl an Filmen aus dieser Zeit zu erarbeiten, ob es überhaupt ein einheitliches Bild der Atomwaffenproblematik und ihrer Lösungen in den Filmen gab oder ob zumindest gewisse Strukturen und Tendenzen erkennbar sind. Folgendes sind die ausgewählten Filme: Rocketship X-M (Kurt Neumann, USA 1950), The Day the Earth Stood Still (Robert Wise, USA 1951), The War of the Worlds (Byron Haskin, USA 1953), Them! (Gordon Douglas, USA 1954), The Incredible Shrinking Man (Jack Arnold, USA 1957). Die Filme wurden anhand verschiedener Faktoren ausgewählt. Sowohl die Entstehungsdaten, wie auch die Themen der einzelnen Filme unterschiedlich und ein Grossteil der Inhalte der damaligen Science-Fiction Filme ist abgedeckt (die Atombombe als Waffe gegen Ausserirdische, Mutationen von Tieren und Menschen durch die Atombombe, Zerstörung der Welt).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. PLOTS DER FILME

2.1 ROCKETSHIP X-M

2.2 THE DAY THE EARTH STOOD STILL

2.3 THE WAR OF THE WORLDS

2.4 THEM!

2.5 THE INCREDIBLE SHRINKING MAN

3. DARSTELLUNG DER ATOMBOMBE IN DEN EINZELNEN FILMEN

3.1 ROCKETSHIP X-M

3.2 THE DAY THE EARTH STOOD STILL

3.3 THE WAR OF THE WORLDS

3.4 THEM!

3.5 THE INCREDIBLE SHRINKING MAN

4. VERGLEICH DER DARSTELLUNG

5. SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Hollywoodkino der 1950er Jahre während der Phase der „High Atomic Culture“ mit den Ängsten, Sorgen und Gefahren des Atomzeitalters umging und ob sich in Science-Fiction-Filmen ein einheitliches Bild der Atomwaffenproblematik sowie entsprechende Lösungsmuster identifizieren lassen.

  • Analyse der filmischen Darstellung atomarer Bedrohungen.
  • Untersuchung von narrativen Mustern wie Gefahr, Wiederherstellung der Ordnung und Happy End.
  • Kulturelle Quellenkritik im Kontext historischer Ereignisse (Kalter Krieg, atomare Aufrüstung).
  • Vergleichende Analyse der Filmbeispiele hinsichtlich ihrer dystopischen Tendenzen.

Auszug aus dem Buch

3.2 The Day the Earth Stood Still

Im Gegensatz zu Rocketship X-M scheint The Day the Earth Stood Still auf den ersten Blick ein Happy End aufzuweisen, da zumindest alle Hauptprotagonisten überleben und der Ausserirdische Klaatu seine Mission erfüllen kann. Die Darstellung der Atombombe ist dennoch nicht weniger kritisch. Der Roman Farewell to the Master von Harry Bates, aus dem Jahre 1940, lieferte die Vorlage zum Film, jedoch wurde in der Adaption einiges abgeändert. So heisst der Roboter im Original nicht Gort, sondern Gnut. Der Hauptcharakter der Erzählung mit dem Namen Cliff, taucht im Film gar nicht auf und die wohl eindrücklichste Änderung liegt in einem unheimlichen Dialog zwischen Gnut und Cliff, bei dem der Roboter dem Menschen erklärt, dass er der Herr über den Ausserirdischen Klaatu ist und nicht umgekehrt. Die Tatsache, dass die Erzählung vor der ersten Atomexplosion in New Mexico, welche erste im Jahr 1945 stattfand, geschrieben und veröffentlicht wurde, zeigt auch, dass die Atombombenthematik erst in der Verfilmung eingeführt wurde und in der Originalerzählung von Bates noch nicht enthalten war. Der Film vertritt eine starke Ideologie und ist sicherlich ein Meilenstein unter den zahlreichen Science-Fiction Filmen der 50er Jahre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die „High Atomic Culture“ und Definition der Forschungsfrage zur Darstellung nuklearer Gefahren im Hollywoodkino der 1950er Jahre.

2. PLOTS DER FILME: Kurze Zusammenfassung der Handlungsabläufe der fünf ausgewählten Filme in chronologischer Reihenfolge ihrer Entstehung.

3. DARSTELLUNG DER ATOMBOMBE IN DEN EINZELNEN FILMEN: Detaillierte Untersuchung und Interpretation der atomaren Metaphorik und der soziopolitischen Haltung in jedem der fünf Filme.

4. VERGLEICH DER DARSTELLUNG: Synthese der Ergebnisse, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der filmischen Verarbeitung der Atomangst aufzuzeigen.

5. SCHLUSSWORT: Zusammenfassendes Fazit über die Grundstimmung der Zeit und das Fehlen eines einheitlichen Bildes bei gleichzeitiger Präsenz einer generellen Zukunftsangst.

Schlüsselwörter

High Atomic Culture, Hollywood, Science-Fiction, Atombombe, Kalter Krieg, Nukleare Apokalypse, Gesellschaftskritik, Filmanalyse, 1950er Jahre, Atomzeitalter, Geschlechterrollen, Kommunikation, Warnung, Dystopie, Politische Ideologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der filmischen Repräsentation der Atombombe im US-amerikanischen Science-Fiction-Kino während der Epoche der „High Atomic Culture“ (1949–1963).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Ängste der Bevölkerung vor nuklearer Vernichtung, der Einfluss des Kalten Krieges auf die Filmkunst sowie die Darstellung von Wissenschaftlern, Politikern und Militärs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erarbeiten, ob Hollywoodfilme dieser Zeit ein einheitliches Bild der Atomwaffenproblematik und spezifische Lösungsansätze für die drohende Apokalypse aufweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse der ausgewählten Werke, kombiniert mit einer historischen Kontextualisierung und einer Quellenkritik der zugrundeliegenden literarischen Vorlagen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Inhaltszusammenfassung und eine tiefgehende Untersuchung der Darstellung der Atombombe in den Filmen Rocketship X-M, The Day the Earth Stood Still, The War of the Worlds, Them! und The Incredible Shrinking Man.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie High Atomic Culture, Atomzeitalter, nukleare Apokalypse, Kalter Krieg und filmische Metaphorik charakterisiert.

Warum spielt die Rolle der Wissenschaft eine so große Rolle in den Filmen?

Die Wissenschaftler fungieren oft als Hoffnungsträger, da sie die einzigen sind, die die Gefahren des Atomzeitalters verstehen, während Politik und Militär oft als ignorant oder gefährlich dargestellt werden.

Inwieweit lässt sich das Ende der Filme als "Happy End" interpretieren?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Filme meist kein klassisches Happy End bieten, sondern oft ambivalent oder negativ enden, da die Bedrohung nur temporär abgewendet wird oder hohe Opfer fordert.

Warum wird im Film "Them!" eine Kritik am Kommunismus vermutet?

Die totalitäre Gesellschaftsstruktur der mutierten Ameisen wird von der Forschung häufig als Anspielung auf die sowjetische Gesellschaft und die damalige Angst vor kommunistischer Infiltration interpretiert.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hollywood in der „High Atomic Culture”
Hochschule
Universität Zürich  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Seminar: Leben mit der Bombe. Kultur und Gesellschaft des Westens im Atomzeitalter.
Note
4.5 (Schweizer Note)
Autor
Josip Lasic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
26
Katalognummer
V177578
ISBN (eBook)
9783640993468
ISBN (Buch)
9783640994892
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hollywood atomic culture” note)
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josip Lasic (Autor:in), 2011, Hollywood in der „High Atomic Culture”, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177578
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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